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Die Islandfischer

Pierre Loti: Die Islandfischer - Kapitel 49
Quellenangabe
typefiction
authorPierre Loti
titleDie Islandfischer
publisherPhilipp Reclam jun
year
firstpub
translatorE. Bagge
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080430
projectid3b5adcd0
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5.

Sie kamen zurück, die Isländer; zwei am folgenden, vier am übernächsten Tag, und zwölf eine Woche später. Mit den Schiffen kehrte die Freude im Lande ein: Freude bei Müttern und Ehefrauen, Freude bei den jungen Mädchen; nicht zum wenigsten aber freuten sich die Schenkwirte.

Zehn Schiffe fehlten noch, und zu diesen gehorte die »Leopoldine.« Lang konnte es ja nicht mehr dauern, bis sie kam, doch die vernünftige Gaud stellte ihrem Sehnen eine Woche Frist. Bis dahin würde Yann daheim sein; und Gaud geriet in einen wahren Wonnerausch, wenn sie sich seine Heimlehr ausmalte, und hielt ihren kleinen Haushalt noch sauberer und netter, damit es ihm recht behaglich darin sei.

Es war alles so in Ordnung, daß es rein nichts mehr für sie zu thun gab, und in der Ungeduld, die sie verzehrte, hätte sie auch gar nicht viel Gedanken für eine besondere Arbeit gehabt.

Drei der verspäteten Schiffe kamen noch, und später liefen noch fünf ein. Zwei aber fehlten beim Appell.

Niemand dachte jedoch daran, sich Sorge darum zu machen. »Ei, ei!« sagten die Leute scherzend zu Gaud, »diesmal tanzen also die ›Leopoldine‹ und die ›Marie-Jeanne‹ den Kehraus!«

Gaud lachte fröhlich mit, und in ihrer hoffnungsfrohen Stimmung war sie lebhafter und hübscher denn je.

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