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Die Geschichte von Half dem Weibe

Alma Johanna Koenig: Die Geschichte von Half dem Weibe - Kapitel 55
Quellenangabe
typefiction
authorAlma Johanna Koenig
titleDie Geschichte von Half dem Weibe
publisherRikola-Verlag Wien Leipzig München
printrun1. bis 6. Tausend
year1924
firstpub1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20130731
projectidc3f5aa39
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Wie Adelstan Half um seinen Glauben befragte

Der Morgen des nächsten Tags war Thorrs Tag, und die Halfsmannen rüsteten ihre Festgewänder, um mit vielen von Adelstans Mannen im Tempel das Opfer zu begehen.

Es hatte aber Adelstan dafür gesorgt, daß den Eisländern ein guter Opferhengst nicht fehle.

Als der König nun sah, daß Half ruhig auf der Bank saß und keine Anstalten machte, mit den andern zu gehen, da meinte der König, Half sei heimlicher Christ, obgleich er ihn nicht wie die Iren in der Kirche gesehen hatte. Er sah Half fragend an und zeichnete ihm des weißen Gottes Kreuz in die Hand. Half zog schnell die Rechte zurück und sprach: »Ich bin keineswegs, was ihr meint, Herr König!«

Staunte Adelstan: »An was also glaubst du, Mann, wenn du nicht Christ bist, und nicht Heide?«

Sprach Half: »An mich selbst und an mein Schwert!«

Da wiegte Adelstan von Engelland das weiße Haupt und sah ihm lang ins Gesicht.

»Dann glaubst du an nichts Schlechtes!« sprach der König zuletzt.

 

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