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Die Geschichte von Half dem Weibe

Alma Johanna Koenig: Die Geschichte von Half dem Weibe - Kapitel 10
Quellenangabe
typefiction
authorAlma Johanna Koenig
titleDie Geschichte von Half dem Weibe
publisherRikola-Verlag Wien Leipzig München
printrun1. bis 6. Tausend
year1924
firstpub1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20130731
projectidc3f5aa39
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Wie Hjörleif Odhins Boten hörte

Als die Männer an Höh vorbeiritten, wo Ketil wohnte, kam Grim ihnen nachgerannt und wollte nicht daheim bleiben, da es Albrun gestattet war, zum Kampf zu reiten. So stieg Grim hinter Albrun aufs Pferd, und die beiden lachten selig, als sie über die sonnige Heide ritten.

Da hielt Hjörleif jählings sein Roß an und hob lauschend die buschigen Brauen. »Hört ihr nicht, wie der Wolf heult?« fragte er.

Lachte Albrun: »Vater! Wie magst du nur glauben, daß Wölfe heulen am hellen Sommermorgen?« Glum aber winkte ihr heftig zu schweigen, er erbleichte, und sein Blick hing starr an dem Freund, der nun, die Hand am Ohr, flüsterte: »Hört ihr jetzt?« Alle schwiegen.

Da richtete Hjörleif sich im Sattel auf und sprach gelassen: »So galt es mir und kommt früher, als ich gedacht hatte.«

Er rief Albrun zu sich heran und bat sie, die Mutter zu grüßen, denn da ihm Odhins Botschaft geworden, wisse er, daß sein Sitz zu Walhall schon bereitet und sein Becher gefüllt sei. Er erwählte Glum zu des Kindes Pfleger an Vatersstatt und reichte allen wie zum Abschied nach frohem Festmahl die Rechte.

Als Hjörleif so sein Haus bestellt hatte, schnallte er den Helm fester und ritt vor allen andern Männern ein in Hegranäs.

 

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