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Die geheimen Mächte der Hypnose und der Suggestion

Evans Gordon: Die geheimen Mächte der Hypnose und der Suggestion - Kapitel 2
Quellenangabe
authorEvans Gordon
titleDie geheimen Mächte der Hypnose und der Suggestion
publisherRudolph'sche Verlagsbuchhandlung
printrun14. bis 21.(176. bis 215. Tausend)
editorErwin Le Mang
year1923
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170218
projectid3c1cc026
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[Vorworte]

Vorwort zur achten bis dreizehnten Auflage.

Die Notwendigkeit, nach einem Jahr und nach der äußerst starken siebenten Auflage mit einer Reihe neuer Auflagen auf den Plan zu treten, beweist, wie sehr die Allgemeinheit wirklich gute volkstümlich geschriebene Werke dieser Art begehrt. Diese Auflage wurde von Grund aus umgearbeitet, alle sprachlichen und sachlichen Mängel der früheren Auflagen wurden beseitigt und das Hauptgewicht auf einen klaren, methodischen Aufbau sowie eine sachliche, möglichst erschöpfende Darstellung der jüngsten Forschungsergebnisse gelegt. Das Werk wurde ferner durch eine höchst lehrreiche Bücherliste – siehe den Anhang [aus technischen Gründen nicht in diesem Text. Re]– vermehrt, auf die wir unsere Leser ganz besonders aufmerksam machen.

Dresden, im März 1921.
Rudolph'sche Verlagsbuchhandlung.

 

Vorwort zur vierzehnten bis einundzwanzigsten Auflage.

Auch diese Auflagenreihe, die nach 2 Jahren bereits wieder nötig geworden, wurde genau durchgesehen, vermehrt und auf den Stand des gegenwärtigen Wissens gebracht. Die Bücherliste wird nachdrücklichst freundlicher Beachtung empfohlen. Gute Bücher als bleibende Schätze lohnen besser als alles andere die dafür aufgewendeten Ausgaben.

Dresden, im März 1923.
Rudolph'sche Verlagsbuchhandlung.

Geleitwort.

Nachdem die breite Öffentlichkeit durch zahlreiche Vorträge und öffentliche Schaustellungen schon seit Jahren auf die geheimnisvollen Kräfte aufmerksam gemacht worden ist, die sich bei den Erscheinungen der Hypnose und der Suggestion geltend machen, ist der Wunsch berechtigt, in wirklich volkstümlicher Weise über diese Seiten menschlicher Erfahrung unterrichtet zu werden. Eine wahre und gute Aufklärung in der Wissenschaft, die man unter dem Namen »Hypnotismus« zusammenfaßt, zerstört manches Vorurteil und allerhand Aberglauben; sie lehrt die hohe Bedeutung erkennen, die Hypnose und Suggestion vor allem für die ärztliche Wissenschaft gewonnen haben. Sie zeigt auf die Gefahren hin, die aus einer nur spielerischen oder gewerbsmäßigen Ausübung hypnotischer Künste durch unverständige Laien erwachsen können. Denen aber, die durch Naturanlage sich berufen und befähigt fühlen, Suggestion und Hypnose auszuüben, hat ein im Sinne echter Aufklärung geschriebenes Buch, wie das vorliegende, zu zeigen, unter welchen Bedingungen, Zulassungen und Einschränkungen nur dies geschehen kann. Jede ernsthafte Beschäftigung mit einer Wissenschaft verpflichtet, den Geist zu sammeln, unnütze Dinge abseits zu lassen, das Triebleben zugunsten des geistigen Lebens einzuschränken, und übt somit rückwirkend den segensreichsten Einfluß auf den sich ganz der Wissenschaft Hingebenden aus. Wer immer ein Ziel verfolgt, muß zuerst lernen, sich im Hinblick auf die Erreichung des Zieles selbst zu beherrschen. Aus der Selbstbeherrschung aber allein entspringt die Möglichkeit, auch anderen gegenüber seinen Willen durchzusetzen, andere zu »beherrschen«, was natürlich nur dahin verstanden werden darf, einen vernünftigen, in seinen Absichten sittlich und sozial wohlberechtigten Willen zur Geltung zu bringen. Und nur in diesem Sinne trägt die geistige Beschäftigung mit den in diesem Buche behandelten Dingen, zur Vervollkommnung des eigenen Ichs, zur Erweiterung der Bildung, und somit zu einem gesteigerten Einfluß auf den Mitmenschen bei. Wer sich ernsthaft mit einer Wissenschaft abgibt, also hier z. B. mit der Wissenschaft vom Hypnotismus, der erwirbt Bildung, und das alte Wort bleibt immer wahr: »Bildung ist Macht«. Diese Art Macht zu erwerben, zu steigern, ist die gewiß löbliche Absicht dieses Buches. Daß sie gelinge, dazu müssen die Aufmerksamkeit, der Verstand und das ernste Bestreben des Lesers beitragen.

Der Verfasser.

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