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Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes

Arthur Schurig: Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes - Kapitel 70
Quellenangabe
typefiction
authorArthur Schurig
titleDie Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes
publisherInsel-Verlag
editorherausgegeben von Arthur Schurig
year1918
firstpub1918
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060228
projectid81cacf28
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Die Berge und der große See von Mexiko

Die Hauptstadt Temixtitan ist von allen Seiten von Bergen umgeben, ausgenommen gegen Norden und Osten. Etliche davon sind rauh und schroff, besonders der Popokatepetl im Süden, ein hoher Spitzkegel. Auf seinem Gipfel ist eine tiefe Grube von einer Viertelstunde Umfang, aus der bei Tag und bei Nacht dicker Rauch emporgeht, der sich auch beim stärksten Winde nicht eher verteilt, als bis er die niedrigsten Wolken erreicht hat. Dieser Berg liegt 11 Meilen von Temixtitan. Andere, ebenso hohe Gebirge sind sieben bis zehn Meilen entfernt, alle den größten Teil des Jahres hindurch mit Schnee bedeckt.Der Popokatepetl (zu deutsch: der rauchende Berg) ist 5450 m hoch, 56 km von der Hauptstadt entfernt; der Citlaltepetl (der Sternberg) 5594 m; Istaccihuatl (die weiße Frau) 5280 m. Die übrigen Berge in der Nachbarschaft sind nur Hügel, geschmückt mit Hainen von Pinien und Steineichen.

Im Tale von Mexiko liegen zwei große Seen, insgesamt mit einem Umkreis von dreißig Stunden und mehr. Sie sind durch eine Landenge voneinander getrennt. Der südliche ist mit Süßwasser, der nördliche mit Salzwasser angefüllt. In dem See, der das süße Wasser enthält, wächst viel Schilf. Auch liegen auf Inseln darinnen anmutige Ortschaften, wie Kuernavaka, ein kleines Venedig; ferner Mizkiz und Kojohuakan, alle drei ganz ansehnliche Städte; Xotschimilko, eine etwas größere Stadt, von der ein Teil auf das feste Land hinüberreicht, sodann Hizilopozko und Mexikalzinko, dieses zwischen den beiden Seen gelegen. Der Süßwassersee hat eine längliche Form, der Salzsee aber ist beinahe rund. In beiden gibt es allerhand Fische.

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