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Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes

Arthur Schurig: Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes - Kapitel 69
Quellenangabe
typefiction
authorArthur Schurig
titleDie Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes
publisherInsel-Verlag
editorherausgegeben von Arthur Schurig
year1918
firstpub1918
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060228
projectid81cacf28
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Von den Städten des Landes

Wir fanden in Neu-Hispanien große Städte. Unter ihnen ragt Tlaskala hervor, eine Stadt, die in manchen Stücken mit Granada, in anderen aber mit Segovia Ähnlichkeit hat, nur viel stärker bevölkert war. Sie wurde von einem Hohen Rat beherrscht, gebildet von Vornehmen, unter denen einer die höchste Gewalt besaß. Auch gab es einen General für die Kriegsangelegenheiten.

Sechs Stunden von Tlaskala trifft man in der Ebene eine andere ansehnliche und schmucke Stadt (Cholula), die an Valladolid erinnert und in der ich 190 Türme auf den Tempeln und Palästen gezählt habe. Auch dieser Ort bildete einen eigenen Staat und wurde von 27 Würdenträgern verwaltet, unter denen zu meiner Zeit einer in besonderem Ansehen stand. Er war 120 Jahre alt und wurde immer in einer Sänfte herumgetragen. Diese Stadt liegt überaus anmutig; das Land darum ist mit Obstbäumen, besonders Kirschen- und Apfelbäumen, und mit Maisfeldern ganz bedeckt.

Sechs Stunden von da findet sich eine dritte Stadt namens Huexozinko, am Abhange eines Gebirges gelegen, die Ähnlichkeit mit der Stadt Burgos hat. Sie machte wiederum einen eigenen Staat aus, der ähnlich verwaltet ward. Auch hier ist die Umgegend herrlich; Ebenen und Hügel wechseln sich ab, in Schönheit und Fruchtbarkeit miteinander wetteifernd.

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