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Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes

Arthur Schurig: Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes - Kapitel 67
Quellenangabe
typefiction
authorArthur Schurig
titleDie Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes
publisherInsel-Verlag
editorherausgegeben von Arthur Schurig
year1918
firstpub1918
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060228
projectid81cacf28
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Von der Staatsverfassung und den Gesetzen

Die Völker hier standen unter einem großen Fürsten, einem Sultan oder Kaiser. Selbiger hatte wieder andere Gewalthaber unter sich gleich unseren Königen, Herzogen, Grafen, Statthaltern und Rittern. Die Fürsten ließen ihre Besitzungen durch Stellvertreter und Beamte verwalten und waren so sehr gefürchtet und geehrt, daß ihnen, um den Göttern gleich geachtet zu sein, nichts als die förmliche Anbetung fehlte.

Die Gerechtigkeit ward mit solcher Strenge gehandhabt, daß auf dem geringsten Verbrechen die Strafe des Todes oder der Leibeigenschaft stand. Diebstahl und Mord waren strengstens verpönt, besonders der Felddiebstahl, und es brauchte einer nur drei oder vier Maiskolben von des Nachbars Felde genommen zu haben, so wurde er zur Strafe der Sklave des Bestohlenen. Verrat am Land und Vergehen gegen den Herrscher wurden mit dem Tode des Missetäters und seiner ganzen Verwandtschaft bis ins vierte Glied geahndet.

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