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Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes

Arthur Schurig: Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes - Kapitel 59
Quellenangabe
typefiction
authorArthur Schurig
titleDie Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes
publisherInsel-Verlag
editorherausgegeben von Arthur Schurig
year1918
firstpub1918
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060228
projectid81cacf28
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Allgemeines

Das Land Neu-Hispanien hat viel Ähnlichkeit mit Alt-Hispanien. Berge, Täler und Fluren sehen hier fast geradeso aus wie dort. Nur das Gebirge, das sich in langen Ketten hinzieht, ist höher und schroffer und nur sehr mühevoll zu ersteigen. Das Land hat große Flüsse und eine Menge schöner Quellen von süßem Wasser. Die Berge sind mit weiten Wäldern bedeckt, und in den Ebenen stehen hohe Pinien, Zedern, Steineichen und Zypressen. Ohnegleichen ist die Anmut der Hügel im Inneren des Landes. Von einem Meer bis zum anderen gehen diese Berge und Hügel, die von den Hispaniern noch lange nicht ganz erforscht sind.

Neu-Hispanien besitzt Gold-, Silber-, Kupfer-, Zinn- und Eisengruben. Es bringt eine Menge Früchte hervor, die in ihrer äußeren Form mit den althispanischen Ähnlichkeit haben ihnen aber an Farbe und an Wohlgeschmack nicht nahekommen, obgleich es auch gute Sorten darunter gibt. Auch ihre Mannigfaltigkeit ist lange nicht so groß. Die Felder sind herrlich anzuschauen, die Weiden reich an vortrefflichen Kräutern, und das Gras reicht dem Fußgänger bis zum Knie. Der Boden ist sehr fruchtbar. Er bringt alles, was man darin sät, im Überflusse hervor, und an manchen Orten kann man im Jahre zwei-, ja dreimal ernten.

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