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Die Denkwürdigkeiten des Herrn von H.

: Die Denkwürdigkeiten des Herrn von H. - Kapitel 20
Quellenangabe
typefiction
authorGustav Schilling
titleDie Denkwürdigkeiten des Herrn von H.
publisherby edition or-mondial/Paris
year1966
firstpub
senderreuters@abc.de
created20070410
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Enthält nichts wichtiges

Ich kam nach der Hauptstadt, in der mein Regiment lag; zeigte mich dem General und allen Offizieren vom Regimente; lernte exerzieren und zog immer mit auf die Wache.

Ich machte Bekanntschaften, besuchte Gesellschaften, und hätte ich mir nicht einige Bücher angeschafft, so hätte ich manche langweilige Stunde gehabt.

Eine Bekanntschaft in meinem Quartier freute mich. Es war ein Gelehrter, der trotz seiner weitläufigen Kenntnisse schon zwanzig Jahre auf eine Versorgung wartete und immer jungen unbärtigen Söhnen in Ansehen und Amt stehender Väter nachgezogen wurde.

Ich teilte mit ihm meine Gage und hörte ihn täglich zwei Stunden über den Menschen, die Welt und deren allgemeine Verfassung sprechen. Ich lernte bei dem Manne methodisch, ohne eigentliche Logik, denken; lernte vergleichen und abstrahieren und Begriffe sammeln.

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