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Die Denkwürdigkeiten des Herrn von H.

: Die Denkwürdigkeiten des Herrn von H. - Kapitel 12
Quellenangabe
typefiction
authorGustav Schilling
titleDie Denkwürdigkeiten des Herrn von H.
publisherby edition or-mondial/Paris
year1966
firstpub
senderreuters@abc.de
created20070410
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So erwünscht als möglich

Ich blieb noch einige Tage bei meinem Vater, weil er es haben wollte, und reiste sehr zufrieden in meine Stadt, weil mein Vergnügen keine Rechnung mehr fand.

Wie erwünscht war mir die Nachricht, die mir Lieschen bei Überreichung des Stubenschlüssels ins Ohr flüsterte: »Madame ist verreist.« Das Mädchen glühte, wie sie es sagte.

Erregt nur bei einem Frauenzimmer die Begier und sie kommt Euch auf halbem Wege entgegen.

»Nun, Lieschen, so schlafe heute Nacht bei mir.«

»Das geht nicht gut.«

»Und warum?«

»Warum?«

Sie schlug die Augen nieder.

»Möcht' es verschlafen und wenn die Köchin mich morgen weckte.«

»Gut, so werd' ich zu dir kommen; allein du behältst doch Licht?«

»Wozu?«

»Wenigstens bis ich komme. Gewiß?«

»Nun, wenn Sie's wollen.«

Zwei weibliche Körper hatte ich gesehen, nun wollte ich auch den dritten sehen und vergleichen. Denn es war mein Vorsatz geworden, weibliche Schönheit mit allem Ernst zu studieren.

Unsere Köchin war eine alte fünfzigjährige Jungfer, die ihr einziges Vergnügen im Bette fand und jetzt ihrem Gott dankte, daß sie einmal ausruhen konnte, weil die Herrschaft verreist war.

Also konnte ich schon um zehn Uhr zu Lieschen, ohne Gefahr bemerkt zu werden, schleichen.

Sie schnürte eben ihr schwarzseidenes Leibchen auf.

»Sie kommen auch so früh!«

Ich setzte mich auf einen Stuhl gleich neben dem Tisch, wo das Licht stand, zog Lieschen an mich, küßte ihren niedlichen Mund und schnellte meine Zunge zwischen ihre Lippen. Das arme Kind zog zurück, wußte nicht wie ihr widerfuhr.

Ich führte ihre linke Hand um meinen Nacken, durch die Bewegung schlug mein Schlafrock auf, sie sah mich im bloßen Hemde und verbarg ihr Gesicht auf meiner Schulter.

Ich schnürte sie vollends auf, öffnete mir ihren Busen und faßte ihre niedlichen kleinen Hügel in meine hohle Hand. Es waren nicht die vollen aufgeblühten Rosen der Madame Reibhand oder der gnädigen Frau, es waren derbe, feste Knospen. Ich küßte sie, meine Lippen prallten ab. Wie ein Punkt erhob sich das kleine Wärzchen, noch zu klein, als daß es meine buhlerischen Lippen fassen konnten. Ich löste ihr Unterröckchen, sie hielt es mit ihrer kleinen Hand.

»O nein!«

»Doch, Lieschen!«

»So löschen Sie das Licht aus.«

»So würde ich mir mein größtes Vergnügen rauben.« Ich nahm ihre beiden Arme, schlang sie um meinen Hals, küßte ihre brennenden Lippen, lehrte sie mein Zungenspiel und das Röckchen fiel von selbst herab.

Meine Hände hielten jetzt ihre runden, festen, niedlichen Hinterbacken, ich ward heiß und hielt es nicht für gut, noch länger zu zaudern.

Ich richtete Lieschen auf, zog ihr Leibchen aus und streifte ihr unter schwachem Widerstreben ihr Hemd über die Schultern.

Ich muß bekennen, daß Lieschen den niedlichsten Körper hatte. Sie war nicht groß, aber alles so niedlich und alle Teile so regelmäßig schön und jugendlich, daß ich sie nicht genug besehen und betasten konnte.

Das gute Mädchen vermochte es nicht, mich anzublicken, sie drängte sich an mich, als ob sie sich in mir verbergen wollte.

»Ich dächte, Lieschen, du zögst mich auch aus.«

Sie schwieg und verbarg ihr Gesicht an meinem Nacken. Ich richtete sie auf und warf Schlafrock und Hemde ab.

Hier stand sie, hielt eine Hand vor die Augen und bedeckte mit der andern – Ihr wißt ja was.

Feurig umschlang ich mein liebes Mädchen und drückte sie fest an mich.

Ich setzte mich und zog Lieschen auf meinen Schoß.

Immer wieder verbarg sie ihr Gesicht auf meiner Schulter. Sie saß auf meinem linken Schenkel, ich hob ihren rechten auf, streckte ihren linken etwas und schaffte mir eine kleine Hinsicht nach dem Ruhepunkt der Wollust, um den noch bloß weiche Wolle einen leichten Schatten warf. Aber die Erhöhung über der niedlichen Spalte war noch erhabener und fester als bei meiner gnädigen Frau.

Heftig pochte ihr Herz und bald geschwind, bald langsam atmete das verschämte Mädchen.

Mein Finger fand den Eingang der Grotte naß, er drang hinein und fand den kleinen Bewohner ganz in der Tiefe.

Lieschen fuhr zusammen mit einem gebrochenen Seufzer, wie ich ihn berührte.

Ich dürstete nach höherem Genüsse, nahm Lieschen und trug sie aufs Bett und ohne Widerstand lag ich in Positur. Der Eingang war zu eng, ich kam nicht zum Ziel.

»Liebes Lieschen, zieh deine Beine an, stütze dich und hebe deinen Hintern, sonst fällt mein und dein Vergnügen weg.«

Lieschen gehorchte. Nun führte ich meinen Amor in die Spalte, stellte ihn an den Eingang, schloß meine Arme fest um ihre Hüften und schob aus allen Kräften. Einen Fingerbreit und nicht weiter. Lieschens Atem zitterte. Ich setzte noch einmal an und gelangte nicht viel weiter, und noch einmal –

»Ach Gott!«

»Lassen Sie, es schmerzt!«

Auch ich empfand einen heftigen Schmerz.

Ich ruhte; faßte alle Kräfte zusammen, stieß mit aller Heftigkeit; Lieschen schrie laut und wollte mich von sich stoßen, hatte aber nicht Kraft genug. Ungefähr halb war ich eingedrungen, Lieschen schloß ihre Augen und wimmerte laut. Mein Schmerz ward heftiger und ein empfindliches Brennen in der Grotte wurde mir fast unleidlich. Ich holte nochmals aus, stieß mit Heftigkeit, Lieschens Atem blieb aus und mit heftigen Verzückungen floß brennend heiß der Saft der Wollust über meinen Amor hin. Ich verdoppelte nun meine Stöße, drang bei dem dritten ins innere Heiligtum und ersetzte Lieschens Verlust doppelt. Mein Vergnügen, obwohl mit Schmerzen verbunden, war unbeschreiblich groß.

Lieschen war unbeweglich und ihr Atem war einem Schnarchen ähnlich.

Ich stieg auf, holte das Licht und besah die niedliche, kleine, schattige Grotte der Liebe. Sie war mit Blut gefärbt und noch bemerkte ich kleine Zuckungen. Mein Amor hatte sein Haupt noch nicht geneigt, vielmehr brannte er heftig. Ich nahm meinen vorigen Platz ein, weniger schwer als vorhin drang ich ein, das ganze Innere glühte. Ich küßte Lieschens Mund, kein Zeichen des Lebens, als bebendes Atmen, das einem beständigen Seufzen glich, gab sie von sich. Ich legte meine Hände unter ihre runden Hinterbacken und begann mit langsamen Stößen aufs neue.

Lieschen schlug die Augen auf.

»Lebst du noch, liebes Kind?«

»Fast hätte ichs selbst nicht geglaubt.«

»Und wie befindest du dich?«

Sie lächelte, schlang ihre Arme um mich und küßte mich jetzt zum ersten Male und mit solchem Feuer, das sehr wohl ihre Zufriedenheit bewies.

»Liebe, hebe deinen Schenkel über meine Hüfte – noch besser! so! – nun den andern auch – schließe fest zusammen –«

»Ach!«

»Gefällt dir das?«

Sie sog an meinen Lippen mit unbeschreiblicher Begier.

»Drücke mich fest an dich.«

»Bewege deinen Hintern hin und her –«

»Ach Gott, wie wird mir!«

»Lassen Sie! Es – kommt! – ich – kann nicht mehr halten.«

(Fast in einem Hauch:) »Lassen Sie, ich mach' das Bett naß.«

Das unwissende Mädchen erregte mir heftiges Lachen. (Ein Beweis, mit wie wenig Besinnung sie das vorige Vergnügen genossen.) Anstatt sie loszulassen, schloß ich sie fester an mich und verdoppelte meine Stöße.

»Laß es, liebes Kind! Ist dir wohl?«

»O–o–o–oh!«

Langsam stieß sie ihren Atem aus und mit jedem einen Strom des Wollustsaftes. Sie hatte noch nicht vollendet, als die Reihe an mich kam.

Kaum spürte sie's, so drückte sie mit ihren Schenkeln meinen Hintern so fest als möglich und gab ihrem Hintern eine zitternde Bewegung.

Wir ruhten aus. Mein Lieschen ward dreister. Ich gab ihr meinen Amor in die Hand, er lag geschwächt mit gesenktem Haupte. Sie streichelte ihn, spielte an den krausen Haaren und befühlte sehr aufmerksam die Eier in dem haarigen Beutel. Das Spiel ermunterte meinen Amor, ihr Betasten verriet Neugierde, ich hob sie auf und nötigte sie zuzusehen. Sie nahm ihn in die Hand; starr richtete er sich auf.

»Je, wie ist das? Das ist lustig.«

Ich legte Lieschen hin, mich über sie und nötigte sie, meinen Amor in ihre Grotte einzuführen.

Sie tat es ohne Weigerung und wir genossen ebenso großes Vergnügen wie vorher.

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