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Die Dame mit den grünen Augen

Maurice Leblanc: Die Dame mit den grünen Augen - Kapitel 3
Quellenangabe
typefiction
authorMaurice Leblanc
titleDie Dame mit den grünen Augen
publisherVerlag von Th. Knaur Nachf.
yearo.J.
translatorHans Jacob
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150528
projectid06f706ea
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II. Fäden

Miß Bakefields Tod, der Überfall der drei maskierten Banditen, die wahrscheinliche Ermordung der beiden Reisenden, der Verlust seines Geldes – all das lastete auf Raouls Geist nicht so stark wie das, was er sekundenlang gesehen hatte: Die Dame mit den grünen Augen. Im Schatten eines wüsten Verbrechens tauchte die bezaubernde und verführerische Frau auf. Obwohl sein Abenteurerleben Schrecken und Verbrechen genug gesehen und ihn an die tollsten Dinge gewöhnt hatte, verwirrte ihn diese Tatsache; seine Vorstellungskraft ließ ihn im Stich.

Draußen herrschte ein wüstes Durcheinander. Vom nahen Bahnhof – es war der Bahnhof von Beaucourt – eilten Beamte herzu, hinter ihnen kamen Streckenarbeiter. Man schrie und man suchte, woher die Hilferufe kamen.

Der Schaffner durchschnitt Raouls Fesseln, hörte dessen Mitteilungen an, dann öffnete er das Fenster und winkte den Beamten.

»Hierher! Hierher!«

Dann wandte er sich an Raoul:

»Die junge Dame ist tot, nicht wahr?«

»Ja ... erwürgt. Das ist noch nicht alles ... zwei Reisende am anderen Ende des Wagens ...«

Sie gingen eilig den Gang entlang. Am Ende, im letzten Abteil, zwei Leichen. Keine Spur von Unordnung. Nichts in den Netzen. Keine Handtasche. Kein Paket.

In diesem Augenblick versuchten die Bahnhofsbeamten, die Wagentür zu öffnen. Sie war verschlossen, und Raoul begriff jetzt, warum die drei Banditen hatten umkehren und durch die erste Tür fliehen müssen.

Jetzt stiegen Leute ein, andere kamen über die Verbindung, und schon füllten sich beide Abteile. Da ertönte laut und gebieterisch eine Stimme:

»Nichts anrühren! ... Nein, bitte lassen Sie den Revolver liegen, wo er lag. Er ist ein überaus wichtiges Beweisstück. Es wäre am besten, daß beide Abteile vollkommen geräumt würden. Der Wagen wird abgehängt, der Zug wird gleich weiterfahren, nicht wahr, Herr Bahnhofsvorsteher?«

Es genügt in Augenblicken der Verwirrung, daß ein Mensch sich klar und deutlich ausspricht und weiß, was er will, um die erregten Gemüter zu beherrschen und seinem Willen zu beugen. Und dieser Mann sprach ruhig und eindrucksvoll wie jemand, der an Gehorsam gewöhnt ist.

Raoul sah ihn an und erkannte zu seinem Erstaunen den Mann, der Miß Bakefield verfolgt und die Dame mit den grünen Augen angesprochen hatte, mit einem Wort – den pomadisierten Gecken, den die Engländerin Herrn Marescal genannt hatte. Er stand am Eingang des Abteils, in dem das junge Mädchen lag, versperrte den Eindringenden den Weg und drängte sie zu den offenen Türen.

»Herr Bahnhofsvorsteher,« fuhr er dann fort, »wollen Sie die Güte haben, das Rangieren zu überwachen? Setzen Sie bitte alle Ihre Beamten ein. Man müßte auch an den nächsten Gendarmerieposten telephonieren, einen Arzt kommen lassen und den Untersuchungsrichter in Romilland benachrichtigen. Es handelt sich um ein Verbrechen.«

»Um drei«, berichtigte ihn der Schaffner. »Zwei maskierte Männer, die mich angefallen haben, sind geflohen.«

»Ich weiß,« sagte Marescal, »die Streckenarbeiter haben Schatten bemerkt und sich auf die Verfolgung gemacht. Oberhalb der Böschung liegt ein kleiner Wald. Man versucht, ihnen längs der Chaussee den Weg abzuschneiden. Wenn man sie fängt, werden wir es schon erfahren.« Er sprach jedes Wort scharf aus, seine Bewegungen waren kurz und gebieterisch. Raouls Erstaunen wuchs, dann jedoch gewann er seine ganze Kaltblütigkeit wieder. Was machte der Mann hier? Und wie kam er zu seinem Auftreten? Wie oft treten gerade die Leute mit übertriebener Sicherheit auf, die etwas zu verbergen haben! Raoul konnte nicht vergessen, daß Marescal Miß Bakefield den ganzen Nachmittag verfolgt und die Stunde ihrer Abfahrt erfragt hatte. Zweifellos hatte er sich im Nebenwagen befunden – und war der dritte Bandit nicht über die Verbindung im Nebenwagen verschwunden? Und sollte dieser dritte nicht der Mann sein, der jetzt herumkommandierte und die Situation zu beherrschen schien?

Der Wagen hatte sich geleert. Nur der Schaffner war noch zurückgeblieben. Raoul versuchte, sich wieder auf seinen Platz zu setzen. Man hinderte ihn daran.

»Aber bitte!« sagte er, in der festen Überzeugung, daß Marescal ihn nicht erkannte, »wie kommen Sie denn dazu? Ich saß hier und will wieder auf meinen Platz!«

»Nein,« antwortete Marescal, »der Ort, an dem ein Verbrechen geschah, gehört den Behörden, und keiner darf ihn ohne Erlaubnis betreten.«

Der Schaffner legte sich ins Mittel:

»Aber dieser Herr ist ja auch angefallen worden und man hat ihn gefesselt und beraubt.«

»Tut mir leid,« sagte Marescal, »aber ich kann die Vorschriften nicht ändern.«

»Welche Vorschriften?« fragte Raoul ärgerlich.

»Meine Vorschriften.«

Raoul kreuzte die Arme:

»Wie kommen Sie eigentlich dazu, hier Anordnungen zu treffen? Sie kommandieren uns mit einer Unverschämtheit, die andere sich vielleicht gefallen lassen, ich bin jedoch nicht in der Verfassung, mich damit abzufinden.«

Der andere reichte ihm eine Visitenkarte und sagte:

»Rodolphe Marescal, Kommissar im internationalen Fahndungsdienst, zugeteilt dem Ministerium des Innern.«

Und er fügte hinzu:

»Und wenn ich die Leitung der Untersuchung übernommen habe, so tue ich es mit dem Einverständnis des Bahnhofsvorstehers, und weil mein besonderer Auftrag mich dazu ermächtigt.«

Raoul war etwas verdutzt und beherrschte sich. Marescals Name, den er zuerst nicht beachtet hatte, erinnerte ihn an gewisse Geschichten, in denen der Kommissar sich außerordentlich geschickt benommen hatte. Er hielt es für klüger, seinen Widerstand aufzugeben und sich den Beamten auf andere Art zu gewinnen.

»Ich bitte um Entschuldigung. Trotzdem ich nicht Pariser bin und mich meistenteils auf Reisen befinde, ist mir Ihr Name nicht unbekannt, und ich erinnere mich an eine Ohrringgeschichte ...«

Marescal strahlte:

»Ganz recht, die Ohrringe der Fürstin Laurentini. Gewiß, das war nicht uninteressant. Aber wir werden auch mit diesem Fall hier fertig werden ... Und bevor der Untersuchungsrichter eintrifft, denke ich bereits so weit gekommen zu sein, daß ...«

»... daß,« fiel Raoul ihm ins Wort, »daß die Herren nur noch den Schlußpunkt dahinter zu setzen brauchen. Sie haben vollkommen recht. Und ich werde meine Reise erst morgen fortsetzen, wenn ich Ihnen nützlich sein kann.«

»Überaus nützlich, vielen Dank.«

Der Schaffner mußte seine Aussagen machen und ging dann. Der Wagen wurde auf ein Nebengeleise geführt, der Zug fuhr weiter.

Marescal begann seine Untersuchung, und mit der offensichtlichen Absicht, Raoul zu entfernen, bat er ihn, auf den Bahnhof zu gehen und Tücher zu holen, um die Leichen zuzudecken.

Raoul stieg aus, ging am Wagen entlang und hißte sich am dritten Gangfenster in die Höhe.

»Das dachte ich mir,« sagte sich Raoul, »der Bursche will allein sein ...«

Marescal hatte in der Tat den Körper der jungen Engländerin angehoben und ihr den Reisemantel halb geöffnet. Sie trug einen Brustbeutel aus rotem Leder. Er löste den Riemen, öffnete den Beutel, der Papiere enthielt, und begann sogleich zu lesen.

Raoul ließ sich vorsichtig wieder herunter, erledigte, was man ihm aufgetragen hatte, und als er mit der Frau und der Mutter des Bahnhofsvorstehers, die sich zur Totenwache angeboten hatten, zurückkam, erfuhr er von Marescal, daß man im Walde zwei Männer umzingelt hätte, die sich im Dickicht verborgen hielten.

»Weiter nichts?« fragte Raoul.

»Nichts,« erklärte Marescal, »das heißt, einer der Männer hinkte, und man hat hinter ihm zwischen zwei Wurzeln eingeklemmt einen Absatz gefunden, aber es ist der Absatz eines Frauenstiefels.«

»Folglich ohne jede Bedeutung.«

Man legte die Engländerin auf die Bank. Raoul sah zum letztenmal ihr hübsches und glückliches Gesicht und dachte an die Dame mit den grünen Augen, dann drückte er dem jungen Mädchen die Augen zu und zog das Tuch über ihr bleiches Gesicht.

»Sie war wirklich schön«, sagte er. »Wissen Sie, wie sie heißt?«

»Woher sollte ich das wissen«, erklärte Marescal ausweichend.

»Das ist ja ein Brustbeutel ...«

»Der darf nur in Gegenwart des Untersuchungsrichters geöffnet werden«, sagte Marescal und hängte ihn sich um den Hals, dann fügte er hinzu: »Übrigens sonderbar, daß die Banditen ihn nicht geraubt haben.«

»Er wird wahrscheinlich Papiere enthalten ...«

»Wir müssen den Untersuchungsrichter abwarten«, sagte Marescal. »Jedenfalls scheinen die Banditen, die Sie ausgeraubt haben, ihr nichts fortgenommen zu haben ... sie hatte ihre Perlschnur um den Hals und ihr Uhrarmband ...«

Raoul erzählte, was vorgefallen war, und zwar erzählte er zuerst mit großer Genauigkeit, denn er selbst brannte darauf, die Wahrheit zu erfahren, dann trieben ihn unklare Gründe dazu, gewisse Vorgänge zu entstellen. So gab er eine absichtlich verschwommene Beschreibung der beiden Banditen und verschwieg die Mittäterschaft einer Frau.

Marescal hörte zu und stellte einige Fragen, dann ließ man eine der Frauen zurück, und sie betraten das Abteil, in dem die beiden Männer lagen. Sie sahen einander sehr ähnlich, hatten dasselbe, etwas gemeine Gesicht, dieselben buschigen Augenbrauen und dieselben grauen Anzüge von gewöhnlichem Schnitt. Der eine war wesentlich jünger und hatte eine Kugel mitten in die Stirn, der andere in den Hals bekommen.

Marescal, der größte Zurückhaltung bewahrte, betrachtete sie sorgfältig, ohne ihre Stellung zu verändern, durchsuchte ihre Taschen und deckte sie dann mit einem Tuche zu.

»Herr Kommissar,« sagte Raoul, dem Marescals Eitelkeit und Strebertum nicht entgangen waren, »ich habe den Eindruck, daß Sie schon eine ganze Menge wissen; man fühlt, daß Sie ein Meister der Kombination sind. Können Sie mir nicht etwas sagen?«

»Warum nicht«, sagte der Kommissar und zog Raoul in ein anderes Abteil. Raoul spielte den von soviel Vertrauen Beglückten. Er wisse die Ehre zu schätzen und freue sich außerordentlich. Die Herren setzten sich, und der Kommissar begann:

»Ohne mich von gewissen Widersprüchen beeinflussen zu lassen, ohne mich in Einzelheiten zu verlieren, müssen zwei Tatsachen von äußerster Bedeutung festgehalten werden. Zunächst folgendes: Die junge Engländerin, wie Sie sie nennen, ist das Opfer eines Mißverständnisses geworden. Ja, eines Mißverständnisses! Ich habe meine Beweise. Zur festgesetzten Stunde – die durch das im voraus berechnete Verlangsamen des Zugtempos festgelegt war – fallen die Banditen, die sich im nächsten Wagen befunden hatten, über Sie her, berauben Sie, überfallen ebenfalls die Dame in Ihrem Abteil und versuchen sie zu fesseln ... und plötzlich lassen sie alles im Stich und laufen weiter bis zum anderen Ende des Ganges. Warum dieses plötzliche Umschwenken? Warum? Weil sie sich geirrt haben, weil die junge Dame unter einer Decke lag, und weil sie glaubten, es mit zwei Männern zu tun zu haben und dann plötzlich eine Frau vor sich sahen. Und schon ist der Zug in der Nähe einer Station. Sie müssen fliehen. Sie spähen in den Gang und entdecken die beiden Männer, die sie suchten. Da diese beiden Männer Widerstand leisten, werden sie erschossen und bis aufs letzte ausgeraubt. Handtasche, Pakete, alles ist fort, sogar die Mützen ... dieser erste Punkt steht unumstößlich fest, nicht wahr?«

Raoul war nicht etwa über diese Hypothese erstaunt, die er selbst in Betracht gezogen hatte, er wunderte sich vielmehr über die logische Schärfe, mit der Marescal sie aufstellte.

»Der zweite Punkt«, fuhr der Kommissar fort, dem Raouls Bewunderung wohltat, und er reichte ihm eine feinziselierte silberne Dose. »Das fand ich hinter dem Sitzkissen.«

»Diese Tabatiere?«

»Ja, diese antike Tabatiere, die aber als Zigarettenetui dient. Sieben Zigaretten aus ganz leichtem Tabak für Damen.«

»Oder für Herren,« sagte Raoul lächelnd, »denn es waren doch nur Männer da.«

»Ich bleibe dabei, für Damen ...«

»Unmöglich!«

»Riechen Sie einmal an der Dose!« Und er hielt sie Raoul unter die Nase. Und Raoul mußte selbst zugeben:

»Tatsächlich, es ist der Geruch, den ein Zigarettenetui annimmt, wenn man es mit dem Taschentuch und mit dem Puder und dem Lippenstift in die Tasche steckt. Der Geruch ist charakteristisch.«

»Nun?«

»Nun verstehe ich gar nichts mehr. Wir finden zwei Männer, die erschossen worden sind ... und wissen von zwei Männern, die den Überfall ausgeführt haben und geflohen sind.«

»Warum sollten diese zwei nicht ein Mann und eine Frau gewesen sein?«

»Eine Frau? ... Einer von den Banditen soll eine Frau gewesen sein?«

»Und das Zigarettenetui?«

»Kein ausreichender Beweis.«

»Ich habe noch einen anderen.«

»Welchen?«

»Den Absatz. Den Stiefelabsatz, den man im Walde zwischen zwei Wurzeln gefunden hat. Glauben Sie, daß es noch stärkerer Beweise bedarf, um den zweiten Punkt zu stützen, den ich folgendermaßen formulieren möchte: Die beiden Räuber sind ein Mann und eine Frau.«

Raoul geriet etwas außer Fassung, und fast gegen seinen Willen entschlüpfte ihm die Frage:

»Sonst nichts? Keine anderen Indizien?«

Der andere lachte:

»Na hören Sie! Lassen Sie mich etwas zu Atem kommen!«

»Wollen Sie denn die ganze Nacht weiterarbeiten?«

»Wenigstens bis zur Ankunft der beiden Verhafteten, die jeden Augenblick eintreffen müssen, wenn man sich nach meinen Anordnungen gerichtet hat.«

Raoul hatte die Erklärungen des Kommissars mit der Miene eines Menschen entgegengenommen, der vor so scharfsinnigen Enthüllungen sprachlos ist.

»Wenn es Ihnen Spaß macht, Herr Kommissar, bitte schön! Mich haben diese Dinge entsetzlich mitgenommen, und wenn ich ein oder zwei Stunden ausruhen könnte ...«

»Aber bitte sehr,« erwiderte Marescal, »Sie können sich in irgendeinem Abteil ausstrecken. Da. Hier ... Ich werde dafür sorgen, daß niemand Sie stört ... Und wenn ich mit meiner Arbeit fertig bin, werde ich mich auch ausruhen.«

Raoul schloß sich ein, ließ die Vorhänge herunter und verdunkelte das Licht. In diesem Augenblick wußte er noch nicht genau, was er tun wollte. Die sehr komplizierten Ereignisse ließen eine klare Lösung noch nicht zu. Er begnügte sich damit, Marescals Absichten herauszubekommen und sein rätselhaftes Benehmen zu durchschauen.

Da hörte Raoul ein Stimmengewirr vom Bahnhof her, das immer lauter wurde.

Raoul lauschte. Marescal hatte sich aus dem Fenster gebeugt und rief den Ankommenden entgegen:

»Die Gendarmen?«

Man hörte die Antwort:

»Ich soll mich bei Ihnen melden, Herr Kommissar.«

»Ganz recht, Wachtmeister. Nun, sind Verhaftungen erfolgt?«

»Eine einzige, Herr Kommissar. Einen Mann haben wir an der Chaussee fassen können, da er vor Müdigkeit zusammenbrach, dem anderen ist es gelungen, zu entkommen.«

»Und der Arzt?«

»Der Arzt mußte erst anspannen lassen. Er wird in etwa vierzig Minuten zur Stelle sein.«

»Sie haben den kleineren von beiden verhaftet, Wachtmeister?«

»Ganz recht, einen sehr kleinen und blassen Jungen ... mit einer zu großen Mütze ... Er weint und sagt, er werde nur vor dem Untersuchungsrichter sprechen ...«

»Haben Sie ihn am Bahnhof zurückgelassen?«

»Jawohl. Unter guter Bedeckung.«

»Ich komme.«

»Wenn Sie gestatten, Herr Kommissar, möchte ich mir ansehen, wie sich im Zuge alles zugetragen hat.«

Der Wachtmeister stieg mit einem Gendarmen in den Zug ... Marescal empfing sie und führte sie zum Leichnam der jungen Engländerin.

Jetzt begann Raoul klarer zu sehen. In ihm erstand ein Ziel, gleichsam aus sich selbst heraus, und schrieb ihm sein Verhalten vor, ohne daß er dessen geheimes Motiv zu erkennen vermochte.

Er ließ das große Fenster herunter und beugte sich über das Geleise. Niemand. Kein Licht.

Er sprang hinaus.

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