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Die Akten des Vogelsangs

Wilhelm Raabe: Die Akten des Vogelsangs - Kapitel 21
Quellenangabe
typefiction
booktitleDie Akten des Vogelsangs
authorWilhelm Raabe
year1985
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-32588-3
titleDie Akten des Vogelsangs
pages5-215
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1896
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Ich habe weiter zu berichten, was sich in der nächsten Nähe um mich her zutrug.

Der erste, der nach Velten den Vogelsang verließ und auch nie wieder, was der Freund doch tat, darin vorsprach, war Nachbar Hartleben. Er sagte, als er zum letztenmal in seinem Rollstuhl vor unserer Gartentür hielt:

»Weißt du, Junge, Herr Assessor Krumhardt sollte ich sagen, weißt du, ein Vergnügen ist es nicht, so als ein Sack voll Elend, schlechtem Appetit und nächtlicher Wehklage und Schlaflosigkeit sich um sein zerstückelt Anwesen rumrollen zu lassen; aber so ist der Mensch: solange er Luft schnappen kann, gibt er den Atem nicht gern auf. Also da bin ich noch und mache so lange Gebrauch von dem alten Freundschaftsverkehr über die Straße, als es angeht. Noch pläsierlicher hielte ich den Jammer natürlich aus, wenn mir mein Wald da oben hinterm Osterberge nicht immer im Kopfe herumginge. Das ist der leidige Satan! Und vorzüglich jetzo so im angenehmsten Sommer, wenn das so grün da herunterwinket und einer mit seinem Holzverkehr und Handel, von seinen Sägemühlenabnehmern gar nicht zu reden, nur eine lahme Faust zurück und aufwärts machen kann. Da gucken Sie nur, Herr Obergerichtssekretarius, wie das da oben auf meinem Schluderkopf im Sonnenschein liegt und einem unter Gottes blauem Himmel den Esel bohrt und sackermentsch einen jetzt nur noch dazu verlockt, eben unserm lieben Herrgott einen bösen Leumund bei den Erbberechtigten zu machen. Es ist ein Elend – ein Elend – ein Elend, Frau Obergerichtssekretärin, und Sie haben ganz recht gehabt, daß Sie die Sache über Ihr Anwesen mit Arnemann in Richtigkeit gebracht haben. Sie ziehen nun demnächst, und ich habe Ihnen wie der anderen guten alten Zeit nachzusehen. Nun bleibt mir nur für meine noch übrigen paar Jahre die Frau Doktorn. Jaja, so wird der Mensche allgemach von allem Guten und Angenehmen entwöhnet! Manchmal kommt's mir wirklich so vor, als sei auch das nur zu unserm Besten von da oben so eingerichtet, um uns den Abschied von hier unten nicht so schwer zu machen. Und wenn man denn wieder von den Jüngeren und Jüngsten hört! Da hat ja wohl unser Herr Velten – da kann ich wohl eher als hier bei unserm Assessor sagen: unser Junge – von den Japanern her geschrieben, daß er sich jetzt mit seinem vornehmen Berliner Freunde, den wir seinerzeit hier auch im Vogelsang hatten, dort aufhalte und vergnügt grüßen lasse. Passen Sie auf, Herr Nachbar, der bringt es gradesogut wie unser Karlchen Trotzendorff, unser Zeitgenosse, zu was Ordentlichem da draußen; – wenn's nur nicht immer auf ein und dasselbe hinausliefe am letzten Ende! Was dieses anbetrifft, so muß man sich erst so, wie ich mich jetzt in diesem Einspänner von hinten, rumkutschieren lassen müssen, um zu dem richtigen Taxat von allem Pläsiervergnügen im Leben zu kommen. Die Erinnerung an das Gute, was man seinerzeit genossen hat, ist immer noch das Beste, wenn auch leider Gottes Verdrießlichste. Auch mit dem kleinen Mädchen, das hier bei mir und zwischen uns im Vogelsang aufwuchs, und unserm Velten scheint das nichts geworden zu sein. Schade drum! Die Madam oder Mistreß war zwar die richtige Gans; aber das Wurm, das jetzt da drüben überm großen Wasser sechsspännig fährt, gehört immer auch noch zu meinen angenehmen Erinnerungen. Karlch- Herr Assessor, Kinder, Kinder, in welche vergnügte Wütenhaftigkeit habt ihr öfters den Nachbar Hartleben gebracht, und was gäbe er heute drum, wenn er euch nur noch einmal mit dem Peitschenstiel durch seinen Garten nachsetzen und aufs Nachbargrundstück oder in den Wald hinaufjagen könnte! Aber ich sehe, Sie haben Ihre Akten unterm Arm, Herr Assessor, und müssen in Ihr Geschäft. Nehmen Sie es nicht für ungut, wenn ich Sie mit meinem Geschwätz aufgehalten habe. In so einem Marterstuhl ist man ja einzig und allein nur auf sein Maulwerk angewiesen. Wenn ich Ihnen, Herr Sekretär und Frau Sekretärin, mit meinem andern noch übrigen Fuhrwerk beim Auszuge zu Diensten sein kann, soll's gern geschehen. Dem alten Hartleben, dem Grobian, soll man's nicht nachsagen aus der Stadt, daß er nicht doch alles in allem ein guter Vogelsänger Nachbar gewesen sei. Mit dem freundschaftlichen Verkehr später, aus der Stadt heraus und hinein, wird's wohl ein bißchen hapern. Na, ich denke immer noch ein paar Jährchen es zu machen, daß Sie mich hier auf den Rädern finden, wenn Sie aus dem neuen Leben heraus das alte hier am Ort mal wieder aufsuchen wollen. Recht schönen guten Abend, liebe Herrschaften! Schieb den Krüppel um ein Haus weiter, Lümmel da hinter mir; die Frau Doktern hat mir versprochen, mir noch ein Weniges mehr aus ihrem Velten seinem letzten Brief vorzulesen, und der Satansjunge hat das immer so an sich gehabt, daß er einem mit seinen Schnurren, Abenteuern, Meinungen und Ansichten wie mit einem Schnaps aufwartet. Ich meine immer, einmal mußt du den auch noch wiedersehen, Hartleben, und wenn er auch noch so lange seine Mutter und den Vogelsang auf sich warten läßt!« –

Vier Wochen später mußten wir ihn begraben, den Nachbar Hartleben, und zu Ostern des folgenden Jahres verließen auch wir, die Familie Krumhardt, Vater, Mutter und Sohn, den Vogelsang. Meine Eltern fügten sich den höheren Ansprüchen, die ihrer Meinung nach meinetwegen das Leben an sie machte, und ich fügte mich meinen treubesorgten Eltern. Wer wehrt sich gegen die Liebe seines Vaters und seiner Mutter, und wenn sie auch noch so sehr mit Sorglichkeiten, die man nicht mehr kennt, mit Torheiten, über die man hinaus ist, und mit mancherlei anderem, was einem im Grunde lächerlich, ja ärgerlich vorkommt, verquickt ist?

Und wenn mir etwas ferne sein muß, so ist das Überhebung über die subalterneren Gefühle und Stimmungen des Menschen in seinem Dasein auf Erden grade an dieser Stelle! In den Akten habe ich es nicht, aber tief in meinem innersten Bewußtsein, daß ich die teure, altgewohnte Heimatstelle mit allem, was mir heute mit schaudernd-wehmütigen Heimwehgefühlen in dieser kalten Winternacht nahetritt, damals leichter, viel leichter und freier atmend aufgab als die zwei armen Alten.

Auf der Bühne des Lebens hört man eben nicht vor jedem Szenenwechsel die Klingel des Regisseurs. Man findet sich zwischen den gewechselten Kulissen und vor dem veränderten Hintergrund und verwundert sich gar nicht. Ob man sie gut oder schlecht spielt, seine Rolle ist jedem auf den Leib gewachsen und das jedesmalige Kostüm gleichfalls. Nur in seltenen stillen Augenblicken gelangt wohl ein und der andere dazu, sich vor die Stirn zu schlagen: »Ja, wie ist denn das eigentlich? War das sonst nicht anders um dich her und in dir? Wie kommst du zu allem diesem, und gehörst du wirklich hierher, und ist das nun Ernst oder Spaß, was du jetzt hier treibst oder treiben mußt? Und wem zuliebe und zum Nutzen?«

Das sind dann freilich sehr kuriose Gedankenstimmungen. Wie aus einem unbekannten schauerlichen Draußen haucht das vor den Theaterlichtern einen fremd und kalt an, meistens, wenn die Bühne einmal um einen her leer geworden ist; aber dann und wann bei gefüllter Szene im Gewühl der Edlen, Ritter, Bürger, Damen des Hofes, der Mönche, Herren und Frauen, Herolde, Beamten, Soldaten, kurz des ganzen zu dem ewig wechselnden und ewig gleichen Schauspiel gehörigen Volksspiels. Und so rasch als möglich fort damit! Dergleichen Nachdenken stört sehr bei der Durchführung der zugeteilten Rolle, bringt nur Stockungen hervor und ein verehrliches Publikum, von der Hofloge bis zu den höchsten Galerien, zu einem ironischen Lächeln, bedauernden Achselzucken, wiehernden Hohnlachen, Pfeifen und Zischen. Und mit vollem Recht! Es ist ein schweres Eintrittsgeld, das man für die Tragikomödie des Daseins zu erlegen hat. »Paß auf dein Stichwort, du da, König oder Narr da auf den Brettern, und störe uns das Behagen nicht, von Vergnügen kann ja so schon wenig die Rede sein!« –

Leider recht bald wurde um mich her die Bühne, wenigstens für einen Augenblick, sehr leer und gab ungestörten Raum zu jeglichem Monolog über Sein und Nichtsein, und ob es besser sei und so weiter und so weiter. Nämlich meinen Eltern bekam die veränderte Umgebung durchaus nicht; und hier beuge ich die Stirn tief über dieses Blatt: hätte ich nicht doch mehr dazu tun müssen und sollen, daß sie in ihren Greisentagen ihr An- und Einfügungsvermögen in das Ungewohnte mir zuliebe nicht zu sehr überschätzten? Und die Braut, die ich ihnen dann in das Haus, nein, nicht in das Haus, sondern die Mietwohnung inmitten der Stadt, wenn auch der »besten Gegend« der Stadt, brachte, die wußte nichts von dem Vogelsang und brachte ihren Sonnenschein nur für mich mit in die Archivstraße. Die Blumenzucht in der Fensterbank konnte meinem Vater seinen Vorstadtgarten nicht ersetzen und noch viel weniger die vornehme Stadtgegend meiner armen Mutter den Verkehr über die lebendige Hecke und die von einem blühenden Apfelbaum zum andern auf eigenem, sicherm Grund und Boden ausgespannte Waschleine und, was sich an behaglichem Verdruß und verdrießlichem Wohlbehagen daran knüpfte. Wenn ich mir jetzt, mit dem Kopfe in der Hand, überlege, was ich dagegen tun konnte, daß sie ihren Willen, auf ihrem und – meinem Wege aufwärts als grämliche Sieger zu fallen, nicht bekamen, und mir sagen darf: »Wenig!«, so ist das auch ein Trost, aber nur ein geringer, und man hat erst an seine eigenen Nachkommen und deren Tröstungen zu denken, ehe man sich wieder beruhigter, gelassener vor solch einem Aktenbündel wie dieses hier vorliegende im Sessel zurechtrückt. –

Jawohl, mein Weg ging aufwärts in der Rangordnung des Staatskalenders und der bürgerlichen Gesellschaft: meine Eltern starben – die Mutter zuerst und der Vater ihr bald nach; und ich heiratete. Daß ich ihnen »Schlappes« Schwester als liebe Braut und gute Tochter zuführte, war der beiden guten und lieben alten Leute letzte Freude und drückte ihnen das letzte Siegel auf die Gewißheit, daß auch ich ein guter, braver Sohn gewesen sei, daß ich allen ihren Erwartungen entsprochen habe und mich auch fernerhin aller hohen und höchsten Ehren und Genugtuungen unserer Welt im kleinsten würdig erweisen werde und also aller durch zwei ganze treusorgliche Elternleben aufgewendeten Ängste, Mühen, Kümmernisse und Entsagungen wert.

Wahrlich, ich schreibe nicht, um in diesen Blättern Komödie zu spielen und von Tränen zu fabeln und zu faseln, die auf irgendeine Seite der Handschrift gefallen seien (ich weiß es ja eigentlich selber nicht, wie sich dieses alles plötzlich infolge jenes Briefes aus Berlin, den Helene Trotzendorff, den Mrs. Mungo schrieb, in den tagtäglichen Aktenwechsel auf meinem Schreibtische schiebt!), aber ich nehme mir wieder die Muße, zu dem Bildnis über diesem Schreibtische, dem alten, teuren Herrn mit dem verkniffenen deutschen Schreibergesicht und dem zu dem Landesorden hinzugestifteten Ehrenkreuz Erster Klasse auf der Brust, melancholisch-dankbar aufzuschauen.

»Wer hatte es besser mit dir im Sinne als der?« – – –

Der Weg nach dem Friedhofe jenseits des Vogelsangs führte noch immer durch unsere vordem so grüne Kindheitsgasse. Jetzt vorbei an den Plätzen, wo vordem Hartlebens weitgedehntes Anwesen gewesen war und meiner Eltern Haus, mein Vaterhaus und ihrer Väter Haus, gelegen hatte.

Es ist eine Redensart: »Ich komme selten mehr in die Gegend!« Wie schwer sie einem aufs Herz fallen kann, das sollte ich am Begräbnistage meines Vaters im vollsten Maße erfahren.

Ich war nicht so häufig in die Gegend gekommen, wie ich gesollt hatte, und nun war grade die rechte Gelegenheit, um zu erkennen, wie sehr sie sich verändert hatte, nicht seit unseren Kinderjahren, sondern seit dem Tage, an welchem die Nachbarin Andres, die Frau Doktern, dort von uns allen allein zurückgelassen worden war.

Es gibt auch eine Redensart: »Das ist mir bis jetzt nicht aufgefallen!«, und dann kommt plötzlich die Gelegenheit, der Augenblick, die Stunde, der Tag, wo das um so eindringlicher einem ans Herz gelegt wird. Ich hatte wirklich so viel mit meinen persönlichen Lebensangelegenheiten, mit mir selber zu schaffen gehabt, daß ich mich um das, was hinter mir lag, und wenn auch in nächster Nähe, wenig bekümmern konnte, und der Vogelsang war mir davon nicht ausgenommen gewesen. –

Zwischen den neuen Mauern der Fabriken, Mietshäuser, Tanzlokale war's allein die alte Frau, die Mutter Veltens, welche, wie sie es dem Sohne versprochen hatte, nicht von ihrer Heimstätte gewichen war und trotz des neuen Lebens, das ihr von allen Seiten unbehaglich, spöttisch, ja drohend sich andrängte, ihr Häuschen, ihr Gärtchen, ihre lebendige Hecke festhielt. Wieviel Vernunft hatten meine Eltern deswegen die letzten Jahre hindurch vergeblich auf sie hineingeredet!

»Er hat seinen Willen gewollt und hat ihn nun in aller Herren Ländern zu Land und Meer: ich habe den meinigen hier im Vogelsang, und wenn es auch nur des Kitzels wegen wäre, der mir zukommt, wenn er heimkommt und ich ihn frage: ›Na, Velten, wie war's denn draußen?‹« antwortete in den verschiedenartigsten Variationen (auch je nach Jahreszeit verschiedenen) die Frau Doktorin Andres im Vogelsang auf alles, was ihr Häuserspekulanten, sachverständige Freunde und wohlmeinende Freundinnen vortragen mochten, um ihr den Sinn zu brechen und ihr zum Besten zu raten. Es war mit der Frau jetzt immer noch ebensowenig anzufangen wie vor Jahren, wenn mein Vater als »Familienfreund« von einer Erziehungskontroverse mit ihr nach Hause kam.

Und nun war es kaum acht Tage her, daß er zum letztenmal in dem kleinen hartnäckigen Häuslein gewesen war, um sich in der altgewohnten, treufreundschaftlich-nachbarschaftlichen Weise zu ärgern und sich wieder zu vertragen mit der Frau »Exnachbarin«. Nun stammte der werteste Kranz auf seinem Sarge aus dem letzten Hausgarten des Vogelsangs, und Veltens Mutter hatte ihn selbst gebracht und mit mir und meiner jungen Frau, die nichts mehr von dem Vogelsang wußte, neben dem schwarzen Schrein gesessen und mir mehrfach die Hand aufs Knie gelegt und geseufzt:

»Ich werde ihn sehr, sehr vermissen, deinen guten Vater, bester Karl! Nun bin ich die letzte von den Alten unterm Osterberge. Manchmal in dem jetzigen Lärm dort um mich her, wenn ich so von meinem Strickzeug am Fenster aufsehe, kommt es mir doch wirklich vor, als gehöre auch ich nicht mehr dahin; aber ich habe es ihm ja versprochen, daß er mich jederzeit dort in seines Vaters und seinem eigenen alten Wesen noch vorfinden soll, und so muß ich noch etwas bleiben. Wer verdunkelt einem nun noch mit einem: ›Auf ein Wort, Frau Nachbarin!‹ das Fenster, um einen fester in der Gewißheit, zur Seite und gegenüber die beste, liebste Nachbarschaft zu haben, nach dem Vorgucken und Besuch wieder sich selbst zu lassen? Kommt ihr jungen Leute, so könnte man sich so vorkommen wie ein ein halb Jahrhundert vor der Erlösung für einen Augenblick aufgewachtes Dornröschen, das sich nicht seinem Prinzen in Mantel, Federbarett und Trikot, sondern einem durch die Hecke gedrungenen Liebhaberphotographen gegenüber findet. Ja, sieh, lieber armer Junge, so schwatzt die alte Doktern Andres ihren gewohnten Unsinn selbst am Sarge deines Vaters, ihres guten, treuesten Freundes! Aber glaub mir, wenn ihr ihn morgen früh durch den Vogelsang geleitet, so sieht ihm über ihren Zaun dort eine Freundin mit nassen Augen und vollem Herzen nach und sagt: ›Da begraben sie einen Mann, den dir das Schicksal dort an die Hecke gesetzt hatte, um dir ein Muster an ihm zu nehmen, dein ganzes Leben lang, Mutter Andres!‹ Alles für unsere Jungen! Natürlich er auf seine Weise, ich auf die meinige. Und daß seine Art gut war, das bezeugt ihm am besten die kleine Frau hier hinter ihrem feuchten Taschentuch, Karl. Ziehen Sie es mir noch einen Moment herunter, Kindchen, und geben Sie mir einen Kuß, und nun gute Nacht, und habt ferner euren Trost aneinander und gönnt uns Alten unsere Ruhe, wenn unsere Schlafenszeit gekommen ist!«

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