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Die Abentheuer des Don Sylvio

Christoph Martin Wieland: Die Abentheuer des Don Sylvio - Kapitel 40
Quellenangabe
typefiction
booktitleDie Abentheuer des Don Sylvio von Rosalva
authorChristoph Martin Wieland
year1997
publisherHaffmans Verlag
addressZürich
isbn3-251-20201-4
titleDie Abentheuer des Don Sylvio
pages3-8
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1764
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Sechstes Capitel.

Exempel eines merkwürdigen Verhörs.

Don Sylvio hatte nach einer langen Folge wachender Träume endlich ein paar Stunden geschlummert, als er, wie die Geschichte meldet, von den Flöhen aufgeweckt wurde, wovon es in diesem Wirthshause wimmelte. Der günstige Leser wird so höflich seyn, und die Anführung dieses Umstands als einen abermaligen Beweiß der Genauigkeit ansehen, womit wir die Pflichten der historischen Treue zu beobachten beflissen sind, da es uns, wenn wir nur für die Ehre unsers Witzes hätten sorgen wollen, ein leichtes gewesen wäre, unsern Helden durch irgend eine edlere oder wunderbare Veranlassung aufzuwecken.

Indem er nun beschäftigt war, sich vor diesen beschwehrlichen Geschöpfen einige Sicherheit zu verschaffen, däuchte ihm in dem nächsten Gemach, das nur durch eine Bretterwand von dem seinigen abgesondert war, eine flüsternde Stimme zu hören, deren Ton etwas weibliches zu haben schien. Er hielt sein Ohr so nahe an die Wand als möglich war, und glaubte ganz deutlich diese Worte zu hören: Unter keiner andern Bedingung, als wenn ihr mich das Bildniß der Princeßin sehen laßt – – Aber wie soll das möglich seyn, hörte er eine andere Stimme antworten; wenn ichs auch wagen wollte in sein Zimmer zu schleichen, und es während daß er schläft, wegzunehmen, so ist es doch unmöglich, weil ers immer am Halse zu tragen pflegt, er würde erwachen, und dann möchte uns der Himmel gnädig seyn – – O! Keine Ausflüchte, sagte die weibliche Stimme, wahrhaftig, ich hätte nicht geglaubt – – aber ich sage euch, ich will das Bildniß haben, oder bildet euch nicht ein, daß ich – –

Hier wurde die Stimme etwas leiser, oder vielmehr Don Sylvio, der bereits zu viel gehört hatte, konnte nicht so viel Gelassenheit behalten, länger aufzuhorchen. Wie? rief er, und sank vor Bestürzung zitternd auf sein Küssen zurück; ein heimlicher Anschlag wider mich? wider das, was mir theurer als mein Leben ist? O! Radiante, jetzt ist es Zeit, daß du mir deinen Beystand leistest, sonst bin ich verlohren.

Don Sylvio rief dieses so laut, daß Pedrillo und die wissensbegierige Teresilla nicht rathsam fanden, ihre Unterredung fortzusetzen; und da sie bald darauf zwey oder dreymal Pedrillo ruffen hörten, so hielt die junge Dame für das sicherste sich so behend als nur möglich war aus einem Gemach hinweg zu schleichen, wo sie um die halbe Welt nicht von einer dritten Person hätte angetroffen werden mögen. Allein sie konnte doch nicht schnell genug seyn, daß Don Sylvio, in dem Augenblick, da er eine kleine Tapeten-Thür, die aus seinem Zimmer in Pedrillos Kammer gieng, eröfnete, nicht bey dem trüben Schein, den die Morgendämmerung durch ein kleines mit Spinnengeweben überhangnes Fenster warf, eine weibliche Gestalt erblickt hätte, die in eben demselben Augenblick aus der andern Thür entschlüpfte. Zum Glück für die Dame Teresilla vermehrte dieser Umstand seine Bestürzung so sehr, daß er lange genug starr und sprachlos an den Boden angefrohren stund, um ihr Zeit zu lassen, sich wieder auf den Zähen in das Zimmer ihrer Fräulein zu schleichen.

Der subtileste Dialecticus, der sich dermalen in den Umständen des Pedrillo befunden hätte, würde vermuthlich sehr verlegen gewesen seyn, sich mit einer guten Art aus einer so kützlichen Situation heraus zu wickeln. Alle seine Schlüsse in Festino und Barocco würden ihm nicht halb so gute Dienste geleistet haben, als dem schlauen Pedrillo der blosse Instinct, dessen Eingebung er sich in diesem critischen Augenblick blindlings überließ.

Seyd ihrs, gnädiger Herr, rief er, als ob er nur eben aus einem tiefen Schlaf erwache. Was ist euch begegnet, daß ihr schon so früh aufsteht?

Kleide dich unverzüglich an, und folge mir in mein Zimmer, antwortete Don Sylvio mit einem Ton, der den armen Pedrillo vom Wirbel bis zu den Zähen zittern machte, und schloß zu gleicher Zeit die äusserste Thür der Kammer zu, welche Teresilla halb offen gelassen hatte.

Ich will in einem Augenblick fertig seyn, gnädiger Herr, sagte Pedrillo, wenn ihr mich allein lassen wollt, denn es würde sich doch nicht schicken, daß ich in Eurer Gnaden Gegenwart die Hosen anzöge.

Du kanst anziehen was du willst, antwortete Don Sylvio; mache nur, daß du bald fertig wirst, oder wir sind am längsten gute Freunde gewesen.

Pedrillo, der nun keinen Augenblick zweifelte, daß sein Herr alles gehört haben werde, was zwischen ihm und der Dame Teresilla vorgegangen war, verfluchte von ganzem Herzen das Jahr, den Monath, den Tag, die Stunde und den Augenblick, da er diese verderbliche Syrene gesehen hatte; sie kam ihm jetzo so alt, so häßlich, so dürr und unangenehm vor, als er sie vor etlichen Minuten, jung, schön, artig und appetitlich gefunden hatte, und er hätte sich selber gerne mit Füssen getreten, wenn es nur etwas hätte helfen können. Allein da der vorbesagte Instinct ihn versicherte, daß Dreistigkeit und Läugnen das einzige Mittel sey, sich aus diesem schlimmen Handel zu ziehen, so erschien er endlich vor seinem Herrn, mit dem festen Vorsatz, sich eher die Haut über die Ohren abziehen zu lassen, ehe er das geringste eingestehen wollte.

So bald er in das Zimmer getretten war, befahl ihm Don Sylvio die Thüre zu riegeln, und fieng hierauf an mit dem Ernst eines General-Inquisitors folgendes Examen mit ihm vorzunehmen.

Wer war die Person, die vorhin in deiner Kammer war?

Was für eine Person, gnädiger Herr, antwortete Pedrillo, mit einem Ton, als ob er die Frage nicht begreiffen könne?

Spitzbube, rief Don Sylvio, das will ich eben wissen, was für eine Person es war?

Ich weiß von keiner Person, gnädiger Herr, antwortete Pedrillo, ausser euer eignen, die ich sah, wie ihr die Thüre aufmachtet und mich wecktet; denn ihr werdet doch nicht die Flöhe meynen, von denen ich in der That zwey oder dreymal hundert tausend zu Bettgesellen hatte; das verfluchte Gesindel weckte mich alle Augenblicke auf; es war nicht anders, als ob sie Compagnien weise aufzögen, und ich will nicht ehrlich seyn, wenn sie nicht einen Lermen machten, daß mir die Ohren davon gellten; nichts von einem halben dutzend Katern zu gedenken, die auf dem Dach, das an meinem Fenster anliegt, der jungen Katze vom Hause, wie ich mir einbilde, eine Serenade brachten, und so jämmerlich in die Wette heulten, daß mir jetzt noch alle Rippen im Leibe davon weh thun.

Still mit dieser unzeitigen Spaßhaftigkeit, sagte Don Sylvio, sie wird dir dißmal nichts helfen. Ich habe eine Person aus deiner Kammer schleichen gesehen, ich habe sie mit dir reden gehört, und ich will wissen, wer es war.

Gnädiger Herr, antwortete Pedrillo, ich will gleich des Todes seyn, wenn ich weiß was ich sagen soll. Wenn ihr was gesehen habt, so verlang ich euch nicht zu widersprechen; ihr seyd von den Feen begabt, und seht bey allen Anlässen mehr als unser einer; aber was mich betrift, wenn ich sagte, daß ich was gesehen hätte, so – – müßt es nur im Schlaf gewesen seyn. Denn ich schlief die ganze Zeit über, ausser wenn mich, wie gesagt, die Flöhbisse und die Katzenmusik weckten; mehr kan ich nicht sagen, und wenn es mir das Leben gälte.

Nichtswürdiger, rief Don Sylvio, indem er sein furchtbares Schwerdt entblößte, ich sage dir, daß ich mich mit deinen elenden Ausflüchten nicht abfertigen lassen will; bekenne die reine Wahrheit, oder du bist des Todes.

Ach! mein lieber gnädiger Herr Don Sylvio, schrie Pedrillo, indem er sich ihm zu Füssen warf, um GOttes willen, schonet mein junges Blut; ich will euch ja alles sagen, was ich weiß. Was bewegt euch doch, daß ihr so grausam mit mir umgehen wollt? Ich habe euch schon so viele Jahre gedient, und ihr wißt, daß ich euch durch ein Feuer geloffen wäre, wenn ihrs verlangt hättet. Ich bitte euch, gnädiger Herr, steckt doch diesen abscheulichen Säbel ein, ich will euch ja alles bekennen. Es ist doch entsetzlich, daß ich deßwegen sterben soll, weil ich nichts gesehen habe! O heiliger sanct Jago! wenn ich nur dißmal davon komme – – In der That, gnädiger Herr, wenn schon das Kammermädchen der Fräulein Hyacinthe bey mir geschlafen hätte, ihr könntet mirs nicht ärger machen.

Ausflüchte! Ausflüchte! rief Don Sylvio; meynst du, ich soll so albern seyn, mir einzubilden, die Kammerfrau einer Princeßin werde in drey oder vier Stunden gleich so vertraut mit dir werden, daß sie die Nacht in deiner Kammer zubringe? Ich sage dir noch einmal, du hast kein ander Mittel dein Leben zu retten, als wenn du mir die Wahrheit gestehst. Es soll dir kein Leyd geschehen; was es auch seyn mag; aber ich will die Wahrheit wissen.

Was wollt ihr denn, daß ich sagen soll, gnädiger Herr, antwortete Pedrillo? einmal ich weiß von nichts, als was ich euch schon gestanden habe, und wenn ich mehr sagen soll als ich weiß, so müßt ihr mirs nur vorsprechen.

Antworte die reine Wahrheit auf meine Fragen – – war niemand bey dir in der Kammer?

Zehen tausend Escadronen Flöhe, wie ich Eu. Gnaden sagte, sonst keine Seele, so viel ich weiß.

Wer war denn die Person, die ich zu deiner Thüre hinaus schlüpfen sah, wie ich die meinige öfnete?

Das weiß ich nicht, gnädiger Herr; ich wachte eben auf, und war noch ganz schlaftrunken, wie ihr mir rieffet. Wenn ihr was gesehen habt, so müßt ihr ja am besten wissen, was es war.

Es däuchte mich eine weibliche Gestalt zu seyn, aber ich konnte nicht erkennen, wer es seyn möchte; sie entfloh oder verschwand in dem nehmlichen Augenblick, da ich sie gewahr wurde.

Sapperment! gnädiger Herr, so ist es ein Geist gewesen, und das kan auch gar wohl möglich seyn. Es sah mir gleich beym Eintritt so gespenstmäßig in diesem Hause aus; wenn ihr was gesehen habt, und es ist gleich wieder verschwunden, so war es, GOtt behüt uns! ein Geist, der vielleicht ehemals in dieser Kammer ermordet worden ist. Meiner Six, ich wollte nicht eine Grafschaft darum nehmen, daß ich ihn gesehen hätte, ich hätte gleich vor Angst die Seele ausgeblasen, das versichre ich euch.

Pedrillo sagte dieses mit einer so treuherzigen Mine, daß Don Sylvio zu glauben anfieng, er könnte ihn unschuldiger weiß im Verdacht haben.

Aber hörtest du denn auch niemand, fuhr er fort, wenn du nichts gesehen hast?

Gnädiger Herr, versetzte Pedrillo, man hat, wie ihr wißt, manchmal allerley Einbildungen, wenn einer des Nachts allein und in einem fremden Hause ist. Ich hätte mir nichts daraus gemacht, denn ich erinnere mich noch wohl, wie ihr mich auslachtet, da ich den Riesen sah, dem ihr gestern früh einen Ast abhiebet; aber weil ihr selbst glaubt, daß es nicht gar zu richtig in diesem Wirthshauß sey, so will ich euch bekennen, daß ich ungefehr vor einer halben Stund erwachte, und da war mir nicht anders, als ob ein Sack auf mir läge, daß ich kaum Athem holen konnte; und eine Weile darauf däuchte mich, als ob ich etliche Personen miteinander flüstern hörte; ich hätte sie gerne behorcht, aber es war mir so angst, daß ich mich unter die Decke verkroch, und da schlief ich unvermerkt wieder ein, und da hörte ich weiter nichts. Das ist die reine Wahrheit, und wenn ihrs anders findet, so mögt ihr mich umbringen, oder den Flöhen vorwerfen, die in diesem Hause so hungrig sind, wie die Wölfe in den Pyrenäen; ich will mir alles gefallen lassen.

Pedrillo, mein Freund, antwortete ihm Don Sylvio mit einem Ton, der ihm das Leben wieder gab, ich bin zufrieden! aber wenn ich dir sagen werde, wie weit die Boßheit gewisser Personen, die ich nicht nennen will, geht, so wirst du dich nicht wundern, daß ich dich anfangs so unfreundlich angelassen habe. Wisse also, daß ich mit diesen meinen Ohren einen Anschlag behorcht habe, der in deiner Kammer gemacht wurde, mir das Bildniß meiner geliebten Princeßin zu entwenden. Ich bin überzeugt, daß du einer so entsetzlichen Verrätherey unfähig bist; aber ich schwöre dir bey der Ehre eines Ritters, ich hörte deine Stimme, und ich zweifle nun keinen Augenblick, daß es meine beyde Feindinnen waren, von denen die eine deine Stimme annahm, in der Absicht, wofern ihnen ihr Anschlag auf mein Bildniß fehl schlüge, wenigstens so viel zu erhalten, daß ich dich für den schändlichsten Verräther halten sollte.

Das ist ja verrucht, gnädiger Herr, rief Pedrillo, Sapperment, das heißt den Spaß zu weit treiben. Auf solche Art ist ein ehrlicher Kerl so gar im Schlaf nicht sicher, daß nicht irgend ein vertrakter Zwerg oder Hexenmeister seine Person annimmt, und in dieser geborgten Person so viel Spitzbübereyen angibt, bis er den armen Teufel in seiner eignen Person an den Galgen bringt. Aber ich bitte euch, Herr, was sagte denn meine Stimme, oder die Hexe, die meine Stimme angenommen hatte.

Gib dich zufrieden, Pedrillo, erwiederte Don Sylvio, ich bin von deiner Unschuld überzeugt, und wir sind beyde hinlänglich dadurch gerochen, daß ihnen ihre gedoppelte Absicht fehl geschlagen ist. Aber mache dich fertig, ich will keinen Augenblick länger in diesem Hause bleiben.

Wollt ihr denn gehen, fragte Pedrillo, ohne von der Dame und dem Ritter Abschied zu nehmen, denen wir gestern das Leben gerettet haben? Sie hatten gestern so viel mit ihren Circumflexen zu thun, die sie in der Schlacht bekommen haben, daß sie sich nicht einmal Zeit nehmen konnten, uns recht dafür zu danken; und ich meyne doch einem das Leben retten, ist ein Ritterdienst, der wenigstens einen Vergelts GOtt werth ist.

Ich verlange keinen Dank, antwortete Don Sylvio, für eine Handlung, die meine Schuldigkeit war, ich mag mich als einen Ritter oder bloß als einen Menschen betrachten; ich würde alle Augenblicke für einen jeden Türken, Juden oder Heyden desgleichen thun, und ob ich gleich gewünscht hätte, nähere Umstände von ihren Begebenheiten zu erfahren, so nöthigt mich doch die gefährliche Entdeckung, die ich diesen Morgen gemacht habe meinen Entschluß zu ändern. Welch ein Glück war es für mich, daß ich noch zeitig genug erwachte, um ihren Anschlag vereiteln zu können! Aber ich bin gewiß, daß mich eine unsichtbare Hand weckte – – Ich gestehe dir, daß ich mich in diesem Hause keinen Augenblick sicher halte. Die Fee Radiante hat mir ihren Schutz versprochen, in so fern wir meine geliebte Princeßin suchen, und wenn du dich besinnst, so wirst du finden, daß uns alle die widrigen Zufälle, die uns auf unsrer Reise befallen haben, während daß wir schliefen oder stille lagen, begegnet sind – – – –

Ja, gnädiger Herr, sagte Pedrillo dazwischen, den Froschgraben ausgenommen, in den uns eure Salamander hinein führten. – –

Und ich sehe es, fuhr Don Sylvio fort, als eine gerechte Strafe an, dafür daß ich mein Gelübde, es sollte, bis ich meine Princeßin gefunden hätte kein Schlaf in meine Augen kommen, nicht besser gehalten habe. Mit einem Wort, Pedrillo, ich will keine Minute länger in diesem Hause bleiben, in welchem Fanferlüsch vielleicht Freunde oder andere Vortheile hat, die mir unbekannt sind. Packe dein Geräthe zusammen, und lasse uns so leise als wir können davon schleichen; es fängt kaum an zu tagen, das ganze Hauß schläft, und wenn auch unsre Feinde wachen, so bin ich gewiß, daß Radiante einen bezauberten Nebel um uns her machen wird, hinter welchem uns der hundertäugichte Argus selbst nicht entdecken würde.

Sey es so, weil ihrs für gut befindet, antwortete Pedrillo, froh genug, daß er so wohlfeil davon gekommen war. Sapperment! ich dachte doch gleich, wie ich die Flöhe so Legionenweiß auf mich eindringen sah, daß es nichts gutes bedeuten werde.

Ich versichre Eu. Gnaden, ich bin am ganzen Leibe nur eine Wunde, und ich wollte auf ein Buch schwören, daß es keine natürliche Flöhe, sondern lauter bezauberte Igel und Stachelschweine waren, mit denen uns dieses boßhafte Zaubervolk zu Tode zu hetzen hofte.

In diesem Tone plauderte Pedrillo so lange fort, als er mit Bepackung seines Zwerchsacks zu thun hatte; denn er besorgte immer, sein Herr möchte, wenn er ihm Zeit zum Nachdenken liesse, hinter die Wahrheit kommen, und so bald er reisefertig war, schlichen sie sich, ohne nach dem Wirth und der Zeche zu fragen, so leise fort, daß selbst die Dame Teresilla, die sich aus Vorsichtigkeit ganz ruhig in ihrem Zimmer hielt, nicht das geringste von ihrer Abreise merkte.

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