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Deutsche Minnesänger

Richard Zoozmann: Deutsche Minnesänger - Kapitel 60
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleDeutsche Minnesänger
publisherGeorg Müller Verlag A.G.
year1927
translatorRichard Zoozmann
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080409
projectid936cb5b0
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Der Düring

um 1250

Ach, mich halten hold umsponnen
Wonnen?
Sonnen –
Gleich ist ihre Huldgestalt!
Alle Sorgen, die mich banden.
Schwanden,
Fanden
Vor ihr länger keinen Halt,
Deren Güte mehr denn tausendfalt!
Ja, sie tröstet mild und leise:
Weise
Greise
Werden selbst in Freuden alt!

Leides wurden meine Sinne
Inne.
Minne
Tief den Pfeil ins Herz mir schoß,
Seit sie steuernd meinem Harme,
Warme
Arme
Eng mir um den Nacken schloß:
Da ward Freude bei mir Hausgenoß!
Sie nur konnte so mir eben
Leben
Geben,
Daß mir Wonne draus entsproß.

Muß ich so mit diesen Dingen
Ringen:
Zwingen
Kann nur sie des Herzens Pein.
Sie, der immer im Gemüte
Güte
Blühte,
Wird auch mir noch gnädig sein,
Und ihr Mund spricht dann nicht länger Nein!
Lächle, Mund, und daß michs freue.
Streue
Neue
Hoffnung mir ins Herz hinein!

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