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Deutsche Minnesänger

Richard Zoozmann: Deutsche Minnesänger - Kapitel 124
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleDeutsche Minnesänger
publisherGeorg Müller Verlag A.G.
year1927
translatorRichard Zoozmann
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080409
projectid936cb5b0
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Herr Konrad von Allstetten

um 1330

Der Sommer hat den Maien
Fröhlich vorausgesandt,
Uns Freude zu verleihen,
Damit er sei erkannt,
Weil er vertrieben war.
Frischauf nun, junge Schar,
Sieh, ob ers ist? er spendet
Euch bunte Blumen gar!
Mir schufen Pein
Zwei Schwarzäugleln
Von einem schönen Jüngferlein!

Wo Frauen traurig wären,
Die mach ich wieder froh.
Ich weiß so gute Mären:
Es lenzt ja heuer so,
Daß allen Fraun an Heil
Gar vieles wird zuteil:
Drum freut euch, Mädchen; künftig
Ist manche Freude feil!
Ein Hälsleln weiß
Hat wohl den Preis,
Den liebt der Jüngling wie der Greis.

Nun wünscht mir im Vereine,
Daß meine Not vergeh;
Die ich mit Treuen meine,
Die tut mir oft so weh.
O böt sie mir die Hand!
Ihr Kuß war mir ein Pfand,
Das nahm ich gleich und gälte
Es tausend Mark im Land.
Holden Empfang
Von Ärmlein blank
Wünscht dem, der dieses Tanzlied sang!

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