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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 80
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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78. Karl Ludwig von Knebel an Herder

Ilmenau, den 23. Juli 1799.

Lieber, lassen Sie mich wenigstens durch den morgen abgehenden Boten Ihnen ein gutes Wort sagen! Es ist ein Bedürfnis meiner Seele.

Was machen Sie, Guter, Einziger, Vortrefflicher? Meine Seele ist immer um Sie, und wünscht oft so sehnlich aus Ihrem reichen lebendigen Quell zu schöpfen.

Ich schicke Ihnen hier wiederum zum Zeichen meines Lebens und Andenkens eine Elegie. Sagen Sie mir ein strenges Wort darüber, und ändern oder bezeichnen mir wenigstens die Stellen und Ausdrücke, die Ihnen minder gefällig sein sollten. Ich habe lieblichere Gegenstände in der Brust, aber der fortdauernde kalte Sommer läßt mich nicht ganz glücklich werden. Es will nichts recht reifen.

... Adieu, Bester! Verzeihen Sie mir heute meinen schnellen Brief – und erneuern Sie immer mein Glück nur durch ein paar Zeilen von Ihnen. Grüßen Sie die liebe, gute, geistreiche, vieltragende Frau!

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