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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 41
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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39. J. G. Jacobi an Gleim

Halle 29. Mai 1768.

Nun, liebster Gleim, nun kommen die Rosen bald, und mit diesen wollen wir den Altar der Freundschaft zusammen bekränzen. Ist die Rose nicht mehr Werth als das Veilchen, als die Tulpe, mehr als alle andern Blumen? Nicht die ganz aufgegangene Rose, welche zu sehr ihre Reize enthüllt und öffentlich mit dem Zephyr und den Schmetterlingen buhlt; die kleine Knospe brechen wir ab; denn diese gleicht einem bescheidenen Mädchen. Halb weiß sie ihre Schönheit zu verbergen, und gefällt desto mehr. Einige Rosenknospen winden wir um unsern Altar, und mit andern schmücken wir die sanfte Psyche ...

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