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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 312
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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310. Hebbel an Emil Rousseau in Heidelberg?

[München, 15. December 1836]

Uebrigens entstehen die meisten Irrungen zwischen Menschen, nicht, weil, sie verschieden sind, sondern weil sie sich, bei der Unzulänglichkeit jeder Mittheilung über innere Zustände und deren Bedingnisse und Folgen verschieden glauben, oft sogar, weil sie an Andern nicht dulden können, was sie an sich verehren. Legen wir in eine Menschenseele uns heterogene Triebfedern hinein, und sehen dann, daß die nämlichen Resultate entstehen, so wittern wir wohl gar Unnatur, ja Falschheit.– Die sich auf die Länge vertragen sollen, müssen sich zuweilen prügeln; mögten sie – sie können's! – sich lieber wegen keines, als wegen eines, Grundes prügeln!

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