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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 304
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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302. Mörike an Wilhelm Hartlaub

Tübingen, [1822-1826].

Lieber H.!

Ich bin bekümmert, während ich dieses schreibe, denn ich habe seit einiger Zeit wohl einsehen können, was Dich von seiten meiner drücken müsse. Ich habe noch mit niemand davon reden mögen, wenn gleich Dein Betragen den andern auch aufgefallen und verdrießlich gewesen ist; ich gehe den geraden Weg zn Dir. Lieber! willst Du nur erst offen gegen mich sein und mir Dein Herz unverstellt und nicht in ein paar unentschiedenen Zeilen, sondern völlig darlegen, so wirst Du sehen, ob ich dieses verdiente. Laß uns redlich sein! Vielleicht ist es eine schöne Gelegenheit, daß ich eine alte Schuld gegen Dich abtrage.

Gib mir Antwort bis Mittag!

Dein
E.

*

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