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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 287
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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285. Alexander Graf von Württemberg an Kerner

Den 21. September 1838.

O Du mein geliebtester Herzens-Justel!

Ich habe Dich eben rasend lieb und fühle Heimweh nach Dir. Könnte ich doch nur 3-4 Wochen bei Dir sein unter Deiner väterlichen Obhut! Aber nächstens, sobald es nur oder irgend möglich ist, komme ich auf ein paar Stunden zu Dir.

»Grün und blau ist Narrenfarbe« –
Dünkt auch albern dieser Spruch,
Blicket doch, ihr Wortphilister,
Der Natur ins große Buch!
Ist nicht blau das Zelt des Himmels?
Grün der Teppich dieser Erde?
Wandeln wir nicht zwischen beiden,
Eine große Narrenherde??!

Gott segne Dich, Du Vielgetreuer!

Dein getreuer Sohn, dem es auch rappelt.
Alexander.

*

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