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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 286
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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284. Lenau an Kerner

Mannheim, den 23. Juni 1832.

O Du mein lieber Kerner!

Wär' ich doch schon wieder zurück aus Amerika und bei Dir, mein Herzensfreund! Ich habe eine große Sehnsucht nach Deinem lieben Hause. Vielleicht sitzen wir die nächsten Winterabende beisammen und ich erzähle Euch von meinen Irrsalen. Ich bringe Dir und Deinem und meinem lieben Rickele noch einmal den herzlichsten Dank für Eure Liebe und Gastfreundschaft, ich werde sie in meinem Leben nie vergessen.

Unter anderem vergesset doch den roten Wein nicht zu trinken, der noch in Eurem Keller ist. Denket dabei auch an mich ...

Niembsch.

... Uebermorgen, d. h. Sonntag früh segle ich nach Amsterdam, den 2. Juli von dort nach Amerika.

Leb wohl, mein Kerner, hab mich lieb.

An meinen Matuszynski will ich von Amsterdam schreiben. Grüße mir ihn nicht. Mich freut es, daß alles gut ihn geht. Der Eschenmayer ist halt eine prächtige Person! gelt Kerner?

Ich küsse Dich, mein lieber Alter,
ewig und total
Dein Nimbsch.

*

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