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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 274
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
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272. Adalbert von Chamisso an Friedrich Baron de la Motte-Fouque

Mein alter Freund!

Man mag die Katze werfen, wie man will, sie fällt doch wieder auf den Beinen. Mit einem Musenalmanach bin ich aus der Wiege gestiegen, und muß nun wieder mit einem Musenalmanach mich zum Abwärtssteigen anschicken ... Die Zeit ist zum singen wenig aufgelegt, lasset uns eine kleine Ecke bewahren, wo wir ungestört und friedsam unser Wesen treiben können.

Du wirst Dich doch gern dem freien Gesangsverein anschließen ...

Ich mag schüchtern kaum fragen, wie es Dir geht? Wir auch haben alle unsern Theil zu tragen und zu leiden gehabt, oder haben es noch ... wir halten dennoch die Ohren steif und eine neue Frühlingssonne scheint wieder am Himmel heraufzugehen.

Vale.
Adelbert von Chamisso.

5. Febr. 1832.

*

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