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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 251
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
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249. Müller an Gentz

12. Juli 1803.

Niemand kennt und liebt Ihr großes Herz wie ich; auf Niemanden, ich wiederhole es, können Sie fester vertrauen als auf mich. Nicht ohne die herrliche Rührung, die das Gefühl eines außerordentlichen Glücks, eines großen Vorzugs vor den übrigen erzeugt, kann ich es bedenken, daß mir das große, reiche Schauspiel Ihres Lebens und ein so volles Maß Ihrer Liebe gewährt wurde. Halten Sie mich fest, liebster Gentz; nie werde ich die kleinste Äußerung Ihres Vertrauens und Ihrer Liebe ohne den innigsten Schmerz fahren lassen. Mit andern Leuten geht man eine Strecke, sie können nicht weiter, aufhalten kann man sich nicht, man läßt sie leichten Herzens zurück. Hängt man so an einander, lebt man in Ferne und Nähe so in und durch einander als wir, so muß die Asche sich noch sehnen. Hier und dort

Ihr
A. H. Müller.

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