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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 155
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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153. Goethe an Kestner

Habt ihr das Buch schon; so versteht ihr beygehendes Zettelgen, ich vergas es hinein zu legen im Hurrli in dem ich ietzt lebe. Die Messe tobt und kreischt, meine Freunde sind hier, und Vergangenheit und Zukunft schweben wunderbar in einander.

Was wird aus mir werden. O ihr gemachten Leute, wieviel besser seyd ihr dran.

Ist Meyern wieder da. Ich bitt euch gebt das Buch noch nicht weiter, und behaltet den lebendigen lieb, und ehret den Todten.

Nun werdet ihr die dunckeln Stellen voriger Briefe verstehen.

[Frankfurt] am 23. Sept. 1774.

[Beilage.]

Lotte wie lieb mir das Büchelgen ist magst du im Lesen fühlen, und auch dieses Exemplar ist mir so Werth als wär's das einzige in der Welt. Du sollsts haben Lotte ich hab es hundertmal geküsst, habs weggeschlossen, dass es niemand berühre. O Lotte! – Und ich bitte dich lass es ausser Meyers niemand iezzo sehn, es . kommt erst die Leipziger Messe in's Publikum. Ich wünschte iedes las' es allein vor sich, du allein, Kestner allein, und iedes schriebe mir ein Wörtgen.

Lotte Adieu Lotte.

*

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