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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 151
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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149. Goethe an Herder

Lieber Bruder, schreib' mir doch manchmal, grimm oder gut, über alles und nichts! – Sieh, da die Welt so voll Sch...kerle ist, sollten wir doch mit einander tissiren und sch... Warum ich das alleweil schreibe? Da krieg' ich nach Tisch ein Büchlein zur Hand, Herrn Prof. Meiners Versuch – Aegiptier – He! sagt' ich, und blättre) wo kommt da Bruder Herder vor? – denn ich denk' das ich auf Anlaß! mehr oder weniger. – Finde Dich nun freilich nicht, weder im Guten noch Bösen – das verfluchteste Sauzeug vom See Möris, und travestirte Leichenceremonien der Aegypter etc. etc. etc. etc., und so Orpheus!! – etc. etc. Und hinten nach X Y Z etc. auch Deinen Namen, und im seidnen Mantel und Kräglein flink, Dir eine schnäppische Verbeugung, daß er doch auch etc. – Ade, Bruder! Die Heß hat mir den Brief des Schweizer Bauern geschickt. – Klopstock war ehgestern bei mir, geht nach Hamburg. – Hab' auch vor drei Tagen Merck in Langen gesehen. – Grüß Dein Weib.

(Frankfurt) den 1. April 1775.

Goethe.

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