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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 131
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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129. Klinger an Schumann

Zürch, den 7. Mai 1775.

Schumann, ehrlicher, lieber Junge, Du treibst es doch gut? Ich freue mich Deiner, wenn dies so ist. Geh denn auch Deinen Gang die Welt so durch, wie Du nach Maaß der Kräfte, des Geistes in Dir fühlst. Bei Deinen Glaubensgenossen ist mirs hier gar wohl! Lieber! es ist genug für uns in der Welt! Weh uns, wenn wir das leugnen. Denkt den großen Erdboden Gottes, brauchen wir Geschöpfe mehr als ein Plätzchen, worauf wir uns herumtummeln und vergnügt seyn können?

Du denkst doch meiner allezeit im Guten? Laß mich doch von Dir hören – sag mir, daß Du gutes Volk hast, mit denen Du leben kannst; daß Dirs wohl gehet – daß Du mich liebst!

Adieu.
K.

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