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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 12
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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10. Ulrich von Hutten an Pirkheimer

Die Götter mögen dich mir erhalten, wahrer Freund! Ich sage, wie es ist, Du hast als der erste ermahnt. Du hast für den Freund Sorge getragen. Daß Du fernerhin ebenso handelst, wünsche ich. Ich glaube, daß es genügt, wenn ich sage: so will ich, oder ich wünsche sehr. Tapferster Wilibald, was fürchtest Du so in der Sache unseres Capnion, welchen seine Unschuld gegen die Insulte schützt? Viele tausend Schlechte verfolgen ihn, einige Gute schützen ihn. Was von beiden ist größer bei der Nachwelt, daß viele Schlechte ihn verfolgt, oder daß einige Gute ihn beschützt haben? Aber N. N. Phratorum wird, durch Gold bestochen, ihn verdammen. Er mag verdammen. Dagegen Erasmus, Faber, Wilibald, Mutianus und jeder Gute hält es für würdig, die Unschuld zu schützen, die Wahrheit zu umfassen. – Sei gutes Muts! Nie werde ich fehlen in gemeinsamer Gefahr, und nie werde ich zaudern, das Vaterland, das ist die guten Wissenschaften, zu verteidigen.

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