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Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Verschiedene Autoren: Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten - Kapitel 119
Quellenangabe
typeletter
authorJulius Zeitler
titleDeutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
publisherVerlag Julius Zeitler
editorJulius Zeitler
year1909
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140417
projectid5cbef5e6
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117. Brückner an Voß

9. XI. 1796.

Vor deinem Bilde, liebster Voß, sitz ich hier, und weine vor Freuden, daß ich dein Angesicht wieder gesehen habe. Mit Worten konnte ich dirs nicht sagen, werde es nie vergessen, wie mir war, dich, ganz dich, mehr als dich, was du vor neunzehn Jahren wärest, wiederzufinden, wieder zu haben. Sei mir gesegnet an deinem Pulte mit dem fröhlichen Fleiße, mit deinen Entdeckungen und Belehrungen, womit du mir Geist und Herz erfüllt hast. Gesegnet sei dein Haus, deine Ernestine, deine Kinder, was habe ich nicht für fromme Freude gehabt, ihr edles Wesen bei einander zu sehen. Das machte mich oft stumm, ich sammle still ein, um lange was zu haben von diesen wenigen Tagen. –

*

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