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Der Waldläufer

Gabriel Ferry: Der Waldläufer - Kapitel 17
Quellenangabe
typefiction
authorGabriel Ferry
titleDer Waldläufer
publisherVerlag Lothar Borowsky
illustratorGustave Doré
translatorDr. G. Füllner
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070807
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16 Die Liebe hinter dem Gitter

In dem Augenblick, wo alles Geräusch des Tages nahe und fern verstummt war; wo die Nachtluft, kühl und duftend, kaum in dem weiten Garten der Hacienda leise rauschte, war keine Täuschung möglich über die Stimmen, die man hörte. So groß war die Ruhe in der Luft, daß weit von da im Wald hinter der Wohnung Don Agustins der widerhallende Ruf des wilden »Cuitlacoche«, der sich nachts auf den Schlingpflanzen über den Wasserfällen hin und her schaukelt, bis zu den Ohren der nächtlichen Spaziergänger gelangte.

»Das ist die Stimme Tiburcios und Doña Rosaritas!« sagte der Bandit.

»Halt, Cuchillo, da haben wir schon, wie mir scheint, einen Anfang des Beweises.« Ein Gedanke kam dem Spanier plötzlich wie ein Blitzstrahl. Wenn dieses junge Mädchen ihn zufällig liebte, sagte er bei sich, so müßte man also auf eine Heirat verzichten, die ich zum Eckstein eines großen politischen Gebäudes gemacht habe! Obgleich der Spanier der einzige war, der den wirklichen Stand und den Namen Tiburcios wohl wußte, und in seinen Augen der letzte Mediana der Tochter des Hacendero keineswegs unwürdig war, so hatte er doch keinen einzigen Augenblick voraussetzen können, daß Doña Rosarita die Liebe eines jungen Mannes erwidern würde, der in seinen eigenen Augen – wie in den Augen anderer – nur ein Kind ohne Namen und ohne Familie war. Der Gedanke, daß nichtsdestoweniger die Tochter Don Agustins die Kühnheit dieses jungen, zerlumpten Bauern, wie er ihn nannte, nicht mit allzu ungünstigem Auge betrachten könnte, war ihm plötzlich in den Sinn gekommen, als er in der Nacht, ohne einen anderen Zeugen als die Sterne des Himmels, Tiburcio und Rosarita im Gespräch miteinander hörte. Ein solches Zusammentreffen unter dem Auge Gottes allein – war das nicht schon eine besondere Vergünstigung? Das Herz des Spaniers schwoll vor Zorn bei diesem Gedanken, und sein Ehrgeiz erhob sich für die Pläne, die dieser ihm eingeflüstert hatte. Hier war ein Hindernis, an das er keinen Augenblick gedacht hatte.

Die Stirn des Herzogs von Armada wurde sorgenvoll. Er fand sich unvermutet einer jener dringenden Forderungen gegenüber, vor denen die Politik nicht zurückweichen darf und die, wie man sagt, von den Staatsgründen gerechtfertigt werden. Der Spanier hatte hinter sich einen Arm, bereit, das Opfer zu treffen, das er ihm bezeichnen würde; aber schon lasteten zwanzig Jahre der Buße auf seinem Haupt, ohne ihn von einem Mord, dessen er sich angeklagt hatte, reinzuwaschen. Sollte er sich nun in dem Augenblick, wo er schon die Hälfte seines Lebens überschritten hatte, der Gefahr aussetzen, die Zeit, die ihm noch zu leben übrigblieb, abermals zu vergiften?

Don Estévan ging mit sorgenvoller Miene auf und ab; er stand unter dem Einfluß eines heftigen Kampfes, in den sein Gewissen mit seinem Ehrgeiz geraten war. Sollte er, so nahe dem Ziel, das er verfolgt hatte, zurückweichen müssen oder sich entscheiden, weiterzugehen? So wälzen die Ehrgeizigen unaufhörlich den schweren Felsblock des Sisyphus.

Die Vorsehung, sagte der Spanier zu sich – und bei dem Wort Vorsehung flog ein bitteres Lächeln über seine Lippen –, bot mir die Gelegenheit dar, dem jungen Mann den Namen, die Ehre und die Güter, die er verloren hat, wiederzugeben. Diese gute Handlung meines reifen Alters hätte vielleicht das Verbrechen meiner Jugend gesühnt. Ich habe es verschmäht; ich verschmähe jetzt noch diese Gelegenheit; ist es nicht schon genug der Opfer für die Sache, der ich diene?

Der Spanier kehrte zu Cuchillo zurück, der ihn aufmerksam beobachtete; aber der Schatten der Granatbäume hatte Don Estévans Gesicht dem lauernden Blick des Banditen entzogen. »Die Stunde ist da«, nahm er halblaut das Wort, indem er sich an Cuchillo wandte, »wo sich unsere Zweifel vielleicht lösen werden; aber erinnert Euch, daß, wenn ich mich herablasse, einen Mann in dem Augenblick zu belauern, wo sein Herz keine Geheimnisse haben darf, es nur geschieht, weil höhere Interessen mich zwingen, es zu tun; es geschieht aber keineswegs, um Euch von einer Tatsache zu überzeugen, deren Wirklichkeit Ihr nicht leugnen könnt. Erinnert Euch aber auch daran, daß Eure rachsüchtigen Pläne meinem Willen untergeordnet bleiben müssen!«

Nach diesen letzten Worten, die nicht mehr mit jenem Spott gesprochen waren, der Cuchillo so sehr außer Fassung brachte, ging Don Estévan voran, und jener folgte ihm, indem er vor sich hinmurmelte: »Mein Freund Baraja soll niemals gehängt werden, wenn hier nicht genügend Grund vorliegt, daß jemand den Geschmack an guten Handlungen verliert, der zu solchen Albernheiten einen viel entschiedeneren Beruf hat als ich!«

Man wird sich gewiß erinnern, daß Don Agustin in seiner Unterhaltung mit Don Estévan diesem letzteren alle vertraulichen Nachrichten Fray José Marias, Tiburcio Arellanos betreffend, mitgeteilt hatte. Der Spanier brauchte nur die auf Marcos' Mörder bezüglichen Punkte mit der Entdeckung, die Cuchillo sich hatte bezahlen lassen, in Verbindung zu bringen, um den Mörder im früheren Gefährten des Gambusinos zu entdecken. Das war einerseits ein glücklicher Umstand, da er den Banditen noch mehr in seine Gewalt brachte; andererseits aber war es kein Hindernis, daß nicht die Liebe Tiburcios zu Doña Rosarita den Plänen des edlen Spaniers ernstlich hemmend in den Weg trat.

Der Sturm, der Tiburcio bedrohte, wurde also immer furchtbarer. Allem Anschein nach war er kurz vor dem Ausbruch, denn zu der gedemütigten Eigenliebe und der aufgeschreckten Rachsucht Cuchillos, deren Stimmen in seiner Brust grollten, kam auch noch – je nach dem Resultat seines Zusammentreffens mit Rosarita – der getäuschte Ehrgeiz des Herzogs von Armada.

Tiburcio hatte sein Zimmer mit so viel Vorsicht verlassen, daß er sich schmeicheln konnte, jeder Beobachtung entgangen zu sein – besonders in dem Augenblick, wo alle Gäste der Hacienda sich auf ihre Zimmer zurückgezogen hatten –, aber der Zufall hatte ihn, wie wir eben gesehen haben, verraten.

Obwohl die Nacht nicht so dunkel war, als Cuchillo und Don Estévan gewünscht hätten, um sich ungesehen zu nähern, so konnten sie doch ohne Geräusch an der Ringmauer entlangschlüpfen. Ein kleines, ziemlich dichtes Orangen- und Zitronenwäldchen, das einen süßen Duft ausströmte, den die Nachtluft in sich aufnahm, war der Ort, den man erreichen mußte. Glücklicherweise warf der Mond seine Schatten nach der Seite der Mauer hin, und jene konnten somit das Gebüsch unbemerkt gewinnen. Hier angelangt, hörten sie schon das bald unbestimmte, bald deutliche Murmeln der Fragen und Antworten. Als sie mit noch mehr Vorsicht mitten in das dichtbelaubte Holz geschlüpft waren, wurde es ihnen leicht, dank der Ruhe in der Luft, die von keinem Lärm unterbrochen wurde, auch die leisesten Worte zu verstehen.

»Was Ihr auch hören mögt«, sagte Don Estévan Cuchillo leise ins Ohr; »bleibt ruhig wie ich.«

Gut, dachte Cuchillo, ich allein bin jetzt beteiligt; eine Beleidigung gegen mich und nicht gegen dich habe ich zu rächen, und bei allen Teufeln, ich bin neugierig, zu erfahren, ob ich denn wirklich nichts weiter mehr bin als ein Dummkopf.

Alle beide machten Anstalten zu hören und zu sehen. Ein Raum, den ein gewandter Mann mit zwei Sprüngen durchmessen konnte, ein schwacher Zaun von kleinen Zweigen und Blättern trennte sie allein von demjenigen, den sie belauschen wollten und der weit davon entfernt war, die Gefahr, in der er schwebte, zu ahnen.

Wenn die spanischen Sitten heutzutage in Spanien nicht mehr ganz so sind wie vor zwei Jahrhunderten, so hat doch Mexiko sie in ihrer ganzen traditionellen Reinheit bewahrt. Der Fremde, der in die großen Mittelpunkte mexikanischer Bevölkerung kommt, kann sich leicht einbilden, plötzlich mitten in eine Stadt des Mittelalters versetzt zu sein. Es ist fast, als ob er plötzlich eine aus der Erde wiedererstandene Gesellschaft vor sich sähe mit den fremdartigen Sitten, dem malerischen Anzug und den barbarischen Bräuchen der Zeit vor dreihundert Jahren. Der Reisende in Mexiko wird ohne Zweifel an der Oberfläche einen schwachen Abglanz europäischer Gesittung finden; im Grunde aber hat das seltsame, fremdartige Wesen sich noch gar nicht verloren. In den fernen Gegenden, wo die Ereignisse dieser Geschichte sich zutragen, in jenen abgelegenen Provinzen, an deren Grenzen indianische Wildheit tobt, findet man nicht einmal mehr diese oberflächliche Ähnlichkeit mit Europa, und der Schriftsteller, der hier die Sitten schildern will, muß sich darauf gefaßt machen, wider seinen Willen zu jenen Episoden zurückgehen zu müssen, die aus den Zeiten Guzmáns von Alfarache, Don Juans de Maraña und aller jener Helden mit Mantel und Schwert aus der spanischen Überlieferung entlehnt zu sein scheinen.

Anfänglich, eine Zeit hindurch – und die Zeit schien den beiden Lauschern sehr lang –, hörten sie nur jene gewöhnlichen Redensarten eines Liebenden, der sich in zärtlichen Klagen und Vorwürfen ergießt, die er für wohlverdient hält; der sich in Beweisen erschöpft, die ihm unumstößlich scheinen, während die Frau sie spielend mit jener freien, bestimmten und fest geschlossenen Logik widerlegt, die sie mit so großem Erfolg gegen den Mann anwendet, den sie nicht liebt. War Tiburcio wirklich ganz in dem Fall, wo das Ohr der Frau taub ist, weil ihr Herz stumm bleibt? Das Folgende wird es uns lehren; fassen wir zunächst den Anblick der Szene auf, wie sie sich unter den Augen Don Estévans de Arechiza und Cuchillos gestaltete.

Ein schwacher Lichtglanz, der sich aus dem offenen Fenster Doña Rosaritas hervorstahl, verlor sich auf dem Sand des Gartens. Hinter starken Eisenstäben stand aufrecht das junge Mädchen, weiß gekleidet, in einer Stellung voll Anmut und Ungezwungenheit, und trat aus der erleuchteten Fensternische wie eine geheimnisvolle, strahlende Erscheinung hervor. In einer solch milden, balsamischen Nacht war sie womöglich noch verführerischer als im Salon der Hacienda; denn gerade durch das Gitter ihres Balkons hindurch scheinen die Frauen spanischen Ursprungs den mächtigsten Zauber auszuüben. Der seidene Schleier umhüllte ihr Haupt, und dessen zarte Falten wogten bei jeder unwillkürlichen Bewegung wie die Federn der Taube über Hals und Schultern. Man konnte am Fenster, das zur ebenen Erde war, durch das Gitter hindurch ihre elegante Taille bemerken und bis zum kleinen Schuh hinblickten, den sie trug.

Tiburcio hatte die Stirn gegen die Stäbe gestützt und schien sich zu beugen unter einem harten, unwiderruflichen Ausspruch oder einer verzweifelten Überzeugung. »Ach«, sagte er, »ich habe nicht wie Ihr, Rosarita, den Tag vergessen, an dem ich Euch das erstemal im Wald sah. Bei der düsteren Abenddämmerung konnte ich von Eurer Gestalt nur einen Schatten unterscheiden; aber einen Schatten, verführerisch wie der des Geistes dieser Wälder. Schon in Eurer Stimme schien mir eine solche Anmut zu liegen, wie sie die Stimmen, die ich bis dahin gehört hatte, nicht besaßen.«

»Ich habe den Dienst, den Ihr uns geleistet habt, nicht vergessen, Tiburcio«, sagte das junge Mädchen; »aber wozu nützt es, eine Zeit zurückzurufen, die nicht mehr ist?«

»Eine Zeit, die nicht mehr ist? Nennt ihr so den Zeitpunkt, wo mir mein Leben erst anzufangen scheint? Aber diese Zeit ist nicht vergangen für mich; mir ist, als ob es gestern gewesen wäre. Denn«, fuhr Tiburcio fort, der melancholisch alle Blätter seiner Erinnerung zerpflückte, wie man einen Strauß, den eine treulos gewordene Hand uns gereicht hat, nach und nach entblättert und dabei doch jede Blume bedauert, »so strahlend auch die Schönheit war, die mir erschien, als die Flamme der Feuerstätte nach und nach Eure Gestalt beleuchtete – ich hatte sie doch schon am Klang Eurer Stimme erraten, an dem Empfinden, in das sie mich versetzte.«

Wenn Tiburcio, anstatt seine Augen beim Sprechen niederzuschlagen, sie auf Doña Rosarita gerichtet hätte, so hätte er in ihrem Blick, auf ihrer Stirn jene Aufregung bemerkt, von der das Herz vielleicht nicht erreicht wird, die aber bei einer Frau durch eine aufgeregte, leidenschaftliche Stimme, die einen Hymnus auf ihre Schönheit singt, hervorgebracht wird.

Tiburcio war ganz in süßen und bitteren Erinnerungen versunken, die er nur allein zurückzurufen schien, ganz wie ein Mensch, der in dem getrübten Spiegel eines Baches die anmutigen Bilder, die einst sein klares Wasser widerstrahlte, noch einmal zusammenzusetzen sucht. Er fuhr mit sanfterer und bewegterer Stimme fort. »Ich habe ebensowenig die Lianenblüten vergessen, die ich für Euch pflückte und die mir frischer und wohlriechender vorkamen, wenn sie vom Duft Eures Haares erfüllt waren! Dieser süße Duft war also nur ein feines Gift, das eine unheilbare Liebe in meine Adern ergoß? Narr, der ich war! Diese Glockenblümchen sagten mir: ›Berausche dich, aber hoffe!‹ Und ich? Ich berauschte mich mit Hoffnung! Ist es möglich, Rosarita, daß Ihr die Erinnerungen vergessen hättet, die mir bis jetzt das Leben erhalten haben?«

Es gibt gewisse rücksichtslose Data, an die die Frauen nicht immer sich zu erinnern geruhen, so genau man sie auch erwähnen mag. Doña Rosarita schwieg einen Augenblick, als ob ihr rebellisches Gedächtnis die Einzelheiten, die Tiburcio anführte, vergessen hätte. »Nein«, sagte sie endlich mit leiser Stimme, um nicht etwa ein leichtes Zittern zu verraten; »aber wir waren damals noch zwei Kinder! Jetzt ...«

»Jetzt ist das alles vergessen, weil ein artiger Herr aus Arizpe gekommen ist und die Gnade gehabt hat, Euch in seine ehrgeizigen Pläne mit einzuschließen!«

»Mich in seine ehrgeizigen Pläne mit einzuschließen? Und wer sagt Euch, daß nicht vielmehr im Gegenteil ich es bin, die es für angemessen hält, ihn in die meinigen mit einzuschließen?«

»Das ist sonderbar«, antwortete Tiburcio; »dieser Don Estévan, den ich noch mehr als jenen Senator verabscheue, hat Euch – sagt Ihr – von den Vergnügungen in Madrid und von jenen märchenhaften Ländern, die es jenseits des Meeres geben soll, erzählt, und Ihr wünscht, es mit eigenen Augen zu sehen?«

So weit war Tiburcio in seinen Vorwürfen gekommen, die jeder Mann mit Recht glaubt an die Frau richten zu dürfen, deren Liebe er nicht hat erwerben können, als hinter dem dichten Orangengebüsch, das Don Estévan und Cuchillo verbarg, sich ein fast unhörbares Rauschen der Blätter hören ließ.

»Still!« rief das junge Mädchen. »Habe ich nicht ein Geräusch gehört?«

Tiburcio wandte sich rasch um und hätte gern den dumpfen Zorn, der in ihm grollte, an irgend jemand ausgelassen; aber die Strahlen des Mondes beleuchteten nur die Blätter der Orangenbäume; alles war ruhig. Er nahm darum bald wieder seine finstere, tiefsinnige Haltung an. Der Schmerz hatte sogleich wieder von seiner Seele Besitz genommen, die der Zorn nur wie ein einziger Blitz einen dunklen Himmel durchzuckt hatte. »Es ist vielleicht der Geist irgendeines armen Liebenden, der vor Verzweiflung gestorben ist und in diesen Bäumen seufzt«, sagte er melancholisch.

»Jesus, Ihr erschreckt mich!« rief das junge Mädchen und zog unter seinem Schleier den bloßen Arm hervor, um sich hastig zu bekreuzigen. »Glaubt Ihr denn, daß man davon sterben kann?« fragte es naiv.

Ein trauriges Lächeln spielte auf den Lippen Tiburcios. »Hört, Rosarita, Ihr seid ehrgeizig, sagt Ihr. Wohlan, wenn ich nun alles, was Euch versprochen ist, Euch ebenfalls geben könnte? Hört«, sagte er, »ich habe bis jetzt nur die Sache des armen und verwaisten Tiburcio geführt; ich will jetzt für den Tiburcio Arellanos sprechen, der reich und mächtig zu werden im Begriff steht; ich werde angesehen werden, denn ich will Euch einen berühmten Namen anbieten.«

Bei diesen Worten hob Tiburcio eine vertrauensvolle Stirn gen Himmel, auf der der Stolz eines alten Geschlechts wieder aufzuleben schien. Zum erstenmal seit dem Anfang dieser Unterredung hatte er aufgehört, unverständig zu sprechen; Rosarita lieh ihm auch aufmerksam ihr Ohr.

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