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Der unheimliche Graf - Der Werwolf - Die fliegenden Lichter

Theodor Däubler: Der unheimliche Graf - Der Werwolf - Die fliegenden Lichter - Kapitel 3
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleDer unheimliche Graf - Der Werwolf - Die fliegenden Lichter
publisherBanas & Dette
year1921
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20181104
projectidce8d7916
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Der Werwolf

Es kam einmal so, daß ich von Paris aufbrechen und mich nach Florenz begeben mußte. Geld besaß ich sehr wenig und Aussichten, bald einiges zu bekommen, waren nicht vorhanden. Ich hatte daher eine wirkliche und wichtige Sorge: in Florenz billige Unterkunft zu finden. Durch einen Bekannten wurde ich einem Wirt im Mittelpunkt der Stadt empfohlen, und der gab mir auch sofort eine Auskunft. In einem alten Palast aus dem vierzehnten Jahrhundert sollte ich Wohnung finden. Ich ging sogleich hin; eine sauber gekleidete Frau von etwa fünfzig Jahren empfing mich ausnehmend freundlich: »Also Sie sind der Herr aus Paris, der zu mir ziehen möchte? Das Zimmer ist sehr billig!« Ich trat ein. Die Stube war etwas dunkel, schien mir aber behaglich eingerichtet und sauber gehalten zu sein; man hatte mir bereits in der Kneipe gesagt, daß bestimmt kein Ungeziefer, weder in den Wänden noch in den Betten sein dürfte. Es fiel mir allerdings auf, daß der Hausfrau sehr viel daran lag, das Zimmer zu vermieten; sie erwähnte immer wieder, es sei sehr billig; aber auch mir war es nicht weniger wichtig unterzukommen, und so nahm ich denn die Stube für fünfzehn Franken im Monat, Frühstück miteinbegriffen.

Ich fühlte mich gleich sehr behaglich. Die Wirtin trug Fürsorge für allerhand, behandelte mich besser als es jemals eine Zimmervermieterin getan hatte; ihr Mann, ein recht wohlbeleibter Fünfziger, etwas schweratmig, wie ich aus seinen Gesprächen vernahm pensionierter Polizeibeamter, mißfiel mir auch nicht. Oft wollte er allerhand aus seinem bewegten Leben erzählen, die Frau war aber immer anwesend, und es gelang ihr, längere Gespräche zu vermeiden. Sie hieß Ermenegilda, er Marcantonio mit dem Familiennamen Braccioletti.

Eines Morgens, als die Frau mit dem Kaffee zu mir in die Stube trat, fragte sie, ob ich mich bei ihr wohl fühlte. Auf meine Versicherung, daß dies der Fall, strahlte sie und sagte: »Das Zimmer ist sehr billig.« Dann ging sie wieder.

Ich hatte ungefähr zwei Wochen dort gewohnt, da ereignete sich folgendes: ich kam ziemlich spät nach Haus und wunderte mich, daß ich bellen hörte. Meine Wirtsleute schienen also seit jenem Tag einen Hund zu besitzen! Anscheinend mußte er recht groß und etwas heiser sein. Ich schloß die Tür auf und merkte, das Gebell kam aus der Schlafstube; also im Vorzimmer brauchte ich mich nicht zu fürchten, etwa als Unbekannter angefallen zu werden. Signora Ermenegildas Anwesenheit bemerkte ich auch, sie stöhnte. Der Köter schien ihr vorläufig keine ungetrübte Freude zu bereiten. Nun, ich trat in meine Stube. Vielleicht hatte das Vieh mich kommen gehört, nun würde sichs jedenfalls beruhigen! Doch nichts davon, das Bellen ging weiter, aber das Ächzen der Frau, das zuerst zugenommen hatte, ließ schließlich nach. Übrigens war ich sehr müde und schlief ein.

Am nächsten Morgen kam mirs wunderlich vor, daß ich den Kaffee so lange nicht, wie üblich, ans Bett bekam. Löffel- und Tellergeklapper hörte ich wohl draußen, aber die gute Frau erschien nicht. Ich hatte den Eindruck, sie könne sich nicht entschließen, bei mir einzutreten. Endlich, wohl nach einer Stunde, tat sie es doch. Etwas ängstlich. Auch guten Morgen wünschte sie mir, wie soll ich sagen: schuldbewußt. Statt Brot und Butter gab es Rosinenkuchen. Ich dankte schön.

Die Frau wußte nicht recht, sollte sie schnell verschwinden oder gezwungen lächelnd ein Gespräch beginnen. Da entschloß ich mich dazu, etwas zu sagen; der Hund fiel mir ein. Kaum hatte ich ihn genannt, als dem armen Weib die Hände in den Schoß sanken. Gut, daß der Kaffee schon auf dem Tisch stand. Sie schien fassungslos: »Hat Sie das Bellen sehr gestört?« Brachte sie hervor. »Er wird sich ans Haus gewöhnen und dann still bleiben!« Gab ich zur Antwort. Sie aber schlich hinaus.

Ich habe Hunde sehr gern und freute mich, das Tier zu sehn. Als ich aufgestanden war, suchte ich es, fand aber keine Spur von ihm. Auch die Frau war fort. Spät abends kam ich nach Haus; ich hörte, genau wie in der vorhergegangnen Nacht, Bellen; als ich aufgeschlossen hatte, auch Stöhnen, dann nochmals Bellen, bis ich eingeschlafen war. Es kam mir aber etwas weniger laut vor, und so dachte ich mir: Das Biest wird sich schon gewöhnen. Am nächsten Morgen pünktlich, in aller Eile, Kaffee mit Kuchen und obendrein Obst. Dazu sehr freundliches Gutenmorgen. Doch die Frau, die zum Ausfliegen bereits angezogen, eingetreten war, raste sogleich davon. Mir gings durch den Kopf: die will nicht befragt sein! Übrigens fühlte ich, daß ich zwei Nächte weniger geschlafen hatte und entschloß mich, am Abend früher nach Haus zu gehn. Schon auf der Treppe hörte ich stärkstes Bellen, aber es klang eigentümlich heiser. Das war doch kein Hund! Ich blieb stehn und lauschte: diesmal stöhnte die Frau nicht mit. Ich schloß auf. Gleich darauf wurde in der Tür der Wirtsleute der Schlüssel umgedreht. Man hatte mich also gehört. Seufzen folgte diesmal nicht. Das Gebell blieb aber bis in die Morgenstunden so stark und unheimlich, daß ich beschloß, am nächsten Tage ein Verhör vorzunehmen. Endlich muß ich doch eingeschlafen sein; als ich aber erwachte, war es spät, fast Mittag. Nichts rührte sich, kein Kaffee stand bei meinem Bett, die Wirtin war fort, der Herr Braccioletti ebenfalls. Alles leer. Man wich einer Begegnung mit mir aus. Etwas Geheimnisvolles lag vor, aber was?

In der folgenden Nacht alles still. Kein Bellen, kein Stöhnen, in der Früh der Kaffee im Zimmer bereits kalt geworden. Man hatte ihn ganz leise, als ich wohl noch schlief, neben das Bett gesetzt. Auch in den nächsten Nächten kein Bellen, in der Früh vier Tage lang Kaffee mit Kuchen, dann aber wie ausbedungen, Kaffee mit Buttersemmel. Die Frau war sehr freundlich, und ich fragte um nichts. So ging es mindestens einen Monat lang.

Eines Tages wieder sehr freundlich Guten Morgen. Dazu plötzliches Auftauchen von Rosinenkuchen. Mir gings gleich durch den Kopf: wird das Gebell wieder losgehen?

Zwei Tage darauf, als ich spät nach Haus kam, hörte ich es tatsächlich schon auf der Treppe. Es war die ganze Nacht über so laut, daß ich mich oft versucht fühlte, aufzustehn und nachzufragen. Ich tat es aber doch nicht. Gegen Morgen hörte das Bellen auf. Ich schlief jedoch nicht mehr ein und rief nach der Wirtin. Sie kam ganz verweint herein und fragte: »Sie haben wohl die ganze Nacht nicht schlafen können?« Worauf ich nickte und: »Allerdings!« Sehr entschlossen aussprach. »Entschuldigen Sie,« erwiderte Frau Ermenegilda: »Ich selbst bin das Opfer eines Betruges und wäre ich nicht eine strenge Katholikin, so hätte ich meinen Mann längst verlassen, freilich, auch er ist kreuzunglücklich!« Nun weinte sie und schluchzte wie besessen. »Beruhigen Sie sich,« sagte ich ihr: »Und dann erzählen Sie mir!« Gleich war sie ruhiger. »Nicht wahr, Sie verlassen mich nicht? Das Zimmer ist ja sauber und sehr billig, und er bellt nur selten; noch zwei Nächte, dann ist die Krise vorüber.« »Ich werde bleiben,« sagte ich: »Aber Sie müssen mir alles erzählen?« »Ja,« sagte sie: »Es wird mich auch erleichtern. Er schläft ja fest. Also hören Sie: mein Mann ist pensionierter Polizist. Eines Tages lief er einem Dieb bis in den vierten Stock eines Wohnhauses nach. Oben angelangt, sah der Dieb, da gibt es kein Entkommen, es sei denn, er überwältigte seinen Verfolger. Und so drehte er sich rasch um, packte meinen Mann an der Gurgel und warf ihn die Treppe hinunter. Der Dieb entkam. Mein Mann blieb bewußtlos liegen. Erst im Krankenhaus, viele Stunden später, erwachte er wieder zum Bewußtsein. Die Verletzungen waren schwer, aber nicht unheilbar. In einer Nacht fing er aber plötzlich an zu bellen, furchtbar zu bellen, wie es heißt, viel schlimmer als jetzt.« Frau Ermenegilda weinte wieder laut und rief: »Der Unglückliche, aber er hätte es mir auch sagen müssen! Ich bin erst seit ein paar Jahren mit ihm verheiratet und schon viel länger ist er ein Werwolf.« Die Frau konnte nicht weiter. Sie mußte aus dem Zimmer. Sie schloß sich ab, und erst drei Tage später, nachdem in der Nacht von Herrn Braccioletti ganz wild gebellt wurde, bat ich sie, die Erzählung fortzusetzen. Nun tat sie es viel stiller und gefaßter: »Mein Mann wurde aus dem Hospital entlassen, man stellte ihn abermals als Wache ein. Oft aber bellte er wieder des Nachts. In der Wachtstube entsetzte man sich darüber, niemand konnte schlafen. Mein Mann wußte am Morgen nichts davon. Man fing an, ihn für einen Schwindler zu halten. Er kam zurück ins Lazarett. Da er nur bei raschen Witterungsumschlägen und jedes Mal zur Tag- und Nachtgleiche bellt, so entließ man ihn. Er kam zurück in seinen Beruf; nachdem er weiter bellte, wieder ins Lazarett; schließlich ergab es sich, daß er auch dort bellte. Es war wie diesmal um den einundzwanzigsten März.« (Als mir Frau Braccioletti dieses erzählte; schrieben wir tatsächlich den 24. März.) »In keinem Buch der Wissenschaft weiß man etwas vom Werwolf. Trotzdem behaupteten viele, die ihn bellen hörten, er sei davon besessen. Die Ärzte aber hielten ihn für einen Simulanten. Schließlich wurde der Arme ohne Pension entlassen. In keiner Stellung konnte er jedoch verbleiben. Zwei Jahre lang lebte er in ärgster Not. Einmal, zu einer Parade, die der Graf von Turin auf dem Marsfelde abnahm, übergab er eine Bittschrift dem hohen Herrn. Er wurde von den Umstehenden zurückgestoßen. Nach ein paar Tagen aber wurde auf allerhöchsten Befehl das Verfahren wieder aufgenommen. Es wurde festgestellt, daß er kein Simulant war. Er bekam eine Pension, und das machte ihn übermütig. Beinahe sechzigjährig, wollte er heiraten. Er lernte mich kennen, und ich nahm ihn. Er hatte mir früher nichts gesagt. Denken Sie, wie er mich entsetzt hat, als er zum erstenmal anfing zu bellen und zu schrein. Hörten Sie nicht, wie er durch das Gebell immer wieder den Ruf ›sicuro‹ hervorstößt?« Ich tröstete die aufgeregte Frau, so gut ich konnte und versprach ihr auf ihre Bitte vorläufig bei ihr bleiben zu wollen, worauf sie mir die Hände küssen wollte und herzlich dankte. »Sie sehen,« fügte sie hinzu: »Ich überlasse Ihnen das Zimmer sehr billig und verpflege Sie so gut ich nur kann.«

Ich hielt es auch beim Ehepaar Braccioletti jahrelang aus. Allmählich gewöhnte ich mich an das Bellen, Stöhnen und Rufen, sprach schließlich auch mit Herrn Braccioletti selbst. Er versicherte mir, er sähe seinen Fehler vollkommen ein; nie hätte er heiraten sollen, ohne vorher seiner Frau eine Bellvorstellung bei stürmischer Nacht gegeben zu haben. Tatsächlich bellte er auch nur bei Witterungsumschlag oder, wie Frau Ermenegilda sagte, um Tag- und Nachtgleiche und jedesmal um die Sonnenwenden.

Einmal, kurz vor Weihnachten, war es recht arg. Ich konnte tatsächlich nächtelang nicht schlafen, überlegte mir, ob ich nicht doch ausziehen sollte, dann kamen aber die Feiertage, und alles wurde wieder gut. Ein paar Tage nachher, noch vor Neujahr, ereignete sich das furchtbare Erdbeben zu Messina. Viele meiner Bekannten, darunter auch zwei Mediziner und ein Geologe, fuhren auf den Schauplatz der Weltkatastrophe. Ungefähr vierzehn Tage später schrieben sie, sie kämen zurück, wir sollten sie erwarten. In unserm Stammlokal fanden wir uns vollzählig ein, und was wir da erfuhren, war selbstverständlicherweise grauenerregend. Schließlich fragten wir, ob man in Gegenden, die Erdbeben besonders ausgesetzt sind, nicht doch dazu bestimmte Signale anbringen könnte, die das Eintreten des Ereignisses irgendwie melden. Die Antwort war einstimmig, daß man über Erdbeben nichts vorher wissen kann, zumal der Geologe blieb ganz skeptisch, auch was ein diesbezügliches Verfahren für die Zukunft anging. Die Mediziner meinten, die Bevölkerung behaupte vielfach, Irrsinnige hätten vom Untergang gefaselt. Auch eine Dame der Gesellschaft in Rom hätte das Erdbeben für den 8., 18., oder 28. Dezember vorausgesehn und den König angefleht, Messina zu räumen. Die Ärzte taten aber das gleiche, was in Rom geschehen war. Niemand maß diesen Warnungen eine Bedeutung zu. Das Erdbeben war wohl am 28. Dezember eingetreten, aber man erfuhr von der Voraussage erst später und glaubte daher nicht daran. Einer der Herren, die bei der Rettungsreise dabei gewesen, meinte allerdings, ein Mittel gäbe es: Tiere, zumal Hunde würden ein paar Minuten vor dem Eintreten der Stöße unruhig. Vielleicht handele es sich nicht um Minuten, sondern nur um Sekunden. Immerhin auch Sekunden können nützen. Lange und aufgeregt sprachen wir über die Schrecken von Messina und Calabrien. Ganz spät erst gingen wir heim.

Als ich in meine Haustür trat, hörte ich bellen. Schon wieder, dachte ich mir, und noch dazu so stark. Wie ich über die Treppe hinaufstieg, merkte ich immer mehr, daß es stärker war als jemals. Grauenhaft war dieses Bellen, ein unnachahmbares Wau Wau, unterbrochen vom Ruf »sicuro« Trotzdem ich nun doch schon gewöhnt war, stundenlanges Gebell zu hören, so war ich doch an dem Tag geradezu bestürzt über dieses neue Gebrause von Wau Wau. Nur weil es eisig kalt war, entschloß ich mich doch, in mein Zimmer zu treten, sonst wäre ich die Nacht herumgerannt. Frau Braccioletti mußte mein Kommen trotz des Wau Wau bemerkt haben; sie klopfte gleich an die Tür und kam, schwer verhüllt, weinend und schluchzend zu mir und bat mich um Hilfe. »Wollen wir nicht zusammen beten?« Fragte sie: »Mein Mann muß in der Vorhölle sein. Das ist ein Höllenhund, kein Werwolf mehr. Hören Sie nur, wie er bellt und heult; er ist bewußtlos und macht beim Wau Wau furchtbare Sätze mit seinem schweren Leibe im Bett.« Ich tröstete nur sehr schwer Frau Braccioletti. Es war ihr aber schon eine Beruhigung, bei mir, und nicht im Zimmer des Unglücklichen zu sein. Sie wimmerte immer wieder: »Madonna, wie danke ich dir, eine menschliche Seele!«

Das Wau Wau steigerte sich rastlos. Fast rhythmisierend, aufsteigend. Mir schwebte der Vergleich mit den Soffioni in den Maremmen vor den Sinnen. So eine Art Geyser von Au- und Waulauten betäubte uns geradezu. Wie konnte ein menschlicher Körper das aushalten? Auf einmal stieg sein Schreien in die schrillste Stimmlage, deren ein solches Gebell, mit äußerster Heftigkeit, nur fähig sein kann! Noch erschrak Frau Ermenegilda. Mitschreiend klammerte sie sich an mich. Ihr Ruf »aiuto!« mischte sich in das Wau Wau Wau ihres Mannes. Ich selbst schien mir schmerzhaft von Schreien, Bellen und Umklammertsein von der Verängstigten emporgerissen, nicht herabgezerrt? Wie kam das? Das Gebell klapperte, schrillte und zerrte an den Möbeln, der Spiegel klirrte: Wau! Äußerstes Wau, riß Möbel, Frau Braccioletti und mich schräg aus dem Gleichgewicht. Es klapperte: Erdbeben fühlte ich, Erdbeben, dachte ich, Erdbeben wußte und schrie ich zugleich. Das Gebell hatte aufgehört. Das Zimmer kam wieder wie in Pendelschwingungen zur Ruhe. Frau Braccioletti war ohnmächtig. Stille. Hilferufe. Kein Licht auf der Straße. Rufe: Erdbeben! Ein zweiter Stoß. Frau Braccioletti wie tod. Ich und die Möbel in einen Schwindel-Wirbel hineingerissen. Kein Gebell. Höchst verwunderlich. Man stürzte auf die Straße. Der Lärm von der Gasse wurde unheimlich. Immer angsterfüllter. Erdbeben! Erdbeben! Der Beller im Nebenzimmer hatte das Erdbeben in seinen Wau Wau-Rufen vorhergespürt, in meinem Gefühl mit hervorgerufen. Nun war der Werwolf stumm. Auf der Straße schrie man die ganze Nacht.

*

 

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