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Der Schatz der Inkas

Karl May: Der Schatz der Inkas - Kapitel 44
Quellenangabe
pfad/may/sendado2/sendado2.xml
typefiction
authorKarl May
titleLopez Jordan
publisherDeutscher Hausschatz in Wort und Bild
booktitleEl Sendador
firstpub 1890/1891
correctorreuters@abc.de
senderwww.karl-may-gesellschaft.de
created20090708
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43. Fortsetzung

Wir warteten lange, lange Zeit, eine ganze Stunde und noch eine halbe, dann öffnete sich der Kreis, und der Alte kehrte zu uns zurück, doch nicht allein, sondern es kamen sechs Rote mit ihm. Der eine derselben schien ein Kazik zu sein; die fünf andern waren alte Männer, welche ihn in der Eigenschaft von Räten begleiteten. Als sie uns erreichten, sagte der Alte in spanischer Sprache zu uns:

»Dieser tapfere Häuptling der Mbocovis wünscht einige Fragen an die Sennores zu richten. Nach den Antworten, welche er darauf empfängt, wird er sein Verhalten einrichten.«

Nach diesen Worten setzte er sich nieder. Pena und ich nahmen zu seiner Rechten und Linken Platz. Der Mbocovis setzte sich mit seinen Begleitern uns gegenüber. Er musterte uns mit einem scharfen aber wohltuenden Blicke und sagte dann, zu meinem Erstaunen in ziemlich gut fließendem Spanisch:

»Sie sind aus dem Lande, welches Alemania genannt wird?«

»Ja,« antwortete ich.

»Das freut mich, denn ich achte dieses Land und seine Bewohner.«

»Haben Sie vielleicht Deutsche kennengelernt?«

Diese meine Frage schien ihm unwillkommen zu sein, denn er wich ihr aus, indem er fortfuhr:

»In Alemania gibt es tapfere, kluge und fromme Leute. Auch Sie sind tapfer, wie ich gesehen habe; nun sagen Sie mir, ob Sie auch fromm und klug sind!«

»Erlassen Sie uns die Antwort, indem Sie prüfen, ob wir es sind oder nicht.«

»Ein frommer Mann tötet seinen Bruder nicht.«

»Vielleicht aber seinen Feind!«

»Ein kluger Mann macht sich seinen Feind zum Freunde!«

»Wenn der Feind damit einverstanden ist!«

»Das kommt auf die Bedingungen an, welche man ihm macht. Wissen Sie auch, daß ein frommer und kluger Mann niemals eine Lüge sagen wird?«

»Wir wissen es.«

»Und lieben Sie die Wahrheit?«

»Wir lieben und sagen sie.«

»Dann werde ich auch das erfahren, wonach ich forsche. Kennen Sie El Venenoso, den Häuptling der Mbocovis?«

»Ja.«

»Wo befindet er sich mit seinen achtundfünfzig Männern?«

»In unserer Gefangenschaft.«

»Lauter Indianer?«

»Ein Weißer ist dabei, den Sie jedenfalls besser kennen als ich. Er wird El Yerno genannt und ist der Schwiegersohn des Sendador.«

»Wie viele dieser Indianer sind verwundet?«

»Keiner, da wir sie durch List überwunden haben.«

»Durch welche?«

»Wir lockten sie auf eine Insel, wo sie festgenommen und gebunden wurden.«

»Was ist über El Venenoso und seine Leute beschlossen worden?«

»Wir wollten ihnen die Freiheit geben und ihnen ihr Unrecht verzeihen. Da aber nun auch Sie gekommen sind, um uns zu überfallen und zu töten, so werden wir wohl die Entscheidung treffen müssen, daß diese Leute an demselben Schicksale teilnehmen, welches Sie für sich und Ihre Begleiter erwählen.«

Er blickte eine Weile vor sich nieder und fragte dann:

»Kennen Sie El Sendador?«

»Ich kenne den Schurken.«

»Wir haben ihn für einen guten Mann gehalten. Wir sind seine Freunde.«

»So haben Sie sich sehr geirrt und sind die Freunde eines sehr großen Bösewichtes.«

»Auch das sagte uns der viejo Desierto, und wir konnten es nicht glauben, denn der Sendador hat uns noch niemals belogen und betrogen.«

»So ist er gegen Sie wahrer und treuer gewesen als gegen andere, obgleich ich die Treue, welche er heute gegen Sie zeigt, unmöglich loben kann. Er hat Sie verlassen. Nennen Sie das Treue?«

»Er wird durch Sie verhindert worden sein, zu uns zurückzukehren. Wir hörten viele Schüsse und haben auch seine Stimme vernommen. Haben Sie ihn getötet oder gefangen genommen?«

»Beides nicht. Er ist entkommen,« antwortete ich aufrichtig, obgleich es wohl besser gewesen wäre, ihn in Ungewißheit zu lassen. Der Mann gefiel mir nicht. Sein im allgemeinen indolentes Gesicht hatte einen verschmitzten, versteckten Ausdruck. Er sah aus, als ob er uns aushorchen und unsere Auskünfte dann zu seinem Vorteile benutzen wolle. Dann fügte ich fragend hinzu:

»Und warum sind Sie gekommen, die Tobas zu überfallen? Sind Sie etwa Todfeinde derselben?«

»Nein,« antwortete er, wohl wissend, daß eine Bejahung meiner Frage seine Lage nur verschlimmern könne. »Sie sind unsere Freunde.«

»Aber Freunde überfällt und tötet man doch nicht!«

»Der Sendador hat uns dazu verführt,« entschuldigte er sich.

»Nun, so sehen Sie ja gleich, daß die Bekanntschaft mit diesem Manne Ihnen Unheil bringt. Kennen Sie ihn näher?«

»Er kommt zuweilen zu uns. Weiter wissen wir nichts.«

»Wo hat er seinen heimlichen und ständigen Aufenthalt im Gran Chaco?«

»Das hat er uns noch nie gesagt. Er wandert überall umher.«

»Ich hörte, daß sich dieser Ort bei Ihnen befinde!«

»Da hat man Ihnen die Unwahrheit gesagt.«

»Hm! Seit wann befindet sich der Sendador jetzt bei Ihnen?«

»Seit mehreren Wochen schon.«

»Und woher kommen Sie jetzt?«

»Direkt aus unseren Dörfern.«

»Er hat Sie dort aufgesucht?«

»Ja.«

»Ich hörte, daß er vor mehreren Tagen am Nuestro Sennor Jesu Christo eine Anzahl von Weißen überfallen habe?«

»Das ist nicht wahr, denn er ist seit einigen Wochen bei uns gewesen.«

»Und doch sagt man, daß er sich gerade in der letzten Zeit in Palmar befunden habe!«

»So irrt man sich gewaltig.«

»Die Weißen, welche er am Kreuze überfallen wollte, sind ihm zuvorgekommen und haben ihn gefangen genommen; er aber entkam, weil einer derselben ihn entfliehen ließ. Zum Danke dafür überfiel er sie später abermals und nahm sie, zwei ausgenommen, gefangen.«

»Was Sie da erzählen, klingt mir so, daß ich es unmöglich glauben kann.«

»So wissen Sie auch nicht, wohin er diese Gefangenen transportiert hat?«

»Nein.«

»Ich hörte, daß er sie zu den Mbocovis geschafft habe?«

»Davon müßte vor allen Dingen ich wissen, denn ich bin der oberste Kazike aller Dörfer der Mbocovis. Überhaupt machen wir keine weißen Gefangenen. Wir sind die besten Freunde der Weißen und haben noch niemals einen von ihnen als Gefangenen bei uns gehabt.«

»Wirklich nicht?«

»Niemals!« antwortete er mit einem aufrichtig sein sollenden Gesichte.

»Auch einen gewissen Pardunna aus Goya mit seinem Sohne nicht?«

»Nein.«

»Oder kennen Sie vielleicht einen Weißen, welcher Adolfo Horno heißt?«

»Ich habe ihn noch nie gesehen.«

»Und doch soll er sich bei Ihnen befinden!«

»Das hat mir der viejo Desierto auch schon gesagt; aber es ist die größte Lüge, die es nur geben kann.«

»Der Schwiegersohn des Sendador soll ihn gefangen genommen und zu Ihnen gebracht haben.«

»Nennen Sie mir den Namen dieses Mannes, welcher diese Verleumdung ausgesprochen hat und ich werde ihm mein Messer in das Herz stoßen!«

Jetzt räusperte sich der alte Desierto in einer Weise, welche den Roten nicht auffallen konnte, mir aber als Wink diente, dieses Thema nicht weiter zu verfolgen. Ich verstand den Alten und fuhr in freundlicherem Tone fort:

»So muß ich allerdings annehmen, daß man Ihnen mit großem Unrechte Böses nachgesagt hat.«

»Ja, das hat man!« versicherte er eifrig. »Wenn Ihnen etwa Freunde und Gefährten fehlen sollten, so stelle ich Ihnen alle meine Krieger zur Verfügung, welche mit Ihnen suchen werden, ohne dafür einen Lohn zu fordern!«

»Das wird, wenigstens jetzt, nicht gut möglich sein, weil Sie weder über sich noch über Ihre Leute bestimmen können.«

»O, ich bin der Kazik! Sie müssen gehorchen und werden es gerne tun.«

»Sie vergessen, daß Sie sich gegenwärtig in einer Lage befinden, in welcher weder Sie befehlen, noch Ihre Untergebenen gehorchen können!«

»Was wollen Sie machen? Unserem Lager dürfen Sie sich nicht nähern, weil Sie sonst von unseren Pfeilen getroffen werden.«

»Wir brauchen uns Ihren Pfeilen nicht auszusetzen, denn wir haben Ihnen gezeigt, wie weit unsere Kugeln tragen. Wenn Sie sich nicht ergeben, so werden Sie alle sterben, ohne daß Sie einem einzigen von uns auch nur die Haut zu ritzen vermögen.«

»Haben Sie so viel Pulver und auch Blei!«

»O, wir haben weit mehr davon, als nötig wäre, tausend Mbocovis zusammen zu schießen. Ich gebe Ihnen eine Stunde Zeit. Haben Sie da noch nicht um Pardon gebeten, so senden wir von allen Seiten unsere Kugeln in Ihr Lager, und binnen wenigen Minuten, darauf können Sie sich verlassen, wird keiner von Ihnen mehr leben.«

»Und was geschieht mit uns, wenn wir uns ergeben?«

Ich wollte antworten, aber der alte Desierto fiel statt meiner ein:

»So werden wir ein Bündnis mit Ihnen abschließen.«

»Wirklich?« fragte der Kazike schnell und in frohem Tone. »Können wir uns darauf verlassen?«

»Ganz gewiß, vorausgesetzt, daß Sie uns nicht belügen und betrügen.«

»Das werden wir nicht, sicher nicht. Aber wir sollen Ihre Freunde werden und dürfen alles behalten, was wir besitzen?«

»Ja. Alles, was Ihnen gehört, auch die Waffen bleiben Ihr Eigentum. Ich werde Sie zwar nicht als Gefangene behandeln, aber sobald Sie sich ergeben, haben Sie alles, was Sie bei sich führen. einstweilen an uns abzugeben. Das ist so Kriegsgebrauch.«

»Und dann?« fragte der Kazike, indem er ein höchst enttäuschtes Gesicht machte.

»Dann führe ich Sie zu Ihren Kameraden, welche bereits meine Gefangenen sind und die ich freigeben wollte. Mit ihnen mögen Sie sich beraten.«

»Wenn wir aber über die Bedingungen des Freundschaftsbundes nicht einig werden, was geschieht dann?«

»Dann entlasse ich Sie mit allem, was Ihnen gehört, in Ihre Heimat. Freilich sehe ich da immer voraus, daß Sie aufrichtig mit uns handeln und uns nicht betrügen wollen.«

»Wir sind aufrichtig und werden es stets bleiben. Ich werde meinen Gefährten jetzt mitteilen, was wir gesprochen haben, und sie nach ihrer Meinung fragen.«

Er unterredete sich in halblautem Tone mit den andern Roten. Ich verstand kein Wort, sah aber den Mienen dieser Leute an, daß sie nicht ohne Bedenken waren. Vielleicht hatten sie die Meinung, daß sie doch noch einen Versuch der Gegenwehr machen könnten, da es, wenn dieser mißglücke, noch immer Zeit sei, sich zu ergeben. Sie glaubten wohl nicht, daß wir so gerüstet seien, wie ich gesagt hatte, denn der Kazike wendete sich mit der Frage an mich:

»Ist es wirklich wahr, daß Sie so viel Pulver und Blei haben, daß Sie uns alle erschießen können?«

»Ja. Und haben Sie wohl schon die Gewehre gesehen, von denen jeder der Tobas eines besitzt?«

»Nun, Schießgewehre!«

»Das meine ich nicht. Ich will es Ihnen nicht mit Worten, sondern durch die Tat erklären. Passen Sie einmal auf!«

Der Mann trug ein rotes Tuch um den Kopf gewunden. Ich band es ihm ungeniert ab, befestigte es mit zwei Zipfeln an den Flintenlauf eines Toba und gebot dann diesem letzteren, das Gewehr emporzuhalten. Er mußte sich so stellen, daß das Tuch sich im Morgenwinde ausbreitete und wie ein Fähnchen flatterte. Nun nahm ich den Stutzen zur Hand und sagte zu dem Kaziken:

»Ich werde so viele Löcher in das Tuch schießen, wie Sie an beiden Händen Finger haben, ohne zu laden, und diese zehn Löcher müssen aus der untersten Ecke links nach der obersten Ecke rechts eine gerade Linie bilden. Passen Sie auf!«

Ich entfernte mich, indem ich hundertfünfzig Schritte abzählte, legte dann auf das Fähnchen an, und gab, indem ich die Kugel, welche die Patrone enthielt, mit dem Drücker bewegte, die zehn Schüsse ab. Noch ehe ich zurückgekehrt war, befand das Tuch sich in den Händen Penas und des Desierto, die mit Verwunderung die gerade Linie betrachteten, welche von den Löchern gebildet wurde. Ich nahm es ihnen aus der Hand, gab es dem Kaziken und sagte:

»Sehen Sie es sich an! Soll ich noch zehn solcher Löcher hineinschießen, ohne zu laden, oder wissen Sie nun, was wir für Gewehre haben?«

Er blickte bald das Tuch, bald mich, bald den Henrystutzen an. Sein Gesicht hatte einen so ungeheuer dummen Ausdruck, daß ich mir Mühe geben mußte, ein ernstes Gesicht zu behalten.

»Aber, Sennor,« stieß er fast stotternd hervor, »ohne – ohne zu laden! Und die Flinte hat doch nur einen Lauf und ein Loch!«

»Das ist noch wenig. Ich frage Sie ja, ob ich noch zehnmal schießen soll!«

»Um Gotteswillen, nein! In dieser Flinte steckt der Teufel! Die ist in der Hölle gemacht worden! Ich mag sie nicht mehr sehen!«

Er streckte die beiden Hände weit von sich und zog ein ganz unbeschreibliches Gesicht dazu.

»Wenn Sie dieses Gewehr schon gar nicht ansehen wollen, wie würden Sie es dann wohl empfinden und fühlen, wenn ich es im Ernste gegen Sie und Ihre Leute richte! Bei jedem Schusse würde ein Mann fallen.«

»Sie haben zwei Gewehre, Sennor. Mit welchem haben Sie vorhin geschossen? Mit dem großen da?«

»Ja.«

»Schon das war fürchterlich; aber dieses kleine hier ist noch viel schrecklicher. Legen Sie es fort, denn ich mag nichts von demselben wissen. Ich werde mit meinen Gefährten nochmals sprechen.«

Er wendete sich wieder an die anderen Indianer, denen meine Schießprobe, welche, aufrichtig gestanden, gar keine große Geschicklichkeit erforderte, ebenso imponiert hatte wie ihm. Während sie sich dieses Mal ganz leise unterredeten, kehrten ihre Blicke mit dem Ausdrucke der Sorge immer wieder zu meinen beiden Gewehren zurück. Es war klar, daß sie Angst bekommen hatten. Endlich erklärte der Kazike:

»Wir nehmen die Bedingungen an und ergeben uns, erwarten aber ganz bestimmt, daß Sie Wort halten werden!«

»Das werden wir,« antwortete der Desierto. »Doch setzen wir voraus, daß Sie ohne Lug und Trug gesprochen haben.«

»Wir haben nicht ein unwahres Wort gesagt. Dürfen also nun meine Leute das Gebüsch verlassen, ohne daß ihnen eine Gefahr droht?«

»Jetzt noch nicht. Zunächst müssen alle Waffen und alles andere Eigentum abgeliefert werden.«

»Die Pferde noch nicht?«

»Gewiß. Wenn sie Ihr Eigentum sind, erhalten Sie sie zurück. Gehen Sie jetzt nach Ihrem Lager. Zehn Mann mögen alles bringen. Dann werden Sie weitere Botschaft erhalten.«

Die Mbocovis standen auf und entfernten sich. Sie waren überzeugt, ein sehr vorteilhaftes Übereinkommen getroffen zu haben. Als sie so weit fort waren, daß sie uns nicht hören konnten, sagte der Desierto zu mir:

»Das haben wir ihrem verteufelten Stutzen zu verdanken, welcher sie in grimmige Angst versetzt hat. Man sollte es nicht für möglich halten, so viele Feinde zu besiegen oder gar gefangen zu nehmen, ohne daß einem dabei ein Haar gekrümmt worden ist!«

»Mit den Versprechungen ist es Ihnen doch nicht Ernst?«

»Vollständig Ernst!«

»Nun, dann haben diese Halunken ein sehr gutes Geschäft gemacht. Anstatt die verdiente Strafe zu erleiden, werden sie zu Freunden und Bundesgenossen gemacht. Ich lasse mir allenfalls ein wenig Menschlichkeit gefallen, aber das Verbrechen geradezu zu belohnen, das halte ich denn doch nicht für geraten!«

»Wer spricht denn von Belohnung?«

»Ihre Bedingungen enthalten unbedingt einen Lohn!«

»Ja, aber was für einen! Haben Sie denn nicht gehört, was ich wiederholt vorausgesetzt habe? Ich habe mir jede Lüge und Hinterlist, jeden Lug und Trug verbeten. Der Kazike hat uns belogen; er will uns betrügen. Darum brauche ich mein Wort nicht zu halten. Dieser dumme Mensch wollte uns überlisten und wird in seine eigene Falle laufen. Was hat er uns über den Sendador weiß machen wollen! Und daß er behauptet, niemals einen Weißen gefangen genommen zu haben, ist ein Beweis, daß er uns für vollständig ununterrichtet hält. Er wird nicht auf das freudigste überrascht sein, wenn er erfährt, wie es eigentlich steht.«

»Aber wie wollen Sie so viele Leute unterbringen?«

»Da sorgen Sie sich ja nicht! Ich habe vollständig Platz. Sie werden im Bethause untergebracht.«

»Das ist nicht gut verwahrt; sie können leicht ausbrechen.«

»Das wollen wir ihnen wohl nicht so leicht machen. Sie wissen wohl noch nicht, daß sich ein großer Keller dort befindet?«

»Ah so! Aber sie werden nicht freiwillig da hinunter wollen.«

»So zwingen wir sie. Ich sorge dafür, daß nur der Kahn von gestern abend da ist, welcher mit dem Ruderer sechs Personen faßt, und daß sich zehn meiner kräftigsten Indianer im Hause befinden, welche mit den einzeln ankommenden Mbocovis wenig Federlesens machen werden. Ich muß überhaupt einen Boten ins Dorf senden, welcher zu melden hat, daß unser Plan gelungen ist. Der Mann soll die nötigen Befehle mitnehmen, damit alles vorbereitet ist, wenn wir kommen.«

Er winkte einen seiner Leute herbei, welchem er eine sehr ausführliche Instruktion erteilte. Diese nahm so viel Zeit in Anspruch, daß der Alte erst fertig war, als die zehn Mbocovis mit der Kriegsbeute sich näherten. Sie führten die Pferde, auf welche man die meisten Gegenstände geladen hatte. Mit Entzücken sah ich, daß mein Brauner dabei war. Am liebsten wäre ich dem Pferd entgegen gerannt, aber ich blieb stehen, um zu sehen, ob es mich von selbst erkennen werde.

Die Waffen und andere Gegenstände wurden abgeladen. Ich stand von ferne und schaute zu. Als der Braune sich seiner Bürde entledigt fühlte, suchte er nach Gras. Dabei richtete er den Kopf bald hin und bald her. Sobald ich mich innerhalb seines Sehkreises befand, hielt er plötzlich bewegungslos still; seine Ohren begannen zu spielen, und der Schwanz richtete sich auf. Er sah mich erst mit dem rechten dann mit dem linken Auge an und kam langsam näher. Endlich schien er überzeugt zu sein, daß ich es sei. Ein Zittern überlief seine Gestalt; er sog die Luft lang und tief ein, schnaubte einige Male, wieherte laut und kam dann auf mich zugesprungen. Noch stand ich still, ohne auch nur einen Finger zu bewegen. Da stieß er mich mit dem Maule an, schob mich zur Seite und brach, als ich dennoch keinen Laut von mir gab, in ein kläglich stöhnendes Wiehern aus. Da legte ich ihm die Hand um den Hals und zog seinen Kopf an mein Gesicht. Ich nannte ihn bei seinem Kosenamen und klopfte ihm die glänzend glatte Haut. Die Folge war, daß er vor Freude rein außer Rand und Band geriet. Er rieb und stieß mit dem Maule von allen Seiten, stieg vorn empor, schlug hinten aus, rannte eine Strecke davon und dann rund um mich herum, kehrte zurück, um mich zu lecken, schlug die tollsten Kapriolen, kurz, er war vor Freude außer sich.

Ich untersuchte die Satteltaschen. Außer einigen Kleinigkeiten war nicht nur alles, was ich darin gehabt hatte, noch vorhanden, sondern der Sendador, der natürlich sich meinen Braunen angeeignet hatte, war so gütig gewesen, noch Verschiedenes hinzu zu fügen, was ich jetzt als mein Eigentum ansehen konnte.

Inzwischen hatte der alte Desierto dem Kaziken sagen lassen, daß er mit seinen Leuten anmarschieren könne, paarweise hinter einander. Als der lange Zug sich uns näherte, wurde unser Kreis aufgelöst. Die Leute kamen herbei, um die eroberten Waffen und sonstigen Gegenstände aufzunehmen und den Gefangenen als Eskorte zu dienen; sie stellten sich zu beiden Seiten derselben auf.

Jetzt ging ich mit Pena und dem Alten nach dem Gehölze, um nachzuschauen, ob da nicht vielleicht irgend etwas Bemerkenswertes zu entdecken sei; wir suchten vergebens. Als wir dann, zurückkehrend, die lange Doppelreihe der Gefangenen zwischen den bewaffneten Tobas stehen und auf uns warten sahen, meinte der Desierto:

»Ich möchte wissen, was die Bursche denken. Ob sie sich wirklich einbilden, so wohlfeilen Kaufs davon zu kommen!«

»Ich habe einige gekannt,« antwortete Pena. »Besonders hatte ich mir die beiden Wächter gemerkt, welche so prächtig schliefen, als ich unseren Freund hier befreite. Sie verlassen sich darauf, nicht erkannt zu werden, da dem Auge eines Weißen alle Roten ähnlich erscheinen.«

»Ob Bekannte unter ihnen sind, weiß ich noch nicht,« sagte ich. »Ich hatte mit meinem Pferde zu tun und habe noch keinen der Mbocovis angesehen. Wollen wir nicht den Spaß machen, dem Kaziken ein Pferd anzubieten?«

»Schenken?« fragte Pena erstaunt.

»Was fällt Ihnen ein! Schenken! Nein, er soll stolz zu Roß mit uns nach dem Dorfe reiten.«

»Das fehlte noch! Der Kerl mag laufen, so wie wir tagelang gelaufen sind, als wir um unsere Pferde gekommen waren.«

»Es soll nicht aus übermäßiger Freundlichkeit, sondern aus Klugheit geschehen. Gewähren wir ihm die Auszeichnung, im Sattel sitzen zu dürfen, so wird er desto sicherer werden und um so blinder in die Falle gehen. Gegen einen Kriegsgefangenen, den man reiten läßt, hat man doch nichts Schlimmes vor!«

»Das ist richtig, und Sie haben recht. Lassen wir ihn also reiten. Mag der Triumphzug beginnen. Tausendmal größer aber wäre meine Freude, wenn wir den Sendador auch mit erwischt hätten.«

»Hoffentlich bekommen wir ihn noch und zwar hier in der Nähe.«

»Das bilden Sie sich nicht ein! Glauben Sie denn wirklich, daß er hier verweilt, bis wir kommen und ihn wegnehmen wie eine reife Birne vom Baume?«

»Das nicht: aber ich glaube, daß er hier bleibt, bis er genau weiß, welches Ende sein Raubzug gefunden hat. Dieses Ende ist erst an dem jetzigen Augenblicke zu ersehen, und so bin ich vollständig überzeugt, daß er noch jetzt hier irgendwo steckt und uns beobachtet.«

»So müssen wir schleunigst nach ihm suchen, denn er wird sich nun höchstwahrscheinlich von dannen machen.«

»Das hat keine große Eile. Der Tag ist noch lang, und ich denke, der Sendador bleibt noch in der Nähe, um auszuspionieren, was mit den Gefangenen geschehen wird.«

»So reiten wir mit in das Dorf?«

»Ja. Wir haben unseren Beitrag zum Gelingen geleistet und werden nun auch am Triumphe teilnehmen.«

Ich bestieg den Braunen, welcher vor Freude darüber, mich wieder tragen zu können, mit allen Vieren in die Luft ging. Pena setzte sich auf das Pferd, welches er vorher geritten hatte. Es waren alle Pferde da, die der Yerbateros, des Bruders und der andern.

Als ich Turnersticks Pferd dem Kaziken vorführte und ihm einen Wink gab, aufzusteigen, sah er mich erstaunt an und fragte:

»Was meinen Sie? Was ist's mit diesem Pferd?«

»Reiten sollen Sie es.«

»Jetzt? – – bin ich denn nicht Ihr Gefangener?«

»Was Sie sein werden, ist jetzt noch nicht entschieden. Für mich sind Sie einstweilen der Kazike der Mbocovis, dem es gebührt, zu reiten, falls ein Pferd da ist. Also steigen Sie in den Sattel!«

Er folgte dieser Aufforderung, und es war ihm und seinen Leuten anzusehen, welch guten Eindruck diese Aufmerksamkeit auf sie machte. Jetzt erst betrachtete ich die einzelnen Personen und fand alle diejenigen heraus, die ich am Lagerplatze, wo Pena mir als Retter erschienen war, erblickt hatte; ich tat aber so, als ob mir keiner von ihnen bekannt vorkomme.

Wir vier Reiter setzten uns an die Spitze; dann folgten die Pferde, welche von mehreren Tobas geführt wurden, und hinter diesen kam der Zug der Mbocovis mit ihrer Eskorte. So ging es in raschem Schritte dem Dorfe zu. Bis in die Nähe desselben war kein Mensch zu sehen. Dann aber hatten sich die Bewohner desselben am Ufer versammelt und eine lange Reihe gebildet, zwischen welcher und dem Wasser wir passieren mußten, um zur Überfahrtstelle nach der Insel zu gelangen.

Voran hielt Unica mit ihrer weiblichen Garde; dann kamen die männlichen, die weiblichen Bewohner und endlich die Kinder. Die Krieger, welche wir zum Schutze des Dorfes zurückgelassen hatten, versahen recht wacker den Polizeidienst und hielten auf Ordnung unter der Menge, welche uns mit Jubel empfing.

Es versteht sich ganz von selbst, daß die Musikanten nicht fehlten. Was rufen, schreien und jubeln konnte, das ließ die Stimme erschallen. Die Kinder waren, hier wie allerwärts, die schlimmsten. Die Mbocovis schienen freilich von diesem Jubel nicht erbaut zu sein; sie sahen an sich nieder und warfen keinen Blick auf das schreiende Volk.

So kamen wir zur Landestelle, wo wir anhielten und von den Pferden stiegen. Einige Krieger nahmen die Tiere in Empfang, um ihrer zu pflegen.

»Warum steigen wir hier ab?« fragte der Kazike.

»Weil wir hier am Ziele sind,« antwortete der Desierto. »Wir fahren nach der Insel hinüber.«

»Was sollen wir da drüben?«

»Sie sollen dort eine sichere Wohnung haben, wo Sie von meinen Leuten nicht belästigt werden können. Sie wissen, daß der Sieger, zumal wenn er jung ist, nicht immer leicht im Zaume zu halten ist, und ich wünsche nicht, daß irgend einer meiner jungen Leute Sie im Übermute beleidige.«

»Das ist etwas anderes; das ist mir sogar sehr lieb,« sagte der Kazike beruhigt, indem er die Ansicht hegte, daß in der Veranstaltung des Alten eine Auszeichnung für ihn enthalten sei.

»Ja,« meinte dieser. »Sie werden gerade so mit mir zufrieden sein, wie ich mit Ihnen zufrieden gewesen bin. Als Anführer Ihrer Krieger bleiben Sie natürlich hier an meiner Seite, um die Einschiffung mit zu überwachen. Meine beiden deutschen Freunde aber werden mit dem ersten Boote mit hinüberfahren, um dafür zu sorgen, daß Sie würdig empfangen werden.«

Das Angesicht des Kaziken leuchtete vor Vergnügen. Er glaubte, nun aller Sorge enthoben zu sein und hielt eine darauf hindeutende Ansprache an seine Leute. Drei von ihnen stiegen mit mir und Pena ein; der Ruderer war der sechste.

»Warum hat der Alte gerade uns hinübergeschickt?« fragte Pena in deutscher Sprache unterwegs.

»Weil wir gestern bewiesen haben, daß wir es verstehen, da drüben mit diesen Mbocovis fertig zu werden. Vielleicht traut er unseren Fäusten mehr zu als denjenigen seiner Leute.«

»So bin ich neugierig, wie wir das Innere des Bethauses finden werden.«

»Ganz wie gestern, nur mit dem Unterschiede, daß ein Keller offen ist, dessen Eingang wir noch nicht bemerkt haben.«

Es war so, wie ich dachte. Als wir drüben angelegt hatten und dann in das Bethaus traten, saßen auf der vorletzten Bank zehn kräftige Toba-Indianer. Hinter ihnen war die letzte Bank entfernt, und wir sahen ein Loch, in welches eine steinerne Treppe hinabführte. Die Tobas erhoben sich, und wir geleiteten die drei Mbocovis nach dem Loche. Pena lud sie in ihrer Sprache ein, hinabzusteigen. Sie sahen ihn betroffen an, blickten in die Finsternis hinunter und weigerten sich dann, seiner Einladung Folge zu leisten.

Pena hatte in freundlichem Tone zu ihnen gesprochen. Jetzt schien er grob zu werden, denn er zog sein Messer und drohte ihnen mit demselben. Ich nahm den Revolver in die Hand und hielt ihnen denselben entgegen; doch war dieser deutliche Fingerzeig sehr überflüssig, denn die Mbocovis wurden von den Tobas gepackt und wie Warenballen in die Kelleröffnung hinabgestoßen.

»Unten sind sie,« sagte Pena. »Die Tobas werden dafür sorgen, daß sie nicht wieder heraufkommen. Ich werde jedesmal an das Ufer gehen, um die Passagiere zu empfangen und herein zu bringen. Sie nehmen an der Türe Posto, um etwa solche, welche die Flucht ergreifen wollen, zurückzuhalten.«

Er ging und brachte bald weitere fünf, welche sich auch weigerten, hinabzusteigen. Sie wurden hinabgestoßen. So ging es von fünf zu fünf in einem fort. Die zehn Tobas eigneten sich schnell eine sehr treffliche Routine an, ihre menschliche Ware in den Keller zu bringen. Kaum waren die Mbocovis eingetreten, so gelangten sie, von Hand zu Hand geschoben, an die Kelleröffnung und verschwanden in derselben, bevor sie daran gedacht hatten, wörtlich oder gar tätlich Widerstand zu leisten.

Desto lauter ging es unten zu. Die Gefangenen versuchten einige Male, sich mit Gewalt hinaufzudrängen; da aber hielten zwei Tobas mit gespannten Bogen und Giftpfeilen Wacht, so daß es bei dem Anfange des Versuches blieb.

Zuletzt kamen die Verwundeten, welche der alte Desierto drüben am Ufer verbunden hatte. Sonderbarer Weise war kein einziger von ihnen an den Beinen oder Füßen verwundet worden, ein glücklicher Umstand, welcher ihren Transport außerordentlich erleichterte. Die Toten hatte man draußen im Gehölz liegen lassen. Endlich, bei der wohl über vierzigsten Überfahrt, als alle Mbocovis schon herüber waren, nahm Pena mich mit hinaus, denn das Boot brachte jetzt nur den Desierto mit dem Kaziken.

»Nun,« fragte der Letztere, als wir beide ihm entgegen kamen, »sind meine Leute mit ihrer Wohnung zufrieden?«

»Es hat noch keiner geklagt,« antwortete Pena.

»Haben sie Essen und Trinken?«

»Jetzt wohl noch nicht; ich denke aber, daß der Desierto dafür sorgen wird.«

»Ja, das werden Sie tun,« wendete der Kazike sich an den Alten. »In dem Gehölz gibt es kein fließendes Wasser, und da wir kein Feuer anzünden durften, so haben wir weder Wasser noch warmes Essen gehabt.«

Der Desierto zuckte die Achsel und antwortete in bedauerndem Tone:

»Da unten im Keller gibt es leider auch kein fließendes Wasser, aber dafür Feuchtigkeit genug.«

»Wie? Sie haben meine Leute in einen Keller gesteckt? Aber Sie sprachen doch von guten Wohnungen!«

»Ist ein Keller für Räuber und Mörder nicht gut genug?«

Der Kazike trat erstaunt einen Schritt zurück und blickte den Alten an. In seinen bisher so zuversichtlichen Zügen ging eine ebenso schnelle wie bedeutende Veränderung vor. Ich trat seitwärts hart hinter ihn, um ihn nötigenfalls schnell fassen zu können.

»Was sagen Sie?« fragte er. »Räuber und Mörder!«

»Sind Sie das etwa nicht?«

»Sie haben diese Worte doch vorher nicht gebraucht!«

»Ich wende meine Worte an, wie es mir beliebt!«

»Aber, Sennor Desierto, warum sind Sie denn eigentlich so plötzlich ein ganz anderer geworden?«

»Ein anderer? Ich bin noch ganz genau derselbe, der ich vorher war. Aber die Verhältnisse haben sich verändert.«

»Welche Verhältnisse?«

»Draußen im Freien befanden Sie sich nicht ganz so in meiner Gewalt wie jetzt; ich mußte also, um Blutvergießen zu vermeiden, freundlicher mit Ihnen sprechen, als ich im Herzen dachte.«

»So haben Sie mich belogen!« rief der Rote. »Ich verlange sofort, daß der Freundschaftsvertrag abgeschlossen werde!«

»Sehr gern! Nur denken Sie an meine Bedingung! Sind Sie wahr gegen uns gewesen?«

»Ja.«

»Nein! Sie haben uns belogen und beabsichtigen auch jetzt noch, uns zu betrügen. Sie wissen alles, was der Sendador in der letzten Zeit begangen hat. Sie haben teil an seinen Taten genommen; Sie wußten, daß – – – «

»Lüge, nichts als Lüge!« unterbrach ihn der Kazike.

Das war mir zu bunt. Ich legte dem Roten die Hand auf die Achsel und forderte ihn auf:

»Mann, sage mir vor allen Dingen einmal, woher die Pferde sind, welche ihr bei euch hattet?«

»Sie gehören uns. Wir haben sie gekauft.«

»Mensch, diese Pferde waren bis vor wenigen Tagen unser Eigentum. Der Sendador hat sie uns abgenommen. Meinst du denn wirklich, daß wir dich, Schurke, und deine Leute nicht kennen? Sie haben dir wohl nicht gesagt, daß ich ihr Gefangener war, ihnen aber entflohen bin?«

»Nein.«

Er war höchst kleinlaut geworden und knickte zusammen, als ob meine Hand, welche nur ganz leicht auf seiner Achsel lag, vom Gewichte eines Zentners sei.

»Und weiter!« fuhr ich fort. »Du kennst wirklich keinen Weißen, welcher Adolfo Horno heißt?«

»Nein!« behauptete er abermals.

»Aber du weißt wohl sehr genau, daß er an der Laguna de Bambu festgehalten wird?«

Wir blickten ihn scharf an und sahen, daß ihm bei dieser Frage das Blut aus den Wangen wich, was seinem Gesichte den Schmutz der Erdfarbe gab. Er wußte sichtlich nicht, was er antworten solle, und stieß endlich hervor:

»Ich kenne diese Laguna gar nicht.«

»Nicht? Und doch habt ihre eure Weiber und Kinder dort, und nur vierzig Krieger befinden sich bei denselben.«

»Sennor, Sennor, Sie – Sie – – « stockte er.

»Wie nun, wenn wir jetzt hinziehen und Rache an ihnen nehmen!«

»Sie – sie – – wohnen nicht dort,« stammelte er.

»Gut, so kann es dir sehr gleichgültig sein, daß wir hingehen, um die kleine Isleta del circulo zu besuchen.«

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