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Der Schatten des Stricks. Erster Band

Ernest William Hornung: Der Schatten des Stricks. Erster Band - Kapitel 7
Quellenangabe
typefiction
authorErnest William Hornung
titleDer Schatten des Stricks. Erster Band
publisherVerlag von J. Engelhorn
year1906
translatorAlwina Vischer
correctorJosef Muehlgassner
secondcorrectorbruce.welch@gmx.de
senderwww.gaga.net
created20150209
modified20190724
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Sechstes Kapitel. Eine wandelnde Vorsehung

»Haben Sie noch immer solches Vertrauen zu dem Mann aus dem Volke?«

Es war Mr. Steel, der dicht an Rahels Seite stand und seine Frage zwar Wort für Wort, aber nicht im gleichen Tone wiederholte. Tiefer Ernst klang das zweite Mal aus der gedämpften Stimme, eine unausgesprochene Mahnung, die Wahrheit zuzugeben und den eingebildeten Stolz beiseite zu setzen. Rahels Stolz war bei seinem Anblick aber auch wirklich gänzlich verschwunden, und ein köstliches Gefühl der Sicherheit erfüllte ihr Herz. Ihr war zumute wie einem Ertrinkenden, dem sich gerade noch im rechten Augenblick ein kräftiger Schwimmer zur Rettung naht. Was lag daran, wer und was dieser war? Sie fühlte nur, daß er die Kraft hatte, sie zu retten. Und doch, ebenso wie Ertrinkende noch mit ihrem Retter zu ringen pflegen, so konnte auch Rahel nicht anders, als sich gleichsam instinktiv gegen den ihrigen zu wehren.

»Ich hatte niemals mein Vertrauen auf ihn gesetzt,« sagte sie.

»Jedenfalls aber werden Sie jetzt die Gefahr einsehen, in der Sie schweben. Wenn nun einer sich umdrehte und Sie erkennte? Hören Sie doch nur!«

Und wieder flog ein Hagel von Steinen gegen das Haus. Entsetzt fuhr Rahel zurück.

»Um Gottes Willen, kommen Sie von hier fort!« flüsterte Steel mit finsteren Blicken, und gehorsam ging Rahel auch ein paar Schritte mit ihm, bis ein erneutes Aufflackern ihres Mutes ihr plötzlich wieder ein Halt zurief.

»Warum soll ich denn aber davonlaufen?« fragte sie, in Tränen ausbrechend, die ihr halb der Verdruß, halb körperliche Schwäche auspreßten. »Ich bin unschuldig. Warum also fliehen?«

»Weil die Leute keine Sympathie für unschuldige Menschen haben und die Polizei in dieser Gegend nicht vertreten zu sein scheint. Würden Sie diesen Leuten aber in die Hände fallen, dann wäre es wahrhaftig besser für Sie, man hätte Sie schuldig gesprochen und Sie säßen jetzt geborgen hinter Schloß und Riegel.«

Genau dasselbe hatte allerdings auch Rahel empfunden. Wieder ging sie einige Schritte weiter, wenn auch noch immer voll Widerstreben und Unentschlossenheit. Nachdem sie dann um die nächste Ecke gebogen und die gefährliche Straße für immer verlassen hatte, wandte sie sich mit dem Ausdruck unverhohlener Verzweiflung ihrem Gefährten zu.

»Was soll ich denn nun aber tun?« rief sie. »Wohin mich wenden?«

»Mrs. Minchin,« sagte Steel, »können Sie wirklich noch immer kein Vertrauen zu mir fassen?« Von einer Straßenlaterne beleuchtet, stand er vor ihr, eine hübsche, noch immer fast jugendliche Erscheinung, trotz der weißen Haare; dabei stark und machtvoll wie das Schicksal selbst, und ihr jedenfalls freundlicher gesinnt, als sich das Schicksal ihr gegenüber je erwiesen hatte in ihrem kurzen, aber so ereignisvollen Leben. Und doch, und doch – sie traute und mißtraute ihm zu gleicher Zeit.

»Ich kann es und kann es auch wieder nicht,« antwortete sie mit einem Seufzer, und während des Sprechens fiel ihr wenigstens ein Grund zum Mißtrauen ein. »Sie sind mir heimlich gefolgt – trotz meiner Abweisung.«

»Das gebe ich zu,« antwortete er ohne die geringste Verlegenheit. »Ich wollte Sie diese Nacht eben unter keinen Umständen aus den Augen verlieren.«

»Und warum nicht?«

»Weil ich voraussah, was geschehen würde und was auch jetzt noch immer geschehen könnte. Ja, ja, meine liebe Mrs. Minchin, Sie können noch recht schlimme Erfahrungen machen, wenn Sie Ihren Stolz über jegliche Vernunft herrschen lassen. Hören Sie, wie die Leute jetzt toben und schreien? Die Polizei scheint nun doch gekommen zu sein, und sobald es ihr gelingt, die Menge auseinanderzutreiben, kommt der Pöbel hierher nach der King's Road. Jeden Augenblick können uns die Kerls auf den Fersen sein. Ach, hier kommt ja ein Wagen wie vom Himmel geschneit.«

Rasch machte Steel mit dem Regenschirm ein Zeichen, die beiden roten Laternenaugen wurden größer, kamen näher, und nun wurde das Pferd an den Rinnstein gezerrt, während Steel die Schmutzspritzen mit der Hand abwehrte.

»Seien Sie vernünftig und steigen Sie ein,« flüsterte er. »In diesem offenen Londoner Cab, wo der Kutscher hinten sitzt, können Sie sehen, wohin Sie gefahren werden, Sie können mit dem Kutscher sprechen oder, wenn Sie es für nötig halten, sich an irgend einen ehrbar aussehenden Menschen auf dem Trottoir wenden. Ach, Gottlob! So weit wenigstens wollen Sie mir also trauen – ich danke Ihnen von ganzem Herzen!«

»Wohin?« fragte der Kutscher.

Mit mattem Interesse hörte Rahel zu. Sie hatte sich nun ganz in die Hände dieses Mannes gegeben. Ihr Widerstand war gebrochen und eine tollkühne Gleichgültigkeit gegen ihr Schicksal erfüllte ihre Seele, die ebenso bis aufs äußerste erschöpft war als deren sterbliche Hülle.

»Brook Street,« sagte Steel nach kurzer Pause, »und doppeltes Fahrgeld für eine doppelt rasche Fahrt! In einer Viertelstunde können wir am Ziele sein,« fügte er beruhigend hinzu, während er die Wagentür zuklappte. Dort werden Sie alles für Ihren Empfang bereit finden. Ich habe im voraus gewußt, wie der Urteilsspruch ausfallen würde. Wenn Sie mir das auch vielleicht jetzt nicht glauben wollen so werden Sie es doch zugeben müssen, sobald wir dort sind, da seit heute früh alles für Sie bereit ist. Kennen Sie vielleicht zufällig das Hotel Claridge?«

»Dem Namen nach,« antwortete Rahel mit matter Stimme.

»Das freut mich,« fuhr Mr. Steel fort, »ich glaube, es wird Ihnen dort gefallen. Man fühlt sich da gar nicht wie in einem Hotel, denn die verschiedenen Zimmer bilden eine ganz für sich abgeschlossene Wohnung, wo man mit keinem anderen Menschen in Berührung zu kommen braucht, wenn man nicht will. Ich wohne zum Beispiel auch in diesem Hotel, und doch werden Sie mich dort wochenlang nicht zu Gesicht bekommen, wenn Sie es nicht selbst wünschen.«

»Aber ich verstehe nicht ...« begann Rahel, etwas aus ihrer Apathie erwachend: er ließ sie jedoch nicht weiterreden.

»Vor morgen vormittag ist überhaupt nicht daran zu denken,« sagte ihr Gefährte lebhaft. »Wenn Ihnen dann danach zu Mut ist, werde ich Sie um eine Unterredung bitten, und Ihnen sagen, was ich Ihnen gerne sagen möchte. Für heute aber flehe ich Sie an, sich mit einem Abendessen und einer ausgiebigen Nachtruhe zu begnügen.«

»Eines ist sicher,« meinte Rahel halb zu sich selbst, »man kann im Hotel unmöglich wissen, wer ich bin, sonst würde man mich nicht aufnehmen. Und dazu noch ohne Gepäck!«

»Auch darauf ist man dort vorbereitet,« erwiderte Steel. »Überdies werden Sie in Ihren Zimmern eine Jungfer vorfinden, die mit dem Notwendigsten für Sie versehen ist. Wer Sie sind, das weiß allerdings niemand im Hotel; es wäre nicht ratsam gewesen, es den Leuten zu verraten.«

»Dann sollte ich aber doch wenigstens wissen, für wen man mich dort hält,« sagte Rahel, bei der Neugierde und Interesse wieder zu erwachen begannen, mit einem Lächeln. Steel aber saß schweigend ihr zur Seite. Die Droschke fuhr jetzt Park Lane entlang, eine breite Straße, wo sich zur einen Seite ein großer Park ausdehnt, zur andern hohe Häuser emporragen. Dunkelheit auf der einen, Lichterglanz auf der andern Seite – dieselben scharfen und dabei so anziehenden Gegensätze, die auch in Mr. Steels Zügen ausgeprägt waren. Schon jetzt stand Rahel unter diesem widerspruchsvollen Zauber seiner Persönlichkeit, freilich ohne sich entfernt einzugestehen, daß dieser Mann überhaupt etwas Anziehendes oder gar Bezauberndes an sich habe, sonst wäre sie eher aus dem Wagen gesprungen, als das zu tun, was sie jetzt tat. Dieser Mann hatte tatsächlich eine Art Zauberbann um sie gezogen, so daß sie sich für den Augenblick wohl und geborgen unter seinem Schutz fühlte. In dieses unleugbare momentane Sicherheitsgefühl aber mischte sich trotz alledem die deutliche Ahnung einer zukünftigen Gefahr, eine Empfindung, die Rahel schon beim ersten Zusammentreffen mit diesem Manne gequält hatte. Und gerade diese Empfindung war die intensivste von allen.

Was für eine Absicht, was für einen Zweck verfolgte er? Entzog sie sich schon jetzt seinem Schutze, so würde sie dies niemals erfahren, und, um die Wahrheit zu gestehen, auch wenn Rahel nicht einsam und verlassen gewesen wäre, hätte sie sich jetzt doch keineswegs mehr leichten Herzens diesem Schutze entzogen.

Die ihr ins Gesicht wehende rauhe Nachtluft hatte sie ungemein erfrischt, und auch der Anblick der beleuchteten Riesenstadt war noch immer etwas Neues, Reizvolles für sie. Mit bitterem Groll war sie in die Welt zurückgekehrt, in eine bunte Welt, wo ihrer nun auch sogleich ein Abenteuer wartete, ganz dazu angetan, sie ihrem früheren Selbst zu entreißen.

Nur das anhaltende Schweigen ihres Gefährten hatte es Rahel indes ermöglicht, sich ihr seltsames Schicksal bis zu diesem Grade klar zu machen, und erst, nachdem sie ihre Frage zum zweiten Male gestellt hatte, erhielt sie überhaupt eine Antwort.

»Wenn Sie darauf bestehen, alle Einzelheiten noch heute abend zu erfahren,« sagte Steel, gutmütig mit den Achseln zuckend, »so muß ich Ihnen wohl oder übel den Willen tun, aber hoffentlich bestehen Sie nicht darauf. Ich habe Vorkehrungen treffen müssen, die Sie vielleicht nicht billigen werden, allein ich dachte, es sei Zeit genug, wenn wir uns erst morgen früh darüber verständigen. Heute abend brauchen Sie vor allem Ruhe und Pflege und keine neuen Aufregungen, denn davon haben Sie, weiß der Himmel, genug gehabt! Niemand wird heute mehr in Ihre Nähe kommen als das Mädchen, von dem ich Ihnen gesprochen habe, auch werden keine Fragen an Sie gestellt werden, denn es ist alles aufs beste geordnet. Morgen früh aber, wenn Sie sich ausgeruht haben, will ich Sie über alles aufklären, und Sie können sich dann Ihr eigenes kühles Urteil über mein Benehmen Ihnen gegenüber bilden. Wollen Sie mir nicht so lange wenigstens vertrauen – blindlings vertrauen?«

»Ja, das will ich,« sagte Rahel, »bis morgen.«

»Über einige Punkte aber kann ich Sie schon jetzt beruhigen,« fuhr Steel mit dem freudigen Eifer eines Mannes fort, der seinen Zweck erreicht hat. »Sie werden in keiner Weise bloßgestellt, Ihre Selbstachtung wird nicht im geringsten verletzt werden, nichts, so weit es irgendwie in meiner Macht steht, soll Sie quälen oder beunruhigen, solange Sie in diesem Hotel weilen. Für eines aber verbürge ich mich: keine Menschenseele – falls Sie es nicht selbst verraten – soll je die leiseste Ahnung davon haben, wer Sie sind. Alle weiteren Warum und Wozu sparen Sie für morgen auf,« fuhr er heiter fort, »dann soll Ihnen eine möglichst befriedigende Antwort zuteil werden. Und hier wären wir ja nun auch glücklich an dem Hotel angelangt.«

Dabei deutete er mit seinem Regenschirm nach einem zur Rechten gelegenen Gebäude mit prächtiger Säulenhalle, und schon im nächsten Augenblick nahm Rahel die ehrfurchtsvollen Verbeugungen eines gepuderten Lakaien in roter Plüschlivree entgegen, während Steel, den Hut in der Hand, sie nach dem Aufzug führte.

Rahels Erinnerung an diese Nacht blieb stets unzusammenhängend und traumartig verworren; einige Einzelheiten aber hatten sich doch für immer in ihr Gedächtnis eingeprägt, so zum Beispiel die Flucht prächtiger Zimmer, in die sie sich plötzlich versetzt sah und deren Blumenschmuck zu dieser Jahreszeit ein kleines Vermögen gekostet haben mußte. Auch eines geschmackvoll gedeckten Tisches mit blitzendem Silbergeschirr, dampfenden Schüsseln, funkelndem Wein und herrlichen Treibhausfrüchten erinnerte sie sich, sowie ihrer Verlegenheit, sich allein vor alle diese Herrlichkeiten setzen zu sollen. Mr. Steel hatte nur flüchtig hereingeschaut, um sich davon zu überzeugen, ob auch alles seinen Anordnungen entspreche. Nicht einmal einem Kellner war der Eintritt gestattet, sondern nur der Jungfer, deren Obhut man Rahel anvertraut hatte. Sie war ein sanftes, diensteifriges und gewandtes Geschöpf, das lautlos seine Arbeit verrichtete und nur wenig, dann aber mit weicher Stimme und dem hübschen Akzent der französischen Schweizerin sprach.

Rahel fragte sich später noch manchmal, ob dieses höfliche Kammerkätzchen sich wohl sehr über die Gier, mit der sie über das Essen hergefallen war, entsetzt haben mochte. Sie erinnerte sich ihres fieberhaften Wunsches, dieses einsame Mahl so bald als möglich hinter sich zu haben und sich zu Bette zu legen. Und doch, als sie dann auf dem weichsten, entzückendsten Lager, das man sich denken kann, ausgestreckt lag, mit einer Wärmflasche an den Füßen, während ein helles Feuer im Kamin brannte, da schien der tiefe Schlaf, dessen sie doch so sehr bedurfte, sie mehr denn je zu fliehen. Immer wieder träumte ihr, sie sei im Gefängnis und zum Tode verurteilt, bis sie sich schließlich davor scheute, die Augen zu schließen. Aber auch dieser Fall war vorgesehen, und die letzte Erinnerung, die Rahel an diesen ereignisreichen Tag und nicht weniger ereignisreiche Nacht bewahrte, war die an ein sanftes Gesicht, das sich mit einer Medizinflasche und einigen freundlichen Worten über sie beugte.

Dasselbe gutmütige Gesicht und dieselbe sanfte Stimme begrüßten sie, als sie nach vielen Stunden wieder erwachte. Das Feuer brannte noch immer lustig, ebenso das elektrische Licht, obwohl das Rouleau hinaufgezogen war und ein trüber Novemberhimmel hereinschaute. Es war ein köstliches Erwachen, denn langsam nur kehrte die Erinnerung zurück. Das einzige Schmerzgefühl war ein leichtes Kopfweh, das durch eine Tasse duftenden Tees jedoch rasch beseitigt wurde. Auch stärkte dieses Belebungsmittel sie im Kampfe gegen die ihren Geist mehr und mehr umschwärmenden peinlichen Gedanken. Dieser Morgen also sollte ihr die Aufklärung bringen! Inzwischen aber machte die junge Schweizerin eine Anspielung auf die ihrer Herrin aufgedrungene neue Identität, die diese nicht wenig verwirrte.

»Es war sehr traurig für die gnädige Frau, um all Ihr Gepäck zu kommen,« flötete das Mädchen, während es im Zimmer herumhantierte.

»Ja, es war ärgerlich,« gab Rahel zu, indem sie sich fragte, wie viel die andre wohl wisse.

»Und doch war es immer noch besser, als das Leben zu verlieren, gnädige Frau,« fügte das Mädchen lächelnd hinzu.

Schweigend lag Rahel in ihrem Bett. War es möglich, daß dieses Mädchen alles wußte? Einerseits hoffte Rahel fast, es möchte der Fall sein, denn es hätte ihr wohlgetan, so viel liebevolle Aufmerksamkeit – selbst eine bezahlte – von einem weiblichen Wesen zu empfangen, das alles wußte und doch nicht vor ihr zurückschauderte. Allein die nächsten Worte des Mädchens machten diese Vermutung hinfällig.

»Während doch so viele arme Leute ertrunken sind,« sagte sie. Mehr und mehr wuchs die seltsame Mystifikation.

Bald darauf wurde an die äußere Tür geklopft. Das Mädchen sah nach und kehrte mit Mr. Steels Karte zurück.

»Ist er selbst draußen?« fragte Rahel hastig.

»Nein, gnädige Frau, aber ein Diener, der auf Antwort wartet. Es scheint etwas auf der Rückseite zu stehen.«

Rahel las die unverfängliche, auf die Karte niedergeschriebene Bitte. Kein besseres Mittel, um jegliche Art von Verdacht abzuwenden, hätte gefunden werden können, und daß es sich um einen wohlüberlegten Kniff handelte, bewies das Fehlen eines Umschlages. Für Rahel aber war das Geheimnis immer noch nicht aufgeklärt, und so beschloß sie, nicht länger zu warten, als nötig war.

»Wie viel Uhr ist es, bitte?«

»Ich will nachsehen, gnädige Frau.« Dabei huschte das Mädchen hinaus, um gleich darauf zurückzukehren.

»Nun?«

»Dreiviertel auf zehn Uhr, gnädige Frau.«

»Dann bestellen Sie mein Frühstück auf einviertel auf Elf und lassen Sie Mr. Steel sagen, daß ich mich freuen werde, ihn um elf Uhr begrüßen zu können.«

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