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Der Mann im Nebel

Gustav Falke: Der Mann im Nebel - Kapitel 47
Quellenangabe
typefiction
authorGustav Falke
titleDer Mann im Nebel
senderPG-US eBook #11075
created20040528
firstpub1899
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19.

Randers an Gerdsen.

Nur ein paar Dankeszeilen für Ihren Brief, lieber Freund, der meine wunderliche Stimmung noch bunter macht.

Alle Erklärungen nächstens. Halten Sie mich nicht für den oberflächlichen Don Juan, als der ich Ihnen erscheinen muss. Es sieht wunderlich in mir aus. Den Don Quijote will ich Ihnen zugeben! Sie spielten mit dem Cervantes so freundschaftlich darauf an. Aber vergessen Sie nicht, dass der edle Ritter sich selbst verzweifelt ernst nahm. Die Tragik eines solchen Charakters!

Was ist überhaupt das Leben anders, als ein beständiger Kampf gegen Windmühlen.

Übrigens, sie kam im Nebel zu mir, verirrt. Mein Blockhaus wurde ihre Rettung. Soll man nicht an höhere Lenkung glauben? Diese »verrückte« Blockhausidee (wie oft werden Sie sie so gescholten haben) rettete ihr das Leben. Kennen Sie den Nebel? Ein Irrgang im Wattennebel?

Adieu! Ich muss Helga treffen. Helga heisst sie, ich heisse Henning. Klingt das nicht hübsch zusammen, was?

Herzlichst

Ihr Randers.

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