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Der Mann, der seinen Namen änderte

Edgar Wallace: Der Mann, der seinen Namen änderte - Kapitel 7
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typefiction
authorEdgar Wallace
titleDer Mann, der seinen Namen änderte
publisherWilhelm Goldmann Verlag
translatorRavi Ravendro
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
isbn3-442-01194-9
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6

Bei einem Wasserloch am Rande der Wüste Kalahari saßen ein Fingomann und Jan, ein Halbblut. Sie sprachen eifrig miteinander über Alfred Stedman, der einige Schritte von ihnen entfernt im heißen Sonnenbrand lag. Seine Lippen waren blau, sein Atem ging schwer, und von Zeit zu Zeit röchelte er unheimlich. Er konnte das Wasserloch sehen, das ihn gerettet hätte, aber er besaß nicht mehr die Kraft, sich dorthin zu schleppen.

Seine beiden Diener unterhielten sich in Afrikaans, einer Abart des Holländischen, das in Südafrika von allen Leuten gesprochen und verstanden wird.

»Wenn die Sonne untergeht, wird der Baas wohl sterben«, meinte der Fingomann zufrieden. »Dann bringen wir seine merkwürdigen Instrumente zum Regierungsbeamten in Vrykloof, und das Geld behalten wir für uns. Die kleine Goldmine, die er gefunden hat, nehmen wir auch, und dann werden wir reiche Leute. Wenn ich genug Geld habe, gehe ich nach T'simo zurück und kaufe mir Rinder und Weiber.«

»Du bist verrückt«, entgegnete Jan. »Eingeborene dürfen doch in diesem Lande keine Goldminen besitzen. Aber wir wollen ihn ruhig liegen lassen, bis er stirbt, und dann nehmen wir sein Geld.«

Der alte Stedman konnte alles hören und verstehen. Wütend schaute er auf seine treulosen Diener.

»Ich bin durchaus nicht verrückt«, brauste der Fingomann auf. »Was bildest du dir denn eigentlich ein? Ich bin ein Christ und kann meinen Namen schreiben! Auch kenne ich einen armen weißen Mann in Mafeking, der die Konzession für mich erwerben kann. Er lebt mit einer Matabele-Frau zusammen, die ich sehr gut kannte.«

Ihre Unterhaltung wurde plötzlich unterbrochen, denn Pretoria-Smith erschien auf der Bildfläche. Auch sein Ziel war das Wasserloch, dessen Lage er genau kannte, da er schon früher durch dieses Gebiet gekommen war. Er war dunkelbraun gebrannt von der Tropensonne und hatte sich mindestens eine Woche lang nicht rasiert. Aber seine äußere Erscheinung war ihm gleichgültig, seitdem er vor sechs Monaten lebensmüde nach Südafrika zurückgekehrt war. Der Marsch über die einsamen Sanddünen hatte ihn müde gemacht, und er war sehr durstig geworden. Er warf das schwere Bündel ab, das er auf dem Rücken trug, aber die schwere Last, die er mit sich herumschleppte, wurde nicht leichter. In den Nächten konnte er nicht schlafen, denn böse Träume verscheuchten seine Ruhe. Immer sah er einen Toten vor sich auf dem Boden liegen, und er konnte die furchtbare Szene in Schloß Tynewood nicht vergessen.

In seinem breiten Ledergurt hingen zwei gefährliche Schnellfeuerpistolen. Die dunklen Metallteile glänzten in der Sonne.

Einen Augenblick betrachtete er die beiden Leute, die im Schatten eines Strauches saßen, und dann entdeckte er auch den sterbenden Weißen.

»Was fällt euch Halunken ein, daß ihr den Baas dort liegen laßt?« fragte er wild. »Ihr seht doch, daß er verdurstet!«

Seine Stimme klang heiser, denn er war zwanzig Kilometer weit durch den salzigen Sand gewandert, dessen Eintönigkeit nur ab und zu durch einen Busch unterbrochen wurde.

Jan war ein Halbblut und feige. Der Fingomann zeigte sich dem Weißen gegenüber unterwürfig und kriechend. Die beiden erkannten, daß es ihnen schlecht gehen würde, und gaben sich alle Mühe, das Schlimmste abzuwenden.

»Baas«, sagte der Eingeborene, »dieser Mann hat eine Mine gefunden, die so offen zutage liegt, daß man das Golderz mit einem Messer aus dem Geröll kratzen kann.«

Im nächsten Augenblick hob er entsetzt die Hände in die Höhe, denn Pretoria-Smith hielt ihm einen Revolver unter die Nase. Mit einem furchtbaren Aufschrei sprangen die beiden auf, trugen Mr. Stedman zum Wasser und legten ihn so ans Ufer, daß seine trockenen Lippen das ersehnte Naß erreichen konnten.

Es dauerte aber noch zwei Stunden, bevor sich Alfred Stedman wieder so weit erholt hatte, daß er sprechen konnte. Dann schimpfte er zehn Minuten lang über alle Buschleute, Kaffern, Neger und Halbblute, die sich in Südafrika herumtrieben.

Pretoria-Smith hatte inzwischen ein Feuer angezündet und schnitt mit einem Messer kleine Würfel getrockneten Büffelfleisches in seinen Kochtopf. Er lächelte stillvergnügt, als er den kräftigen Wutausbruch hörte.

Nach und nach beruhigte sich Mr. Stedman, kam zu Pretoria-Smith, setzte sich ans Feuer und legte die Hand auf das Knie des Mannes.

»Wenn Sie nicht gekommen wären, mein Junge, wäre ich jetzt tot, und ein anderer Prospektor hätte später die Goldmine gefunden. Sie sind doch nicht etwa auch auf der Suche nach Gold?« fragte er plötzlich argwöhnisch.

»Hierzulande tun wir das ja alle mehr oder weniger. Aber von Beruf aus bin ich kein Goldsucher. Darüber können Sie beruhigt sein.«

»Nein, Sie sind kein Goldsucher. Sie sind ein Gentleman. Aber trotzdem müssen Sie schon viele Jahre lang in dieser Gegend leben. Darauf gehe ich die größte Wette mit Ihnen ein.«

»Na, so ganz stimmt das nun doch nicht.« Pretoria-Smith öffnete eine Konservenbüchse mit Gemüse und schüttete den Inhalt ebenfalls in einen Kochtopf.

»Ich bin nur seit meinem achtzehnten Jahr häufig zur Jagd hierher gekommen.«

Pretoria-Smith war sonst nicht so mitteilsam, aber Alfred Stedman verstand es in seiner rauhen, aber herzlichen Art, ihn zum Sprechen zu bringen.

»Während des Krieges war ich in Deutsch-Südwest- und Deutsch-Ostafrika«, fuhr Smith fort. »Seit meiner Jugend bin ich nie länger als sechs Monate von hier fort gewesen.«

»Wohin wollen Sie denn jetzt gehen?« fragte Stedman und betrachtete ihn neugierig.

Smith zuckte die Schultern.

»Irgendwohin, um eine Abwechslung zu haben«, entgegnete er ausweichend.

Während der folgenden Mahlzeit schwieg der alte Mann nachdenklich. Er saß am Feuer, rauchte seine Pfeife und schaute in die tanzenden Flammen. Nach einiger Zeit klopfte er die Asche aus dem Pfeifenkopf und wandte sich an seinen Gefährten.

»Wollen Sie Ihr Glück machen?«

Pretoria-Smith schrak aus seinen düsteren Gedanken auf und sah Mr. Stedman scharf an.

»Wie meinen Sie denn das?«

»Nun, ich habe die Kalahari-Goldmine gefunden!«

»Donnerwetter!« sagte Pretoria-Smith jetzt interessiert. »Ich dachte immer, die gäbe es nur in den afrikanischen Legenden. Die Leute haben allerdings, solange ich denken kann, von einer reichen Goldmine in der Wüste Kalahari gefaselt. Aber bis jetzt hatte sie noch niemand entdeckt.«

»Mir ist es aber geglückt«, entgegnete Stedman triumphierend. »Was sagen Sie nun?«

»Wozu?«

»Ich mache Ihnen den Vorschlag, sich bei mir zu beteiligen. Ich brauche einen starken, jüngeren Mann, und ich bin Ihnen großen Dank schuldig.«

»Aber übertreiben Sie doch nicht! Es ist selbstverständlich, daß man einem Mann Wasser gibt, wenn er am Verdursten ist. Nein, ich will keinen Dank dafür, und nach einem großen Vermögen sehne ich mich auch nicht. Ich habe schon genug, um davon leben zu können.«

»Sie sind der erste Mensch, der mir erzählt, daß er kein Geld braucht!« Er lachte laut. »Nun, so leicht ist es bei mir auch nicht zu verdienen, sonst würde ich Ihnen nicht ohne weiteres einen Anteil anbieten. Ich kenne zwar die Lage der Mine, aber sie muß erst noch genau untersucht werden. Und das bedeutet mindestens ein Jahr harte Arbeit. Nachher muß ich das Kapital aufbringen, um sie in Gang zu setzen, und das ist auch nicht so einfach.«

Pretoria-Smith fuhr mit der Hand über seine Bartstoppeln.

»Die Arbeit interessiert mich allerdings mehr als der Reichtum und das Gold«, sagte er lächelnd.

Alfred Stedman betrachtete diese Worte als eine Annahme seines Angebots.

Er sprach dann noch über sein eigenes Leben und erzählte von den vielen Kämpfen und Widerwärtigkeiten, die er in Afrika hatte durchmachen müssen. Pretoria-Smith hörte ihm zu, aber er schwieg nun über sich selbst.

»Eins möchte ich Ihnen noch sagen«, erklärte Stedman. »Selbst wenn ich durch diese Mine reich werde, habe ich doch keine näheren Verwandten, denen ich mein Vermögen hinterlassen könnte. Da ist allerdings so ein junges Mädchen in England, die Tochter meines Bruders. Sie ist die einzige Verwandte, die ich auf der Welt habe. Sie heißt Minnie oder so ähnlich – nein, Margaret – warten Sie, das stimmt auch nicht.« Er suchte in seiner Brieftasche und nahm schließlich ein Blatt heraus. »Sehen Sie, Marjorie heißt sie«, sagte er, nachdem er eine etwas verbogene Brille aufgesetzt hatte. »Sie muß ein ganz liebes Mädchen sein. Schon als sie noch ein kleines Kind war, hat sie mir geschrieben.«

Pretoria-Smith hörte höflich zu und nickte. Er interessierte sich nicht besonders für die Verwandten Mr. Alfred Stedmans, aber zu dem alten, zähen Mann selbst fühlte er sich hingezogen.

»Sie hat eine gute Erziehung gehabt. Mein Bruder war früher auch auf der Universität, aber er hat später nicht viel mit seinem Wissen anfangen können und war immer in Schwierigkeiten. Er gab stets zehn Prozent mehr aus, als er verdiente. Haben Sie in England nicht schon einmal von den Stedmans gehört?«

»Nein, ich kann mich nicht entsinnen«, erwiderte Smith und lächelte wieder. »Aber es gibt natürlich viele Leute dort, die ich nicht kenne, und ich bin auch nur mit wenigen Menschen zusammengekommen.«

»Die Witwe meines Bruders unterhalte ich nun schon seit vielen Jahren«, erklärte Mr. Stedman selbstzufrieden. »Sogar als es mir schlecht ging, habe ich ihr jeden Monat ein paar Pfund geschickt, um sie über Wasser zu halten. In letzter Zeit war ich allerdings in der Lage, ihr mehr zu geben, und wenn wir erst die Mine in Gang haben, mein Junge –« Er richtete sich auf, und seine Augen glänzten, als er an den kommenden Erfolg dachte.

*

Mr. Stedman hatte die Schwierigkeiten und die harte Arbeit nicht übertrieben, die die Durchführung des Unternehmens erforderte. Sechs Monate lang arbeiteten die beiden angestrengt in der glühenden Sonne, gruben tiefe Einschnitte in den sandigen Boden und sammelten Erdproben, die sie dann über dreißig Kilometer weit zum nächsten Wasserloch bringen mußten, um dort das Gold auszuwaschen.

Pretoria-Smith erholte sich bei dieser Beschäftigung, denn die traurige Vergangenheit verblaßte allmählich.

Die Arbeiten gingen schließlich nach Wunsch; Lage und Ausdehnung der Mine wurden festgestellt, und Stedman erhielt die Konzession. Spezialingenieure und Experten kamen von Johannesburg, später auch Beamte des Bergbauamtes aus Kapstadt. Stedman zahlte die bedeutenden Stempelkosten und Konzessionsgelder, und zwölf Monate nach seiner ersten Begegnung mit Smith wurde unter schwierigen Umständen der erste Viertaktmotor in Gang gesetzt, und zwar an derselben Stelle, an der Pretoria-Smith ihn gerettet hatte.

Mit der Zeit hatte sich eine enge Freundschaft zwischen den beiden Männern entwickelt. Stedman hatte nichts über die Vergangenheit seines Partners erfahren, aber gerade die Schweigsamkeit und Zurückhaltung von Pretoria-Smith trugen viel dazu bei, die zwei noch fester miteinander zu verbinden.

Monate vergingen; die Anzahl der Maschinen wuchs, und bei der Mine entstand die kleine Ortschaft Stedmansville. Nach und nach wurde eine große Pumpstation errichtet, um das Wasser direkt zur Mine zu schaffen, und später überwachte Pretoria-Smith den Bau einer elektrischen Kraftstation. Der Erfolg nach der schweren Arbeit machte auch ihn stolz und glücklich.

*

Zwei Jahre waren ins Land gegangen, als Stedman seinem Teilhaber eines Tages eine Neuigkeit erzählte.

»Erinnerst du dich noch an meine Schwägerin?« Mr. Stedman hatte das Alter erreicht, in dem sich die Leute in ihren Gesprächen gern wiederholen, und Pretoria-Smith hatte daher keine Gelegenheit gehabt, Mrs. Stedman und ihre Tochter Marjorie zu vergessen. Sein Partner sprach von ihr immer als von »der Frau, die nicht wirtschaften konnte und zu nichts taugte«.

»Also, denke dir, sie hat einen Neffen, und den hat sie uns hierhergeschickt.«

»Großartig!« erwiderte Smith. »Woher kommt er denn?«

»Direkt aus England. Nächste Woche ist er schon hier. Meine Schwägerin hat geschrieben, daß er sich mit dem Mädchen verloben will, mit dieser Lily – Margaret –«

»Sie heißt Marjorie«, sagte Smith grinsend. »Du hast aber auch wirklich ein zu schlechtes Gedächtnis. Wie kommt das?«

»Meinst du? Na, ich wollte nur erzählen, daß meine Nichte und dieser junge Mann kolossal ineinander verschossen sind.«

»Stedman, Stedman, auf deine alten Tage wirst du noch vulgär. Warum sollen sich denn die beiden jungen Leute nicht gern haben? Das ist doch nun einmal das Vorrecht der Jugend. Wir beide sind schon viel zu bejahrt, um so etwas zu verstehen.«

»Hör mal, du bist doch nicht alt«, erwiderte Stedman vorwurfsvoll. »Du bist doch selbst erst noch ein junger Mann. Also, ich wollte nur sagen – der Junge heißt –«, er holte den Brief heraus und suchte darin nach dem Namen – »Lance Kelman«.

»Der Name klingt ja ganz gut«, meinte Smith und schlug seinem Partner leicht auf die Schulter. »Soll ich den jungen Herrn in unserem Familienford hierherbringen, oder kommt er zu Fuß?«

Stedman war eigentlich der Ansicht, daß man nach Kimberley fahren sollte, um den Besuch dort abzuholen. Aber dagegen verwahrte sich Pretoria-Smith entschieden, und er freute sich über seine Weigerung, als er Kelman zum erstenmal sah. Der junge Mann reiste mit sechs großen Koffern und sah sich verzweifelt auf dem einsamen Bahnhof um. Seine Kleider waren allerdings nach dem neuesten und besten Schnitt gefertigt, und er hatte sich für diese Afrikafahrt auch besonders ausgerüstet. Die bauschigen Breeches saßen vorzüglich, sein Seidenhemd war blendend weiß und sein Rock auf Taille gearbeitet.

Der einzige Zuschauer bei dieser glorreichen Ankunft war Pretoria-Smith, der auf dem langen Bahnhof stand und mit Staunen und Ehrfurcht beobachtete, wie sich Koffer auf Koffer türmte.

Lance Kelman bemerkte den großen Mann und winkte ihn zu sich.

»Sagen Sie mal, wie komme ich von hier aus zur Mine von Mr. Stedman? Ich bin nämlich sein Neffe.«

»Sie können mit einem einfachen, aber brauchbaren Auto hinkommen. Später schicke ich dann einen Ochsenwagen, der Ihr Gepäck holt.«

»Ach, Sie sollen mich wohl abholen?« erwiderte Mr. Lance Kelman gnädig und herablassend. »Dann sagen Sie doch den Kerlen auf dem Bahnhof hier, daß sie meine Koffer solange in Verwahrung nehmen sollen, bis Ihr Wagen kommt. Meine Handtasche muß ich allerdings mitnehmen.«

»Na, soviel Platz haben wir ja auch noch im Wagen«, entgegnete Smith belustigt, griff nach dem kleinen Koffer und führte Mr. Kelman zum Auto. »Das andere Zeug haben Sie wahrscheinlich am Abend auch schon.«

Mr. Kelman sah ihn von der Seite an, um zu erforschen, ob sich dieser große, breitschultrige Mann über ihn lustig machte.

»Ich bin der Neffe von Mr. Stedman«, erklärte er dann noch einmal nachdrücklich.

»Das haben Sie mir schon erzählt«, erwiderte Smith kühl. »Wollen Sie damit sagen, daß Sie lieber auf den Ochsenwagen warten wollen? Ich kann ja auch allein mit dem Auto vorausfahren.«

»Werden Sie nur nicht unverschämt, mein Freund«, rief Kelman aufgeregt.

Smith lachte.

Auf der Fahrt zur Mine schwieg Lance beleidigt. Er hielt es für unter seiner Würde, mit seinem Begleiter zu sprechen, und selbst als er später Pretoria-Smith in aller Form von Mr. Stedman vorgestellt wurde und bei der Gelegenheit erfuhr, daß er den Partner des alten Herrn vor sich habe, änderte er seine ablehnende Haltung nicht.

»Nun, was denkst du von dem jungen Mann, der sich mein Neffe nennt?« fragte Stedman, als Mr. Kelman in das kleine Wellblechhaus gebracht worden war, das ihm während seines Aufenthalts als Wohnung dienen sollte.

»Er sieht sehr gut aus«, sagte Pretoria-Smith vorsichtig. »Und er ist also mit deiner Nichte verlobt?«

»Na, verlobt sind sie ja gerade noch nicht«, entgegnete Stedman zögernd. »Magst du ihn eigentlich?«

»Ich kenne keinen Menschen, der mir unsympathischer wäre als dieser Geck!«

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