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Der Königin Ehre

Joseph Christian von Zedlitz: Der Königin Ehre - Kapitel 3
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authorJoseph Christian von Zedlitz
titleDer Königin Ehre
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seriesGes. Werke
volumeBand 6
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Erster Aufzug.

Freie Waldgegend.

Erster Auftritt.

Don Manuel Ponce Leon (leicht verwundet) und Don Juan,
Graf von Cartagena. Spanische Krieger.

Ponce.

Hier laßt uns halten. – Don Rodrigo Tellez
Gedenkt am Fuße des Gebirgs zu lagern,
Gewärtig, ob dem Maurenheer gelüste,
Vielleicht das Kampfspiel morgen zu erneun.

Juan.

So lasset uns die Nacht gerüstet bleiben.

Ponce.

Gerathner ist's. – Wir streifen hier nicht fern
Vom Vegagrund, und wenn wir von dem Gipfel
Darniederschauen, schimmern in dem Golde
Der Abendröthe hell Granada's Thürme,
Und von Alhambra's blüthenreichen Gärten*
*Verbreitet sich der wollustvolle Hauch
Des würz'gen Duftes bis zu diesen Höhn.

Juan.

So nah am Feinde ziemt uns weise Hut.
Doch nun, Don Ponce, seht nach Eurer Wunde.

Ponce.

Sie ist besorgt, auch so gefährlich nicht,
Als sie des tapfern Mauren guter Wille
Mir zugedacht.

Juan.

Nun, desto besser, Herr!

Ponce.

Ein wackrer Ritter war's, ich groll' ihm nicht;
Obgleich er nahe mir an's Leben wollte.

Juan.

Er ist gefangen, wenn ich recht vernahm.

Ponce.

Durch Don Rodrigo Tellez eigne Hand.

Juan.

Wohl keiner bessern konnt' er sich ergeben.

Ponce.

Mir bricht das Herz, ich muß es frei gestehen,
Seh' ich, sehr werther Graf von Cartagena,
Dieß Maurenvolk: so stark im Kampfe und
So hochgesinnt, von hellem, regen Geiste,
In allem Wissen wohlbewandt und tüchtig! –
O Schmach für Spaniens ritterliche Ehre,
Daß aus dem sonnentbrannten Afrika
Ein Volksstamm herzieht, und mit Kriegsgewalt
Eindringt, und heimisch wird auf dieser Erde!
Wohl wär' es an der Zeit, daß unsre Mannheit
Dem trägen Schlummer sich entrüttelte.

Juan.

Ich hörte heute, daß ein Mohrenfürst
Umhergezogen, und mit frechem Spotte
Die span'sche Ritterschaft zum Kampf geladen.
Die Straße sperrt er nach Alhama hin.

Ponce.

Nun, bei St. Jakob! lange soll er nicht
Auf einen Gegner warten. Morgen zieh'
Ich ihm entgegen.

Juan.

Mit Vergunst, Don Ponce,
Ein näher Recht zum Kampf mein' ich zu haben;
Auch seyd Ihr ja verwundet.

Ponce.

Nicht so schwer,
Daß ich den Uebermuth nicht strafen könnte.
Wie ist des Mauren Name? Sprich!

Juan.

Azarque.
Der Stärksten einer aus dem Maurenheer,
Ein weit berühmter Kämpfer.

Ponce.

Desto besser!

Juan.

Horch! Kriegsmusik ertönt von jener Seite. –
Das sind die Unsern. Don Rodrigo führt
Sein siegreich Banner aus dem Treffen heim.

Ponce.

Noch keinen würd'gern Meister sah der Orden.
Erhalt' ihn Gott!

Juan.

Von Herzen sag' ich Amen!

Zweiter Auftritt.

Die Vorigen. Der Großmeister Don Rodrigo Tellez Giron.
Don Diego von Oltosa. Spanische Krieger.

Großmeister.

Dort jener freundlich wunderholde Hain
Scheint uns zur Ruh so schmeichelnd einzuladen,
Daß ich gemeint bin, nun die Schlacht vorbei,
In seinen Schooß zu flüchten, unterm Dach
Der Bäume dort, zu schnell erbauter Stadt
Der Zelte leichte Linnen aufzuschlagen.

(Die Krieger gehen ab.)

Ja, laßt uns hier, vom Waldesgrün umschattet,
Der Sonne neuerblühend Licht erwarten,
Um mit des Frühroths erstem, matten Schimmer
Das edle Kriegswelt wieder zu beginnen. –
Der Mohr Azarque ist des Kampfs begierig,
Und höhnend hält er in der Vega Ebne.

Ponce.

Ich such' ihn auf.

Juan.
Seyd doch verständig nur,
Don Ponce Leon! Laßt den Heiden mir.
Ihr seyd verwundet ja, und kaum den Arm
Vermögt Ihr aufzuheben.

Ponce.

Unbesorgt
Sey mir deßhalb, Don Juan. Will's der Himmel,
Sollst du des Mauren Leiche morgen schaun.

Diego

(der indeß mit einem Krieger heimlich gesprochen).

Indeß Ihr streitet, wer den Kampf soll wagen,
Ist er beendet, und ein Andrer trägt
Den Ruhm hinweg, nach dem ihr Beide geizet.
Willkommne Botschaft meldet dieser Mann.

Großmeister

So laßt uns hören.

Diego.

Ausgesendet hatt' ich
Bewaffnet Volk, den Umkreis unsers Lagers
Rings zu umgeben; da gewahrt der Wächter
Ein seltsam Schauspiel. Zwei erzürnte Krieger,
Azarqu' der eine, wie die Rüstung zeigte,
Der andere ein spanischer Hidalgo,
Begegnen sich im Thal, Roß gegen Roß
Im wilden Anlauf treibend. Wölfen gleich,
Die hungrig um die blut'ge Beute ringen,
Sieht man sie streiten; daß die Ebne weit
Vom Klange ihrer Waffen wiederhallt.
Lang' unentschieden blieb der Kampf; doch endlich,
Von seines Gegners Stahl durchbohret, sinkt
Vom Roß der Maur', und jenen Riesen gleich,
Von denen uns verklungne Sagen melden,
Liegt er, weit ausgestreckt, nun todt am Boden.

Großmeister.

Wer ist der Spanier, der ihn besiegte?

Diego.

Ein Unbekannter ist's, er naht dem Lager.

Inau

Kennt Niemand seine Farben und sein Wappen?

Diego.

Seht hier den heldenmüth'gen Ritter selbst.

Dritter Auftritt.

Vorige. Don Alonzo d'Aquillar. Hinter ihm Ritter die Azarque's Rüstung tragen.

Ponce.

Alonzo d'Aquillar!

Großmeister.

Du bist's?

Juan.

Alonzo?

Alonzo.

Ich bin's.

Großmeister.

Willkommen heiß' ich dich!

Die Ritter.

Wir Alle, Alle!

Alonzo.

Habt Dank, ihr Freunde! – O, ersehnte Stunde,
Die mich zurückführt auf Hispaniens Boden!

Juan.

Von Ruhm umglänzet ziehest du hier ein.

Ponce.

Ein Heldenwerk verkündet deine Ankunft.

Großmeister.

Du hast vollbracht, was dir die Besten neiden.

Alonzo.

Wenn deine Huld mich hoch und stolz erhebt,
Steh' ich beschämt zugleich, o Herr, vor dir,
Mir wohl bewußt, daß ich sie nicht verdiene.

Ponce.

Laß uns von deinem Schicksal Kunde hören.

Diego.

Als du hinwegzogst aus Hispanien,
Warst du von Granada zurückgekehrt,
Wo du gefangen bei den Mauren lagst.

Alonzo.

Durch einen Maurenritter schwer verwundet,
Trug mich derselbe Arm, der mich verletzt,
Aus dem Getümmel, und mein edler Feind,
Ein tapferer Abenceragenfürst,
Ward bald mein Freund, als seines Hauses Hallen
Mich gastlich grüßten, und die harte Wunde,
Von zarter Hand gepfleget, schnell genas.

Großmeister.

Es ging die Sage, daß die Pflegerin
Für jene Wunde, die sie bald geheilt,
Dir eine neue, unheilbare schlug.

Alonzo.

Ruhmwürd'ger Meister –

Großmeister.

Rede ohne Scheu.

Alonzo.

Es ist so, wie du sagst, ich läugn' es nicht, –
Nachdem, wie dunkler Todesnebel, dicht
Und schwer, mich lang' der Ohnmacht Schlaf umfangen,
Schlug ich die Augen wieder auf zum Licht;
Da sah ich, als des Todes Fesseln sprangen,
Vor meinem Lager eine Jungfrau stehn,
Wie lebend nie ein Auge je gesehn.
Noch halb dem Tode eigen, halb dem Leben,
Dem mählig kehrenden, zurückgegeben,
Schien, was ich sah, mich wie ein Morgentraum,
In dem sich holde Zauber reizend weben,
Im fremden Wunderlichte zu umschweben;
Doch alle Himmel sah ich staunend offen,
Und lichterfüllet um mich her den Raum,
Als mich ihr Blick mit süßer Macht getroffen,
Und, die Genesungsschale in der Hand,
Sie wie ein Bild der Engel vor mir stand.

Großmeister.

Laßt uns der Dame Stand und Namen nennen,
Daß wir sie kennen und bewundern mögen.

Alonzo.

Verzeih', o Herr, wenn ich verschlossen scheine,
Doch was zu wissen du von mir begehrst,
Hab' ich gelobt, nie einem Ohr zu nennen.
Doch dürft' ich reden, wär' das Wort mir frei,
Hätt ich nicht angelobt ein ewig Schweigen,
Würd' ein so edler Name ausgesprochen,
Daß, wie auch schmerzlich, was ich fühle, sey,
Du doch bekenntest, Herr, vor diesen Zeugen:
Es könne edlern Ruhm ein Ritter nie erjagen,
Als endlos Leid für solch ein Weib zu tragen.

Großmeister.

Doch, sagt man, heil' Entfernung solche Wunden,
Und was im Räume weit von uns gerückt,
Steh' oft dann auch in unserm Herzen fern.

Alonzo.

Es ist ein eitel und vergeblich Streben,
Das zu vergessen, was sich nie vergißt;
Sey's, daß der Liebe Lust vergänglich ist,
Der Liebe Schmerz lebt ein unsterblich Leben!

Ponce.

Wer fühlte nicht, daß deine Worte wahr.

Alonzo.

Nicht in der Freude wird es offenbar,
Wie tief das Herz, wie heilig es empfunden;
Doch nagt der Schmerz und brennen alle Wunden,
Dann wird es bald dem innern Auge klar:
Daß jene Saat am üppigsten gesprossen,
Die reich mit Thau der Thränen wir begossen.

Großmeister.

Nicht ruhmlos, eitlen Klagen hingegeben,
Laß deines Geistes Fittig müßig sinken.
Was hohe Liebe edlen Herzen frommt,
Soll, junger Freund, sich auch an dir bewähren;
Entzünden soll sie der Begeistrung Gluth,
Ein heilig Feuer dir im Busen nähren:
Du sollst, was groß ist, üben, und was gut,
Durch deinen Wandel deine Dame ehren,
Zu ihrem Ruhm dich edlen Thaten weihn.
Und fühlst du würdig dich, sie dein zu nennen,
So hast du sie besessen, sie ist dein,
Ob dich von ihr auch Meer und Länder trennen.

Ein Spanier (tritt auf)

Es bittet der gefangne Maurenritter
Dich, hoher Meister, um geneigt Gehör.

Großmeister

Gazul? – Er nahe sich.

(Der Spanier geht ab.)

Alonzo (für sich)

Vernahm ich recht?
Gazul? Welch glückliches Ereigniß!

Vierter Auftritt

Vorige. Gazul

Großmeister

Mein edler Gazul, rede! Was verlangst du?

Gazul

Gefangen steh' ich zwar vor dir, o Herr,
Doch fass' ich deine Hand mit Zuversicht,
Und halte an der frohen Hoffnung fest:
Du werdest meiner Bitte nicht dein Ohr,
Dein Herz ihr nicht verschließen. – Laß mich frei,
Und nimm zur Lösung, was du selbst begehrst.

Großmeister.

Es hat dein Schwert so manchem Spanier
Die Rüstung aufgelöst, daß auf den Rasen
Der Herzquell seines Blutes hingeströmt,
Und du begehrst, daß ich dich frei entsende? –

Gazul.

Gespalten in zwei mordgesinnte Hälften
Steht Granada sich feindlich gegenüber:
Die Benceragen dort, die Zegris hier.
Wo sich ein Zegris naht, fliegt aus der Scheide
Sogleich des rüst'gen Gegners leuchtend Schwert;
Kein Ritter der Abenceragen zog
Noch jemals seines Weges ruhig fort,
Daß nicht ein Zegris ihn zum Kampf entboten,
Wenn er die gleiche Straß' entgegen kam. –
Ich weiß, die Zegris sinnen auf Verrath,
Und ausgezogen sind die besten Häupter
Von unsrem Stamme, fern von Granada;
Darum befürcht' ich Unglück für die Meinen,
Indeß ich hier entfernt, gefangen weile.
Daß ich mit ihnen Ruhm und Wunden theile,
Entlaß, o Herr, mich und nimm Lösung an!

Großmeister.

Die Freiheit nicht gewähr' ich dir, Gazul;
Doch gern, was außer ihr dich freuen kann,
Und Alles, was ein gastlich Haus vermag,
Es soll zu deinem Dienste, edler Held,
Auf meinen Schlössern dir entboten seyn.

Gazul.

Sieh, ich bin reich an Schätzen, edlen Goldes,
Es glänzen Perlen rings und Edelsteine
Gleich goldnen Sternen an der Rüstung mir;
Kein edler Roß trank noch des Genils Wellen,
Als jenes Blutes, das ich auferzog:
Was du begehrst, es soll dein eigen seyn;
Wie hoch den Preis du stellst, ich will ihn zahlen,
Ja, Alles biet' ich dir, gibst du mich frei.

Großmeister.

Mich lockt es nicht, und mehr gilt mir der Ruhm,
Daß ich den Besten eures Heers gefangen.

Alonzo (hervortretend).
Vergönn' ein Wort mir, hochgepries'ner Meister.

Großmeister.

Sprich!

Gazul.
Aquillar!

Alonzo.

Ich bin's, mein theurer Gazul.

Diego.

Wie, Ihr seyd Freunde?

Alonzo.

Hört mich an.

Großmeister.

Erzähle.

Alonzo.

An jenem Tage war es, Don Rodrigo,
Da plötzlich uns die Kunde ward berichtet:
Es töne Lorca's weite Ebne wider
Von eh'rnem Klange maurischer Trompeten;
Wie schnell gerüstet wir zum Kampfe flogen
Und Lorca retteten mit unserm Schwert:
Als mir ein Lanzenstich die Brust durchbohrte.
Warm quoll das Blut mir unterm Panzer nieder,
Die Sinn' entschwanden, Nacht umwölkt' den Blick
Und sterbend meint' ich damals zu vergehen.
Da trug mich dieser Ritter, mich, den Feind,
Den Christen, er, der Maure, aus dem Treffen;
In seinem Haus, auf seinem eignen Lager
Kam mir die neue Jugendkraft zurück.
Und als, genesen, ich zur Heimath zog,
Verließ ich einen Freund in Granada,
Dem ich verpflichtet war mit meinem Leben.
Darum, du Leitstern von Hispaniens Rittern,
Laß meine Bitte dir das Herz bewegen,
Nimm reiche Lösung an und laß ihn frei.

Großmeister.

Wie. Maur'? ein Spanier dankt dir das Leben?
Geh! – Du bist ohne Lösung frei gegeben.

Gazul.

Zweimal besieget steh' ich heut vor dir.

Großmeister.

Kein Wort davon! Laßt uns die Zelte suchen;
Dir aber leuchte' durch die stille Nacht
Des Mondes helle Fackel nach Granada.

(Alle, außer Alonzo und Gazul, gehen ab.)

Fünfter Auftritt.

Alonzo. Gazul.

Gazul.

Heil, Heil dir, edler Held! – O, mein Alonzo!
Welch ein ehrwürdig Bild! so edlen Stolzes,
So männlich und so mild! Im Sturm der Schlacht
Ein tödtend Feuer, und ein Kind im Frieden.

Alonzo.

Nicht Zeit zu leeren Worten ist es nun;
Frei bist du. – Auf, zu Roß – und fort zu Ihr!
Es brennt der Boden unter meinen Füßen,
Fort, lass' uns eilen, fort!

Gazul.

Wohin, Alonzo?

Alonzo.
Hörst du denn nicht? Was stehst du zaudernd? – Auf!
Kurz ist die Nacht. Bald steigt verrätherisch
Der Sonn' unholder Morgenschein herauf.
Und süß Geheimniß, dem verschwiegnen Dunkel
Mit leisem Lispeln zitternd nur vertraut,
Verräth des Tages Herold.

Gazul.

Ungewiß
Scheint mir's, ob ich dich recht versteh', ob nicht.
Wo willst du hin?

Alonzo.

Unnütze Frage! Wie,
Ist denn ein Ort noch in der Welt als der,
An dem Sie wandelt? – Wo ich hin will, fragst du?
Nach Granada, hin in Alhambra's Gärten,
Hin in den kerzenhellen Saal! – Doch nein!
Nicht in den Saal, wo tausend farb'ge Lichter
Die Nacht zum Tage wandeln; –
In ihres abgeschiedenen Gemaches
Vertraute Klause, wo ein flimmernd Lämpchen
Verborgen dämmert, weiße Schleier rings
Die Wänd' umwallen, wo kein Auge späht,
Als das befreundete des lieben Mondes.

Gazul.

Versteh' ich recht?

Alonzo.

Zu Alfänna's Füßen
In der Jasminenlaube dunklen Schatten!
Sie sehen muß ich, ihren Athem fühlen,
Damit ich lebe, der ich todt mich wähne!
Ich muß zu ihr, damit den Tod ich finde
Nach so viel Leben! – Wundersames Walten
Der schicksalsmächt'gen Sterne!
Ich muß sie sehn, will ich dem Tod entgehn,
Und sterben muß ich – hab' ich sie gesehn.

Gazul.

Du willst es – nun wohlan! Hinweg dein Kleid!
Verhülle dich in maurisches Gewand,
Ein maurisch Schwert umgürte statt dem deinen;
Die Zither nimm mit dir und laß uns ziehn. –
Sey es zur guten Stund'. Ich will nicht zögern,
Weil du es wünschest und des Dankes Pflicht
Mich mahnt, dir zu willfahren; dennoch mein' ich:
Gefährlich Wagniß ist's, was wir beginnen,
Und leicht bringt Unglück die gewagte That.

Alonzo.

Wahrsage nicht! – Aus süßer Liebessaat
Kann ich der Liebe Frucht mir nur gewinnen.
(Beide ab),

Ende des ersten Aufzuges.

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