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Der Katzensteg

Hermann Sudermann: Der Katzensteg - Kapitel 11
Quellenangabe
typefiction
authorHermann Sudermann
titleDer Katzensteg
publisherDeutsche Buch-Gemeinschaft G.m.b.H.
year1889
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071213
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10

Es ward Winter. Ein unsäglich trauriges, qualvolles Absterben war ihm vorangegangen. Boleslav, der sich an der Natur großgezogen hatte und sich von aller Empfindelei frei wußte, hätte es niemals für möglich gehalten, daß ihm der Herbst mit seiner weichlichen Symbolik Todesschauer durch die Gebeine jagen würde.

Er hatte Furcht vor der Zeit, die sich vorbereitete.

Die Abende begannen unheimlich lang zu werden. Wie ein Geier schwebte die Einsamkeit über seinem Haupte, immer enger und enger wurden ihre Kreise, schon wehte der Odem ihres Flügelschlags lähmend in sein Angesicht.

Seltsam! War er doch sein Lebtag allein gewesen und hatte sich nie etwas Besseres gewünscht! – Woher plötzlich der Drang, sich an Menschen anzuschmiegen, jetzt, da alles, was ein Menschenantlitz trug, ihm feind geworden war? – –

Tiefer und tiefer grub er sich in den Wust von Papieren hinein, ein dumpfes, zweckloses Tun, gerade gut genug, quälerische Stunden zu töten. Es gehörte nicht wenig Selbstüberredung dazu, um sich glauben zu machen, er könnte der Zukunft nützen, indem er die Vergangenheit aus ihrem Schutte hervorzog. Was er brauchte, hatte er bald gefunden, für das übrige war's schade, daß es beim Brande verschont geblieben.

Regine verwaltete schweigend und geräuschlos sein kleines Hauswesen. Ohne aufzuschauen, betrat sie sein Zimmer; wenn er das Wort an sie richtete, schrak sie zusammen – ihre Antworten waren, wenn auch schüchtern und stockend hervorgebracht, doch klar und umfassend und trafen stets den Kern seiner Frage.

Doch manchmal gingen sie beide viele Tage lang nebeneinander her, ohne ein einziges Wort gewechselt zu haben.

Um so öfter beobachtete er sie im geheimen, sah ihr zu, wie sie den Tisch bereitete, und blickte ihr nach, wenn sie, über den Vorplatz schreitend, in den Gebüschen verschwand.

Gar oft fragte er sich dann: »Wie mag's in diesem Kopf aussehen? Was denkt sie wohl tagaus, tagein? Wäre es möglich, daß ihr ganzes Dasein sich um meine Person drehen sollte, um einen Menschen, der sie nichts angeht, der sie durch nichts zu halten weiß, ja der ihr noch nicht einmal einen Heller baren Lohnes gegeben hat?«

Alsdann überkam ihn manchmal ein Gefühl der Scham darüber, daß er sich so opferreiche Dienste mit so herablassendem Gleichmut gefallen ließ. Und er versprach sich, ihr freundlich und gesprächig zu begegnen, damit sie das Elend ihrer Lage weniger hart empfände.

Aber eine Scheu, die er sich selber nicht erklären konnte, machte es ihm unmöglich, seine Absicht auszuführen. Er haßte sie nicht mehr. Sein Abscheu war gewichen, seit er sie in stetem selbstlosem Wirken für sich tätig sah. Und dennoch vermochte er nicht mehr unbefangen mit ihr zu reden. Es lag etwas zwischen ihm und ihr, was ihre Gestalt wie mit einem geheimen Dunstkreis umgab und sie gewissermaßen unnahbar machte. Sie war ihm unheimlich geworden.

Fast schien es, als ob der Geist des Vaters um sie schwebte und durch seine grauenvolle Gegenwart dem Sohne die Zunge lähmte. Hatte die Schande, die sie trug, ihr jenen atemraubenden Reiz verliehen, den das Laster auf unerfahrene Jugend ausübt? Oder war es die Größe ihres Unglücks, die diese Macht ausströmte? – –

Häufig, wenn sie das Abendessen brachte oder die Decke von seinem Bette abhob, richtete er sich von seiner Arbeit auf und versuchte ein Gespräch mit ihr zu beginnen. Aber die Zunge klebte ihm am Gaumen fest, er wußte nicht, wovon mit ihr zu reden, denn er wollte seiner Würde nichts vergeben, und mehr als kurze, harte Befehle kamen nicht über seine Lippen.

Schon lange war ihm aufgefallen, wie sehr sie sich in ihrer Erscheinung verändert hatte. Zu ihren Gunsten, natürlich. – Sie ging nicht mehr abgerissen und verwildert einher und zeigte nicht mehr die Blößen ihres Leibes. Sie trug ihre Jacke züchtig unter der Kehle zugeknöpft und hatte einen wollenen Bandfetzen um den Hals geschlungen. Ihr Kleid war sorgfältig geflickt, und die Zipfel der Jacke krochen nie mehr aus dem Gürtel hervor. – Ihr Haar lotterte nicht wie früher in tausend wüsten Strähnen an Schläfen und Nacken herum, sie band und kämmte es sorglich, und an manchem Morgen glänzte ihr Scheitel blitzblank von dem Wasserbade, das sie zur Bändigung der Wirrnis verwendet hatte.

Die Tage wurden kalt, aber noch immer ging sie in ihrem Kattunfähnchen einher, über das sie im Freien ihr würflig wollenes Tuch kreuzweis um Schulter und Taille zu schlingen pflegte.

Eines Abends, als sie sich zu ihrem allwöchentlichen Gange rüstete und die Einkäufe mit ihm besprach, fragte er sie: »Warum hast du dir noch keine Winterkleider mitgebracht, Regine?«

Sie schlug die Augen nieder und meinte: »Ich möcht' schon.«

»Nun also?«

»Ich wußt' ja nicht, ob ich darf!«

»Gewiß darfst du. Ich werd' dich doch nicht erfrieren lassen.«

»Ja. aber –«

Sie stockte und wurde rot.

»Was aber?«

»Es ist da eine – Jacke – von blauem Tuch – die hat einen Pelzbesatz. Der Kaufmann meint –«

Er lächelte. »Gott sei Dank – sie fängt an, Mensch zu werden«, dachte er, »die Putzsucht ist erwacht. – – Nun – und was meint der Kaufmann?«

»Die würd' mir passen, meint er, und weil ich die großen Gänge geh', müßt' ich was Warmes haben und was Bequemes. Aber, die Jacke ist eigentlich für Fräuleins und –«

»Darum sollst du sie haben«, rief er lachend. »Daß du mir nicht ohne die Jacke wiederkommst! – Gute Nacht und glücklichen Weg!«

Sie stieß einen Freudenschrei aus und bückte sich nieder, ihm die Hand zu küssen, doch mit einem leichten Schlage auf die Schulter wehrte er sie ab.

Als ihre Schritte draußen in der Finsternis verhallt waren, nahm er die Lampe und ging in das Glashaus, in dem sie ihr Wesen trieb.

Das Feuer auf dem Herde glomm noch, trotzdem war es bitter kalt in dem unwirtlichen Raum. – Durch die Lücken des Daches schwirrten vereinzelte Flocken, denn ein leichter Herbstschnee stäubte bereits durch die Lüfte.

»Warum bessert sie die Scheiben nicht aus?« dachte er und beschloß, morgen am Tage Bretter über die schadhaften Stellen zu legen. Er kletterte an einem der Gestelle hinan und tastete prüfend nach der Glaswandung. Da sah er freilich ein, warum Regine es vorzog, halb unter freiem Himmel zu schlafen. Die Bleifassung der Rauten war morsch und brüchig geworden. Unter seiner bloßen Berührung knirschte und klirrte das Dach in allen seinen Fugen. Jeder Versuch einer Ausbesserung mußte es vollends zum Verfalle bringen.

»Sie länger so hausen zu lassen, hieße ein Verbrechen an ihr begehen«, sagte er sich.

Er kehrte in sein Zimmer zurück und zog unter seinem Laken alles an Federbetten hervor, was ihm irgend entbehrlich erschien. Auch eines der Kissen nahm er von seinem Platze und trug alles zusammen nach ihrem Lager hin, legte es zurecht und breitete die härene Decke sorgfältig darüber, so daß jedes Zipfelchen des Bettzeugs von ihr bedeckt wurde.

»Was wird sie für Augen machen«, dachte er, »wenn sie sich morgen übermüdet auf ihr Stroh wird werfen wollen?« Und innig vergnügt kehrte er zu seinen Papieren zurück.

Als er am nächsten Morgen erwachte, schimmerte ihm von den Wänden die Blässe des Schneelichts entgegen.

Die Welt war über Nacht zur Winterruhe gegangen.

Er kleidete sich an und rief nach Regine. Keine Antwort. Sie war noch nicht zurückgekehrt.

Er wartete zwei Stunden und ging dann selber sein Frühstücksmahl bereiten. Unter den Lücken des Glasdaches lagen drei flache Schneehügel, ein vierter machte sich auf dem Herde breit. Grünliches Zwielicht erfüllte den Raum, der nun im Schnee gleichsam vergraben war.

Halb gedankenlos nahm er Schaufel und Besen zur Hand und fegte die weißen Hügel zur Tür hinaus, dann holte er sich etliche Bogen grober Pappe, wie sie den Aktenbündeln zur Decke dienten, schnitt sie zurecht und schob sie vorsichtig durch die Lücken, so daß sie, in der lockeren Schneeschicht haftend, die schadhaften Stellen überdachten.

»Mehr kann ich beim besten Willen nicht tun«, sagte er, während er fröstelnd in dem Räume Umschau hielt, in dem es nun beinahe Nacht geworden war. – Dann schritt er mit einem Seufzer zum Herde, um das Feuer anzuzünden.

Der Tag verging, ohne daß Regine wiederkehrte. Augenscheinlich hatte das Schneegestöber sie bis zum Morgen in Bockeldorf zurückgehalten.

Mißmutig und gelangweilt reckte er sich über seine Arbeit, machte einen und den andern Spaziergang zum Katzenstege, über welchen sie kommen mußte, würgte das kalte Mittagessen hinunter und schaute von Zeit zu Zeit nach der Wanduhr, die ihre Messingzeiger kaum von der Stelle schob.

Regine fehlte ihm an allen Ecken und Kanten, und wenn sie auch sonst fast unsichtbar geblieben war, er hatte doch gewußt, daß sie sich in der Nähe hielt, daß er nur zu pfeifen brauchte, um sie vor sich zu sehen.

Um sich auf andre Gedanken zu bringen, legte er die Arbeit beiseite und fing zu zeichnen an. Auf die Rückseite einer fünfzig Jahre alten Wagenbaurechnung malte er einen langen, langen Gartenzaun, über den in steifen Reihen Lilien und Rosen herüberguckten – zuerst eine Schicht von Rosen, dann eine solche von Lilien – dann wieder Rosen und so fort, bis das Ganze einer wunderlich gemusterten Tapete glich.

Dann warf er sich auf das wackelnde Sofa und träumte von der Madonna, die hinter jener Blumenmauer saß, bereit, sich segnend zu dem Sünder herniederzuneigen, welcher den Mut fände, die Mauer zu durchbrechen.

Schon dämmerte es stark, da ertönten Schritte auf dem Vorplatz.

Er schoß in die Höhe und eilte hinaus.

Mit Bündeln und Paketen beladen, mit Schnee bestäubt von Kopf bis zu Fuß, trat Regine keuchend über die Schwelle. Weiß bepudert hing ihr das krause Stirnhaar über das glühende Gesicht, aus dem die Augen ihm angstvoll entgegenleuchteten.

»Ich bin gelaufen, Herr, soviel ich gekonnt hab'«, stammelte sie, indem sie mit der Rechten nach dem Herzen tastete, »der Kaufmann hat mich vor Tag nicht weggelassen, weil er gemeint hat – ich soll die Jacke –«

Sie stockte und sah schuldbewußt zur Erde nieder.

Er nickte ihr lächelnd zu; er war viel zu froh, sie wieder hier zu wissen, um ihr ein böses Wort zu sagen. »Koch mir nur rasch etwas Warmes«, sagte er, »auch du wirst's nötig haben.«

Ängstlich verwundert starrte sie ihn an.

»Worauf wartest du noch?«

»Ja – aber –« Und dann, wie erschrocken über das, was sie hatte sagen wollen, rannte sie an ihm vorüber der Küche zu.

»Es scheint, sie beansprucht ihre Züchtigung«, murmelte er, indem er lächelnd hinter ihr her sah.

Als sie die Abendsuppe brachte, saß er vor dem Pulte, an dem er gewöhnlich arbeitete. Die grünbeschirmte Öllampe breitete einen ungewissen Dämmerschein über das Gemach.

Verstohlen sah er sich nach ihr um, denn er liebte es, sie aus dem Schatten des Schirmes hervor bei ihrer Hantierung zu beobachten. Heute schrak er bei ihrem Anblick zusammen, so fremd, so stolz, so herrlich mutete ihre Erscheinung ihn an. Das war nicht mehr die verlotterte, in Elend und Stumpfsinn versunkene Magd. Man hätte sie für eine Dame halten können, so vornehm, so anmutig war jede ihrer Bewegungen, so streng und reizvoll sprachen die Linien ihres Kopfes. – Das dunkle Wollenkleid und vor allem die neue Jacke war's mit ihrem silbergrauen Pelzbesatze – »Kazabeika« nannte man dergleichen drüben im Polnischen –, welche die Veränderung bewirkt hatte.

Während sie den Tisch deckte, lächelte sie verschämt und glücklich vor sich hin und sandte von Zeit zu Zeit einen raschen, heimlichen Blick zu ihm hinüber.

Offenbar wollte sie bewundert sein, wagte aber nicht, ihn auf sich aufmerksam zu machen.

Als sie in den Lichtkreis der Lampe trat, sie auf den Eßtisch hinüberzusetzen, schlug er rasch die Augen nieder, um sich den Anschein zu geben, als habe er sie nicht bemerkt.

Aber nun mußte ihr doch ein Wort gegönnt werden. »Du bist wohl sehr stolz auf deine neuen Kleider?« fragte er.

Sie wurde rot bis an den Hals hinunter.

»Ach – die sind ja viel zu schön für mich«, flüsterte sie, immer noch lächelnd, immer noch mit verschämter Koketterie nach ihm hinüberschielend. – Nur um nach dem Spiegel hinzugucken, war sie noch nicht Evastochter genug.

Als sie sein Nachtlager bereitete, entdeckte sie mit Erstaunen die Verminderung des Bettenbestandes. Sie wollte etwas sagen, verschluckte es aber, wohl weil sie ihn nicht mehr anzureden wagte.

Dann wünschte sie »Gute Nacht« und ging hinaus.

Er schmunzelte vergnügt in sich hinein. »Das wird eine Überraschung werden«, dachte er.

Dann vertiefte er sich aufs neue in seine Skripturen.

Wohl eine Stunde mochte vergangen sein, da ließ ein leichtes Geräusch hinter seinem Rücken ihn erschrocken zusammenfahren.

Leichenblaß, mit zuckendem Munde und schwimmenden Augen stand sie da und sog die Luft durch die Nase aus und ein. Die Pelzjoppe war unter dem Halse geöffnet und legte das grobe Hemd bloß, dessen Falten die wogende Brust lockerte und straffte. Sie hatte wohl in der ersten Bestürzung vergessen, ihre Kleidung zu ordnen.

»Wie schön ist sie«, dachte er bewundernd und versuchte an ihr vorbeizusehen.

»Nun, was willst du noch?« fragte er dann in seinem weichsten Tone.

Sie versuchte zu reden, aber es dauerte eine Weile, ehe sich ein Stammeln von ihren Lippen rang.

»Herr – haben Sie – das – mit den Betten – so – gemacht?«

»Natürlich, wer denn sonst?«

»Ja, aber – warum tun – Sie das?« In bangem Staunen flammten ihre Augen ihn an. Offenbar hatte seine Güte begonnen, ihr Angst zu machen.

Er mußte einen härteren Ton anschlagen, um der eigenen Bewegung Herr zu werden. Daß es sie so tief erschüttern würde, hätte er niemals geglaubt. »Dummes Ding«, herrschte er sie an, »soll ich dich denn da draußen erfrieren lassen?«

Starr und schweigend wie eine Statue stand sie da, während große, leuchtende Tropfen ihr über die Wangen rollten.

Und plötzlich fiel sie an ihm nieder, ergriff seine beiden Hände und bedeckte sie mit Tränen und Küssen.

Willenlos, in Schauen versunken, sah er für einen Augenblick auf sie hernieder, im nächsten wehrte er sie von sich ab und befahl ihr, sich zu erheben.

»Führ mir keine Komödien auf, Regine«, sagte er, »geh zur Ruhe, du hast sie nötig.«

Sie wollte sich mit den Ärmeln die Augen wischen, wie sie's gewohnt war, da gewahrte sie den neuen zarten Pelzbesatz, und um ihn zu schonen, ließ sie die Tränen weiterrinnen.

»Ach, Herr«, schluchzte sie, »ich weiß gar nicht, was mit mir geschieht. – Das können Sie nicht im Ernst meinen – das verdien' ich ja gar nicht. – – Zuerst die schöne Jacke – und dann, wie ich denk', ich werd Schläge bekommen – weil ich über Tag weggeblieben bin – auch noch das.«

»So hör doch auf«, befahl er, »du mußt doch dein Bett haben. – Wie hast du denn früher geschlafen?« Sie schrak zusammen und schlug die Augen nieder. –

»Ach, früher!« stammelte sie.

»Nun?«

»Früher – lag ich entweder draußen vor der Tür« – sie stockte –

»Oder?«

Sie schwieg und zitterte.

»Oder wo sonst?«

Sie warf einen scheuen Blick nach dem Himmelbette. »Sie wissen ja, Herr«, stammelte sie. Dann schlug sie, überwältigt von Scham, die Hände vors Gesicht. –

Jawohl, er wußte! – Daß er es nur für einen Augenblick hatte vergessen können!

»Hinaus!« rief er, geschüttelt von Zorn und Grauen, und streckte den Arm nach der Tür.

Schweigend, gesenkten Hauptes schlich sie von hinnen.

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