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Der junge Gelehrte

Gotthold Ephraim Lessing: Der junge Gelehrte - Kapitel 13
Quellenangabe
typecomedy
booktitleDer junge Gelehrte
authorGotthold Ephraim Lessing
year1994
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000037-8
titleDer junge Gelehrte
pages1-3
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1747
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Achter Auftritt

Juliane. Damis. Valer.

Juliane. Ach, Valer, welche glückliche Veränderung! – –

Damis (indem er sich auf dem Stuhle umwendet). Die Ehre, Sie hier zu sehen, Mademoiselle, habe ich ohne Zweifel einem Irrtume zu danken? Sie glauben vielleicht, in Ihr Schlafzimmer zu kommen – –

Juliane. Dieser Irrtum wäre unvergeblich! Nein! mein Herr, es geschieht auf Befehl Ihres Herrn Vaters, daß ich diesen heiligen Ort betrete. Ich komme, Ihnen einen Kauf aufzusagen und mich bei Ihrer Muse zu entschuldigen, daß ich beinahe in die Gefahr gekommen wäre, ihr einen so liebenswürdigen Geist abspenstig zu machen.

Valer. O wie entzückt bin ich, schönste Juliane, Sie auf einmal wieder in Ihrer Heiterkeit zu sehen.

Damis. Wenn ich das Gewäsche eines Frauenzimmers recht verstehe, so kommen Sie, ein Paktum aufzuheben, welches doch alle Requisita hat, die zu einem unumstößlichen Pakto erfordert werden.

Juliane. Und wann ich das Galimathias eines jungen Gelehrten verstehen darf, so haben Sie es getroffen.

Damis. Mein Vater ist ein Idiote. Kömmt es denn nur auf ihn oder auf Sie, Mademoiselle, an, einen Vertrag, der an meinem Teil fest bestehet, ungültig zu machen? – – Es wird sich alles zeigen; nur wollte ich bitten, mich jetzt ungestört zu lassen – – (Wendet sich wieder an den Tisch.)

Valer. Was für ein Bezeigen! hat man jemals einem Frauenzimmer, auf dessen Besitz man Anspruch macht, so begegnet?

Damis. Und ist man jemals einem beschäftigten Gelehrten so überlästig gewesen? Diese verdrießliche Gesellschaft loszuwerden, muß ich nur selbst meine vier Wände verlassen. (Geht ab.)

Neunter Auftritt

Valer. Juliane.

Juliane. Und wir lachen ihm nicht nach?

Valer. Nein, Juliane; eine bessere Freude mag uns jetzt erfüllen; und beinahe gehört eine Art von Grausamkeit dazu, sich über einen so kläglichen Toren lustig zu machen. Wie soll ich Ihnen die Regungen meines Herzens beschreiben, jetzt, da man ihm alle seine Glückseligkeit wiedergegeben hat? Ich beschwöre Sie, Juliane, wann Sie mich lieben, so verlassen Sie noch heute mit mir dieses gefährliche Haus. Setzen Sie sich nicht länger der Ungestümigkeit eines veränderlichen Alten, der Raserei eines jungen Pedanten und der Schwäche Ihrer eignen allzu zärtlichen Denkungsart aus. Sie sind mir in einem Tage genommen und wiedergegeben worden; lassen Sie ihn den ersten und den letzten sein, der so grausam mit uns spielen darf!

Juliane. Fassen Sie sich, Valer. Wir wollen lieber nichts tun, was uns einige Vorwürfe von Chrysandern zuziehen könnte. Sie sehen, er ist auf dem besten Wege, und ich liebe ihn ebensosehr, als ich den Damis verachte. Durch das Mißtrauen, wodurch ich mich auf einmal seiner Vorsorge entzöge, würde ich ihm für seine Wohltaten schlecht danken – –

Valer. Noch immer reden Sie von Wohltaten? Ich werde nicht eher ruhig, als bis ich Sie von diesen gefährlichen Banden befreiet habe. Erlauben Sie mir, daß ich sie sogleich gänzlich vernichte und dem alten Eigennützigen – –

Juliane. Nennen Sie ihn anders, Valer; er ist das nicht; und schon seine Veränderung zeigt es, daß Lisette falsch gehört oder uns hintergangen hat. Zwar weiß ich nicht, wem ich diese Veränderung zuschreiben soll – – (Nachsinnend.)

Valer. Warum auf einmal so in Gedanken? Die Ursache, die ihn bewogen hat, mag sein, welche es will; ich weiß doch gewiß, daß es eine Fügung des Himmels ist.

Juliane. Des Himmels oder Lisettens. Auf einmal fällt mir ein, was Sie mir von einem Briefe gesagt haben. Sollte wohl Lisettens allzu große Dienstfertigkeit – –

Valer. Welche Einbildung, liebste Juliane! Sie weiß es ja, daß Ihre Tugend in diesen kleinen Betrug nicht willigen wollen.

Juliane. Gleichwohl, je mehr ich nachdenke –

Valer. Wenn es nun auch wäre, wollten Sie denn deswegen – –

Juliane. Wann es nun auch wäre? wie?

Zehnter Auftritt

Lisette. Valer. Juliane.

Juliane. Du kömmst als gerufen, Lisette.

Lisette. Nun, gehen meine Sachen nicht vortrefflich? Wollen Sie es nicht unten mit anhören, wie sich Damis und Chrysander zanken? »Du sollst sie nicht bekommen; ich muß sie bekommen: ich bin Vater; Sie haben mir sie versprochen: ich habe mich anders besonnen; ich aber nicht: so muß es noch geschehen; das ist unmöglich: unmöglich oder nicht; kurz, ich geh nicht ab, ich will es Ihnen aus Büchern beweisen, daß Sie mir Wort halten müssen: du kannst mit deinen Büchern an den Galgen gehen.« – – Was wiederhole ich viel ihre närrische Reden? Der Vater hat recht; er handelt klug: er würde aber gewiß nicht so klug handeln, wenn ich nicht vorher so klug gewesen wäre.

Juliane. Wie verstehst du das, Lisette?

Lisette. Ich lobe mich nicht gerne selbst. Kurz, meine liebe Mamsell, Ihr Schutzengel, der bin ich!

Juliane. Der bist du? und wie denn?

Lisette. Dadurch, daß ich einen Betrüger mit seiner Münze bezahlt habe. Der alte häßliche –

Juliane. Und also hast du Chrysandern betrogen?

Lisette. Ei, sagen Sie doch das nicht; einen Betrüger betrügt man nicht, sondern den hintergeht man nur. Hintergangen hab ich ihn.

Valer. Und wie?

Lisette. Schlecht genug, daß Sie es schon wieder vergessen haben. Ich sollte meinen, erkenntlich zu sein, brauche man ein besser Gedächtnis.

Juliane. Du hast ihm also wohl gar den falschen Brief untergeschoben?

Lisette. Behüte Gott! ich habe ihn bloß durch einen erdichteten Brief auf andere Gedanken zu bringen gesucht; und das ist mir gelungen.

Juliane. Das hast du getan? Und ich sollte mein Glück einer Betrügerin zu danken haben? Es mag mir gehen, wie es will; Chrysander soll es den Augenblick erfahren – –

Lisette. Was soll denn das heißen? Ist das mein Dank?

Valer. Besinnen Sie sich, Juliane; verziehen Sie!

Juliane. Unmöglich, Valer; lassen Sie mich. (Juliane geht ab.)

Eilfter Auftritt

Valer. Lisette.

Valer. Himmel, nun ist alles wieder aus!

Lisette. So mag sie es haben! Gift und Galle möchte ich speien, so toll bin ich! Für meinen guten Willen mich eine Betrügerin zu heißen? Ich hoffte, sie würde mir vor Freuden um den Hals fallen. – – Wie wird der Alte auf mich losziehen! Er jagt mich und Sie zum Hause heraus. Was wollen Sie nun anfangen?

Valer. Ja, was soll ich nun anfangen, Lisette?

Lisette. Ich glaube, Sie antworten mir mit meiner eignen Frage? Das ist bequem. Mein guter Rat hat ein Ende. Ich will mich bald wieder in so etwas mengen!

Valer. Zu was für einer ungelegnen Zeit kamst du aber auch, Lisette? Ich hatte dir es gesagt, daß Juliane in diesen Streich nicht willigen wollte. Hättest du nicht noch einige Zeit schweigen können?

Lisette. Konnte ich denn vermuten, daß sie so übertrieben eigensinnig sein würde? Sie können sich leicht einbilden, wie es mit unsereiner ist: ich hätte nicht wieviel nehmen und es gegen sie länger verbergen wollen, wem sie ihr Glück zu danken habe. Die Freude ist schwatzhaft, und – Ach, ich möchte gleich – –

Zwölfter Auftritt

Anton. Valer. Lisette.

Anton (mit Briefen in der Hand). Ha! ha! haltet ihr wieder Konferenz! Wenn es mein Herr wüßte, daß in seiner eignen Stube die schlimmsten Anschläge wider ihn geschmiedet werden, er würde dich, Lisette – – Aber, wie steht ihr denn da beisammen? Herr Valer scheint betrübt: du bist erhitzt, erhitzt wie ein Zinshahn. Habt ihr euch geschlagen, oder habt ihr euch sonst eine Motion gemacht? Ei, ei, Lisette! höre – – (sachte zu Lisetten) du hast dich doch der Ausstattung wegen mit ihm nicht überworfen? Hat er sein Wort etwa zurückgezogen? Das wäre ein verfluchter Streich. (Laut.) Nein, nein, Herr Valer, was man verspricht, das muß man halten. Sie hat Ihnen redlich gedienet und ich auch. Zum Henker! glauben Sie denn, daß es einmal einer ehrlichen Seele keine Gewissensbisse verursachen muß, wenn sie ihre Herrschaft für null und nichts betrogen hat? Ich lasse mich nicht vexieren; und meine Forderung wenigstens – – Hol' mich dieser und jener! ich nehm einen Advokaten an, einen rechten Bullenbeißer von einem Advokaten, der Ihnen gewiß so viel soll zu schaffen machen –

Lisette. Ach Narre, schweig!

Valer. Was will er denn? Mit wem sprichst du denn?

Anton. Potz Stern! mit unserm Schuldmanne sprech ich. Das können Sie ja wohl am Tone hören.

Valer. Wer ist denn dein Schuldmann?

Anton. Kommt es nun da heraus, daß Sie die Schuld leugnen wollen? Hören Sie: mein Advokat bringt Sie zum Schwur – –

Valer. Lisette, weißt denn du, was er will?

Lisette. Der Schwärmer! ich brauchte ihn vorhin zu Überbringung des Briefes und versprach ihm, wenn die Sache gut ausfallen sollte, eine Belohnung von Ihnen.

Valer. Weiter ist es nichts?

Anton. Ich dächte doch, das wäre genug. Und wie hält es denn mit Lisettens Ausstattung? Ich muß mich um ihr Vermögen so gut als um das meinige bekümmern, weil es doch meine werden soll.

Valer. Seid unbesorgt; wenn ich mein Glück mache, so will ich das eurige gewiß nicht vergessen.

Anton. Gesetzt aber, Sie machten es nicht? Und was versprochen ist, ist doch versprochen.

Valer. Auch alsdenn will ich euern Eifer nicht unbelohnt lassen.

Anton. Ach, das sind Komplimente, Komplimente!

Lisette. So hör einmal auf!

Anton. Bist du nicht eine Närrin; ich rede ja für dich mit.

Lisette. Es ist aber ganz unnötig.

Anton. Unnötig? habt ihr euch denn nicht gezankt?

Lisette. Warum nicht gar?

Anton. Hat er sein Versprechen nicht zurückgezogen?

Lisette. Nein doch.

Anton. O so verzeihen Sie mir, Herr Valer. Die Galle kann einem ehrlichen Manne leicht überlaufen. Ich bin ein wenig hitzig, zumal in Geldsachen. Fürchten Sie sich für den Advokaten nur nicht – –

Valer. Und ich kann in einer so marternden Ungewißheit hier noch verziehen? Ich muß sie sprechen; vielleicht hat sie es noch nicht getan – –

Lisette. Hat sie es aber getan, so kommen Sie dem Alten ja nicht zu nahe!

Valer. Ich habe von dem ganzen Handel nichts gewußt.

Lisette. Desto schlimmer alsdenn für mich. Gehen Sie nur.

Dreizehnter Auftritt

Anton. Lisette.

Anton. Desto schlimmer für dich? Was ist denn desto schlimmer für dich? Warum soll er denn dem Alten nicht zu nahe kommen? Was habt ihr denn wieder!

Lisette. Je, der verfluchte Brief!

Anton. Was für ein Brief?

Lisette. Den ich dir vorhin gab.

Anton. Was ist denn mit dem?

Lisette. Es ist alles umsonst; meine Mühe ist vergebens.

Anton. Wie denn so? So wahr ich lebe, ich habe ihn richtig bestellt. Mache keine Possen und schiebe die Schuld etwa auf mich!

Lisette. Richtig übergeben ist er wohl; er tat auch schon seine Wirkung. Aber Juliane hat uns selbst einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie will es durchaus entdecken, daß es ein falscher Brief gewesen sei, und hat es vielleicht auch schon getan.

Anton. Was zum Henker, sie selbst? Da werden wir ankommen! Siehst du; nun ist der Sperling und die Taube weg. Und was das schlimmste ist: da ich die Taube habe fangen wollen, so bin ich darüber mit der Nase ins Weiche gefallen. Oder deutlicher und ohne Gleichnis mit dir zu reden: die versprochene Belohnung bei dem Alten hab ich verloren, die eingebildete bei Valeren entgeht mir auch, und aller Profit, den ich dabei machen werde, ist, nebst einem gnädigen Rippenstoße, ein Pack dich zum Teufel! – – Will Sie mich alsdenn noch, Jungfer Lisette? – – Oh, Sie muß mich. Ich will Sie die Leute lehren unglücklich machen – –

Lisette. Es wird mir gewiß besser gehen? Wir wandern miteinander, und wenn wir nur einmal ein Paar sind, so magst du sehen, wie du mich ernährest.

Anton. Ich dich ernähren? bei der teuren Zeit? Wenn ich noch könnte mit dir herumziehen, wie der mit dem großen Tiere, das ein Horn auf der Nase hat.

Lisette. Sorge nicht, in ein Tier mit einem Horne will ich dich bald verwandeln. Es wird alsdenn doch wohl einerlei sein, ob du mit mir oder ich mit dir herumziehe.

Anton. Nu wahrhaftig, mit dir weiß man doch noch, woran man ist. – – Aber, damit wir nicht eins ins andre reden, wo ist denn nun mein Herr? Da sind endlich seine verdammten Briefe!

Lisette. Siehst du ihn?

Anton. Nein; aber wo mir recht ist, jetzt hör ich ihn.

Lisette. Laß ihn nur kommen; toll will ich ihn noch machen, zu guter Letzt.

Vierzehnter Auftritt

Anton. Lisette. Damis (kömmt ganz tiefsinnig; Lisette schleicht hinter ihm her und macht seine Grimassen nach).

Anton. Halt! ich will ihn noch ein wenig zappeln lassen und ihm die Briefe nicht gleich geben. (Steckt sie ein.) Wie so tiefsinnig, Herr Damis? was steckt Ihnen wieder im Kopfe?

Damis. Halt dein Maul!

Anton. Kurz geantwortet! Aber soll sich denn ein Bedienter nicht um seinen Herrn bekümmern? Es wäre doch ganz billig, wann ich auch wüßte, worauf Sie dächten. Eine blinde Henne findet auch manchmal ein Körnchen, und vielleicht könnte ich Ihnen – –

Damis. Schweig!

Anton. Die Antwort war noch kürzer. Wenn sie stufenweise so abnimmt, so will ich einmal sehen, was übrigbleiben wird. – Was zählen Sie denn an den Fingern? Was hat Ihnen denn der arme Nagel getan, daß Sie ihn so zerreißen? (Er wird Lisetten gewahr.) – – Und, zum Henker, was ist denn das für ein Affe? Kömmst du von Sinnen?

Lisette. Halt dein Maul!

Anton. Um des Himmels willen geh! Wann mein Herr aus seinem Schlafe erwacht und dich sieht – –

Lisette. Schweig!

Anton. Willst du mich oder meinen Herrn zum besten haben? So sehen Sie doch einmal hinter sich, Herr Damis!

Damis (geht einigemal tiefsinnig auf und nieder; Lisette in gleichen Stellungen hinter ihm her; und wann er sich umwendet, schleicht sie sich hurtig herum, daß er sie nicht gewahr wird).

Meiner Hochzeitfackel Brand
Sei von mir jetzt selbst gesungen!

Anton. Ho! ho! Sie machen Verse? Komm, Lisette, nun müssen wir ihn allein lassen. Bei solcher Gelegenheit hat er mich selbst schon, mehr als einmal, aus der Stube gestoßen. Komm nur; er ruft uns gewiß selbst wieder, sobald er fertig ist, und vielleicht das ganze Haus dazu.

Lisette (indem sich Damis umwendet, bleibt sie starr vor ihm stehen und nimmt seinen Ton an).

Meiner Hochzeitfackel Brand
Sei von mir jetzt selbst gesungen!

(Damis tut, als ob er sie nicht gewahr würde, und stößt auf sie.)

Damis. Was ist das?

Lisette. Was ist das?

(Beide, als ob sie zu sich selbst kämen.)

Damis. Unwissender, niederträchtiger Kerl! habe ich dir nicht oft genug gesagt, keine Seele in meine Stube zu lassen als aufs höchste meinen Vater? Was will denn die hier?

Lisette. Unwissender, niederträchtiger Kerl! hast du mir es nicht oft genug gesagt, daß ich mich aus der Stube fortmachen soll? Kannst du dir denn aber nicht einbilden, daß die, welche im Kabinette hat sein dürfen, auch Erlaubnis haben werde, in der Stube zu sein? Unwissender, niederträchtiger Kerl!

Anton. Wem soll ich nun antworten?

Damis. Gleich stoße sie zur Stube hinaus!

Anton. Stoßen? mit Gewalt?

Damis. Wenn sie nicht in gutem gehen will –

Anton. Lisette, geh immer in gutem – –

Lisette. Sobald es mir gelegen sein wird.

Damis. Stoß sie heraus, sag ich!

Anton. Komm, Lisette, gib mir die Hand; ich will dich ganz ehrbar herausführen.

Lisette. Grobian, wer wird denn ein Frauenzimmer mit der bloßen Hand führen wollen?

Anton. O ich weiß auch zu leben! – In Ermanglung eines Handschuhs also – (er nimmt den Zipfel von der Weste) – werde ich die Ehre haben – –

Damis. Ich seh wohl, ich soll mich selbst über sie machen – – (Geht auf sie los.)

Lisette. Ha! ha! ha! so weit wollte ich Sie nur gern bringen. Adieu!

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