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Guy de Maupassant: Der Horla - Kapitel 5
Quellenangabe
typefiction
authorMaupassant
seriesGesammelte Werke
volume7
titleDer Horla
publisherEgon Fleischel
year1905
firstpub1905
translatorGeorg Freiherr von Ompteda
senderwww.gaga.net
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
created20050427
modified20140921
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Der Marquis von Fumerol

Roger von Tourneville saß rittlings auf einem Stuhl, im Kreise seiner Freunde, die Zigarre in der Hand und erzählte, indem er von Zeit zu Zeit einen Zug that und dann den Rauch in kleinen Wolken von sich blies:

Wir waren gerade bei Tisch, als ein Brief ankam. Papa öffnete ihn. Sie kennen ja Papa, der glaubt interimistisch in Vertretung des »Roy« Frankreich zu regieren. Ich nenne ihn einen Don Quixote, weil er sich zwölf Jahre lang mit den Windmühlen der Republik herumgeschlagen hat, ohne eigentlich zu wissen, ob es im Namen der Bourbonen oder der Orleans geschah. Heute bricht er seine Lanze nur für Orleans, weil es nur noch Orleans giebt. Jedenfalls hält sich Papa für den ersten Edelmann Frankreichs, den bekanntesten, einflußreichsten, kurz für das Haupt der royalistischen Partei. Und da er unabsetzbarer Senator ist, so hält er die Königsthrone der Nachbarstaaten für etwas schwankend.

Mama dagegen ist sozusagen Papas Seele, die Seele des Königtums und der Religion, der rechte Arm Gottes auf Erden und die Geißel der Übelgesinnten.

Kurzum, während wir bei Tische saßen, brachte man also den Brief. Papa öffnete ihn, las, sah Mama an und sagte:

»Dein Bruder liegt im Sterben.«

Mama erbleichte. Man sprach bei uns im Haus fast nie von meinem Onkel, ich kannte ihn gar nicht. Ich wußte nur durch allerlei Gerüchte, daß er ein ziemlich abenteuerliches Leben geführt hatte und noch führte. Sein ganzes Vermögen hatte er mit unzähligen Weibern durchgebracht und nun nur noch zwei Maitressen behalten, mit denen er in der Rue des Martyrs eine kleine Wohnung inne hatte.

Als ehemaliger Pair von Frankreich, einstiger Kavallerieoberst, glaubte er, wie behauptet wurde, weder an Gott noch Teufel. Da er also von einem Jenseits nichts wissen mochte, hatte er das Diesseits nach allen Richtungen hin genossen und war so zum Stachel in Mamas Herzen geworden.

Sie sagte:

»Paul, gieb mir den Brief.«

Als sie ihn zu Ende gelesen, bat ich meinerseits darum. Er lautete folgendermaßen:

»Herr Graf! Ich meine, ich muß Sie mitteilen, daß Ihr Schwager, der Marqui Fumerol, sterben wird. Vielleicht nützt Sie das was und vergessen Sie nicht, daß ich Ihnen benachrichtigt habe.

Ihre Dienerin
Mélani.«

Papa murmelte:

»Wir müssen überlegen. In meiner Stellung bin ich verpflichtet, über die letzten Augenblicke Deines Bruders zu wachen.«

Mama sagte:

»Ich werde den Abbé Poivron holen lassen und ihn um Rat fragen, und dann werde ich mit dem Abbé und Roger meinen Bruder aufsuchen. Du, Paul, bleibst hier. Du darfst Dich nicht kompromittieren. Eine Frau kann und muß so etwas thun, aber für einen Politiker in Deiner Stellung ist das etwas anderes. Wenn es auch eine gute That wäre, die Du da thätest, so könnte sie von einem Gegner doch gegen Dich ausgebeutet werden.«

»Du hast recht«, – antwortete mein Vater, »thue wie Du denkst, liebe Freundin.«

Eine Viertelstunde darauf trat Abbé Poivron in den Salon und die Sachlage wurde erklärt, durchgesprochen und nach allen Richtungen hin klar gestellt.

Wenn nämlich der Marquis von Fumerol, einer der ersten Familien Frankreichs angehörend, ohne die Tröstungen der Religion stürbe, so würde das für den Adel im Allgemeinen ein fürchterlicher Schlag sein und für den Grafen von Tourneville im Besonderen. Die Freidenker würden triumphieren. Die schlechte Presse würde sich sechs Monate lang darüber freuen wie über einen Sieg. Der Name meiner Mutter würde in den Kot gezogen werden und in den sozialistischen Blättern breit getreten, der meines Vaters beschmutzt. So etwas dürfte nicht geschehen.

Es wurde also ein Kreuzzug beschlossen unter Anführung des Abbé Poivron, eines kleinen, dicklichen, sehr sauber gekleideten Priesters, der immer einen gewissen Parfümgeruch mit sich trug, der richtige Vikar einer großen Kirche in einem reichen und vornehmen Stadtviertel.

Papa ließ einen Landauer anspannen und Mama, der Abbé und ich fuhren davon, um meinem Onkel die Sterbe-Sakramente zu reichen.

Wir waren übereingekommen, zu versuchen, erst Mélanie zu sprechen, die den Brief geschrieben und die entweder die Portiersfrau sein mußte oder das Dienstmädchen meines Onkels.

Vor einem Hause mit sieben Stockwerken stieg ich aus und ging voraus. Ich trat in einen finstern Gang, in dem ich mit Mühe die dunkle Portiersloge unterscheiden konnte. Der Mann maß mich mit mißtrauischen Blicken. Ich fragte:

»Wohnt Fräulein Mélanie hier?«

»Kenn' ich nicht.«

»Aber ich habe von ihr einen Brief bekommen.«

»Kann sein, kenne ich nicht. Soll das ein öffentliches Mädchen sein?«

»Nein, wahrscheinlich ein Dienstmädchen. Sie hat mir wegen einer Stelle geschrieben.«

»Ein Dienstmädchen? Ein Dienstmädchen – na, vielleicht die vom Marquis. Sehen Sie mal nach, fünf Treppen links.«

Sobald er gehört, daß ich nicht nach einer Dirne fragte, wurde er liebenswürdiger und kam bis an den Gang vor. Es war ein großer, magerer Mann mit weißem Backenbart, der ausschaute wie eine Art Kirchendiener und sich sehr würdig benahm.

Ich stürmte die schneckenartig gewundene, klebrige, schmutzige Treppe hinauf, deren Geländer ich gar nicht anzufassen wagte, und klopfte drei Mal leise im fünften Stock an der Thüre links.

Sie ward sofort geöffnet und eine mächtige, schmutzige Frau stand vor mir und versperrte mir den Eingang, indem sie beide Hände gegen die Thürpfosten stemmte.

Sie brummte:

»Was wünschen Sie?«

»Sind Sie Fräulein Mélanie?«

»Ja.«

»Ich bin der Vicomte von Tourneville.«

»Schön, treten Sie ein.«

»Mama ist nämlich unten mit einem Priester.«

»Gut, holen Sie sie herauf, aber nehmen Sie sich vor dem Portier in Acht.«

Ich ging hinunter und führte Mama herauf. Der Abbé folgte.

Mir war, als ob ich hinter uns Schritte hörte.

Sobald wir in der Küche standen, bot uns Melanie Stühle an und wir setzten uns alle vier um zu warten.

Mama fragte:

»Es geht ihm wohl sehr schlecht?«

»Jawohl, gnädige Frau, der machts nicht mehr lange.«

»Meinen Sie, daß er vielleicht den Besuch eines Priesters annehmen würde.«

»O, das glaube ich nicht.«

»Kann ich ihn denn sehen?«

»Nu ja, gnädige Frau, nur – nur – die Mädchen sind nämlich bei ihm.«

»Welche Mädchen?«

»Na, wissen Sie, seine guten Freundinnen.«

»Ah.«

Mama war ganz rot geworden.

Der Abbé Poivron hatte die Augen gesenkt. Das fing an, mir Spaß zu machen, und ich sagte:

»Wenn ich nun zuerst hineinginge, ich könnte ja sehen, wie er mich aufnimmt und könnte ihn vielleicht auf euch vorbereiten.«

Mama antwortete, ohne etwas Arges zu denken:

»Jawohl, mein Kind.«

Aber irgendwo ging eine Thür auf und eine Stimme, eine Frauenstimme rief:

»Mélanie.«

Die dicke Dienerin lief herbei und antwortete:

»Was wollen Sie denn, Fräulein Klara?«

»Schnell das Omelette.«

»In einer Minute, Fräulein.«

Dann kam sie zu uns zurück und erklärte:

»Sie haben nämlich bei mir zum Frühstück für zwei Uhr ein Käseomelette bestellt.«

Und sie schlug sofort die Eier in eine Schüssel und begann sie heftig zu quirlen.

Ich ging auf die Treppe hinaus und klingelte, um officiell meine Ankunft anzuzeigen.

Mélanie öffnete mir, ließ mich im Vorzimmer niedersitzen und ging hinein zu meinem Onkel, um ihm zu sagen, daß ich da wäre. Dann bat sie mich einzutreten.

Der Abbé versteckte sich hinter der Thür, um beim ersten Zeichen meinerseits zu kommen.

Als ich meinen Onkel sah, war ich allerdings sehr erstaunt. Der alte Lebemann war sehr schön, hatte etwas sehr Würdiges und sah sehr vornehm aus.

Er saß oder vielmehr lag fast in einem großen Stuhl, eine Decke über den Knieen, während seine Hände, lange, blasse Hände, auf der Lehne ruhten. So erwartete er den Tod mit der Würde eines Patriarchen. Der weiße Bart fiel ihm auf die Brust herab und sein Haar, gleichfalls schneeweiß, hing ihm bis auf die Wange herunter.

Hinter seinem Stuhl standen, als wollten sie ihn gegen mich verteidigen, zwei junge, weibliche Wesen, klein, dick und sahen mich mit frechem Dirnenblick an. Sie waren in Unterrock und Frisiermantel, mit bloßen Armen, ihre langen schwarzen Haare flossen aufgelöst den Rücken hinab. Sie trugen orientalische Pantöffelchen mit Goldstickerei, sodaß man ihre Knöchel und seidenen Strümpfe sah. Neben dem Sterbenden wirkten sie wie die Verkörperung der Sünde auf einem symbolischen Gemälde. Zwischen Stuhl und Bett stand ein kleiner Tisch mit einem Tischtuch darauf, der mit seinen zwei Tellern, zwei Gläsern, zwei Gabeln, zwei Messern das Käseomelette zu erwarten schien, das sie eben bei Mélanie bestellt hatten.

Mein Onkel sagte mit schwacher Stimme, schwer atmend aber ganz klar:

»Guten Morgen, mein Sohn, Du kommst recht spät, um mich noch zu sehen. Unsere Bekanntschaft wird nicht lange dauern.«

Ich stammelte:

»Lieber Onkel, meine Schuld ist es nicht.«

Er antwortete:

»Nein, das weiß ich, Dein Vater und Deine Mutter sind mehr daran schuld als Du. Wie geht es ihnen denn?«

»Danke, nicht schlecht. Als sie hörten, daß Du krank wärest, haben sie mich geschickt, um mich nach Dir zu erkundigen.«

»Ah! Aber warum sind sie denn nicht selbst gekommen?«

Ich blickte die beiden Mädchen an und sagte ganz milde:

»Sie können nichts dafür, wenn sie nicht kommen konnten, lieber Onkel. Aber für meinen Vater wäre es sehr peinlich hier einzutreten und für meine Mutter ganz unmöglich . . . .«

Der Greis antwortete nichts, streckte mir aber seine Hand entgegen und ich nahm diese bleiche, kalte Hand und betrachtete sie.

Die Thür ging auf. Mélanie trat ein mit dem Omelette und setzte es auf den Tisch. Die beiden Mädchen nahmen sofort vor ihren Tellern Platz und fingen an zu essen, ohne die Augen von mir zu wenden.

Ich sagte:

»Lieber Onkel, es würde meiner Mutter eine sehr große Freude sein, Dich noch einmal umarmen zu können.«

Er murmelte:

»Mir auch! Mir auch.«

Er schwieg. Ich wußte nicht, was ich ihm vorschlagen sollte und man hörte nur noch das Klappern der Gabeln auf dem Porzellan und das leise Schmatzen der Essenden.

Da hielt der Abbé, der hinter der Thür gehorcht hatte und unsere Verlegenheit bemerkte, die Sache für gewonnen und meinte, der Augenblick zum Eingreifen sei gekommen. Daher zeigte er sich.

Mein Onkel war so paff über sein Erscheinen, daß er zuerst ganz starr sitzen blieb; dann öffnete er den Mund, als wollte er den Priester verschlingen. Darauf rief er mit starker, tiefer, wütender Stimme:

»Was suchen Sie hier?«

Der Abbé, der an schwierige Lagen gewöhnt war, näherte sich immer mehr und murmelte:

»Ich komme im Namen Ihrer Schwester, Herr Marquis. Sie schickt mich. Sie würde so glücklich sein, Herr Marquis. . . .«

Aber der Marquis hörte nicht, er hob die Hand und wies mit tragischer, wundervoller Gebärde nach der Thür, während er verzweifelt stammelte:

»Hinaus – hinaus – ihr Seelenverderber, hinaus – ihr Gewissenszwinger, hinaus, der Sie es wagen in das Zimmer eines Sterbenden einzubrechen.«

Der Abbé wich nach der Thür zurück und ich auch, indem ich mich mit der Geistlichkeit zurückzog. Die beiden Mädchen fühlten sich gerächt, erhoben sich, ließen die Hälfte ihres Omelettes liegen und stellten sich rechts und links vom Stuhl meines Onkels auf, indem sie ihre Hände auf seine Arme legten, ihn zu beruhigen, ihn zu beschützen gegen solch verbrecherische Ueberfälle der Familie und der Kirche.

Der Abbé und ich trafen mit Mama wieder in der Küche zusammen und Mélanie bot uns von neuem Stühle an.

»Ich wußte schon, daß es so nicht gehen würde,« sagte sie, »wir müssen schon was anderes finden, sonst entschlüpft er uns doch!«

Und man fing an zu beraten. Mama hatte eine Ansicht, der Abbé eine andere und ich die dritte.

Wir diskutierten halblaut seit etwa einer halben Stunde: als wir plötzlich einen mächtigen Lärm von umfallenden Stühlen oder dergleichen hörten und laute Rufe meines Onkels unser Ohr trafen, heftiger und fürchterlicher noch als zuvor, sodaß wir alle vier aufsprangen.

Wir hörten durch die Thüren hindurch:

»Hinaus . . . Hinaus, Lumpenpack, ihr Lümmel und Schufte, hinaus, hinaus.«

Mélanie lief herbei und kam sofort wieder, um mich zu Hilfe zu rufen. Ich erschien und sah meinen Onkel, der sich in einem Zornesanfall fast erhoben hatte, zwei Männern gegenüber stehen, die, wie es schien, nur darauf warteten, daß er vor Wut sterben sollte.

An dem langen, lächerlichen Rock, den langen, englischen Schuhen, an dem Gesichtsausdruck eines verhungerten Schulmeisters, an dem steifen hohen Kragen und der weißen Kravatte, dem glattgescheitelten Haar, dem heuchlerischen Pfaffen-Gesicht, erkannte ich sofort in dem einen den protestantischen Pastor.

Der andere war der Portier des Hauses, der, zur reformierten Kirche gehörend, uns gefolgt war, unsere Niederlage mit angesehen hatte und nun zu seinem Pastor gelaufen war, in der Hoffnung, es würde ihm besser glücken.

Mein Onkel schien außer sich zu sein vor Wut. Wenn schon der Anblick des katholischen Geistlichen, eines Priesters von der Religion seiner Ahnen, den Marquis von Fumerol, der Freidenker geworden war, aufgeregt hatte, so brachte ihn der Anblick des Pastors seines Portiers ganz außer Rand und Band.

Ich packte die beiden Männer am Arm und warf sie so heftig hinaus, daß sie zweimal mit den Köpfen gegeneinander flogen am Eingang der beiden Thüren, die zur Treppe führten.

Dann verschwand auch ich, lief wieder in die Küche, in unser Hauptquartier, um den Rat meiner Mutter und des Priesters einzuholen.

Aber Mélanie kam ganz verstört und jammernd herein:

»Er stirbt, er stirbt. Kommen Sie schnell, er stirbt.«

Meine Mutter lief herbei. Mein Onkel war zu Boden gefallen. Der Länge nach lag er da und rührte sich nicht. Ich glaube, er war schon tot.

Mama benahm sich in diesem Augenblick wundervoll. Sie ging geradewegs auf die beiden neben dem Körper knieenden Mädchen zu, die meinen Onkel aufrichten wollten, wies ihnen mit Entschiedenheit, mit großer Würde und unwiderstehlichem Ausdruck die Thür und rief:

»Jetzt ist's an euch hinauszugehen!«

Und sie gingen ohne Widerstreben fort, ohne ein Wort zu verlieren. Ich muß hinzufügen, daß ich mich schon bereit gemacht hatte, sie mit derselben Schnelligkeit wie den Pastor und den Portier an die Luft zu befördern.

Da gab Abbé Poivron meinem Onkel die letzte Ölung mit den vorgeschriebenen Gebeten und vergab ihm seine Sünden.

Mama schluchzte laut, an der Seite ihres Bruders knieend. Plötzlich rief sie:

»Er hat mich erkannt, er hat mir die Hand gedrückt, ich weiß bestimmt, er hat mich erkannt, und er hat mir gedankt. O mein Gott, welche Freude.«

Arme Mama, wenn sie begriffen und geahnt hätte, für wen und für was dieser Dank hatte sein sollen.

Man legte den Onkel auf sein Bett. Jetzt war er wirklich tot.

Mélanie sagte:

»Gnädige Frau, wir haben kein Bettzeug, um ihn aufzubahren, die ganze Wäsche gehört den Mädchen.«

Ich betrachtete das Omelette, mit dem sie noch nicht ganz fertig geworden, und die Lust zu weinen und zu lachen überkam mich gleichzeitig. Es giebt sonderbare Augenblicke und wunderliche Gefühle im Leben.

Natürlich haben wir meinem Onkel ein prachtvolles Begräbnis ausgerichtet. An seinem Grabe wurden fünf Reden gehalten. Der Senator Baron von Croisselles bewies in wundervollen Worten, daß Gott stets siegreich in aristokratische Herzen, wenn sie sich auch kurze Zeit von ihm losgesagt haben, wieder einzieht. Alle Mitglieder der katholischen und royalistischen Partei folgten dem Leichenbegängnis mit triumphierendem Enthusiasmus und sprachen von diesem schönen Tod nach diesem etwas zweifelhaftem Leben.


Der Vicomte Roger schwieg. Man lachte um ihn herum und jemand sagte:

»Ach, so geht es bei allen Bekehrungen in letzter Stunde zu.«

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