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Der Herr Pfarrer und andere Geschichten

Octave Mirbeau: Der Herr Pfarrer und andere Geschichten - Kapitel 7
Quellenangabe
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typenarrative
authorOctave Mirbeau
titleDer Herr Pfarrer und andere Geschichten
publisherWiener Verlag
printrun1. - 5. Tausend
year1904
translatorFranz Weil
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
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Vor der Galavorstellung

»Ich habe Kaiser Alexander III. sehr gut gekannt. Er war ein vortrefflicher Mensch, wenn man von einem Kaiser sagen darf, daß er ein Mensch, ein einfacher Mensch sei wie Sie, wie ich, wie wir alle. Bei Gott, ich habe diese Kühnheit nicht, so wenig wie Ihr Herr Baudin, der biedere Volksmann und getreue Sozialist. Also, er war ein ausgezeichneter Kaiser, der wahre Vater seines Volkes, und es freut mich, daß Ihre Republik einer französischen Brücke seinen Namen gegeben hat. Das ist einmal eine Brücke, die recht seltsame und geheimnisvolle Dinge verbindet.

Es wäre zu viel gesagt, wollte ich behaupten, daß Kaiser Alexander III. mein Freund war. Immerhin beehrte er mich mit seinem Wohlwollen, das ist die Wahrheit, und er zeigte sich bei mancherlei Gelegenheiten mir gegenüber sehr freigebig. Ich habe eine silberne Zigarettendose von ihm, mit meinen Initialen, mit seltsamen Steinen ausgelegt, wie man sie nur in den Bergwerken nahe dem Nordpol findet. Das Stück ist nicht sehr wertvoll und nicht besonders schön. Ich besitze auch eine Zündholzbüchse aus einem unbekannten Metall, das nach Erdöl riecht und es anderen unmöglich macht, Feuer zu machen. Aber die Schönheit dieser kaiserlichen Andenken beruht nicht in ihrem größeren oder minderen Reichtum, nicht in ihrem größeren oder geringeren Handelswert; sie liegt allein in dem Andenken an den Spender. Habe ich nicht recht?

Ich spielte damals in Rußland – es war vor sechs Jahren – eine ähnliche, wenn auch selbstredend geringere Rolle als euer ruhmreicher Friedrich Febvre unter dem Kaiserreich Napoleon III. Ich will mich mit ihm nicht vergleichen, denn es gibt nur einen Febvre auf der Welt. Sie verstehen, ich war Schauspieler. Kaiser Alexander schätzte meine Fähigkeiten hoch. Selbst in der Erregung war mein Auftreten von vornehmer Eleganz und meine Haltung eine würdige: ich war so ungefähr ein russischer Laffont, wenn Sie erlauben. Er kam oft, um mich in meinen besten Rollen zu sehen, und wenn er auch in seinem Beifall nie überschwenglich war, geruhte er, mir gelegentlich seine Anerkennung zu bekunden. Er besaß einen scharfen Geist, und ich sage es ohne jede Speichelleckerei, er erkannte in allen dramatischen Werken, die ich spielte, die wertvollen Stellen, ohne darauf aufmerksam gemacht worden zu sein. Wie oft ließ mich Seine Majestät zu sich rufen und beglückwünschte mich mit jener besonderen und kühlen Begeisterung, die sich ein unbeschränkter Herrscher gestatten darf, der in vielerlei Dingen die größte Zurückhaltung bekunden muß. In Rußland hat man, wie Sie wissen, kein südliches Blut, und die Sonne lacht dort ebensowenig in die Seelen wie auf die schneebedeckten Fichtenwälder, in denen die Wölfe hausen. Wie immer es auch sei, der Kaiser hatte mich so sehr liebgewonnen, daß es ihm nicht genügte, mir öffentlich Beifall zu zollen, sondern mich auch bei besonderen Anlässen, selbstverständlich nur in Dingen, die meine Kunst betrafen, einlud und zu Rate zog. Denn wie ich bereits gesagt habe, es gab nur einen Febvre auf der Welt. Ich wurde beauftragt, die Vorstellungen im Winterpalast zu leiten und ähnliche Aufführungen in den anderen kaiserlichen Residenzen zu arrangieren, so oft der Kaiser dort Festlichkeiten veranstaltete. Mein Einfluß stieg derart, daß Herr Raoul Gunzbourg mich mit scheelen Augen zu betrachten anfing und mich bei eurem Sarcey in der gemeinsten Weise anschwärzte, was mich auf den Gedanken brachte, eines Tages eine französisch-russische Gastspielreise nach Frankreich zu versuchen.

Ich war also glücklich, reich und berühmt, hatte einflußreiche Bekanntschaften oder solche, die als einflußreich galten, was noch wertvoller ist, als wenn sie es wirklich sind, und ich flehte jeden Abend zu den Heiligen, daß mein Leben so weiter verlaufe, daß ich gern mein Streben beschränken und keine anderen Güter mehr wünschen wolle, als die, welche ich schon besaß!«

Hier wurde die Stimme des Erzählers ernst, seine Augen wurden traurig, und nachdem er eine kleine Weile geschwiegen hatte, setzte er fort:

»Als Waise und Junggeselle lebte ich gemeinsam mit meiner Schwester, einem lieblichen Backfisch von siebzehn Jahren, die die Freude meines Herzens, die Sonne meines Hauses war. Ich liebte sie über alles. Und wie hätte ich dieses reizende junge Geschöpf nicht lieben sollen; sie war lebhaft und lustig, geistvoll und sanft, schwärmerisch und freigebig, unausgesetzt klang helles Lachen von ihren Lippen, und ihre Seele begeisterte sich für alles, was schön und groß war. Unter dieser zarten Hülle eines lachenden jungen Mädchens fühlte man eine feurige Seele, die gerecht und frei war. Nicht selten entpuppt sich nationaler Heldenmut derart bei uns. In der erstickenden Ruhe, die auf unser Vaterland drückt, in dem ungeheuren Polizeiverdacht, der es umklammert, wählt das Genie, um seinen Weg zu verbergen, oftmals das Herz eines Kindes zu seinem Schützer, eines kleinen Mädchens, als ein unverletzbares Obdach. Meine Schwester war eine dieser Erwählten. Eine einzige Sache bekümmerte mich bei ihr: die übertriebene Freimütigkeit ihrer Worte und die maßlose Unabhängigkeit ihres Geistes, die sie vor niemand zum Schweigen bringen wollte, auch nicht vor jenen, in deren Gegenwart der Mund ganz stumm und die Seele gut verschlossen bleiben muß. Aber ich beruhigte mich und sagte mir, daß solche kleine Verirrungen in ihrem Alter wohl keine üblen Folgen nach sich ziehen, obgleich bei uns die Justiz und das Unglück kein Alter kennen.

Als ich eines Tages von Moskau heimkam, wo ich einige Vorstellungen gegeben hatte, fand ich das Haus leer. Meine beiden alten Diener saßen auf einer Bank im Vorzimmer und jammerten.

»Wo ist meine Schwester?« fragte ich.

»O Herr!« sagte der eine von ihnen, denn der andere sprach niemals, »sie sind dagewesen . . . und haben sie weggeführt, mitsamt der Amme . . . Gott sei ihr gnädig!«

»Du bist wohl verrückt!« schrie ich ihn an . . . »Oder du bist betrunken! . . . Was ist also mit dir? . . . Weißt du überhaupt, was du sprichst? . . . He, sage mir, wo meine Schwester ist!«

Der Alte starrte mit seinem bärtigen Gesicht auf die Decke des Zimmers:

»Ich habe dir schon gesagt,« murmelte er . . . »Sie sind gekommen . . . und haben sie fortgeführt . . . der Teufel weiß, wohin!«

Ich glaubte vor Schmerz ohnmächtig zu werden. Doch fand ich die Kraft, mich an einem Vorhang festzuklammern, und rasend stieß ich hervor:

»Aber warum? . . . Warum? . . . Sie müssen doch etwas gesagt haben. Sie können sie doch nicht so fortgeführt haben, ohne Ursache? . . . Haben sie nicht gesagt, warum? . . .«

Der Alte schüttelte den Kopf und entgegnete:

»Nichts haben sie gesagt . . . Sie sagen nie etwas . . . Sie kommen wie die Höllenhunde . . . man weiß nicht woher . . . und wenn sie wieder fort sind, bleibt nichts übrig, als zu weinen . . .«

»Aber sie?« rief ich verzweifelt . . . »Sie . . . Sie wird doch etwas gesagt haben? Sag . . . sie hat sich zur Wehre gesetzt? . . . hat sie ihnen nicht gedroht, daß ich . . . daß der Kaiser, der mein Freund ist, sie strafen werde? . . . Sie muß doch etwas gesagt haben?«

»Was hätte sie denn sagen sollen, die teure Seele? . . . Und was hätte sie auch sagen können? Sie hat beide Hände gefaltet, wie vor dem heiligen Muttergottesbild . . . Und was willst du . . . Jetzt bleibt dir und uns beiden, die sie wie das Leben lieb gehabt haben, nichts übrig, als zu weinen . . . so lange wir leben . . . denn sie ist dahin gegangen, von wo man nimmer wiederkommt . . . Gott und unser Väterchen, der Zar, seien gesegnet!«

Ich begriff, daß ich von diesen treuen und ergebenen Hunden keine anderen Aufschlüsse erwarten konnte, und ich ging fort, Erkundigungen einzuziehen. Ich wurde von Amt zu Amt, von Kanzlei zu Kanzlei, von Schalter zu Schalter geschickt, und überall stieß ich an verschlossene Gesichter, an verriegelte Seelen, an versperrte Augen wie an Gefängnistüren.

Man wußte nicht . . . man wußte nichts . . . Man konnte mir nichts sagen . . . Einige rieten mir, nicht so laut zu reden oder lieber gar nichts zu sagen und zufrieden nach Hause zu gehen. In meiner Verzweiflung dachte ich daran, den Kaiser um Audienz zu bitten. Er war gut. Er liebte mich. Ich würde mich ihm zu Füßen werfen, ihn um Gnade anflehen . . . Denn wer weiß? . . . Er kannte sie vielleicht gar nicht, diese finstere Justiz, die in seinem Namen ausgeübt wird . . . Er wußte sicher nichts davon! Einige Offiziere, mit denen ich befreundet war, brachten mich von dieser Absicht rasch ab.

»Davon darf man nicht reden! . . . Man darf davon nicht reden! . . . Das trifft jeden. Wir alle haben Freunde und Schwestern, die dort unten sind . . . Davon darf man nicht reden! . . .« Und um meinen Schmerz zu lindern, luden sie mich ein, den Abend mit ihnen zu verbringen. Man wird sich mit Champagner betrinken, bei den Fenstern des Restaurants Kellner hinauswerfen, . . . man wird sich mit Weibern unterhalten . . .

»Kommen Sie doch, mein Lieber, kommen Sie!«

Wackere Freunde!

Erst am dritten Tage konnte ich den Polizeipräsidenten sprechen. Er war ein guter Bekannter. Er hat mich im Theater oft in meiner Garderobe besucht. Er war ein liebenswürdiger Mann, dessen leutselige Manieren und dessen geistvolles Geplauder ich bewunderte. Bei den ersten Worten, die ich aussprach, unterbrach er mich.

»Pst!« machte er stirnrunzelnd, »denken Sie darüber nicht weiter nach! Es gibt Dinge, über die man nicht nachdenken soll, nicht nachdenken darf!«

Und plötzlich fragte er mich um vertrauliche Einzelheiten über eine französische Sängerin, die tags zuvor in der Oper bejubelt worden, und von deren Schönheit er entzückt war.

Endlich, acht Tage nach diesem furchtbaren Ereignis – ich versichere Ihnen, es schien mir wie ein Jahrhundert – ein Jahrhundert voll Angst und tödlicher Qualen, gab man im Schauspielhaus eine Galavorstellung. Der Kaiser ließ mich durch einen Gardeoffizier rufen. Wie gewöhnlich, wie immer, war er ernst und traurig, von einer müden Roheit und einem eisigen Wohlwollen. Ich weiß nicht recht warum, als ich diesen Größten der Großen vor mir sah – sei es Respekt oder Furcht – sei es das Bewußtsein seiner mächtigen Allgewalt – es war mir unmöglich, ein Wort hervorzubringen, das einfache Wort »Gnade« auszusprechen, dieses Wort, das meine Brust die ganze Zeit hindurch mit Hoffnung erfüllt hatte, in meiner Kehle zitterte und auf meinen Lippen brannte. Ich war vollkommen gelähmt, starr, wie tot . . .

»Meine Glückwünsche, Herr,« sagte er mir, »Sie haben heute Abend gespielt wie Guitry!«

Und nachdem er mir seine Hand zum Kuß gereicht hatte, war ich gnädig entlassen.«

Der Erzähler sah auf seine Taschenuhr und verglich die Zeit, die sie anzeigte, mit der einer Pendeluhr, die auf einem kleinen Schrank nebenan tickte!

»Ich komme ans Ende,« begann er wieder. »Es ist gerade noch Zeit . . . Zwei Jahre verstrichen. Ich wußte noch immer nichts; ich hatte noch nicht das Geringste über das furchtbare Geheimnis erfahren können, das mir plötzlich das Liebste auf dieser Welt entrissen hatte. So oft ich einen Beamten darüber befragte, kam nichts über dessen Lippen als dieses wahrhaft entsetzenerregende Pst!, mit dem ich gleich nach dem Geschehnis trotz meines Flehens und Bittens überall empfangen worden. Alle Einflüsse, die ich in Bewegung zu setzen versuchte, dienten nur dazu, meine Befürchtungen noch schmerzlicher und das Dunkel noch undurchdringlicher zu machen, in dem das Leben des armen vergötterten Kindes, das ich beweinte, verschwunden war. Sie können sich vorstellen, ob ich mit meinem Herzen beim Theater, bei meinen Rollen war, ob ich das aufregende Dasein noch fühlte, für das ich sonst leidenschaftlich entflammt war. So furchtbar peinlich es auch war, dachte ich keinen Augenblick daran, meinen Beruf aufzugeben. Denn gerade durch ihn war ich in täglichem Verkehr mit den höchsten Persönlichkeiten des Reiches, die ich vielleicht eines Tages mit Erfolg für mein schreckliches Unglück zu interessieren hoffte. Und ich überließ mich im Gedanken, eine entfernte Hoffnung zu sehen, deren wirren und unsichtbaren Lichtschimmer ich zu durchblicken glaubte. Der Kaiser brachte mir immer das gleiche kühle Wohlwollen entgegen. Man sah ihm an, daß auch er an einem unbekannten Schmerz mit bewunderungswürdigem, schweigsamem Mute litt. Ach, ich fühlte brüderlich, daß er nichts wußte, nicht das Geringste wußte, und daß er die unendliche Traurigkeit seines Volkes teilte, daß der Tod an ihm nagte und seine mächtige, hoheitsvolle Heldengestalt zur Erde niederzog. Und ein ungeheueres Mitleid stieg in meinem Herzen für ihn auf . . . Ach, warum wagte ich nicht, den Schrei auszustoßen, der meine Schwester vielleicht gerettet hätte? . . . Warum? . . . fürwahr, ich weiß es nicht.

Nach einigen Tagen und Nächten voll unsagbarer Pein vermochte ich nicht länger, so zu leben, und war entschlossen, alles aufs Spiel zu setzen. Ich begab mich zum Polizeipräsidenten.

»Hören Sie mich an,« erklärte ich entschieden . . . »ich komme nicht zu Ihnen, um leere Worte zu dreschen . . . ich verlange nicht die Begnadigung meiner Schwester, ich frage Sie nicht einmal, wo sie ist . . . Ich will nur das eine wissen: ob sie lebt oder ob sie tot ist! . . .«

Der Polizeipräsident machte eine ärgerliche Bewegung:

»Schon wieder!« rief er. »Warum denken Sie immer an das, mein Teurer? Sie sind wahrhaftig nicht klug . . . und Sie machen sich ganz überflüssigen Kummer . . . Sehen Sie! Das alles ist längst vorbei! . . . Nehmen Sie an, sie sei tot! . . .«

»Das ist es eben, was ich wissen will,« sagte ich beharrlich . . . »Der Zweifel tötet mich. Ist sie tot oder lebt sie noch? Sagen Sie mir nur das eine . . .«

»Sie sind wunderlich, mein Lieber . . . Aber das weiß ich doch nicht . . . Wie sollte ich davon wissen?«

»Forschen Sie nach . . . übrigens ist es ja mein Recht . . .«

»Sie wünschen es?«

»Ja, ja, ja . . . ich wünsche es!« rief ich . . .

»Nun gut! Es sei! Ich werde mich erkundigen, ich verspreche es Ihnen . . .«

Und während er mit seinem goldenen Federhalter spielte, fügte er nachlässig hinzu:

»Nur möchte ich Sie für die Zukunft ersuchen, mein Lieber, einen etwas weniger freien Begriff von Ihren Rechten zu haben . . .«

Sechs Monate nach diesem Gespräch trat eines Abends, als ich mich in meinem Kabinett für die Bühne ankleidete, ein Polizist auf mich zu, der mir einen versiegelten Umschlag übergab . . . Fieberhaft erregt brach ich ihn auf. Er enthielt ein Blatt ohne Datum und Unterschrift, das folgende Worte enthielt:

»Ihre Schwester lebt, aber sie hat schneeweißes Haar.«

Ich sah die Mauern des Kabinetts, die Lichter, die Spiegel um mich kreisen, kreisen . . . Dann verschwand alles, und ich stürzte wie eine leblose Masse auf den Teppich . . .«

Der Erzähler erhob sich. Er war blaß und gekrümmt wie ein Kranker. Er trat durch den Saal auf den Spiegel zu, ordnete seine Halsbinde und seine Frisur. Und während von der Straße herauf das Jauchzen der Menge bis zu uns drang, die den Zar begrüßte, der sich zur Galavorstellung in die Comédie Française begab, sagte er:

»Seither sind wieder drei Jahre vorbei! . . . Und gerade heute ist die arme Kleine dreiundzwanzig Jahre alt! . . .«

Hierauf drückte er uns die Hände und ging.

 


 

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