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Der Herr der Welt

Adolf Mützelburg: Der Herr der Welt - Kapitel 20
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authorAdolf Mützelburg
titleDer Herr der Welt
publisherZenith-Verlag Erich Stolpe Leipzig
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Der Herr der Welt

Acht Tage darauf hielten fast zu gleicher Zeit mehrere Equipagen vor dem Hotel des Herzogs *** im Faubourg St. Germain. Die Personen, die ihnen entstiegen und in einzelnen Gruppen die Treppen hinaufgingen, wurden von Dienern des Herzogs in einen großen Saal gewiesen. Alle hatten eine dringende Einladung von dem Herzog erhalten, sich an diesem Abend um die bestimmte Zeit einzufinden. Der Herzog hatte hinzugefügt, daß sie dort den Grafen Monte Christo sehen würden, und dieser Grund hatte genügt, alle ohne Ausnahme herbeizuführen.

In dem Saal brannten die großen Kronleuchter nicht, sondern nur die Armleuchter an den Wänden, die kaum hinreichten, den großen Raum zu erhellen. An der einen Seite erhob sich eine Art von Kanzel oder Pult, die mit schwarzem Tuch verhangen war. Hinter dieser standen zwei Stühle. Schweigend ordnete sich die Gesellschaft auf den Sesseln, die in mehreren Reihen in der Mitte des Saales aufgestellt waren.

In der ersten Reihe saßen Don Lotario, Therese, Wolfram und Amelie – in der zweiten Kapitän Morel, Valentine, Villefort und der alte Noirtier von Villefort, dessen Rollstuhl man in den Saal geschoben – in der dritten der Abbé Laguidais und Graf Arenberg.

Der Herzog erschien erst, als alle beisammen waren und Platz genommen hatten. Dann grüßte er die ganze Gesellschaft im allgemeinen und setzte sich neben den Grafen Arenberg und den Abbé Laguidais. Kaum war dies geschehen, als an dem einen Ende des Saales, hinter dem schwarzen Pult eine Tür sich öffnete und zwei Personen erschienen: ein Herr, der eine Dame am Arme führte.

Beide waren ganz schwarz gekleidet. Die Dame war verschleiert, und zwar so tief, daß niemand auch nur einen Schein ihres Gesichtes zu erhaschen vermochte. Der Herr führte sie einige Schritte weit vor zu dem einen Sessel und ließ sie darauf Platz nehmen.

Dann trat er selbst noch weiter vor, bis hinter das Pult. Alle Anwesenden schienen von einem tiefen Schauer ergriffen zu werden, als sie jetzt das Gesicht dieses Mannes deutlicher erblickten. Es war weiß, weiß wie Marmor oder wie das Antlitz des Todes, und das lange schwarze Haar, das bis auf die Schultern niederfiel, hob noch diese entsetzliche Blässe. Seine Augen waren tief eingefallen, seine Wangen schmal, seine Lippen bleich.

Don Lotario und Wolfram, Morel, Valentine und Amelie bemühten sich vergebens, in diesem Manne jenen Grafen Monte Christo oder Lord Hope wiederzuerkennen, der ihnen vor verhältnismäßig kurzer Zeit in der vollen Kraft und Schönheit des Mannesalters, mit der Rüstigkeit und Behendigkeit der Jugend gegenübergetreten war. Die Veränderung wurde noch bemerkbarer dadurch, daß der Graf keinen Bart mehr trug. Aber dieser Umstand allein hätte eine solche Umwandlung nicht hervorrufen können. Jeder sah auf den ersten Blick, daß eine furchtbare, entsetzliche Veränderung mit dem Grafen vorgegangen sein mußte, eine Veränderung, die ihn in der kurzen Zeit weniger Monate in einen Greis umgeschaffen, die jede Spur von seinem früheren Dasein vernichtet hatte.

Das große Auge des Grafen schweifte eine halbe Minute lang über die Versammelten.

Ich danke Ihnen allen, daß Sie gekommen sind! sagte er dann mit seiner tiefen, sonoren Stimme. Es freut mich, daß ich alle die Gesichter wiedersehe, die mir lieb und wert sind. Das ist ein Trost, ein großer Trost für mich. Ich habe Sie durch den Herzog *** bitten lassen, hierherzukommen, weil meine Zeit viel zu kurz ist, als daß ich mit jedem einzelnen hätte sprechen können. Auch mögen es alle zusammen hören, denn ich glaube und wünsche, daß jeder von Ihnen Teil an dem Schicksal des anderen nimmt. So hören Sie denn die Worte eines Mannes, dessen Reue ebenso groß ist, als sein Streben stolz und vermessen gewesen.

Ob und wieweit mein vergangenes Leben den hier Versammelten bekannt ist, darüber will ich in diesem Augenblicke nicht weiter sprechen. In früher Jugend durch den Verrat hinterlistiger Freunde zu ewiger Gefangenschaft verdammt, des Liebsten auf der Erde beraubt, verließ ich meinen Kerker nur, um mich zu rächen. Darin, daß ein Zufall mir unermeßliche Schätze zur Verfügung gestellt, sah ich eine Fügung des Himmels, der Vorsehung. Es schien mir, als ob Gott selbst meine Rache billige und mich zu seinem Werkzeuge mache. Meine Feinde waren mächtig geworden, aber ich noch mächtiger als sie. Es gelang mir, mich zu rächen, empfindlich zu rächen. Aber meine Rache ging weiter, als sie sollte. Sie traf auch die Unschuldigen. Sie traf Albert von Morcerf, sie traf das Weib und die Kinder Villeforts. Sie traf selbst Morel. Schon damals, als ich Europa verließ, stieg der Gedanke in mir auf, daß ich weiter gegangen, als ein Mensch gehen dürfe. Ich bemühte mich, das wieder gutzumachen, was ich noch ändern konnte. Ich nahm Villefort mit mir, um ihn zu heilen. Ich vereinigte Morel und Valentine. Ich suchte für Albert von Morcerf zu sorgen. Aber die Festigkeit des letzteren wies alles zurück, was ich zu seinen Gunsten unternahm.

Ich ging nach Amerika, nach Kalifornien. Unterwegs führte mich der Zufall mit einem Sterbenden zusammen, der mir mitteilte, daß er in Kalifornien Goldgruben entdeckt habe. Es war der Vater Wolframs und Theresens. Als ich in Kalifornien angekommen war, fand ich, daß diese Schätze weit bedeutender seien, als ich geglaubt hatte. Die Ausbeutung dieser Goldgruben machte mich zum reichsten Manne auf der Erde.

Meine Rache, die mir gelang, der Reichtum, den ich gefunden, die ungeheuren Schätze, die mir ein Zufall in Kalifornien gab, die Menschenkenntnis, die ich erlangte, die Macht, die ich, wie ich selbst deutlich bemerkte, selbst auf hervor, ragende Geister ausübte, alles das ließ allmählich einen Plan in mir erstehen, wie er wohl noch nie in der Brust eines Menschen gereift. Ich wollte von meinem verborgenen Sitze in Kalifornien aus die Menschheit umgestalten. Ich hatte Gelegenheit gehabt, zu sehen, an welchen Übeln sie leidet. Ich faßte also den Gedanken, durch die ungewöhnlichen Mittel, welche die Vorsehung in meiner Hand vereint, an die Stelle der Vorsehung selbst zu treten und die jetzige Menschheit umzubilden. Wie ich meinen Plan ausgeführt, welche Mittel und Wege ich dazu gebraucht, darüber kann ich mich hier nicht aussprechen. Aber es schien mir, als ob ich meinen Zweck erreiche, als ob wirklich ein Mensch das tun könne, was Gott bisher selbst getan.

Dieses Streben mag frevelhaft gewesen sein, ich gebe es zu. Damals aber hielt ich mich für vollkommen rein und frei von allem Fehl. Ich hielt mich für berechtigt, das zu tun, wozu mir Gott selbst, wie ich glaubte, die Mittel an die Hand gegeben. Zu der Ausführung meiner Pläne brauchte ich außerordentliche Menschen, Menschen, die durch Leiden und Unglück geläutert und geistig so sehr gereift waren, um auf meine Ideen einzugehen. Ich fand solche Menschen in dem Abbé Laguidais, in dem Herzog *** und in dem Professor Wedell. Aber es lag mir daran, auch jüngere Leute für mich zu gewinnen, junge Männer zu Trägern meiner Gedanken zu machen. Und dazu schien es mir nötig, diese jungen Männer zu bilden, sie eine bestimmte Schule der Prüfung durchlaufen zu lassen, mit einem Worte: ihr Leben ganz nach meinen Gedanken zu gestalten und an die Stelle der Vorsehung zu treten.

Ich will zuerst von Ihnen sprechen, Don Lotario. Ich erkannte sogleich in Ihnen das gute Herz, den energischen Charakter, die edle Seele. Ich begriff, daß Sie, am rechten Orte und durch die rechte Schule geläutert, Außerordentliches leisten würden, während Sie in Kalifornien auf Ihrer Hacienda ein gutmütiger, gewöhnlicher Mensch geblieben wären. Es galt also, Sie von dort loszureißen. Als ich Donna Rosalba zum eisten Male sah. begriff ich, weshalb diese Dame Ihre Gattin werden wollte. Ich ließ Ihre Hacienda zerstören, ich ließ Donna Rosalba glauben, daß ich Ihre Stelle bei ihr einnehmen könne – und Sie verließen Kalifornien. Aber das sollte nur der Anfang Ihrer Prüfungen sein. Ich wollte Sie in das große Meer, das man Welt nennt, hinausschleudern und allmählich aller Stützen berauben, so daß Sie zuletzt ganz auf Ihre eigene Kraft angewiesen wären. Ich sah voraus, daß einzelne Umstände mich in meinen Plänen unterstützen würden, und als ich Ihr Verhältnis zu Therese erfuhr, konnte mir nichts erwünschter erscheinen als diese Liebe, deren Beginn notwendig ein unglücklicher sein mußte. In Paris ließ ich Ihnen noch den Gedanken, daß Sie reich seien; in London fing ich bereits an, Ihnen die Hauptstütze Ihres Reichtums zu entziehen. In Berlin wollte ich Sie des letzten Restes Ihres Vermögens berauben. Da kam jener Zwischenfall, von dem ich später sprechen werde, und mein Einfluß auf Sie hörte auf – wohl zu Ihrem Glücke, wie ich jetzt glaube.

Ähnlich verfuhr ich mit Ihnen, Wolfram Büchting. Damals, als ich Sie zum ersten Male sah, wußte ich nicht, daß Sie der Sohn jenes Mannes seien, dem ich den größeren Teil meines Reichtums verdanke. Aber ich erkannte in Ihnen eine energische Natur, die nur auf den rechten Weg gelenkt zu werden brauche, um Wunder zu wirken. Daß Amelie von Morcerf in jener Nacht zu mir kam, daß sie zu Ihnen in so nahen Beziehungen stand, das hielt ich abermals für einen Fingerzeig der Vorsehung, der meinen Bestrebungen günstig sei, und ich beschloß, das Schicksal von Ihnen beiden in Zukunft zu lenken. Ich bat Amelie, bei den Mormonen zu bleiben, denn eine Verbindung, wie die Ihrige, durfte auf keinen Fall getrennt werden. Sie wissen selbst, wie alles später gekommen. Mein Werk war es, daß die Mormonen Sie in die Acht erklärten, was sie ohne den Einfluß meines Agenten, des Franzosen Bertois, nicht getan haben würden. Mein Werk war es, daß man Amelie zwingen wollte, Wipky zu heiraten, und sie auf diese Weise zur Flucht drängte. Unser Zusammentreffen aber in der Wüste schien mir ein neuer Beweis, daß ich meinen Einfluß auf Ihr Leben fortsetzen solle. Ich schickte Sie nach New Orleans und ließ es durch Mr. Nathan bewerkstelligen, daß Sie in das größte Elend, die größte Armut gerieten. Ihre Verwundung war der erste Fingerzeig der Vorsehung für mich selbst, auf meinem Wege innezuhalten, und jetzt noch, in diesem Augenblicke, danke ich Gott von ganzer Seele dafür, daß Sie damals nicht starben. Ich hätte mich als Ihren Mörder betrachten müssen, und nichts würde dieses Verbrechen gesühnt haben. Sie sind später Ihren Weg allein gegangen. Sie haben meine Vermutungen bestätigt. Sie sind ein braver Mann geworden und werden es auch in Zukunft bleiben. Ich weiß es.

Was Sie nun anbetrifft, Maximilian Morel, so habe ich Sie ebenfalls zum Werkzeug meiner Pläne gemacht und über Ihr Schicksal verfügt. Daß es so traurig werden würde, wie es in der Tat der Fall war, konnte ich nicht ahnen, konnte ich mit meiner menschlichen Berechnung nicht voraussehen. Meine Absicht war es nur, Sie aus Ihrer Untätigkeit aufzurütteln, Sie zum Teilnehmer, zum Träger einer bestimmten Idee zu machen, und da die Erinnerungen Ihrer Familie stets bonapartistisch gewesen waren, so konnte diese Idee nur die des Napoleonismus sein. Für diesen sollten Sie leiden, diesem sollten Sie mit Leib und Seele angehören. Sie sollten gezwungen werden, Frankreich zu verlassen, Sie und Valentine sollten noch einmal die Prüfungen des Lebens erfahren. Die Folge war, daß Zufälligkeiten, die ich nicht berechnen konnte, dazwischentraten. Sie wurden schwermütig, Valentine entging nur durch die Hilfe der wahrhaft göttlichen Vorsehung dem Unglück, von einem elenden Schurken geopfert zu werden. Mein lieber Max, ich habe freventlich an Ihnen gehandelt, ich gestehe es ein. Aber verzeihen Sie mir und bedenken Sie, daß ich den Rest meines Lebens damit verbringen werde, für Ihr Glück zu beten und meine Fehler zu bereuen.

Auch noch von einem Abwesenden muß ich hier sprechen, von Albert von Morcerf. Auch ihn wollte ich in den Bereich meiner Pläne ziehen, auch er sollte einer meiner Auserwählten werden. Aber er allein wußte sich meinen Bemühungen zu entziehen, und an seiner Festigkeit scheiterten meine Pläne. Ich sah mich gezwungen, ihn sich selbst zu überlassen, und dennoch war gerade er es, der durch die Fügung der Vorsehung und durch seine eigene Kraft den grüßten und erhabensten meiner Pläne ausführte, in das Innere Afrikas eindrang, um dort die Segnungen der Zivilisation zu verbreiten. Ja, in ihm stellte mir die himmlische Vorsehung ein Beispiel auf, wie sie es verstehe, zu wirken, und wie ihr gegenüber die Weisheit eines Menschen zuschanden werde.

Ich sage Ihnen offen, daß diese Beweise des himmlischen Zornes, daß das Schicksal Wolframs, der Wahnsinn Morels, der Erfolg Morcerfs mich vielleicht nicht in meinen Plänen beirrt hätten und daß ich auf meinem Wege weiter geschritten wäre, hätte mich nicht ein Ereignis aufgehalten, in dem sich alles vereinigte, um mich mit einem Male den ganzen Frevel erkennen zu lassen, den ich begangen.

Damals, als ich mich an Villefort und Danglars rächen wollte, bedurfte ich eines Menschen, eines lebenden Wesens. Durch einen Zufall hatte ich erfahren, daß der frühere Pflegesohn meines Intendanten Bertuccio ein natürlicher Sohn Villeforts und der Baronin Danglars sei. Diesen Menschen wollte ich zu meinen Zwecken benutzen. Er war ein Galeerensträfling, ein Verbrecher gemeinsten Ranges. Ich ließ ihn nach Paris kommen, als er entflohen war, ich beschloß, seine Vorsehung zu sein und ihn ganz nach meinen Zwecken zu leiten. Ich ließ ihn als Prinz auftreten, ich führte ihn mit der Familie Danglars zusammen, und erst in dem Augenblicke, als er sich mit Eugenie Danglars verbinden sollte, ließ ich ihn entlarven, ihn als Mörder verfolgen, und auch das nur, damit er dem Staatsanwalt Villefort einst gegenübertreten und ihm sagen könne, daß er sein Sohn sei.

Dieser Mensch, in dessen Leben ich auf eine für immer entscheidende Weise eingegriffen – dieser sollte mich die ganze entsetzliche Sündhaftigkeit meiner Anmaßung begreifen lassen. Für alles, was er später getan, bin nur ich verantwortlich. Denn ich war es, der ihn von den Galeeren befreite, wo er sein Leben sonst beendet hätte, ohne Gefahr für die Menschheit, ohne weitere Verbrechen. Ich führte ihn in das große Leben, in die große Gesellschaft, und gab ihm die Gelegenheit, andere zu verderben. Zwar glaubte ich damals, daß die Justiz ihn verurteilen würde. Aber ich unterließ es, die Beweise für seinen Mord beizubringen. Es gelang ihm, sich zu befreien. Er ermordete später seine Mutter. Auch das ist mein Werk. Ohne mich wäre er nie in Berührung mit dieser Frau gekommen. Dieser Mensch aber war es auch, in dem die Erkenntnis aufdämmerte, daß ich ein freventliches Spiel mit ihm getrieben, und in diesem verworfenen Gemüte stieg der Gedanke einer Rache auf, die er mit teuflischer Schlauheit und Geschicklichkeit ausführte. Er, den ich einst zu meinem Spielballe gemacht, er stieß mir den Dolch des tiefsten Schmerzes in die Brust – er tötete mein Kind. Er schleuderte den Blitz der Erkenntnis in mein Herz – und anstatt ihm zu fluchen, muß ich ihn segnen. Er ließ mich alle meine Irrtümer, alle meine Fehler erkennen. Er führte mich wieder auf den Weg menschlicher Demut. –

Bei diesen Worten senkte der Graf den Kopf. Die tiefste Stille herrschte im Saale. Der Graf schwieg eine Minute lang. Dann begann er von neuem:

Meine Freunde – Sie werden mich wahrscheinlich nicht wiedersehen, und wahrscheinlich sind dies die letzten Worte, die Sie aus meinem Munde vernehmen. Verzeihen Sie mir alle und beten Sie für mich! Den Himmlischen dort oben zu versöhnen, den, den ich so schwer beleidigt, das wird meine eigene, meine letzte und schwerste Aufgabe sein! Vereinigen Sie Ihre Gebete mit den meinigen. Ihre Seelen sind rein. Gott wird Ihre Bitten erhören. Der Graf von Monte Christo ist tot für diese Erde. Als Edmund Dantes wird er ein neues Leben beginnen, um Gott zu versöhnen und die Vergangenheit zu bereuen!

Der Graf schwieg, neigte sein Haupt und betete. Alle Anwesenden neigten ebenfalls das Haupt und beteten mit ihm. Die Frau im schwarzen Gewande schluchzte.

Dann als die Versammelten wieder aufblickten, war die Stelle leer, auf der Monte Christo gestanden. Auch die Dame, seine Gattin Haydee, war mit ihm verschwunden.

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