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Der grüne Strahl

Jules Verne: Der grüne Strahl - Kapitel 14
Quellenangabe
typefiction
authorJules Verne
titleDer grüne Strahl
publisherVerlag von A. Weichert
yearo.J.
translatorWalter Heichen
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Zwölftes Kapitel

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Die Rückkehr nach Oban vollzog sich unter weit minder angenehmen Bedingungen als die Fahrt nach der Insel Seil. Man hatte gemeint, zu einem Erfolge auszuziehen, und kehrte mit einer Schlappe nach Hause. Ließ sich die Enttäuschung, welche Miß Campbell erlitten hatte, einigermaßen abschwächen, so war es allein insofern denkbar, als Aristobulos Ursiklos die Ursache dazu war. Miß Campbell war im Rechte, wenn sie diesen argen Missetäter derb abkanzelte, wenn sie ihm alles mögliche auf den Hals wünschte. Sie ließ sich auch nicht dazu nötigen. Wenn die Brüder Melvill es hätten versuchen wollen, ihn in Schutz zu nehmen oder weiß zu waschen, so würden sie übel angekommen sein. Nein! die Schaluppe dieses Tolpatschs, an den man kaum auch nur dachte, hatte grade herkommen müssen, um den Horizont in dem Augenblicke zu verdecken, als die Sonne ihren letzten Strahl schoß. Für solche Dinge gibt es doch nun und nimmer Pardon!

Daß Aristobulos Ursiklos, der sich obendrein noch dadurch zu entschuldigen versucht hatte, daß er Glossen über den Grünen Strahl machte, sich schleunigst wieder nach seiner Schaluppe zurück begeben hatte, um wieder nach Oban zu gelangen, versteht sich von selbst. Er hatte klug daran getan, denn aller Wahrscheinlichkeit nach hätte man ihm in der Kalesche keinen Sitz angeboten, vielleicht sogar nicht einmal hinten beim Bedienten einen Stehplatz.

So war der Sonnenuntergang schon zweimal unter Bedingungen eingetreten, wo es möglich gewesen wäre, die Naturerscheinung zu Beobachten, und schon zweimal hatte sich Miß Campbells feuriges Auge umsonst den rotglühenden Strahlen des freundlichen Gestirns ausgesetzt, die ihr den Blick auf Zeit von ganzen Stunden trübten. Zuerst war es das an Olivier Sinclair vollbrachte Rettungswerk, nachher die Vorüberfahrt von Aristobulos Ursiklos in seiner Schaluppe gewesen, die sie um eine Gelegenheit brachte, die sich vielleicht, Gott weiß wie lange, nicht wieder bieten würde. In beiden Fällen waren freilich die Umstände nicht die gleichen gewesen, und während die junge Dame für den einen Fall mit Entschuldigungen nicht geizte, häufte sie auf den andern ganz ebensoviel Beschuldigungen. Wer hätte sie der Parteilichkeit zeihen mögen?

Am Tage nachher wandelte Olivier Sinclair in ziemlich träumerischer Stimmung auf dem kieselreichen Strande von Oban ... Wer war denn bloß dieser Musje Aristobulos Ursiklos? Ein Verwandter von Miß Campbell und von den Brüdern Melvill, oder bloß ein Bekannter, ein Freund? Nach der Art und Weise zu urteilen, wie ihm Miß Campbell wegen seines Ungeschicks »den Kopf gewaschen« hatte, durfte man zum wenigsten annehmen, daß es ein Bekannter von ihr oder ihren beiden Onkeln sei. Nun! was lag schließlich ihm daran, ihm, – Olivier Sinclair? wollte er durchaus wissen, woran er sich hierin zu halten habe, so brauchte er ja bloß den Bruder Sam oder den Bruder Sib zu fragen ... und das gerade war es, was er sich nicht zu tun vornahm, was er zu tun sich förmlich untersagte ... und was er zufolgedessen auch keineswegs tat.

An Gelegenheiten dazu fehlte es ihm jedoch nicht. Tagtäglich traf Olivier Sinclair die Brüder Melvill bald allein auf ihren Spaziergängen, die sie immer zusammen machten, – wer hätte sich wohl schmeicheln können, sie jemals anders als zusammen zu sehen? – bald in Gesellschaft ihrer Nichte am Meeresufer. Es wurde über tausenderlei Dinge geplaudert, vor allen Dingen aufs eingehendste über die Witterung – was bei der Bedeutung, die für die Herrschaften gerade die Witterung hatte, keineswegs danach angetan war, zu schwatzen, um nichts zu sagen. Ob sich wohl je wieder einer von diesen hellen klaren Abenden finden würde, auf deren Wiederkehr man förmlich lauerte, um sich wieder nach der Insel Seil zu begeben? Zweifel hieran waren tatsächlich nicht unbegründet. Seit den zwei geradezu prächtigen Abenden des 2. und des 14. August war nämlich immer bloß unsicherer Himmel mit Sturm- oder Regenwolken, am Horizont Wetterleuchten und zur Dämmerzeit Nebel in der Luft wahrzunehmen: kurz und gut. Witterungsverhältnisse, die jedem Studiosus der Astronomie, so lange er mit den Augen am Objektiv seines Fernrohrs hing, um eine Ecke der Himmelskarte zu kontrollieren, die Hölle hätten heiß machen können! – Warum denn nicht offen bekennen, daß der jugendliche Maler jetzt von dem Grünen Strahl ganz ebenso bezaubert war wie Miß Campbell? er ritt dies Steckenpferd jetzt zusammen mit der schönen jungen Dame, er durchschweifte zusammen mit ihr die Gefilde des Weltenraums; er jagte hinter dieser Grille mit keinem geringeren Grade von Feuer, um nicht zu sagen Ungeduld, her wie seine jugendliche Gefährtin. Ach! er hatte nichts an sich von einem Aristobulos Ursiklos! sein Kopf irrte nicht herum in dem Gewölk der Wissenschaft, war nicht voller Mißachtung gegen ein Phänomen rein optischer Natur! Sie beide, Miß Campbell und er, verstanden einander, und sie beide wollten zu jenen spärlich gesäeten Privilegiumsinhabern gehören, denen der Grüne Strahl die Ehre seiner Sichtbarkeit geschenkt hatte!

»Sehen werden wir ihn, Miß Campbell,« sprach Olivier Sinclair wiederholt zu ihr, »sehen werden wir den Strahl, den grünen, und wenn ich ihn schließlich selber anstecken sollte! Im Grunde genommen bin ich ja schuld daran, daß Sie ihn das erste mal verpaßten, bin ganz ebenso viel schuld wie dieser Herr Ursiklos ... wohl ein Verwandter von Ihnen, nicht wahr?«

»Nein ... mein Bräutigam ... wie es scheint ...« versetzte an dem Tage Miß Campbell, um sich mit einem gewissen Grade von Eile zu entfernen und zu ihren Onkeln zu laufen, die vorausschritten und sich ein Prischen genehmigten.

Ihr Bräutigam! es war ein seltsamer Eindruck, den diese schlichte Erwiderung auf Olivier Sinclair hervorbrachte, und mehr als sie selber noch der Ton, in welchem sie gegeben wurde! Warum sollte denn wohl auch dieser junge Pedant kein Bräutigam sein? Von diesem Gesichtspunkte aus, unter solchen Bedingungen war doch wenigstens die Erklärung für seine Anwesenheit in Oban gegeben! Aus dem Zufall, daß er Pech genug hatte, sich zwischen die untergehende Sonne und Miß Campbell in einem Moment solcher Spannung zu postieren, folgte doch noch nicht ... was war es, das hieraus noch nicht folgte? Hätte er Antwort auf diese Frage geben sollen, so wäre er wohl selber ins Pech geraten, der Herr Olivier Sinclair!

Uebrigens hatte sich Aristobulos Ursiklos nach zweitägiger Abwesenheit wiederum sehen lassen. Mehrmals erblickte ihn Olivier Sinclair in Gesellschaft der Brüder Melvill, die ihm keinen Groll hätten nachtragen können. Es schien sogar, als stände er mit ihnen auf bestem Fuße. Der junge Gelehrte war auch schon wiederholt mit dem jungen Künstler, bald am Strande, bald in den Salons des Caledonian-Hotels, zusammengetroffen. Die beiden Oheime hatten schließlich doch gemeint, die beiden Herren einander vorstellen zu müssen.

»Herr Aristobulos Ursiklos aus Dumfries!«

»Herr Olivier Sinclair aus Edinburg!«

Das hatte jedem der beiden jungen Herren einen Bückling von mittelmäßiger Sorte, ein Kopfnicken von oberflächlicher Art gekostet, ohne daß ihr über Gebühr steifer Körper weder am einen noch am andern eigentlichen Anteil gehabt hätte. Daß zwischen diesen beiden Charakteren jemals hätte Sympathie aufkommen können, schien, wenn nicht alles trügte, gänzlich ausgeschlossen. Der eine suchte den Himmel ab nach Sternen, die sich »loshaken« ließen, der andere, um der Gestirne Elemente zu berechnen; den einen als Künstler verlangte es nicht im geringsten, auf dem Piedestal der Kunst sich sehen zu lassen, der andre machte sich aus der Wissenschaft ein Piedestal, auf dem er sich in Positur stellte.

Miß Campbell dagegen schmollte mit Aristobulos Ursiklos noch immer. Wenn er da war, schien sie von seiner Anwesenheit nichts mehr zu merken; wenn er vorbeigehen wollte, wendete sie sich ab, und zwar auf eine Weise, die nicht unbemerkt bleiben konnte. Mit einem Worte, sie »stellte« ihn, wie es schon früher bemerkt worden ist, mit aller Deutlichkeit und Schärfe britischen Förmlichkeitswesens »kalt«! Den Brüdern Melvill fiel es nicht leicht, den armen Menschen einigermaßen vor Rauhreif zu schützen.

Gleichviel wie die Dinge standen, ihrer Meinung nach würde und mußte sich ja alles ins richtige Geleise schieben, vor allem dann, wenn es dem wunderlichen Strahle endlich einmal gefallen sollte, sich sehen zu lassen.

Bis dahin betrachtete Aristobulos Ursiklos »den andern«, nämlich Olivier Sinclair, indem er, wie es alle Kurzsichtigen zu machen pflegen, die sehen wollen, ohne daß es aussehen soll, als ob sie sähen, über die Brille guckte ... und was er sah: die Beflissenheit des jungen Herrn an Miß Campbells Seite, die liebenswürdige Aufnahme, die ihm das junge Mädchen bei jeder Gelegenheit bereitete, war zweifelsohne nicht danach angetan, ihm zu gefallen. Seiner selbst aber sicher, trat er aus der Zurückhaltung, die er sich auferlegte, nicht heraus.

Angesichts dieses unsichern Himmels, angesichts dieses Barometers, dessen bewegliche Nadel sich durchaus nicht zu festem Stande bequemen wollte, fühlten aber alle beteiligten Personen ihre Geduld auf eine recht lange Probe gestellt. Von der Hoffnung erfüllt, einen dunstfreien Horizont zu finden, wenn auch nur auf die Zeit weniger Minuten beim Sonnenuntergang, unternahm man noch ein paar Ausflüge nach der Insel Seil, an denen Aristobulos Ursiklos nicht teilnehmen zu sollen meinte. Unnütze Mühe! Der 23. August kam, ohne daß sich die Naturerscheinung zu zeigen geruht hätte!

Diese Phantasie wurde nun gar zur fixen Idee, die keiner andern mehr Raum ließ, artete gewissermaßen in einen Zustand aus, der von Besessenheit nicht fern war. Bei Tag und Nacht träumte man davon, so daß die Befürchtung, es bildete sich eine neue Art Monomanie aus, – zu einer Zeit zudem, in der sich alle schon vorhandenen Monomanieen kaum noch zählen ließen – gar nicht von der Hand zu weisen war. In dieser beeinträchtigten Gemütsstimmung war es ihnen, als wenn sich die Farben zu einer einzigen wandelten: der blaue Himmel war grün, die Straßen waren grün, der Strand war grün, die Felsen waren grün, Wasser und Wein waren grün wie Absinth. Die Brüder Melvill bildeten sich ein, grüne Kleider anzuhaben, und hielten sich für ein Paar große Papageien, die grünen Schnupftabak aus einer grünen Tabaksdose schnupften. Mit einem Worte: sie hatten den Grünrappel, und wie andere Menschen von der Schwarzseherei befallen werden, so waren sie von der Grünseherei befallen worden und waren für alle andern Farben blind; Professoren der Augenheilkunde hätten hier brillante Gelegenheit gehabt, eine Reihe von interessanten Fällen für ihre Fachzeitschriften zu sammeln. Lange konnte das so nicht mehr fortgehen.

Zum Glück bekam Olivier Sinclair einen Einfall.

»Miß Campbell,« sagte er an dem Tage, »und auch Ihnen, meine Herren Melvill, gelten diese Worte: mir kommt es so vor, als ob wir uns, alle Dinge wohl erwogen, in Oban an einem recht erbärmlichen Flecke aufhalten, wenn wir zu dem Zwecke hier sind, die fragliche Naturerscheinung zu beobachten.«

»Und an wem liegt die Schuld?« erwiderte Miß Campbell, den beiden Schuldigen, die den Kopf sinken ließen, voll ins Angesicht blickend.

»Hier ist ja von einem Meereshorizont keine Spur!« fuhr der junge Maler fort; »wir müssen also jedesmal, wenn wir ihn sehen wollen, nach der Insel Seil hinüberlaufen, auf die Gefahr hin, daß wir in dem Moment, wo wir da sein sollten, nicht da sein können.«

»Das ist klar!« antwortete Miß Campbell: »ich weiß wahrhaftig nicht, warum sich meine beiden Oheime gerade dieses schauerliche Nest für unser Experiment ausgesucht haben!«

»Liebste Helena!« versetzte der Bruder Sam, der nicht recht wußte, was er sagen sollte, »wir hatten gemeint...«

»Jawohl ... gemeint ... einunddasselbe ..« setzte der Bruder Sib hinzu, um ihm zu Hilfe zu kommen.

»Daß es der Sonne nicht zuwider sein würde, an jedem Abend hinter dem Horizont von Oban niederzugehen...«

»Weil ja doch Oban am Meeresstrande liegt!«

»Und diese Meinung hat eben nichts getaugt, Onkel Sam und Onkel Sib,« versetzte Miß Campbell, »hat gar nichts getaugt, denn die Sonne geht hier überhaupt nicht unter.«

»Allerdings,« versetzte der Bruder Sam, »es gibt der widrigen Inseln, die uns den Blick auf die hohe See verschließen, gar so viele!«

»Sie hegen doch ganz gewiß nicht die kühne Idee, sie in die Luft zu sprengen?« fragte Miß Campbell.

»Wenn das möglich wäre,« versetzte der Bruder Sib in höchst resolutem Tone, »so wäre es schon geschehen!«

»Wir können doch aber auf der Insel Seil kein Lager aufschlagen!« bemerkte der Bruder Sam.

»Und warum denn nicht?«

»Liebe Helena, wenn du es durchaus wünschest ..«

»Allerdings!«

»Nun, dann wollen wir hinüberfahren ... auf der Stelle!« antwortete Bruder Sib und Bruder Sam in resigniertem Tone.

Auf der Stelle erklärten sich die beiden Muster von Untertänigkeit bereit, Oban zu verlassen. Aber Olivier Sinclair legte sich ins Mittel.

»Miß Campbell,« sagte er, »wenn es Ihnen vielleicht auch nicht recht sein mag, so bin ich doch der Ansicht, es ließe sich was Klügeres tun als auf der Insel Seil sich wohnlich niederzulassen.«

»Reden Sie, Herr Sinclair, und wenn Ihre Meinung besser ist, dann werden sich meine Oheime nicht weigern, ihr zu folgen!«

Die Brüder Melvill verbeugten sich, gleichmäßig wie Automaten und so ganz in demselben Augenblicke, daß sie sich vielleicht niemals ähnlicher gewesen waren, als gerade jetzt.

»Die Insel Seil,« fuhr Olivier Sinclair fort, »ist wahrlich nicht danach, daß man dort wohnen könnte, und wäre es auch nur auf einige Tage. Wenn Sie Geduld üben müssen, Miß Campbell, so darf es doch keinesfalls geschehen auf Kosten Ihres Wohlbefindens. Ich habe übrigens die Bemerkung gemacht, daß in Seil die Aussicht auf das Meer durch die Gestaltung der Küste ziemlich begrenzt ist. Müßten wir schließlich länger warten, als wir meinen, und sollte sich unser Aufenthalt dort am Ende über einige Wochen ausdehnen, so könnte es freilich passieren, daß die Sonne, die jetzt in rückläufiger Bewegung gen Westen befindlich ist, hinter der Insel Colonsay oder der Insel Oronsay oder gar hinter der großen Insel Islay untergeht, und unsre Beobachtung würde dann, wegen Ermangelung eines ausreichenden Horizonts, auch noch fehlgehen.«

»Das wäre doch wirklich,« antwortete Miß Campbell, »der letzte Streich, den uns das Mißgeschick ...«

»Dem wir aber vielleicht aus dem Wege gehen können, wenn wir uns einen Standpunkt suchen, der weiter über diesem Hebriden-Archipel hinaus gelegen ist als unser bisheriger, und von dem aus wir den Blick auf die ganze Unendlichkeit des Ozeans frei haben.«

»Kennen Sie wohl solchen Standpunkt, Herr Sinclair?« fragte lebhaft Miß Campbell.

Die Brüder Melvill hingen an den Lippen des jungen Mannes. Was würde er auf diese Frage antworten? wohin würde sie wohl noch zu guterletzt die Laune ihrer Nichte führen? bis zu welcher äußersten Grenze der Festländer der alten Welt würden sie sich wohl noch begeben, wo würden sie sich schließlich noch festsetzen müssen, um ihrem Wunsche Genüge zu tun?

Olivier Sinclairs Antwort übte zunächst auf alle eine beruhigende Wirkung.

»Miß Campbell,« sagte er, »gar nicht weit von hier liegt ein Ort, der mir alle günstigen Bedingungen darzubieten scheint. Er liegt hinter jenen Höhen von Mull, die im Westen von Oban den Horizont abschließen. Ich meine eine der kleinen Hebriden, die am weitesten nach dem Ozean hinausgeschoben ist, nämlich das reizende Eiland Jona.«

»Jona!« rief Miß Campbell, »hört Ihr, Onkel Sam und Onkel Sib? ei! sind wir denn noch nicht dort?«

»Morgen werden wir dort sein,«, antwortete der Bruder Sib.

»Morgen vor Sonnenuntergang,« setzte der Bruder Sam hinzu.

»So brechen wir auf,« versetzte Miß Campbell, »und wenn wir in Jona keinen weit offenen Horizont finden, dann sage ich Ihnen, meine werten Oheime, daß wir uns nach einem andern Punkte an der Küste umsehen werden, von John O'Groats an bis zur äußersten Nordspitze von Schottland, bis Land's End an Englands Südspitze ... und wenn das noch nicht reicht ...«

»Höchst einfach,« antwortete Olivier Sinclair ... »so machen wir die Reise um die Welt !«

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