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Der große Unbekannte

Gustaf Rosengren: Der große Unbekannte - Kapitel 5
Quellenangabe
type
authorGustaf Rosengren
titleDer große Unbekannte
publisherCarl Henschel Verla
printrun26. bis 40. Auflage
year1920
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160629
projectid4c51ab45
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Viertes Kapitel.

Fünf Tage waren verflossen seit dem Mordanfall auf Fräulein Lindström und ihren Neffen, aber immer noch hatte die Polizei, obgleich sie fieberhaft arbeitete, auch nicht die leiseste Spur gefunden, die auf den Urheber des Verbrechens hinwies.

Fräulein Lindström lebte immer noch, ihr Zustand hatte sich nur wenig verändert. Dr. Laurin hatte noch einen Kollegen aus Stockholm zugezogen, aber seine Diagnose war in nichts von der seinen abweichend. Beide Herren wußten eben absolut nicht, wie der Fall enden würde. An eine Wiederherstellung der Patientin glaubten sie zwar nicht, doch hielten sie sie nicht mehr für so völlig ausgeschlossen, wie es anfangs den Anschein gehabt.

Der Leutnant Olaf Jonsson war bereits am Tage nach dem Attentat aus seiner Bewußtlosigkeit erwacht, aber die Gehirnerschütterung, welche er bei dem Schlage auf den Kopf bekommen, war so schlimm, daß sie zu den ernstesten Bedenken Anlaß gab. Jedenfalls mußte man einstweilen von einem eingehenden Verhör Abstand nehmen. Da er selbst den dringenden Wunsch gehabt, wenigstens kurz über die Ereignisse der verhängnisvollen Nacht zu berichten, so ließ man ihm den Willen, aber beträchtliche Anhaltspunkte für die Untersuchung ergab seine Erzählung, so ungeheuer sensationell sie klang, auch nicht.

Er hatte den Abend wie oft schon im Grand Hotel nahe am Bahnhof verlebt und war spät in der Nacht erst heimgekehrt. Da er noch draußen eine Zigarre zu rauchen wünschte, so war er im Garten umhergegangen. Dabei hatte er bemerkt, daß sich hinter den Vorhängen im Zimmer seiner Tante etwas bewegte. Es war wie ein Schatten, der hin- und herhuschte. Da seine Tante die ganze Nacht hindurch eine brennende Lampe neben ihrem Bett stehen hatte, so konnte er dies alles deutlich erkennen. In der Besorgnis, daß sie krank geworden sein könnte, eilte er sofort ins Haus und nach dem Zimmer der alten Dame. Wie er jedoch die Tür desselben öffnete, sah er zu seinem unaussprechlichen Entsetzen, daß ein Mann über ihr Bett gebeugt stand. Ohne zu überlegen, stürzte er auf ihn zu, um ihn zurückzureißen. Ein kurzer Ringkampf entwickelte sich zwischen ihm und jenem, in dessen Verlauf er, Olaf Jonsson, einen furchtbaren Schlag auf den Kopf erhielt. Von diesem Augenblick an wußte er nichts mehr, da der Schlag ihn augenblicklich des Bewußtseins beraubte. Über die Persönlichkeit des Einbrechers konnte er auch keine bestimmten Angaben machen, da derselbe sein Gesicht geschwärzt hatte. Immerhin sah er, daß es ein Mann etwas über Mittelgröße von jugendlich schlankem Körperbau war, der hellgraue Beinkleider, ein gestreiftes Barchenthemd und eine schwarze Weste trug. Sein Haar war schwarz und kraus, einen Bart schien er nicht zu haben, soweit sich das so rasch erkennen ließ. Der ganze Vorgang hatte höchstens einige Minuten gedauert.

Der Kriminalkommissar hätte gern eine Menge Fragen getan, da vieles in dem Bericht ihm unklar erschien, aber da die Ärzte die äußerste Schonung für ihn zur Pflicht machten, so mußte er sich vorläufig mit dem Gehörten begnügen.

»Nur eins möchte ich gern wissen,« sagte er. »Können Sie sich darauf besinnen, Herr Leutnant, um welche Stunde Sie aus dem Grand Hotel zurückkehrten und wie lange Sie im Garten promenierten?«

Der junge Mann war ein wenig verlegen. »Ich muß Ihnen offen bekennen,« meinte er leise, »daß ich an jenem Abend nicht ganz nüchtern war. Ich hatte im Grand Hotel gute Freunde gefunden, und – nun, wie das so geht. Da kann ich leider Ihnen keine rechte Auskunft geben. Immerhin war zwei Uhr wohl längst vorbei, als ich heimkam, und dann bin ich lange genug im Garten gewesen, um nicht nur eine, sondern zwei Zigarren zu rauchen. Der Kopf war mir heiß und ich wollte ihn mir gern ordentlich auslüften. Ach, wäre ich doch nur früher nach Hause zurückgekehrt!« klagte der Leutnant. »Dies entsetzliche Unglück wäre dann vielleicht nicht passiert.«

»Das scheint mir zwar wenig wahrscheinlich,« entgegnete Eknäs trocken. »Dann hätten Sie wahrscheinlich fest geschlafen, während das Verbrechen geschah, denn da selbst die Kammerfrau Ihrer Tante, die nur durch das Badezimmer getrennt von ihr schlief, nichts Verdächtiges hörte, so ist schwerlich anzunehmen, daß Sie, dessen Zimmer im linken Turmanbau liegt, etwas hätten hören können. Eher sollten Sie froh sein, daß durch Ihr Dazwischentreten der Mörder daran verhindert wurde, sein Werk zu Ende zu bringen.«

Der Leutnant stieß einen tiefen Seufzer aus. »Was nützt das, da ich meiner Tante doch nicht das Leben habe retten können! An dem elenden Gelde, das ich wahrscheinlich gerettet habe, liegt doch wenig genug.«

»Nun, nun, noch lebt Ihre Tante, und so absolut ausgeschlossen ist die Hoffnung, sie am Leben zu erhalten, denn doch nicht –«

»Ach, wäre es so!« rief Olaf Jonsson inbrünstig aus. »Aber ich sehe es an aller Mienen, wie schwach diese Hoffnung ist und vor allem sagt mein eigenes Herz es mir. Ach, meine arme Tante, meine arme, geliebte, gute Tante! Daß dies schreckliche Ende Dir beschieden sein mußte! Hätte der Mordstahl doch lieber mich getroffen und –«

»Ich muß dringend bitten, daß dieser Unterredung ein Ende gemacht wird,« sprach Doktor Laurin, der, am Fenster stehend, die Aussagen des Leutnants mit angehört hatte. »Mein Patient muß Ruhe haben, also kein Wort mehr.«

Der Kranke seufzte, er hätte gern noch länger geredet, aber es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich zu fügen.

So verließen ihn denn der Arzt und der Kriminalkommissar und er blieb wieder allein mit seiner Pflegerin, einem schon ältlichen, blassen Mädchen, das streng darauf hielt, daß ihr Patient Doktor Laurins Verordnungen nachkam. Man hatte ihn in sein gewohntes, im Parterre gelegenes Turmzimmer gebracht und einen an sich ruhigeren Aufenthalt konnte es nicht geben, da der Garten sich von hier aus parkartig weit ausdehnte und der ohnehin in dieser abgelegenen Gegend nur geringe Straßenlärm jenseits des rechten Villenflügels durch dichtes Buschwerk gedämpft wurde.

Natürlich machten die Aussagen auf alle Insassen des Hauses einen tiefen Eindruck, auf niemand freilich einen so tiefen, wie auf Ellida Bagge. Das junge Mädchen war überhaupt so verändert, wie es sich auch durch die schrecklichen, in ihrer Nähe stattgefundenen Ereignisse nicht erklären ließ. Sie, die früher stets Gleichmäßige, ruhig Heitere, trug eine ständig zunehmende Nervosität zur Schau, die sie nicht beherrschen konnte. Nur, wenn sie im Zimmer ihrer kranken Prinzipalin saß, erschien sie gefaßt und besonnen. Zu allen andern Zeiten war etwas seltsam Ruheloses in ihrem Wesen, auch zuckte sie, wenn ihre Umgebung untereinander sprach, oft ohne erkennbare Ursache zusammen. Das Auffälligste aber war, daß es sie nicht still in ihrem Zimmer litt. Wenn Schwester Petra sie fortgeschickt hatte, damit sie, die sich ersichtlich kaum noch vor Müdigkeit aufrecht zu erhalten vermochte, sich ein wenig niederlegen sollte, traf man sie oftmals bald darauf in einem andern Teile des Hauses, wo sie wie horchend dastand oder umherging.

Zumal der Försaal schien eine unbegreifliche Anziehungskraft für sie zu besitzen. Dieser große Raum, der die ganze Tiefe der Villa hatte und diese gleichsam in zwei Hälften schnitt, war den Dienstboten augenblicklich direkt unheimlich wegen der von der Polizei verschlossenen und versiegelten Tür, die zu der früher von Fräulein Lindström bewohnten Zimmerflucht führte, aber Ellida Bagge mußte diese Empfindung nicht teilen, da man sie gerade vor dieser Tür wiederholt hatte stehen und das Siegel betrachten sehen. Kam dann jemand dazu, so gab sie unaufgefordert irgend eine wenig stichhaltige Erklärung für ihr verwunderliches Tun, um dann rasch hinauszueilen.

Begreiflicherweise konnte es nicht fehlen, daß das sonderbare Wesen der Gesellschafterin unter den Dienstboten eifrig besprochen wurde, ja, es kam so weit, daß man anfing, sie erst verstohlen, dann immer offener mit dem Verbrechen in Verbindung zu bringen.

»Das böse Gewissen treibt sie umher wie ein ruheloser Geist,« sagte die alte Hanna salbungsvoll, worauf der Diener Munthe, der seit ewiger Zeit mit der Kammerfrau im Streit lag, erwiderte, sie solle ihre Zunge hüten, statt auf eine unschuldige Person einen Verdacht zu werfen. »Wo sowas passiert ist wie hier, da haben wir alle Ursache, mit unsern Worten vorsichtig zu sein,« fügte er hinzu, »denn ehe der Täter herausgefunden ist, kann keiner von uns sicher sein, daß nicht ein Verdacht auf ihn fällt.«

Darauf wurde die Hanna jedoch böse und meinte, daß auf sie kein Verdacht fallen könne, des wäre sie sicher, da jedermann wüßte, wie ergeben sie dem gnädigen Fräulein stets gewesen sei und wie große Stücke diese stets auf sie gehalten hätte.

»Auf Fräulein Ellida hat das gnädige Fräulein erst recht große Stücke gehalten,« erwiderte Munthe ingrimmig, »und ich kann Ihnen nur sagen, Hanna, daß ich solche Reden gegen Fräulein Ellida nicht mehr hören will.« Dabei brummte er etwas von den schwatzhaften Weibsleuten, die den Mund nicht halten könnten und wenn sie selbst wüßten, daß sie sich um den Hals redeten.

Im Grunde aber dachte Munthe kaum anders als die andern Dienstboten über Ellida Bagge. Es war auch schwer für jemand, der Tag für Tag mit ihr zusammen war, sich von Mißtrauen ihr gegenüber freizuhalten.

Am Ende geschah es, daß auch die Schutzleute, denen die Bewachung der Villa anvertraut war, von dem Gerede der Dienerschaft erfuhren. Sie teilten es ihren Vorgesetzten mit und erhielten daraufhin den Befehl, Ellida Bagge sorgfältig zu beobachten. Sie merkte jedoch nichts davon. Ganz gefangen genommen von einem Gedanken, der sie fortwährend verfolgte, fiel es ihr nicht einmal auf, daß stets ein Mann ihr in gemessener Entfernung folgte, wenn sie je einmal die Villa verließ, um Besorgungen zu machen, und daß hinter dem Buschwerk ein spähendes Augenpaar auftauchte, sobald sie im Garten ein wenig promenierte.

Da, eines Nachts, sah der Schutzmann, der gerade innerhalb der Umzäunung des Grundstücks die Wache hatte – es war derselbe, der Ellida damals am Nachmittage nach dem Einbruch während des Verhörs der Hausgenossin in Fräulein Lindströms Schlafzimmer neben dem Sessel überrascht hatte – hinter den Jalousien des Försaals einen Lichtschein. Er trat näher und äugte durch die Spalten der Jalousienstäbchen. Richtig, da stand wieder die Gesellschafterin in ihrem langen, weißen Nachtkleid, ein brennendes Licht in der Hand, anzuschauen wie die nächtlicherweile durch ihr Schloß irrende wahnsinnige Lady Macbeth. Jetzt kniete sie vor der verschlossenen Türe nieder, betrachtete und betastete sorgfältig das Siegel und zog dann aus den Falten ihres Nachthemdes einen Schlüssel hervor, den sie dem Schlüsselloch näherte. Aber sie mußte sich doch wohl fürchten, das Siegel davon zu entfernen, denn gleichsam wie zögernd verbarg sie den Schlüssel wieder. Darauf stand sie auf und schritt, leise mit den nackten Füßen auftretend, mit müden Bewegungen hinaus.

Der Schutzmann teilte seine Wahrnehmungen seinem außerhalb der Gartenumzäunung patrouillierenden Kollegen mit und beide erinnerten sich beim Hin- und Herreden über die Sache an Verschiedenes, was ihnen gelegentlich jenes Verhörs der Hausinsassen durch den Kriminalkommissar aufgefallen war, so an Ellidas Schrecken, als sie am Nachmittage nach dem Morde des Arztes und Eknäs ansichtig wurde und hörte, daß der rechte Flügel abgeschlossen werden sollte, an ihre Anwesenheit in Fräulein Lindströms Schlafzimmer, während der Kriminalkommissar die Dienstboten examinierte und an ihr Herumtasten auf dem Sessel usw. Dabei wurde es den beiden fast zur Gewißheit, daß es mit diesem Sessel eine besondere Bewandtnis haben müßte.

Am nächsten Morgen machten sie in diesem Sinne bei Eknäs ihre Meldung. Die Folge davon war, daß dieser noch am selben Vormittag in Begleitung eines Polizeileutnants nach Saltsjöbaden kam, um Fräulein Lindströms Schlafzimmer einer abermaligen Durchsuchung zu unterwerfen. Zuvörderst ließ er das Polster jenes ihm von den Schutzleuten bezeichneten Lehnstuhls abtrennen und dabei fand man denn sofort das versteckte Medaillon.

Die beiden Herren von der Polizei ließen nun Ellida und die Dienstboten herbeirufen, und Eknäs zeigte der Gesellschafterin das Medaillon, sie fragend, ob sie es kenne.

Ellida fuhr heftig zusammen, aber trotzdem sagte sie laut und fest: »Nein!«

Da, bevor noch der Kriminalkommissar Zeit gehabt, etwas zu erwidern, rief die Karin ihrer Gewohnheit nach vorlaut: »Das ist ja dem Larka sein Medaillon! Das olle verbogene Ding hatte er ja immer an seiner Uhrkette häng –« sie sprach das Wort nicht aus, denn ein dumpfer Fall ertönte – Ellida Bagge war lautlos umgefallen.

Ein Hin- und Herreden und -Rennen entstand, der eine holte Essig, um ihn der Bewußtlosen unter die Nase zu halten, der zweite spritzte ihr Wasser ins Gesicht und der dritte öffnete ihr die Taille – alle aber stammelten wirre Vermutungen, die sämtlich darauf hinausgingen, daß die Gesellschafterin an dem gegen Fräulein Lindström begangenen Verbrechen mitschuldig sei oder doch wenigstens darum wüßte.

Als Ellida bald darauf aus ihrer Ohnmacht erwachte, wurde sie verhaftet und in einem schnell herbeigeholten verschlossenen Wagen nach Stockholm ins Untersuchungsgefängnis geschafft. Eknäs hatte sie vorher eindringlichst aufgefordert, zu gestehen, was es mit dem Medaillon, das auch die sämtlichen Dienstboten sich erinnerten, an des Tapezierers Larka Uhrkette hängen gesehen zu haben, für eine Bewandtnis habe, aber vergebens. Sie setzte allen Fragen ein hartnäckiges Stillschweigen entgegen. Umsonst, daß man ihr sonderbares Benehmen bezüglich des Sessels, in dem das Medaillon versteckt war, ihr vorhielt, wie ferner ihre Ohnmacht beim Auffinden desselben – es war kein Wort aus ihr herauszubringen.

»Ich bin unschuldig an dem Verbrechen,« das war alles, was sie vorbrachte.

Jetzt bedauerte Eknäs es doch, nicht schon vor einer Woche, als die Karin gesagt hatte, daß die Gesellschafterin den Tapezierer Larka besser kannte als sonst jemand in dem Hause, nach diesem Umschau gehalten zu haben, damals aber hatte er nach einiger Überlegung kein Gewicht auf Karins Gerede gelegt und dem Untersuchungsrichter überhaupt nicht darüber berichtet. Nunmehr wurde schleunigst seine Wohnung ermittelt und dort nach ihm gefragt, aber leider erfuhr man, daß er aus seinem bisherigen Logis verschwunden sei und zwar war er am Nachmittage vor der Mordnacht zum letzten Male von seiner Vermieterin gesehen worden.

Auf Erkundigungen bei der Frau, einer alten, ehemaligen Grünkramverkäuferin, die eine ganze Anzahl Schlafburschen bei sich beherbergte, hörte man, daß der Larka seit fast acht Wochen bei ihr gewohnt und ziemlich unpünktlich die Miete bezahlt hatte. Er hatte nicht mit andern zusammen ein Zimmer inne gehabt, sondern für sich allein ein winziges Dachkämmerchen. »Er wollte durchaus nicht mit einem Schlafburschen zusammen logieren,« sagte die Frau. »Er hielt das wohl nicht für fein, hochmütig genug war er dazu.« Er war selten zu Hause gewesen, aber was er auswärts trieb, vermochte seine Wirtin auch nicht zu sagen, da er, wie sie meinte, keine regelmäßige Arbeit gehabt, wenigstens hatte er einmal so etwas geäußert. Mehr konnte die Frau nicht über ihn berichten, er war eben immer ein finsterer, schweigsamer Mensch gewesen, der kaum Antwort gab, wenn man ihn etwas fragte.

Auch die Schlafburschen wußten nichts über ihn auszusagen. Sie hatten nicht den mindesten Verkehr mit ihm gehabt und kannten ihn nur von Ansehen.

Es ging nun eine förmliche Jagd auf den Verschwundenen los, aber trotzdem die Polizei alle Hebel in Bewegung setzte, fand sich keine Spur von ihm. Bereits am nächsten Tage verkündeten Anschlagzettel in Stockholm und Umgegend, deren Inhalt auch von den Zeitungen wiederholt wurde, daß auf die Ergreifung des Tapezierers Knud Larka eine Prämie von 1000 Kronen gesetzt sei.

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