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Der große Schwabenzug

Adam Müller-Guttenbrunn: Der große Schwabenzug - Kapitel 12
Quellenangabe
typefiction
titleDer große Schwabenzug
authorAdam Müller-Guttenbrunn
year1913
publisherStaackmann Verlag
created20030917
senderSiegfried.Smolny@rzmail.uni-erlangen.de
firstpub1913
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Zwei besondere Fälle

Ja, heute gab es zwei besondere Fälle vor der Ansiedlungskommission zu entscheiden. Zwanzig Leute aus Baden-Baden hatten sich vereinigt zu der Forderung, daß dem paßlosen Kaspar Melcher, der sich unter sie gemischt habe, die Weiterreise mit ihnen untersagt werde. Sie besteigen kein Schiff, erklärten sie, auf dem er sei. Er wär ihnen unheimlich. Und schon auf der Herreise drohten ihm einige, ihn ins Wasser zu werfen. Warum, wollten sie aber nicht sagen.

Franz Hildebrandt nahm die Leute einzeln vor, und es kam heraus, daß sie den jungen Mann im Verdacht hatten, ein Freimann zu sein. Einen solchen aber dulden sie nicht unter sich, sie seien ehrliche Leute.

Der Kaspar leugnete es, er wollte ein Bauernsohn sein. Aber einer sagte ihm auf den Kopf zu, daß er ihn in Karlsruhe an der Arbeit gesehen, daß er der Sohn des dortigen Henkers wäre. Und der könne nicht mit ihnen angesiedelt werden. Lieber kehren sie alle wieder heim. Und einer kannte seinen Vater.

Da brach der Kaspar, ein Riese von Gestalt, ein Wildling mit blitzenden Augen, in die Knie vor Hildebrandt und bat um Gottes willen, mitfahren zu dürfen nach Hungarn. Er wolle ehrlich werden! Ein Mensch wie die anderen! Sei denn das nirgends in der Welt möglich?

Der Aktuar Hildebrandt zog die Augenbrauen hoch und schaute den Burschen an. Er gefiel ihm. Aber auch ihn befiel ein Grausen bei dem Gedanken, daß er von Menschen abstamme, die das Hängen als Gewerbe betrieben. Und so jung er war, mochte er wohl auch schon arme Sünder gespießt, gerädert und gevierteilt haben. Die Leute hatten recht, wenn sie nicht mit ihm angesiedelt sein, mit ihm in einer Gemeinde hausen wollten Und Hildebrandt versprach den Bauern, daß sie ohne ihn weiterfahren sollten, es werde sich schon eine andere Verwendung für den Kaspar finden.

»Welche?« schrie dieser. »Welche?« Er schien zu zittern vor dem Gedanken, vielleicht in Wien Freimann werden zu müssen.

Das werde er ihm morgen oder übermorgen sagen, er möge wiederkommen, war die Antwort des Vorsitzenden.

Franz Hildebrandt war ein bedächtiger, ein beinahe ängstlicher Mann. Er führte den Vorsitz bei der Ansiedlungskommission, die einstweilen im Wiener Rathaus, in der Wipplingerstraße unter Dach gekommen war, mit Widerstreben. Er fühlte sich nur als Stellvertreter seines Amtsvorstandes, des Hofkammerrates. Daß er bei strittigen Fragen bloß über die Gasse zu gehen brauchte, wenn er seinen Chef sprechen wollte, das erleichterte ihm das Herz. Nur keine persönliche Verantwortung übernehmen in amtlichen Dingen! Er brauchte immer eine Rückendeckung.

In Scharen kamen die deutschen Bauern mit ihren Familien, um sich den Herren der Kommission persönlich vorzustellen und ihre Pässe auszuwechseln, die sie im Reich erhalten hatten. Hier endigten sie. In Wien bekam man ein neues Dokument für das Banat, einen Gewährschein oder gleich einen Ansiedlungspaß. Und die versprochenen weiteren drei Gulden Reisegeld pro Kopf. Da wollten die Herren die mitgebrachten Köpfe selber abzählen, ehe sie zahlten. Und alle Namen mußten in ein großes Protokoll eingetragen werden. Was zusammengehörte, sollte beisammen bleiben; Leute, die aus einem Dorf stammten oder aus einer Grafschaft, sollten auch wieder in ein und demselben Dorf angesiedelt werden, so weit dies möglich war. Ganz sicher konnten es die Herren Beamten in Wien freilich nicht zusagen, aber die Ansiedlungspässe, die sie ausfolgten, gaben solchen Wünschen Ausdruck. Und man sah darauf, daß Zusammengehörende gleichzeitig und auf demselben Schiff bis Ofen geschickt wurden, wo dann häufig eine Neueinteilung erfolgte, und die Reise ins Innere oft zu Fuß angetreten werden mußte.

Und wie Beichtväter forschten die Beamten die Leute aus. Für Bauern mit ordnungsmäßigen Pässen gab es eine sechsjährige Freiheit von allen Abgaben, für Handwerker eine zehnjährige, denn es meldeten sich viel zu wenig. Für Paßlose, für Entlaufene gab es kein Reisegeld und keine bestimmte Zusicherung einer Ansiedlung, wenn man sich an die Vorschriften hielt. Sie durften mitlaufen nach Hungarn, aber amtlich konnte man sie in Wien nicht behandeln, nicht berücksichtigen. Das wäre ein Preis gewesen auf eine unerlaubte Handlung. Hatten doch einzelne deutsche Fürsten schon Vorstellungen erhoben in Wien. Man locke ihnen alle Untertanen weg ... War das Elend einzelner Auswanderer aber zu groß, dann griff immer die milde Hand des Hofkammerrates Stephany ein. Er nahm vieles auf sich. ja, er tat den Ausspruch, die Paßlosen seien die sichersten neuen Untertanen. Die kehren nicht mehr um! Und die Ärmsten unter ihnen erhielten das Reisegeld durch seine Hand.

Mit großer Strenge bestand die Kommission darauf, daß keiner sich für etwas anderes ausgab, als er war. Wehe dem Leineweber, der sich als Bauer bekannte, um Grund und Boden zur Bewirtschaftung zu erhalten! Der Graf Mercy war imstande, ließ ihn durchpeitschen und jagte ihn wieder fort. Darum sah der Hofkammerrat auf ein wahrheitsgetreues Bekenntnis, und Franz Hildebrandt ließ keinen durch ohne ein solches. Auch mit der Religion nahm dieser es sehr streng. Er war Mitglied der Michaelsbruderschaft und als solches gebunden, immerdar und allerorten für die Wahrung und Verbreitung des alleinseligmachenden, römisch-katholischen Glaubens einzutreten. Wer ihm verdächtig vorkam, den schickte er zum Pfarrer der Kirche Maria am Gestade zu einer Katechetisierung. Brachte er von dort kein Attest, bekam er keinen Ansiedlungspaß. So bekehrte er manchen.

Der zweite Fall, der ihn heute beschäftigte, war dieser Art ... Es war die Sache des Philipp Trauttmann aus Bobenheim in der Rheinpfalz. Wurde denn nicht klar und deutlich verlautbart, daß man Deutsche katholischen Glaubens einlade, sich zu melden? Wer dennoch kam, der mußte eben bereit sein, katholisch zu werden. Der aber wollte nicht, er ging ihm nicht zum Pfarrer von Maria am Gestade. Lieber wollte er nach Schlesien oder Polen weiter fahren und sich eine andere Heimat suchen. In Polen ist nichts zu holen!« rief ihm ein Beamter zu. Aber der Trauttmann lächelte nicht über den Witzigen. Er blieb bei seinem Wort.

Franz Hildebrandt sah sich die sieben gesunden Menschenkinder, die der Trauttmann vor die Kommission hinstellte an und zögerte mit dem Urteil, das ihm auf der Zunge lag. Daß er die Leute nicht ins Banat schicken durfte, das war gewiß. Das mußte katholisch bleiben. Aber vielleicht gab es sonst eine Gegend, wo sie unschädlich blieben, wenn man sie hinversetzte.

Er befahl auch den Trauttmann in zwei Tagen wieder zu sich.

Und der Herr Hofkammerrat, dem Hildebrandt beide Fälle vortrug, hatte rasch entschieden: der Kaspar Melcher möge in Wien ein Handwerk lernen, das ihm tauge. Es werde sich schon eine Zunft finden, die ihn binnen Jahresfrist freispreche, wenn ihn niemand verrate und er sich gut aufführe. Dann, als Handwerksgeselle, mag er getrost nach Hungarn wandern, er werde sein Glück dort machen, wie tausend andere.

Der Kaspar war es zufrieden. Der Riese wollte Lehrjunge werden, wenn man ihm zu einem Meister verhalf. Und Hildebrandt beschied ihn neuerlich auf einen andern Tag. Er werde schon sorgen für ihn.

Über den Fall Trauttmann aber resolvierte der Hofkammerrat Stephgny anders. »Der Mann soll zu mir kommen«, sagte er.

Und Philipp Trauttmann zog am nächsten Morgen sein bestes Gewand an, setzte seinen Sonntagshut auf und stieg vom Passauer Hof über die Fischerstiege nach der oberen Stadt. Sein Weib gab ihm ihren Segen mit auf diesen Weg. Sie wußte, daß viel davon abhing. Acht Tage saßen sie in Wien nutzlos, auf eigene Kosten. Dem mußte so oder so ein Ende gemacht werden.

Gestern abend, als es ganz dunkel war, holte der Philipp vom tiefsten Grund seines Wagens, aus einem Habernsack, die Bibel hervor, und sie saßen alle um ihn herum in der Stube, die sie für sich gemietet hatten. Nur der Matz schlief nachts im Wagen, da man den nicht allein lassen durfte. Trauttmann las ihnen die Epistel St. Jakobi vor aus dem Neuen Testament und erklärte sie auf seine schlichte Weise. Es ist die wunderbare Epistel von der Geduld in Kreuz und Leiden... »Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn, nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben«, las Trauttmann mit erhobener Stimme. »Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott ist nicht ein Versucher zum Bösen, er versuchet niemand. Sondern ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird.«

Die Buben, die in eine übermütige Freude ausgebrochen waren, als sie sahen, daß das heilige Buch doch gerettet wurde, horchten hoch auf, als der Vater zu lesen anhub, und ganz andächtig wurden sie bei seiner Rede, die dann folgte, obwohl sie sie kaum verstanden. Der März aber meinte zum Schluß, daß kein Pfarrer es besser machen könne, als der Vetter Philipp. Und Frau Eva küßte den Vater, sie meinte dasselbe. Sie versorgte das teure Buch wieder, als ihr Mann am Morgen ausgegangen war, und nahm den Kindern und dem Matz das Versprechen ab, keinen Laut darüber zu reden, wie es auch kommen möge künftig. Sie gelobten es und waren stolz darauf, mit im Geheimnis zu sein.

Als man dem Hofkammerrat Joseph von Stephany meldete, daß ein Bauer im Vorsaal wäre, der behauptete, herbestellt zu sein, ließ er den Trauttmann sogleich eintreten. Und er erhob sich vom Schreibtisch und ging ihm entgegen. Der Mann war ihm so vorteilhaft geschildert worden; selbst der Michaelsbruder Hildebrandt konnte es nicht über sich gewinnen, ihn und seine Familie einfach abzulehnen. Auch sein Paß, der dem Hofkammerrat vorlag, war eine auffallende Empfehlung. Der Trauttmann mußte auch dem Herrn Gesandten in Frankfurt gefallen haben.

Und er machte in der Tat einen guten Eindruck in seiner Kraft und Stärke, seiner Biederkeit der Rede. Stephany sah ihn prüfend und freundlich an, ließ ihn einige Sätze reden und fiel dann ein: »Ich weiß, um was es sich handelt. Sag' Er mir, hat Er denn nicht schon daheim erfahren, daß der Kaiser, der ja römisch-katholisch ist, in seiner neuen Provinz nur katholische Ansiedler haben wolle?«

»Ja«, sagte Trauttmann, er habe es erfahren.

Also, warum wäre er trotzdem gekommen?

Er habe es nicht glauben können, daß sich in einem so großen Reich, wo es doch auch Evangelische gäbe, für ihn und die Seinigen nicht ein Plätzle finden sollte, erwiderte Trauttmann bescheiden. Und er sei auf eigene Gefahr gekommen, habe keine Reisegelder begehrt; aber zur Last wolle er niemandem sein. Und in weitere Versuchung möge ihn auch niemand führen, seinen deutschen Glauben lasse er nicht. Nichts könne ihn dazu verlocken. Er und sein Weib und seine vier Kinder müssen bleiben dürfen, was sie sind. Und auch für den Matz sei er vor Gott verantwortlich, seinen Knecht.

Der Hofkammerrat ging auf und nieder, und schien ganz in Gedanken verloren zu sein. Die Worte dieses schlichten, glaubensstarken Mannes hatten eine Saite in seiner Brust zum Klingen gebracht, die immer in eine leise Schwingung geriet, wenn von diesen tiefen religiösen Gegensätzen ernsthaft die Rede war. Warum traf es ihn aber diesmal so besonders empfindlich? Er wußte es nur zu gut. Auch seine Wiener Vorfahren waren einst evangelisch ... Ein Edikt nach dem andern erfloß, man ermahnte die Protestanten, zurückzukehren in den Schoß der römischen Kirche, man drohte endlich, gab ihnen bestimmte Termine; dann entzog man ihnen alle bürgerlichen Rechte, und zuletzt wurde sogar den Wiener Ärzten verboten, einem Evangelischen Hilfe zu leisten, wenn er krank sei. Dann kam der letzte Termin ... Sein Großvater, der ihm das alles einst erzählte, war zehn Jahre alt, als die Katastrophe hereinbrach und die Protestanten fort mußten aus der Stadt. Sechstausend behauste Wiener Bürger zogen um ihres Glaubens willen mit Weib und Kind von dannen. Man löste ihre Häuser zum Schätzungswert ab und forderte noch zehn Prozent Abfahrtsgelder von ihnen. Zuletzt wurden viele mürbe. Auch die Stephanys sind in Wien geblieben, und die Kinder gingen fortan in die Jesuitenschulen ... Seine Vorfahren haben ihre Heimat mehr geliebt als ihren Glauben; dieser Bauer aber gab jene auf, um diesen zu retten. Wer hat recht? Wo ist die Wahrheit? Kann man Gott nicht in jedem Bekenntnis dienen? Sind die verschiedenen Formen seiner Anbetung es wert, daß die Menschen sich darum in blutigen Kriegen befehden, und daß sie sich die Herzen so sehr beschweren? Stephany fühlte sich als Katholik. Aber es war ihm peinlich, wenn er einen amtlichen Gebrauch von seinem Bekenntnis machen sollte.

Erstaunt folgten die Augen Trauttmanns dem auf und nieder wandelnden Hofkammerrat. Dachte er nach über eine für ihn günstige Entscheidung? Das mußte recht schwer sein.

Der Hofkammerrat blieb endlich vor ihm stehen. Freundlich sah er ihn an. »Was Er mir da sagte«, begann Stephany, »gereicht Ihm nicht zur Unehre in meinen Augen. Vielleicht kommen Zeiten, in denen man in diesen heiklen Fragen milder urteilt. Gott gebe es! Ich will ihm den Weg nach Hungarn nicht verschließen. Aber ins Banat, wo nach der Meinung der Leute Milch und Honig fließt, kann ich Ihn nicht schicken. Dazu fehlt bis heute die allerhöchste Genehmigung. Bleibe Er auf der rechten Seite der Donau. Und nehme Er sich Mohatsch und Fünfkirchen als Ziel. Von dort führen die Wege nach Bellye, das dem Prinzen Eugen gehört, nach Högyéß im Tolnauer Komitat, das ein Eigentum des Grafen Mercy ist, nach Tevel und so weiter. In jener Gegend sind schon so viele Deutsche, daß man die früher ganz türkischen Komitate jetzt oft die Schwäbische Türkei nenne. Er findet dort gewiß Anschluß an eine oder die andere Gemeinde. Es ist auch eine evangelische unter ihnen, Murgau heißt sie ... Frag' Er nicht viel und fahr' Er drauf los. Was dort auf privaten Gründen geschieht, fällt nicht in unseren Wirkungskreis. Dortige Gutsherren suchen Kolonisten. Es tut mir leid, daß ich einen so tüchtigen Landmann nicht auf einem kaiserlichen Kameralgut ansiedeln kann.«

Philipp Trauttmann, der mit allen Sinnen aufgehorcht hatte, wußte nicht, was er sagen sollte vor Überraschung. Der Hofkammerrat überreichte ihm seinen Frankfurter Paß und sagte: »Den heb' Er sich gut auf! Er kann ihm vielleicht einmal nützlich sein. Und morgen geh' Er in die Hungarische Hofkanzlei in der Vorderen Schenkenstraße Nummer 49. Man wird Ihm dort einen Paß für die Komitate Tolnau und Baranya in Ungarn geben auf meine Empfehlung.«

Trauttmann fand endlich Worte. »Alsdann nicht ins Banat, Euer Hochgeboren?«

»Nein.«

»Alsdann in die schwabisch Terkei?«

»Ja, lieber Mann.«

»Über Mohatsch und Fünfkerche niwer bis uf Tevel?«

»Jawohl. Er hat mich sehr gut verstanden.«

»Ich dank' vom ganze Herze, Euer Gnade. Ehr (Ihr) häbt m'r a schweri Sarg (Sorge) von der Seel genomme.«

»Viel Glück auf den Weg!« sprach Stephany und entließ ihn.

Dem wettergebräunten Mann schossen Tränen in die Augen, als der Hofkammerrat ihm diese gütigen Abschiedsworte zurief. Er fand kaum die Ausgangstür, so spiegelte es in seinen Augen. Hatte der Hund an der Grenze ihm nicht nachgerufen, er möge zum Teufel fahren?

Oh, diese Güte des mächtigen Mannes machte vieles wieder gut.

Er konnte den Passauer Hof nicht schnell genug erreichen, um seinem Weib zu erzählen, was er erlebt hatte.

Und sie freute sich ja auch mit ihm. Aber ihre erste und letzte Frage blieb: »Nicht ins Banat?« Und die Buben sagten: »Nicht ins Banat?«

Seit Monaten hatte sich der Begriff dieses Paradieses festgesetzt in ihren Gehirnen, und es hielt schwer, einen anderen an dessen Stelle zu setzen.

Und doch klang dieser neue Begriff so einschmeichelnd. Nach der Schwäbischen Türkei sollte es gehen? Trauttmann war sicher, daß sich bald alle mit diesem neuen Namen befreunden würden.

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