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Der Geist der Bismarckzeit (1848-1918)

Ernst Heilborn: Der Geist der Bismarckzeit (1848-1918) - Kapitel 7
Quellenangabe
authorErnst Heilborn
titleDer Geist der Bismarckzeit (1848-1918)
publisherOtto Elsner Verlagsges. m.b.H.
year1929
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170402
projectid9ac9da80
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Soziales

Im Jahre 1849 stellt Bismarck die Rechnung auf, daß ein Berliner Schneider, der für ein Kleidermagazin arbeitet, wenn es gut geht, mit seiner Familie 20 Silbergroschen den Tag verdient, – er vergleicht damit die Verhältnisse auf dem Lande und findet sie erträglicher. Franz Rehbeins Vater ist etwa in demselben Jahrzehnt Schneider in einer Kleinstadt und verdient in 1-½ bis 2 Arbeitstagen einen halben Taler.

In den achtziger Jahren nimmt Bismarck für den Fabrikarbeiter einen Durchschnittsjahresverdienst von 750 Mark an; der bei vierzehnstündiger Arbeitszeit in 300 Arbeitstagen erzielt wird. Er rechnet weiter, daß der Arbeiter davon 100 Mark für Zimmermiete, 29 Mark an Steuern, 150 Mark für Kleidungsstücke für die Familie, das Notwendige für Feuerungsbedarf usw. ausgibt, in Summa 350 Mark ohne leibliche Pflege. Es bleiben 400 Mark, von denen die Familie zu leben hat.

Für die sechziger Jahre stellt Bebel fest, daß ein guter Arbeiter bei zwölfstündiger Arbeitszeit 2 Taler 20 Neugroschen bis 3 Taler wöchentlich verdiene, das würde bei Zugrundelegung der 3 Taler einen Monatsverdienst von 12 Talern, einen Jahresverdienst von 144 Talern, also weniger als 450 Mark ausmachen; wobei freilich zu bedenken ist, daß das Geld kaufkräftiger war. Bebel selbst zahlte seinem Gehilfen den, wie ihm vorgeworfen wurde, »horrenden« Lohn von 4½ Taler pro Woche bei zehnstündiger Arbeitszeit.

Paul Göhre tritt gegen Ende der Epoche, als sich die Stellung der Arbeiterschaft bereits erheblich gebessert hat, für drei Monate als Arbeiter in eine Fabrik ein. Er notiert die Löhne: Handarbeiter im allgemeinen 12 bis 15 Mark wöchentlich; Schlosser 15 bis 21 Mark; Bohrer 15 bis 19 Mark; Monteure 22 bis 28 Mark. Die Akkordarbeiter stehen sich besser: Hobler 25 Mark, Stoßer und Bohrer bis 40 Mark. Das Jahreseinkommen eines Monteurs steigt bis auf 2000 Mark. Das Durchschnittseinkommen eines Industriearbeiters errechnet er auf 800 bis 900 Mark, – es ist also seit der Aufstellung Bismarcks ein geringfügiger Fortschritt erzielt worden.

In Krupps Jugend aber betrug der Wochenlohn für Schmiede und Schmelzer 1 Taler 15 Silbergroschen!

Den Arbeiter Fischer, der in seiner von Göhre herausgegebenen Lebensbeschreibung ein überzeitliches Buch hinterlassen hat, treibt es als »Ungelernten« in dieser Zeit durch die deutschen Länder. Zeitweise verdient er als Erdarbeiter 8 bis 10 bis 12 Silbergroschen den Tag (wovon er 10 Groschen dem Wirt als Kostgeld zu zahlen hat), bei besonderer Gelegenheit werden ihm aber auch 1-½ Taler täglich nur eben für Schubkarrenfahren in Aussicht gestellt. Er hat einmal einen Monatsverdienst von 40 Talern, dann wieder einen in der Ziegelei von 80 Mark.

Ueber die Lohnverhältnisse auf dem Lande, die ja freilich insofern anders zu bewerten sind, als Unterkunft (aber wie sieht sie aus!) und Kost geliefert werden, unterrichtet Franz Rehbein: In der Kartoffelernte verdienten Erwachsene 50 Pfennige, Kinder 25 Pfennige den Tag; der Lohn für einen Hilfsknecht betrug 18 Taler das Jahr; der Lohn für ein Sommerhalbjahr gelegentlich 12 Taler; als Dienstknecht 25 Taler im Winter, 55 Taler im Sommer, als Großknecht 30 Taler im Winter, 60 Taler im Sommer; der Magdlohn betrug 30 Taler im Winter, 46 Taler im Sommer; die Tagelöhner beziehen einen Wochenlohn von 9 bis 10 Mark mit Beköstigung, im Winter 5 Mark; in guten Jahren steigt der Tagelöhnerverdienst auf 700 Mark, in schlechten bleibt er unter 500 Mark. In der Ziegelei verdient Rehbein bei 14stündiger Arbeitszeit 20 Mark wöchentlich, das heißt 950 Mark im Jahr.

Man sieht es deutlich: Es bessern sich in diesem Zeitablauf für die dunkle Masse der Bevölkerung (auch unter Geltenlassen der Geldentwertung) die Lebensmöglichkeiten. Sie bleiben schlimm genug.

Es ist aber der Arbeiter der letzte wahrlich nicht. Hinter ihm stehen, die vergeblich Arbeit suchen, die Arbeitsunfähigen und des Ernährers Beraubten, die Schar der Arbeitslosen.

Noch gegen Ende der Epoche sagte ein Pfarrer: »Könnt' ich all denen, die zu mir kommen und redlich Arbeit suchen, Arbeit verschaffen – nichts Besseres wollte ich mir von meinem Gott erbitten.«

Bismarck sagt 1881: Wir haben es bei den Kriegsinvaliden sehen können, wenn nur 6 oder 5 Taler monatlich gegeben werden, das ist für einen Armenhaushalt auf dem Lande schon etwas Bares, wo die kleinrechnende Frau sich sehr besinnt, daß sie den Kostgänger, der Geld einbringt, nicht verdrießlich macht und los wird.

Im Jahre 1841 erhielt Bebels Stiefvater, im Dienst Ganzinvalide geworden, ein Gnadengehalt von zwei Talern monatlich. Er wird Aufseher in einer Gefangenenanstalt und bezieht neben freier Wohnung (zwei Stuben), Heizung und Licht monatlich 8 Taler Gehalt. Die zum zweiten Mal verwitwete Mutter erhält eine Unterstützung von 15 Silbergroschen monatlich pro Kopf ihrer beiden Jungen. Sie näht weiße Militärhandschuhe und bekommt für das Paar 6 Kreuzer – 20 Pfennige, ist aber nicht imstande, mehr als ein Paar täglich zu fertigen. (Bebel selbst verdient als Drechslergeselle in Speier bei freier Kost und Wohnung pro Woche 1 Gulden 6 Kreuzer, etwa 2 Mark. Er teilt mit, daß noch im Jahre 1865 der höchste Wochenlohn für Buchdrucker in Leipzig 5¼ Taler betragen habe.) Rehbeins verwitwete Mutter bezieht eine Armenunterstützung von 3 Mark monatlich.

Der Arbeiter Fischer erzählt aus seinen eigenen Erfahrungen heraus von Lohndruck. Man denkt an Hauptmanns »Weber«, wenn man von dem Buchhalter liest, der vom Wochenlohn so lange abzieht, »bis man 100 Mauersteine für 5 Groschen machen mußte«. »Aber der Herr Buchhalter kannte weder die Arbeit, noch die Leute und kam alle Jahre einmal in die Steinfabrik, aber von der Arbeit verstand er soviel wie die Kuh vom Sonntage, und die Menschen waren ganz und gar Nebensache.« An anderer Stelle: »Da formte ich an demselben Tage wieder dieselben Steine, von denen ich vor vielen Jahren 150 Stück gemacht und anderthalb Taler verdient hatte, aber jetzt gab es für 100 Stück 90 Pfennig, und ich mußte 420 Stück machen, um 3,60 Mark zu verdienen.«

 

In diesem Zeitablauf vollzieht sich der Aufstieg des vierten Standes. Er geht von den Arbeitervereinen aus, in denen bei Solidaritätsgefühl Bildungseifer war; in denen den Entrechteten die Forderung, den Stummen das Wort gegeben wurde. Er gewinnt Organisation in den Gewerkschaften (1868), in denen dem Wunsch das Ziel, dem Ungestüm die Bescheidung, dem Fortschritt die Bereitstellung der Mittel gewährleistet wurde.

Rein innerlich: was hat sich vollzogen? Ein Geist der Gemeinschaft ist erstanden. Er nimmt nicht nur dem einzelnen das Gefühl des Verlassenseins, gewährt nicht nur dem wirtschaftlich Schwachen im Zusammenschluß Kraft, in ihm ist auch jenes nur ahnungsweise zu begreifende Weben von Seele zu Seele, das Gefühle und Gedanken hier aufkeimen, dort wachsen, in einem Dritten Frucht tragen läßt.

Dazu die bewußte Bildungsarbeit innerhalb der Sozialdemokratischen Partei. Sie ist einseitig, sei es. Sie propagiert eine voreilige Wissenschaft. Sie vermittelt vielfach statt des Organischen den toten Begriff. Aber sie weckt auch die Schlafenden, gibt den Verlangenden etwas wie Kost. Sie ist zum mindesten wie die Lupinensaat auf jungfräulichem Boden, die der Erde die Nahrung zuführt, die sie befähigt, künftig Frucht zu tragen.

Was sich innerhalb des vierten Standes vollzogen hat? Fontane hat Auge dafür: »Millionen von Arbeitern sind gerade so gescheit, so gebildet, so ehrenhaft wie Adel und Bürgerstand; vielfach sind sie ihnen überlegen ... Sie vertreten nicht nur Unordnung und Aufstand, sie vertreten auch Ideen, die zum Teil ihre Berechtigung haben und die man nicht totschlagen oder durch Einkerkerung aus der Welt schaffen kann. Man muß sie geistig bekämpfen, und das ist, wie die Dinge liegen, sehr, sehr schwer (1878).« »Die neue, bessere Welt fängt erst beim vierten Stande an. Man würde das sagen können, auch wenn es sich bloß erst um Bestrebungen, um Anläufe handelte. So liegt es aber nicht. Das, was die Arbeiter denken, sprechen, schreiben hat das Denken und Sprechen und Schreiben der altregierenden Klassen tatsächlich überholt. Alles ist viel echter, wahrer, lebensvoller. Sie, die Arbeiter, packen alles neu an, haben nicht bloß neue Ziele, sondern auch neue Wege (1896).«

Wie so oft in geschichtlicher Entwicklung: erst durch den Druck werden die Kräfte gelöst. Recht eigentlich durch das Sozialistengesetz (1878 bis 1890) wird die Sozialdemokratische Partei Deutschlands zu dem, was sie dieser Epoche ist.

Nur ein paar Zahlen. In Chemnitz wachsen die sozialdemokratischen Stimmen an, 1881: 10 000; 1887: über 15 000; 1890: 24 642. Innerhalb Deutschlands, 1884: ½ Million; 1887: ¾ Million; 1890: fast 1½ Millionen.

Es bedeutet solch Anwachsen der Zahlen in irgendeiner Weise aber auch immer ein Anfluten von Geist.

 

Dieser Geist wird von der Sozialdemokratie in der Epoche bewußt für den Atheismus und den Materialismus militarisiert. Sie setzt all ihre gewiß nicht zu unterschätzenden Machtmittel dafür ein. Sie erblickt darin letzte Rechtfertigung ihres Programms. Anfang und Ende ihres Unterrichtsplans beruhen darauf. Und solches Programm unterliegt kaum einer Wandlung, auch wenn das offizielle Parteiprogramm später gerade in dieser Hinsicht eine Abänderung erfährt.

Der geistige Führer des philosophischen Atheismus in dieser Zeit nimmt dabei die gleiche Stellung ein wie die politische Parteileitung. Ludwig Feuerbach schreibt in seinem Buch über die Unsterblichkeitsfrage: »Während sonst der Atheismus nur eine Sache der Höfe, des Luxus und Witzes, der Eitelkeit, Ueppigkeit, Oberflächlichkeit und Frivolität war, ist jetzt der Atheismus die Sache der Arbeiter, der geistigen sowohl als der leiblichen, und eben damit eine Sache des Ernstes, der Gründlichkeit, der Notwendigkeit, der schlichten Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit geworden, kurz, während sonst die Christen die Armen, die Verfolgten, die Leidenden waren, sind es jetzt die Nichtchristen.« Und Göhre hat, nachdem er drei Monate als Arbeiter unter Arbeitern geweilt hat, zu bekennen: »Die Sozialdemokratie von heute ist nicht nur eine neue politische Partei oder ein neues wirtschaftliches System, sondern eine neue Welt- und Lebensanschauung, die des konsequenten Materialismus.«

 

In Deutschland (und wohl nur hier) war das soziale Gewissen – das glaube ich in meinem »Geist der Schinkelzeit« nachgewiesen zu haben – durch das Mitleid aufgeschreckt worden. Man mag das bei dem, dem man es am wenigsten zutrauen möchte, beim jungen Bismarck, wiedererleben. Im Jahre 1847 schreibt er an seine Braut, daß er sich wie ein Dieb vorkäme, wenn er dreißig Taler für eine Reise ausgebe und dabei bedenke, daß mit einem Taler einer hungernden Familie auf Wochen hinaus geholfen werden könne. Und noch in den Frankfurter Tagen des Jahres 1853 quält ihn die Toilettenpracht der Frankfurterinnen in Hinblick auf die vielen, die eben jetzt in Teuerung und bei einem Frost von zwölf und mehr Graden nicht das Notdürftige, sich zu kleiden, haben.

In diesem Mitleid ist fast immer Angst. Die Angst heißt: dich selber und die Deinen kann es treffen. Darin spricht Storms Gedicht »Weihnachtsabend« (1852) ein uneingestandenes, unter letzter Scham verstecktes Empfinden aus: an dem Bettelkind, das ihm ein billiges Spielzeug aus mageren Händen zum Kauf bot, ist er vorübergeeilt. Nachträglich packt's ihn: »Doch als ich endlich war mit mir allein, Erfaßte mich die Angst im Herzen so, Als säß mein eigen Kind auf jenem Stein Und schrie nach Brot, indessen ich entfloh.«

Am Kreuzweg der Zeit ist das Mitleid wie eine Herme aufgerichtet: das eine Gesicht ist Fratze, das andere zeigt jedem, der vorübereilt, seine eigenen Züge. Ein David Friedrich Strauß, der sich gewiß als liberal empfindet, ruft in »Der alte und der neue Glaube« in dem Kapitel »Der vierte Stand und die Arbeiterfrage« gegenüber den Forderungen nach Lohnerhöhung und Herabsetzung der Arbeitszeit bündig und karg nach der Staatsgewalt, die zusehen möge, daß das gemeine Wesen nicht Schaden nehme. Er glaubt nicht an die Gerechtigkeit der Schiedsgerichte; Arbeiterverbände sind ihm ein Greuel. Der Weisheit letzter Schluß heißt: Riegel vor. – Ein Feuerbach weist das Mitleid zurück, weil der Proletarier dem Mitleid entwachsen sei: Er habe menschliches Selbstgefühl, menschlichen Bildungstrieb, Arbeitslust. Nur eben den wahren Wert der Arbeit anerkannt zu sehen, sei Forderung der Selbstberechtigung. Ein Fontane, in der Welt der moralischen Werte Umschau haltend, findet weniges, was wertvoll wäre. Um sich schließlich zu dem Schopenhauer-Wort zu bekennen: »Das Beste, was wir haben, ist Mitleid.«

Das Mitleid nennt Friedrich Theodor Vischer in seinem Gedicht »An das Mitleid« »der schaffenden Gottheit nachgeborene bessere Schwester.« Dann aber in seinem berühmten Gedicht »Tragische Geschichte von einer Zigarrenschachtel« wird ihm das Mitleid selbst zu letzter Auskunft in der Frage nach der Gottheit. Nein! heißt die Antwort. Denn: »Wär' einer droben in Himmelshöhn« – sein Vaterherz könnte den Anblick des Erdenbildes nicht ertragen. Das Mitleid macht jedwede Vorstellung von einer göttlichen Vorsehung unmöglich ... Damit schließt sich der Kreis.

 

In Lagarde und Nietzsche erstehen dem sozialen Mitleidsempfinden der Zeit die großen, überzeitlichen Kritiker.

Tiefstes Mißtrauen bei Lagarde gegen die »Humanität«. »Wohingegen das gemeinhin Humanität genannte Gefühl aus dem physischen Mitleiden mit gleichgeschaffenen Wesen, aus der Sorge, einmal selbst in die Lage kommen zu können, in welcher jene jetzt schmachten, vielleicht aus dem dunklen Bewußtsein entspringt, gelegentlich als Entgelt für die gewährte Hilfe der Unterstützten Nachsicht in Anspruch nehmen zu müssen.« Wie berechtigt das ist, geht aus dem eben hier Dargelegten hervor. Es ist auch Illustration, Kritik und Hinweis auf Storms Gedicht. Die Spinne, die, nach Lagardes Wort, die humanen Netze von Krankenunterstützungs- und Vergnügungskassen gewoben, heißt Egoismus. Folgerichtig spricht er vom »Königskerzentee des Staatssozialismus.«

Nietzsches Zarathustra gibt kein Almosen: »Dazu bin ich nicht arm genug.« Vielmehr: die soziale Ungleichheit wird bei Nietzsche Postulat. Immer mehr Krieg und Ungleichheit soll gesetzt sein, so »redet die große Liebe.« Zu jeder Erhöhung des Typus Mensch gehört auch eine neue Art Versklavung. Woher die Unzufriedenheit der Arbeiterschaft? Nur daher, daß die Fabrikanten und Großunternehmer noch nicht die Merkmale und Abzeichen der höheren Raffe an sich tragen. Fluch aber und dreimal Fluch dem Mitleid! Es macht dumpfe Luft allen freien Seelen. Die Lüsternheit der Schwächlinge ist darin. Es ist zudringlich. Es empört die Niedrigen. Es ist das Empfinden der wenig Stolzen. Im Mitleiden liegen deine größten Gefahren. O über die intellektuelle Leichtfertigkeit des Mitleidigen, der Schicksal spielt!

Nur ist da wohl zu unterscheiden: in ihrem Mitleid, sei es dem der heimlichen Angst, kroch diese Zeit kümmerlich voran, aber sie hatte doch Boden unter den Füßen; in der Mitleidsüberwindung der Lagarde und Nietzsche war vorerst nur eben Aufflug zur Stuckrenaissance der Zimmerdecken im Bürgerhaus.

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