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Der Bildschnitzer von Würzburg

August Sperl: Der Bildschnitzer von Würzburg - Kapitel 6
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typefiction
authorAugust Sperl
titleDer Bildschnitzer von Würzburg
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1925
correctorJosef Muehlgassner
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V.

Wer in ruhigen Zeiten des Abends zwischen neun und zehn Uhr durch die Gassen Würzburgs ging, der konnte sich kaum jemals über großes Gedränge beklagen. Seine Schritte hallten zwischen den Giebelhäusern, das Licht aus der Laterne, die er selber trug oder vor sich tragen ließ, huschte lautlos über den Staub oder, je nachdem, über den Morast des Weges, und gassenweit begegnete ihm kein Mensch – wenn nicht etwa die Scharwache festen Trittes mit Windlichtern an ihm vorbeizog. Verschlossen waren die Tore der Häuser und die Läden der Werkstätten, lichtlos blickten die Fenster in den oberen Stockwerken. Da und dort nur drang roter Schein aus den Ritzen eines Ladens, tönte Lautenspiel und gedämpfter Gesang aus der Weinstube einer Bäckerei in die Stille der Nacht. Längst waren die Betglocken verklungen, die Kindlein schliefen in den Kammern, das Vieh in den Ställen. Längst auch hatte ein ehrbarer Bürger den letzten und nicht den sauersten Gang des Tages getan und war bedächtig mit dem gefüllten Krüglein aus der Tiefe des Kellers zurückgekehrt – dem Mostkrüglein, das genau in die kleine Nische paßte, die in halber Armslänge neben jedem ehelichen Himmelbette dieser Stadt in die Mauer gebrochen war.

Später freilich, um die elfte Stunde, um die zwölfte Stunde, verlangte allnächtlich das Leben wieder sein Recht, und die Scharwache vermied nun wohlweislich die Gassen und Plätze, wo unversehens das geöffnete Tor einer vornehmen Herberge trunkene Edelleute oder schwankende Chorbrüder vom heiligen Kilian ausspeien konnte. Und dann hallten wohl die Giebel vom Gesang und vom Geschrei, und der aus dem Schlaf geschreckte Bürger lauschte, ob sich nicht wieder einmal aus Gesang und Geschrei plötzlich das gellende Mordio löse.

Heute aber war das Bild ein anderes. Heute wogte zwischen neun und zehn Uhr in den Gassen und auf den Plätzen unter einem blinkenden Sternenhimmel erregtes, erhitztes Volk. Aus vielen Fenstern drang Lichtschein, die Läden der Schenken standen weit offen, und rauhe Gesänge tönten ins Freie. Da und dort hatten sich vor einer Bäckerei dunkle Haufen zusammengeballt, und draußen wie drinnen lauschte männiglich auf eine wilde Rede und brüllte ihr Beifall. Dagegen waren die vornehmen Herbergen geschlossen und die Läden ihrer Fenster sorgsam verwahrt, und in tiefer Stille lagen vollends die stolzen Domherrnhöfe mit ihren Kemenaten, Ställen, Scheunen und Gärten. –

Tilmann Riemenschneider verließ um diese Zeit seine Behausung im Wolfmannszichlein und machte sich auf den Weg zu Lorenz Fries. Denn dieser hatte ihn durch einen eiligen Boten noch in so später Abendstunde zu sich gerufen.

So kam er durch die Sterngasse über den Sternplatz heraus auf die breite Straße, aus der die Menschen wogten vom Dom bis an den Torbau der Mainbrücke.

Schlank und hoch ragte der Turm am festen Haus zum Grünen Baum, der Grafen-Eckarts-Turm, in den nächtlichen Himmel hinein, und dort auf dem freien Platze, wo die uralte heilige Linde der Stadt ihre zartbelaubten Äste spreitete, stand im weiten Ringe Kopf an Kopf das Volk.

Tilmann Riemenschneider überließ sich, seine Richtung ändernd, dem Zug der Menge und kam nahe an den Baum heran.

Der Platz lag in einer Dunkelheit, die nur vom Glanze des Sternenhimmels schwach erhellt war. Aber in einem Eisenringe am Stamme des Baumes stak eine Fackel, und ihr lohendes Feuer warf züngelndes Licht über die Gestalt eines Redners, der auf der Bank stand und mit halbem Leibe über das Volk emporragte, mit den Armen in die Luft stieß, den Kopf abwechselnd nach drei Seiten wandte und schrie, daß es gellte.

Der Meister stand nun festgekeilt in der lautlos horchenden Menge.

»Es wird nicht besser – in der Welt – als bis – die ganze – Welt ist – eine einzige große – Bruderschaft. Alles – was wider das heilige Evangelium – ist, muß – ab sein und tot; denn es ist – heidnischer Greuel. – Spitzet – die Ohren – liebe Leute und luset hinaus – in die Nacht. Hört ihr's? – Hunderttausend sind's – hunderttausend stampfen einher – und alles wird – gleich unter dem Bundschuh, hört ihr's? Und – so gewiß morgen die Sonne wieder – aufgeht – so gewiß geht – auf eine neue Zeit – bricht an das – Goldene – Tausendjährige Reich – von dem geschrieben ist in der – Offenbarung Sankt Johannis. Darum – so reißt eure Tore – auf, laßt sie herein – die Brüder und – die neue Zeit – in alle – eure Gassen –! Genug für heute. – Trau, schau, wem? – Ich sage euch – der Teufel geht umher – wie ein brüllender Löwe – und sucht, welchen er verschlinge. Ihr wißt, wen ich meine. – Hütet euch und haltet euch – bereit!«

Der Redner hatte geendet und war von der Bank gestiegen. Die Luft erdröhnte vom Beifallsgeschrei der entzückten Hörer, und wieder und wieder tauchte die Kappe mit der spitzen Feder über der Menge empor, und der weithin sichtbare Kopf verneigte sich grüßend nach allen Seiten.

»Der kann die Worte setzen – der hat's uns gesagt. Wenn's nur der auch gehört hätte – auf den es gemünzt war. – Wer ist's? – Ei, den kennt doch jedes Kind! Wer wird's denn sein? Der Bermeter halt.« –

Tilmann Riemenschneider sah unverwandt mit scharfen Augen in den dunkeln Menschenknäuel. Etliche Schritte vor ihm – jawohl – da stand sie – das war sie. Und sie hatte ihr Halstuch abgerissen und schwang es jauchzend über ihrem Kopfe.

Meister Tilmann drängte sich näher. »Bille!«

Sie fuhr zusammen, aber sie wandte sich nicht.

»Bille – was tust du jetzt noch auf der Gasse?«

Sie war in der Menge verschwunden.

Vom Turme, von der Augustinergasse, von der Brücke drängte es heran. Gellende Pfiffe tönten vom Brückenturm her, Schreien, Johlen und Pfeifen antwortete aus der Augustinergasse. Tilmann ward im Strome mitgerissen, die Greden hinauf, dem Dome zu. –

Endlich hallten seine Schritte wieder in menschenleeren Gassen.

Er mußte stehen bleiben. Ein Schauer lief über seinen Leib.

Bermeters Rede hatte ihn tief bewegt. In Bruderliebe hatte sein Herz allen denen entgegengeschlagen, die mit ihm auf die Worte lauschten. Da war das Pfeifen und Johlen gekommen. Das fürchterliche Pfeifen. In seinem feinen Gehör zitterte es schmerzhaft nach. Es war etwas in ihm, das sich aufbäumte gegen den pfeifenden, johlenden gemeinen Mann.

Aber nein – er riß sich zusammen, stieß den Stab auf den Weg und strebte vorwärts. Er war ihr Bruder und wollte ihr Bruder bleiben. Er wußte sich eins mit dem kleinen Mann, mit dem gemeinen Mann im Hasse gegen die faulen Bäuche in den Domherrnhöfen. Auch er hielt es für eitel Sünde, wenn draußen auf dem flachen Lande immer wieder Menschen von Menschen wie Lasttiere gehalten wurden. Viele, viele Gestalten auf seinen Altären – Heilige und Apostel, Märtyrer und Pilgrime – – was waren sie anderes als Brüder und Schwestern des Lazarus vor des Reichen Türe, Brüder und Schwestern aller Lazarusse unter seinen Zeitgenossen?

Und dennoch – das Pfeifen! Das unpersönliche, das hinterhältige, aus unbekannten Tiefen hervorbrechende Pfeifen, das seine Künstlerohren unsagbar beleidigte –!

»Erwachende Tiere!« sagte er plötzlich ganz laut vor sich hin, blieb stehen und stieß den Stab auf den Weg. Aber sogleich dachte er weiter: Und wenn es erwachende Tiere waren – ei, wer hatte sie denn zu Tieren gemacht, sie und die Tausende und Tausende, die nun von allen Seiten heranstampften?

Er ging fürbaß, nahm den Stab unter die Achsel und versenkte die Hände in die Seitentaschen seines Wamses. Und seine Finger krallten sich um jenes doppelte Etwas, das er beim Fortgehen zu sich gesteckt hatte, seine Finger rollten, hoben und senkten es. Und die unsagbare Bitterkeit, die er seit jenem Winterabende gegen den Bischof und gegen seinen geschmeidigen Knecht hegte, stieg auf in ihm und würgte ihn.

Seine Zähne knirschten. Ein ganzes Volk verband sich seinem stummgebliebenen Hasse. Ein ganzes Volk schob sich zwischen ihn und den Freund von ehedem, Lorenz Fries. Tobend, johlend, pfeifend.

Jawohl – pfeifend! Laß sie johlen, Tilmann Riemenschneider, laß sie pfeifen! Das ist die rechte Musik dieser Zeit gegen die Unterdrücker.

Und sein Traum von heute vormittag glitt jählings hinein in die Wirklichkeit.

*

Das war der Hof zum großen Löwen nahe beim Kloster der Predigermönche, der Hof mit seinen Kemenaten und Gängen, seiner alten Geschichte und seinen Sagen. Das war der Hof des Lorenz Fries.

Gellend klang die große Glocke, die er zog, und hallte wider in der Tiefe des Hauses. Und mit dem fast körperlichen Gefühl, daß jetzt mit ihm das Volk in die dunkle Wohnung des Fürstenknechtes hineinströmte, daß jetzt zahllose Unsichtbare gespenstig mit ihm die ächzenden Stufen hinter dem Lichtlein der Magd hinanstiegen, kam er vor das Gemach, in das ihn die Stimme des Magisters – die Stimme, die seinen Ohren hart und scharf und ebenso widerlich klang wie vorhin das Johlen und Pfeifen der Gasse.

Dann stand er in einer großen niederen, von einer Hängelampe beleuchteten Stube vor dem Manne des Bischofs. –

Lorenz Fries hatte einen Tag harter Arbeit hinter sich. Ach, nicht nur einen Tag. Da war seit acht Tagen nichts gewesen als Tag und Nacht im Rate sitzen, konzipieren und schreiben – schreiben – schreiben. Wohl war er's nicht allein, der da droben in der Burg beriet, konzipierte und schrieb – o beileibe nicht. Da sprachen viel Vornehmere mit herein; da konzipierten auch noch andere, da schrieb ein Troß von Schreibern. Aber zuletzt kam doch wieder alles an ihn heran, den Vertrauten des Herrn.

Seit acht Tagen hatte er keine vierundzwanzig Stunden geschlafen, heute den ganzen Tag über keinen Bissen zu sich genommen. Erschöpft war er vorhin vom Pferde gestiegen, willens, sich mit seiner Hausfrau zu Tische zu setzen. Da war's ihm den Nacken emporgekrochen und brennend ins Hinterhaupt gestiegen. Leidiges Kopfweh, das ihn so gar oft zur Unzeit befiel. Seufzend hatte er sich erhoben und war in seine Arbeitsstube gegangen, hatte, auf und abschreitend, das Übel zu bezwingen gesucht und, den Meister erwartend, noch einmal mühsam überdacht, wie dessen Hilfe zu gewinnen wäre.

Und jetzt stand Tilmanns hohe Gestalt in der Stube.

Mit ausgestreckten Händen ging ihm der Sekretarius entgegen. Aber der Künstler bohrte seine Fäuste in die Taschen und sagte störrisch: »Ihr habt mich befohlen?«

»Ich habe Euch gebeten!« rief Lorenz Fries, trat zurück und griff an sein Herz.

»Auch recht –! Also, ich bin gekommen,« murrte Tilmann. »Und was begehrt Ihr von mir?«

»Nicht so, guter Freund!« bat Fries. »Tretet näher und setzt Euch.«

Tilmann rührte sich nicht: »Hinter Euch steht Euer Bischof.«

»Mein und Euer Bischof, Meister Tilmann. Mein und Euer Herr.«

»Ist ihm die Angst in die Knie gefahren?«

»Tilmann –!«

»Soll ich ihm helfen, die Stadt knebeln?«

»Wenn Ihr so sprecht, sind wir am Ende, ehe wir begonnen haben.«

Der Ratsherr trat einen Schritt näher, so, wie am Vormittage Bermeter an ihn herangetreten war. Und mit heiserer Stimme, wie jener, sagte er: »Ist's recht, daß der Bischof schweres Geschütz in etliche Domherrnhöfe gebracht hat? Ist's recht, daß er einen Zug Reisiger im Katzenwicker verbirgt, daß er nur noch auf die anderen wartet? Was will er? Die gesamte Bürgerschaft in den Katzenwicker fordern – die Schafe in den Pferch sperren? Die Lucken aufstoßen und die Geschütze zeigen? Die Reisigen aus den Ställen und Scheunen rufen und die Wehrlosen umzingeln? Fragen an uns richten und Antwort kriegen, wie er sie wünscht? Ist's recht das, hochmögender Herr Sekretarius? Und soll etwa gar ich ihm helfen dazu?«

Lorenz Fries war auf einen Stuhl gesunken: »Vergebt, ich werde heute wieder hart vom Kopfweh geplagt. Aber was Ihr da vorbringt, guter Freund – er versuchte zu lachen –, ist doch alles ganz närrisches Zeug.«

»Glaub's wohl, daß es Euch schwach geworden ist,« höhnte Riemenschneider. »Es ist nichts Geringes, wenn einem der Deckel von der Heimlichkeit gehoben wird.«

Und damit trat er vollends in den Lichtkreis der Ampel, griff in die Brusttasche seines Wamses und hielt dem anderen mit beiden Fäusten den Brief Bermeters unter die Augen.

Der Sekretarius beugte sich vor und starrte auf die schlecht beleuchtete Schrift.

»Wes ist die Schrift? Ist's meine oder Eure?« rief der Ratsherr.

»Was soll das Papier?« fragte der Magister zögernd.

»Wes ist die Schrift?«

»Gebt her!«

»Daß mich –!« Der Künstler versenkte den Brief in der Brusttasche. »Das böse Gewissen hat Euch verraten, Herr Magister. Den Brief habt Ihr selbsteigen an den Schwäbischen Bund geschrieben. Nur schade, daß ihn die Bauern aufgefangen haben, und jetzt habe ich ihn!«

Jählings fuhr Lorenz Fries empor: »Das lügt Ihr in Euern Hals! Wie könnt' ich etwas geschrieben haben, an das niemand bei Hofe denkt, am wenigsten der Bischof?«

»Es ist Eure Schrift!«

»Wäre nicht die erste, die ein kunstreicher Schreiber gefälscht hat. Tilmann, Tilmann, niemals habe ich solchen Unsinn geschrieben. Und wenn wir dieses oder jenes planten – ich sage wenn – glaubt Ihr, wir schrieben's auf ein Blatt Papier?«

»Es ist Eure Schrift, Ihr leugnet vergeblich.«

»Meister Tilmann, verzeiht mir, aber Ihr seid der reine Tor, und ein Bösewicht hält Euch in seinen Klauen.« Wiederum sank der Magister auf seinen Stuhl. »Ich bitte Euch, kommt morgen in aller Frühe – nein, ich will zu Euch gehen, wie gar oft in alten Zeiten. Aber jetzt kann ich nicht mehr.«

»Ihr jammert mich, Magister; denn Ihr werdet von Eurem Gewissen gewürgt. Und hinter Euch steht – er

Mit einem Ruck fuhren seine Hände in die Seitentaschen seines Wamses, seine Rechte kam zurück und hielt dem Magister zwischen Daumen und Zeigefinger einen geschnitzten Kopf, so groß wie ein Apfel, entgegen: Niedrig die Stirne, bartlos das längliche Antlitz, klein der Mund, schmal die Lippen, kraftvoll das vorspringende Kinn.

»Des Bischofs Angesicht!« rief Lorenz Fries. »Ein Kunstwerk! Aber was soll's?«

»Das eine Gesicht,« höhnte der Meister. »Zum ewigen Gedächtnis des frommen Bischofs für seinen Grabstein bestimmt. Steht er nicht also am Altar? Segnet er nicht also das Volk? Trägt er nicht also das Allerheiligste, ein demütiger Knecht Gottes?«

Und jetzt hob Tilmann die Linke aus der Tasche und hielt dem Magister zwischen Daumen und Zeigefinger einen zweiten Kopf entgegen: »Seht hier, sein anderes Gesicht!«

»Schändlich!« rief Lorenz Fries.

»Schändlich? Ei, ist er nicht wohlgetroffen, Euer Bischof?« höhnte der Meister. »Seht doch die eingebissenen Lefzen und die listig halbgeschlossenen Augen! So ist er vor mir gestanden, so hat er mich und meine Kunst geschmäht, so hat er mir mein Kleinod abgedrückt – und Ihr habt höfisch zum Unrecht geschwiegen. Und so sehe ich ihn seitdem vor mir Tag und Nacht, und neben ihm steht – Ihr.«

»Kein Mensch denkt heute mehr an Eure Statua, brachte der Magister mühsam heraus. »Und das zweite Antlitz ist gelogen.«

»Und das zweite, Herr Magister, ist sein wahres Angesicht!« rief Tilmann. »Das eben ist des Künstlers göttliche Gabe, daß er mit sehenden Augen in den Gesichtern zu lesen vermag, daß sich ihm in seinen, für andere Menschen unsichtbaren Linien und Fältchen die Geheimnisse der Seele enthüllen. Und so ist er auch vor Euch gestanden und hat befohlen, die Reisigen in den Katzenwicker zu legen und den Brief an den Schwäbischen Bund zu schreiben.«

Er wandte sich und fragte halb rückwärts über die Schulter: »Begehrt Ihr sonst noch etwas?«

»Den Brief!« stöhnte Fries. »Und nennt mir den Erzbösewicht!«

»Den Bösewicht hab' ich genannt. Und den Brief? Jawohl, daß mich –!«

Tilmann Riemenschneider ging aus der Stube.

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