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Das Teutsche Dichterroß

Hanns Freiherr von Gumppenberg: Das Teutsche Dichterroß - Kapitel 83
Quellenangabe
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typepoem
authorHanns von Gumppenberg
titleDas Teutsche Dichterroß
publisherVerlag Georg D. W. Callwey
printrunUnveränderte Fassung der achten, vermehrten Auflage
year1918
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120514
projectid3c492ec4
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Beelzebub

Früh haben sich meine Süchte
       Der Sünde zugewandt –
Es wühlte in meinen Blüten
      Unsauberer Höllenbrand!

Meine Liebe ist vergiftet
       Von wüster Liederlichkeit –
Meine großen schamlosen Augen
      Flackern lasterbereit!

Ach, meine junge, ruhlos
       Lauernde Seele weint,
Es rufen die lechzenden Lippen
      Noch immer Freund und Freund . .

Zuletzt kommt einer gegangen,
       Der lächelt zu meinem Schrei,
Und reißt mir mit kühlen Händen
      Das heiße Hemd entzwei!

Der stillt mein verschmachtendes Bangen
       Den greif' ich, wie nie ich mich hub,
In jauchzendem Lustverlangen:
      Denn der heißt Beelzebub!

 

Nach      Dolorosa (Maria Eichhorn)

 

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