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Das Teutsche Dichterroß

Hanns Freiherr von Gumppenberg: Das Teutsche Dichterroß - Kapitel 73
Quellenangabe
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typepoem
authorHanns von Gumppenberg
titleDas Teutsche Dichterroß
publisherVerlag Georg D. W. Callwey
printrunUnveränderte Fassung der achten, vermehrten Auflage
year1918
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120514
projectid3c492ec4
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Metamorphose

Einst
war meine Seele ein sanftes Ferkelchen.

Das
Packten sie,
Schoren ihm gierig die weißen Börstchen,
Stießen ihm mit dem Stiefelabsatz
Das rosige Schnuffelschnutchen blutig.

Sein jämmerliches Nuieckquieckquieck
Rührte sie nicht.

Meine Blutkrusten
Wurden Hornhäute;
Zur harten Stachelkröte wuchs ich
Mit dreißig strotzenden Giftdrüsen.

Nur näher getreten,
Herrschaften!
Alle beiß' ich euch in den Bauch!!

Denn das ist mir die liebste Stelle.

 

Nach      R. W. Martens

          (Arno Holz-Schule)

 

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