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Das Teutsche Dichterroß

Hanns Freiherr von Gumppenberg: Das Teutsche Dichterroß - Kapitel 66
Quellenangabe
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typepoem
authorHanns von Gumppenberg
titleDas Teutsche Dichterroß
publisherVerlag Georg D. W. Callwey
printrunUnveränderte Fassung der achten, vermehrten Auflage
year1918
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120514
projectid3c492ec4
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Das Gartenhaus

Motto:

Ist das nicht ein Gartenhans?
Schaut da nicht ein Mann heraus?
       Alte Volksweise.

 

Gerüche bauten uns ein Gartenhaus,
Dort wo man wusch die Leiche meiner Mutter,
Wo Winde funkeln, wo die Wellen nicken
Und Finken fiedeln unter reifen Sternen.
Mit tausend Kelchen riechen liebeschwer
Ringsum die Rosen sich, doch sehnend saugen
Sie ferneher den feiner'n Duft von dir
Und deiner Liebe – meine Hunde schnuppern
Entgegen, winseln, denn du tust zu wohl ..
Den furchtbar stummen Rater schloß ich ein,
Und gegenüber aus den Gitterkammern
Mit glüh'nden Augen glotzen mürbe Katzen –
Kein Dunst von ihrer Liebe soll den Duft
Der unsern und der Rosen stören. Komm'!

 

Nach      Maximilian Dauthendey

 

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