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Das Teutsche Dichterroß

Hanns Freiherr von Gumppenberg: Das Teutsche Dichterroß - Kapitel 16
Quellenangabe
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typepoem
authorHanns von Gumppenberg
titleDas Teutsche Dichterroß
publisherVerlag Georg D. W. Callwey
printrunUnveränderte Fassung der achten, vermehrten Auflage
year1918
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Ziehende Schwalben

Die Schwalben, ja, die Schwalben,
         Beim Hirten sind sie gern,
Und wenn die Blättlein falben,
         Zieh'n sie wohl in die Fern' –
                  Gern – gern –
                          Fern – fern!

Zu jedem Lämmlein plaudern
         Sie noch ein heimlich Wort:
»Wir dürfen nicht mehr zaudern,
         Wir müssen fort, ja, fort –«
                  Wort – Wort –
                          Fort – fort!

Der muntre Hirte singet:
         »Seht ihr nach meinem Sinn
Ein Mägdelein, so bringet
         Ihm meine Grüße hin!«
                  Sinn – Sinn –
                          Hin – hin!

Die Schwalben ziehen munter
         Zum grauen Nebelstreif:
Der Hirte zieht hinunter
        Durch grauen Winterreif.
                 Streif – Streif –
                          Reif – Reif.

Die Schwalben kehren wieder –
         Des Hirten froher Sinn,
Des Hirten frohe Lieder,
         wo sind sie hin, wohin?
                 Wieder – Lieder??
                           Hin – hin!

 

Nach      Julius Mosen

 

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