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Das Ratstöchterlein von Rothenburg

Else Ury: Das Ratstöchterlein von Rothenburg - Kapitel 16
Quellenangabe
authorElse Ury
titleDas Ratstöchterlein von Rothenburg
publisherA. Anton & Co.
yearo.J.
printrunDritte Auflage
illustratorKarl Mühlmeister
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20180904
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15. Kapitel

Kriegstage

Mit eisernem Fleiß hatte Magda die Familienchronik bis zum fünfzigsten Geburtstag des Vaters beendet. Sie hatte manche Nachtstunde mit zur Hilfe nehmen müssen, um es zu schaffen.

Voll herzklopfender Genugtuung legte sie die von schlichtem braunen Ledereinband gehaltenen Blätter auf den mit den letzten Herbstblumen geschmückten Gabentisch. Daneben das Büchlein der Magdalena Hirsching, Haarkamm und Silbergürtel.

»Soll der Vater den Kamm in seine kurzen Haare stecken?« lachte Trautchen, welche ihre Handarbeit, einen Uhrständer, aufbaute.

Da trat auch schon der Jubilar herein. Magda saß mit Werner in der »blauen Stube« am Klavier; sie spielten zum Empfang vierhändig den Geburtstagsmarsch von Taubert.

Dann sagte Trautchen ihr Verschen her, und das Tantchen brachte seine Glückwünsche mit gewohnter Ausführlichkeit und Rührung dar. Es war sehr feierlich.

Mitten hinein in all die Feierlichkeit platzte Trautchens helle Stimme: »Vater, sieh doch bloß mal, du hast einen Haarkamm und einen Gürtel bekommen wie eine Dame.«

Der Ratsherr ließ seine große Tochter, deren Geburtstagskuß er soeben empfing, aus dem Arm und trat erstaunt zum Tisch. Mit einem Blick hatte er die herrliche alte Goldschmiedearbeit erkannt.

»Wie wundervoll – wo habt ihr diese alten Kunstwerke nur aufgetrieben?« Mit Sammlerfreude betrachtete er sie von allen Seiten.

»Sie stammen von unserer Ahne Magdalena, Vater. Ich habe sie mit diesem Büchlein zusammen in einem Fach meines Schreibtisches entdeckt. Es ist das Tagebuch der Magdalena Hirsching und gibt Aufschluß über ihr Leben in diesem Hause.«

»Aufzeichnungen von ihrer eigenen Hand – das ist in der Tat interessant, Kind. Die Überlieferung von Mund zu Mund in unserer Familie verurteilt sie, als Gattin und Mutter, die ganz Rothenburg als Heldin preist. Vielleicht wissen diese Blätter etwas zu ihrer Entschuldigung zu sagen.«

»Sicher, Vater, sie verdient unser ganzes Mitleid. Dieses Haus ist ihr zum Unglück geworden,« nahm sich Magda mit heißen Wangen ihres Lieblings Magdalena an.

»Du hast doch hoffentlich das Buch nicht gelesen, Magdachen?« Tante Brigitte betrachtete das schlichte Büchlein mit ängstlicher Scheu.

»Aber gewiß, Tantchen, sonst könnte ich doch unmöglich so ihre Partei ergreifen. Lies es nur selbst und du – – –«

»Da sei Gott vor!« Abwehrend hob die alte Tante beide Hände empor. Und vor ihrem inneren Blick eröffneten sich wieder eine Reihe von Katastrophen, welche die gefährliche Lektüre für Magda nach sich ziehen konnte.

Der Ratsherr hatte inzwischen das grüne Büchlein in seine Brusttasche geschoben und die praktischen Geschenke, welche Tante Brigitte ihm in Gestalt von wollener Wäsche und Strümpfen aufgebaut, mit schuldigem Dank in Empfang genommen. Nun wollte er sich erleichtert an seine Zeitung begeben. Denn er war kein Freund davon, sich feiern zu lassen. Da fühlte er sich leis am Ärmel gezupft.

»Du hast noch was übersehen, Vater – mein Geschenk.« Röte überzog das Antlitz seiner jungen Tochter.

»Der Tausend – noch mehr?«

»Meine Handarbeit, Vater.« Magda schob Tante Brigittes Wollhemden, welche der Vater achtlos auf das braune Lederbuch gelegt, zur Seite und reichte dem Vater herzklopfend ihr Werk dar.

»Chronik der Familie Toppler zu Rothenburg an der Tauber vom 14. bis zum 20. Jahrhundert« las der überraschte Ratsherr auf dem Titelblatt in der energischen Handschrift seiner Tochter.

»Magda, das hättest du – – –« er konnte es noch gar nicht fassen.

»Ja, Vater, ich wollte dir gern eine rechte Freude zu deinem Geburtstag machen, weil du doch damals sagtest, ich hätte dir die Freude an meinem Geburtstag gestört,« ganz leise klang es.

»Hm – na ja,« der Vater räusperte sich und schlug die nächste Seite um. Diese zeigte die tadellose Zeichnung der verzweigten Stammbaumtafel des alten Patriziergeschlechts bis auf die Jetztzeit. Als vier winzige Punkte war das Topplersche Quartett Heinz, Magda, Werner und Trautchen darauf verzeichnet.

»Mädel, woher kannst du denn das bloß, das ist ja nach allen Regeln der Kunst zusammengestellt!« rief er voll freudiger Überraschung.

»Doktor Lindner war mir dabei behilflich und hat mich gelehrt, wie man eine derartige Familienchronik anlegt.« Magda wurde noch etwas röter.

Aber der Vater war so vertieft in die Annalen seiner Vorfahren, daß er dessen nicht acht hatte.

»Höchst verständig und übersichtlich. Ich weiß nicht, ob ich mehr den Fleiß, der dazu gehört, oder das liebevolle Sichversenken in die vergangenen Zeiten loben soll. Du hast mir heute die größte Geburtstagsfreude bereitet, mein Kind. Bist doch eine echte Toppler!« Der Ratsherr zog seine große Tochter liebevoll an das Herz.

Diese Zärtlichkeit war fast noch etwas Selteneres als das Lob, was der stets mit dem Ausdruck seiner Gefühle kargende Vater ihr spendete. Magda fühlte sich in diesem Augenblick von Herzen glücklich und zufrieden. Das Tantchen aber stand mit feuchten Augen daneben und dankte dem da droben für das gute Einvernehmen der beiden. Dann aber drohte sie der jungen Nichte lächelnd: »Nun wird aber wieder beizeiten schlafen gegangen, Magdachen. Meinst, ich hätte es nicht gemerkt, wie lange jetzt immer durch deine Butzenscheiben Lichtschein in den Hofgarten fiel? Du sollst deine roten Backen nicht verlieren, Herzchen.«

Im engen Freundeskreise ward der festliche Tag begangen. Daß sein Ältester dabei fehlen mußte, war freilich ein bitterer Tropfen für den Ratsherrn. Seit einigen Tagen war Heinz ins Feld gekommen, ganz plötzlich, daß ihm nicht einmal ein Lebewohl mehr daheim vergönnt war. Aber der Junge schrieb so beseligt, daß er nun endlich auch seine Flügel erproben könne, daß jeder selbstische Gedanke davor schweigen mußte. Dagegen brachte der Nachmittag den Freund des Hauses Dr. Erwin Lindner, der nicht unter den Gratulanten fehlen wollte. Auch mußte er als Historiker doch sehen, was aus der Topplerschen Familienchronik geworden.

Der Tag, auf den sich Magdas Gedanken und Streben wochenlang konzentriert hatten, ging dahin. Wie jeder andere tauchte er unter in der großen Zeitenflut. Neue Tage kamen – gingen. Einer glich so ziemlich dem andern. Alle trugen sie dasselbe graue Kleid gleichmäßiger, steter Pflichterfüllung. Nur die großen Ereignisse draußen an der Front brachten Farbe und Abwechslung in das Einerlei daheim. Dann wehten die Fahnen, und die Herzen schlugen höher.

Weihnachten war herangekommen, ohne den ersehnten »Frieden auf Erden« zu bringen. In den Unterständen, den Schützengräben, allenthalben brannten die Tannenbäumlein und zauberten den tapferen Kriegern die ferne Heimat vor. Liebesgaben über Liebesgaben hatte die Feldpost zu bestellen. Auch aus dem alten Topplerhause waren unzählige Päckchen nach Ost und West geflattert. Alle hatte das Ratstöchterlein bedacht, deren Wunden sie verbinden geholfen. Auch die Kinder hatten ihre schönste Weihnachtsfreude darin gefunden, den braven Feldgrauen eine Freude zu bereiten. Selbst Mizi, das Kriegskind, hatte fleißig die Finger geregt, um den Vater draußen zu erfreuen. Der günstige Einfluß des vornehm strengen Patrizierhauses machte sich allmählich doch bei dem unerzogenen Ding bemerkbar.

Eisenklirrend, unter Kanonendonner und Granatenblitzen, wie das alte Jahr Abschied nahm, war 1915 mit geschwungener Kriegsfackel in die bereits an allen Ecken und Enden lodernde Welt gestürmt. Zu Lande, zu Wasser und in den Lüften ward der gewaltigste aller Kriege ausgefochten. Das junge Reis des alten tapferen Topplergeschlechts hatte sich dabei den ersten Lorbeer geholt. Heinz Toppler war wegen seines unerschrockenen Mutes zum Leutnant befördert worden.

Der Ratsherr strahlte in gerechtem Vaterstolz. Auch Magda freute sich von ganzem Herzen mit dem Bruder. Das Tantchen aber sorgte: »Ach, du mein Himmel, wenn der Junge nur nicht zu tollkühn ist!« Im übrigen aber räuberte es die Speisekammer, um den Magen des jungen Leutnants gebührend zu stärken.

Des Ratstöchterleins erstes Ballkleid hing unbenutzt in den dunklen Tiefen des schweren geschnitzten Eichenschrankes. Magda trug das ernste blauweißgestreifte Schwesternkleid und dachte nicht an Vergnügen und Tanz. Von morgens bis abends war sie im Spital tätig. Auch die Freundinnen weihten ihre Kräfte nach wie vor dem Vaterlandsdienst. Nur kurze Zeit hatte Änne Griebel geschwankt, ob sie ihren Wünschen und der Aufforderung des Professor Hellmann folgen sollte, während des Wintersemesters in seinem Münchener Atelier zu studieren. Gar verlockend war es, die wertvolle Anleitung des bekannten Künstlers zu erhalten. Aber durfte Änne ihre Samaritertätigkeit in Rothenburg, die Pflichten, die sie auf sich genommen, einfach im Stich lassen? War sie nicht wie der Soldat, der treu auf seinem Posten auszuharren hatte? Wie konnte sie da fahnenflüchtig werden!

Und Änne bezwang die eigenen Wünsche tapfer und blieb.

Ursel vervielfältigte sich in dieser Zeit. Sie hatte die Tatkraft ihrer Mutter geerbt. Im Lazarett verwaltete sie die Apotheke, im Kriegskinderhort beschäftigte sie die Kleinen, und mittags war sie bei der Speiseverteilung für notleidende Familien unermüdlich tätig.

Nur die Sonntage blieben den drei Freundinnen hin und wieder zum Beisammensein. Da richteten sie es, wenn es irgendwie ging, ein, daß sie an dem gleichen Sonntag keinen Dienst hatten. Dann zogen sie zusammen ins Freie in den schneeschimmernden Bergwald, und ihre achtzehn Jahre vergaßen den Krieg da draußen, und alles Schwere, was er im Gefolge hatte.

Hin und wieder aber war das Ratstöchterlein selbst an dienstfreien Sonntagen nicht für die Freundinnen zu haben; dann zwinkerten Änne und Ursel sich wohl verständnisinnig zu: »Der Doktor kommt gewiß!« Und wenn Magda drauf erzählte, daß sie nicht hätte abkommen können, da sie Dr. Lindner bei seinen Forschungen zur Geschichte Rothenburgs habe helfen müssen, dann taten die Freundinnen ihr den Gefallen, einzusehen, daß ohne Magdas Hilfe das große Geschichtswerk des Historikers höchstwahrscheinlich ungeschrieben bleiben müsse.

Diese Sonntage der gemeinsamen Arbeit mit Erwin Lindner hoben sich leuchtend heraus aus der einfarbigen Perlenschnur der sich auf den Jahresfaden reihenden Tage. Die anstrengendste Tätigkeit im Lazarett ward Magda leicht, wenn sie an den kommenden Sonntag dachte oder von der Erinnerung an den vergangenen zehrte. Es bereitete ihr eine große Befriedigung, daß der Freund sie an seiner Arbeit teilhaben ließ. Grenzenlose Mühe gab sie sich, ihm beim Ordnen des Materials von Nutzen zu sein.

Der Ratsherr ließ seine Tochter gewähren. Er freute sich, daß sie soviel Interesse für die glorreiche Vergangenheit ihrer Vaterstadt an den Tag legte. Er bedachte nicht, daß dieses Interesse ein geteiltes sein könne. Seit seinem fünfzigsten Geburtstage hatte Magda durch die Familienchronik bei ihm einen Stein im Brett. Und wenn Tante Brigitte wirklich einmal schüchterne Bedenken äußerte, daß der Doktor zwar ein gelehrter, aber doch durchaus noch kein älterer Herr sei, und ob es daher auch statthaft wäre, das Magdachen soviel in seiner Gesellschaft zu lassen, wurde er sogar unwirsch: »Ihr Frauensleute müßt doch immer was zum Klatschen haben. Nicht mal ernste Arbeit kann vor euch bestehen!«

»Ich meine ja nur, Heinrich,« pflegte das Tantchen dann schnell zu begütigen. Und damit war die Angelegenheit erledigt.

Hätte der Ratsherr allerdings geahnt, daß die Studien der beiden nicht nur Rothenburgs Geschichte, sondern auch mathematischen Formeln und lateinischen Extemporalien galten, wäre er doch vielleicht weniger dafür gewesen.

Auf Anregung des Doktors hatte Magda seit kurzem wieder ihre Bücher hervorgesucht. Die Tätigkeit im Lazarett ließ ihr jetzt, da sie eingearbeitet war, doch so manche freie Stunde. Er selbst wurde ihr Lehrer, und unter seiner Leitung machte sie geradezu fabelhafte Fortschritte. Mit ganz anderem Eifer noch als früher suchte sie den an sie gestellten Aufgaben gerecht zu werden. Und wenn Dr. Lindner sie dann lobte, war sie ebenso stolz darauf, wie Bruder Heinz auf das Eiserne Kreuz, das er kürzlich erhalten.

»Ich arbeite ja nur für mich, zur Vervollkommnung meiner Bildung. Dr. Lindner sagt, man habe die Pflicht, weiterzustreben und nicht auf halbem Wege stehenzubleiben,« pflegte das Ratstöchterlein sich selbst zu überreden, wenn das Gewissen mal mahnte, daß sie den Wünschen des Vaters entgegenhandelte.

Ihr Lehrer aber dachte öfters: »Es wäre richtig, daß ich mit dem Rat Toppler spräche. Er muß die Magda studieren lassen. Jammerschade, wenn eine derartig glänzende Begabung brach liegen bliebe. Ich darf nicht selbstsüchtig dabei an meine eigene Zukunft denken. Magda muß volle Freiheit in ihrer Wahl und in ihrem Handeln haben. Aber jetzt während des Krieges ist nicht die Zeit dazu. Jetzt gehört sie ihrem Samariterdienst. Sobald der Krieg zu Ende ist, werde ich es tun.« Dieser Aufschub war dem Doktor eine große Erleichterung.

Aber der Krieg ging nicht zu Ende. Der Schnee schmolz. Aus den Osterbeeten im Hofgärtchen grüßten wieder buntleuchtende Hyazinthen und Tulpen. Da ward es noch stiller und leerer in dem alten Patrizierhause. Werner kam nach Würzburg aufs Gymnasium. Trautchen wurde ein kleines Schulmädel. Auch Magdas Tätigkeit ward vom Spital ins Wildbad-Lazarett verlegt.

Das Wildbad lag außerhalb des Stadtmauerringes am Berghang. Schon im 14. Jahrhundert hatte der geniale Vorfahre des alten Geschlechts, Heinz Toppler, die Heilkraft der schwefelhaltigen Quelle erkannt und ein kleines Badehaus dort errichtet. Jetzt stand an derselben Stelle ein stolzer Bau mit Kursaal, Theater, Wandelbahnen und einem weltbekannten orthopädischen Institut. Einen Teil des Etablissements hatte man als Lazarett belegt. In der reinen frischen Bergluft gesundeten die Verwundeten schneller, die angegriffenen Nerven stärkten sich hier, und die gelähmten Glieder erlangten in der orthopädischen Anstalt wieder ihre Gebrauchsfähigkeit. Schwester Magda war im Wildbad-Lazarett bald ebenso beliebt wie im Spital. Es war ihr eine Freude, hier in den modern hygienischen Räumen zu schaffen. Bei den schmerzhaftesten Operationen zog man sie zu. Nicht nur ihrer leichten geschickten Hand wegen, auch weil ihre Stimme die aufgeregtesten Patienten zu beruhigen wußte.

Dies Jahr saß das goldzöpfige Ratstöchterlein nicht auf seinem kleinen Schwalbennestbalkon oben an der Stadtmauer, als der rotblaue Flieder vom Burgplatz seine süßesten Grüße emporsandte. Durch die rosenrote und schneeige Blütenpracht des Spalierobstes, das sich terrassenförmig am Berghang zur Höhe zog, schritt »Schwester Magda«. Am Arm führte sie einen bleichen Verwundeten. Und ihre warme weiche Stimme, ihr helles junges Lachen taten dem Genesenden ebenso wohl wie der lachende Frühlingssonnenschein.

Nein, der Krieg ging noch lange nicht zu Ende. Englands grausamer Plan ward offenbar, anstatt den Kampf mit den Waffen auszufechten, Deutschlands Frauen und Kinder auszuhungern, indem es ihm die Lebensmittelzufuhr abschnitt. Doch nur um so opferfreudiger nahmen die daheim jede Entbehrung auf sich.

In den engen Giebelstraßen des alten Rothenburgs freilich merkte man nicht allzuviel von den Kriegseinschränkungen. Der Ertrag der Landwirtschaft und Viehzucht im Frankenland war reich. Zweimal in der Woche brachten die Bauern ihre Erzeugnisse, unbekümmert um Englands Aushungerungspolitik, zu Markte nach Rothenburg, während man in den großen Städten schon an die Rationierung von Brot und Butter schritt, und die ersten sogenannten »Lebensmittelpolonäsen« begannen.

Die alte Barbara hätte es auch gar nicht verstanden, einzuschränken und zu sparen. Wie es in dem reichen Topplerhause seit Jahrhunderten gehalten wurde, so mußte es auch weiter aus dem Vollen gehen. Was gingen Barbara denn die Engländer an!

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